Das Unwetter von 1987

Im Sommer vor dreissig Jahren wurde die Schweiz von heftigen Unwettern heimgesucht. Die Gewitter und die starken Regenfälle verursachten im Alpenraum grossen Schaden.

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Land unter im Sommer 87: Von Geröll und Schlamm zugeschüttete Autos in Poschiavo (GR) aufgenommen am 18. Juli 1987.  Foto: Arno Balzarini/Keystone

Die Reussebene bei Altdorf im Kanton Uri ist überschwemmt. 25. August 1987. Foto: Keystone

Der Bodensee ist über die Ufer getreten bei Rorschach. Für die Fussgänger werden Holzstege verlegt. 30. Juli 1987. Foto: Keystone

Aus den Schienen gesprungen: Zwischen Versam und Valendas im Bündner Oberland verschüttet am 25. August 1987 ein Erdrutsch das Trassee der Rhätischen Bahn und bringt die Lokomotive und vier Wagen eines Regionalzugs zum Entgleisen. Foto: Arno Balzarini/Keystone

Platz da: Nach heftigen Regenfällen schwemmt der Tessin bei Faido ein Stück Strasse weg. Aufgenommen am 25. August 1987. Foto: Karl Mathis/Keystone

Die Armee hilft: Genfer Rekruten der Luftschutztruppen unterstützen die Bevölkerung in Münster (VS) bei Aufräumarbeiten. Nach heftigen Regenfällen hat der Münstigerbach die Strassen mit Geröll und Schlamm gefüllt…

… und ganze Häuser zum Einsturz gebracht. 27. August 1987. Foto: Rene Ritler/Keystone

Seeweg: Nach heftigen Gewittern im Juni 1987 tritt der Sarnersee im Kanton Obwalden über die Ufer. Ein Junge bahnt sich mit seinem Fahrrad einen Weg durch die Wassermassen. Foto: Keystone

Der Kanton Uri ist von der Umwelt abgeschnitten: Die Wattingerbrücke der Autobahn bei Wassen sackt nach den Regenfällen um 1.5 Metern ab…

… und muss daraufhin abgerissen werden. Die Reuss hatte einen Brückenpfeiler unterspült und dessen Fundament freigelegt. 26. August 1987. Foto: Keystone

Zu viel Wasser: Flüelen im Kanton Uri ist überschwemmt. 25. August 1987. Foto: Keystone

Über tausend Freiwillige beteiligen sich schweizweit an Aufräumarbeiten: In Attinghausen (UR) schaufeln Jugendliche einer Schulklasse aus dem Kanton Zürich Sand und Schlamm von einem Acker im September 1987. Foto: Keystone

10 Kommentare zu «Das Unwetter von 1987»

  • ejeta emmanuel sagt:

    mennnn this photo and information is very educative and historical. they should be kept save for the present day and for the futures to come
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  • aliceschärer-gurini sagt:

    ja es war schrecklich !war gerade in Campocologno im Puschlaf ob dem Bahnhof !da schwemmte es alles vor dem Haus nach Tirano runter sogar QQuitschende Sauen und ein Riesen Rad vomWasserwerk das parat stand !und viel Holz ! meine mama bekam ein Herzchaschper (Rytmusstörungen )das Militär brachte Sie ins Spital !ja das vergisst man nie Mehr diese Zerstörung!allen Poschiaving en liebe gruess Alice

  • Margot sagt:

    Ah, das ist der Klimawandel.

  • Stefanie Sollberger sagt:

    Sehr interessant! Vielen Dank für die Bilder!

  • Ewald Berchtold, Amsteg sagt:

    Die Autobahnbrücke in Wassen konnte meines Wissens repariert werden und wurde nicht abgerissen.

  • Ronnie König sagt:

    Ja, es gab sie immer wieder diese Unwetter. Das war eines der heftigeren. Kann mich auch an ähnliche in den 70ern erinnern, dann waren auch im Mittelalter solche, oder 2007. Die Ursachen waren eist ein Zusammentreffen verschiedener Faktoren. Damals 1987 orakelte man von ganz schlimmen Ereignissen in wenigen Jahrzehnten wegen dem Waldsterben. Nun der Klimawandel. Man investierte in Hochwasserschutz und tut immer noch. Im frühen und Hochmittelalter waren diese Unglücke eher selten, Flurnamen zeugen davon, weil man die Gefahren noch lesen wollte und konnte. Mal sehen was wir in 20 Jahren dazu meinen. Und was wir dazu gelernt haben.

  • Andreas sagt:

    Interessanter Bericht, mag mich noch vage erinnern. Hatte man 1987 noch keine Farbfotos. Warum muss man solche Berichte immer künstlich älter machen?

    • Heinz Bulmer sagt:

      Ist ganz einfach:
      Früher haben die meisten Pressefotografen nur in Schwarz/Weiss fotografiert, da die Bilder sowieso nur in SW gedruckt wurden. Nur Bilder die (möglicherweise) auf die Titelseite kamen wurden in Farbe gemacht. Man konnte ja nicht zwischen drin schnell zwischen Farbe und Schwarzweiss wechseln.

      Es gab dann irgend ein Ereignis (Attentat oder so während einer Eröffnung?) bei dem nur ein einziger Pressefoto der zufälligerweise Privat dort war Farbbilder hatte und alle anderen Pressefotografen nur Schwarzweiss Bilder. Dann hat es langsam geändert, dass alles in Farbe gemacht wurde.

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