Eins mit der Natur

Nordische Künstlerinnen fügen Menschen mit tragbaren Skulpturen in die sie umgebende Landschaft ein.

Brit, Norwegen 2018. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Das norwegisch-finnische Künstlerduo Karoline Hjorth und Riitta Ikonen zeigen von der Folklore inspirierte Visionen in Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die meisten Protagonisten sind ältere Menschen, die oft eine tiefe Verbindung zu ihrer direkten Umgebung haben.

Karin, Norwegen 2019. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Bob II, USA 2013. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Niels, Färöer 2015. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Astrid I, Norwegen 2011. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Im Jahr 2011 startete das Paar mit der verspielten Serie «Eyes as Big as Plates» als zeitgenössische Erkundung von Figuren aus der nordischen Folklore. Ihre fotografische Reise führte sie durch 15 Länder, bei der mehr als 100 Porträts entstanden sind. Der Titel «Augen so gross wie Teller» stammt aus einem Volksmärchen.

Pupi, Finnland 2012. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Mane, Senegal 2019. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Jakob, Grönland 2015. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Arnold II, Färöer 2015. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen

Jedes Foto zeigt eine einsame Figur in einer Landschaft, die eine Skulptur mit den Naturelementen ihrer Wahl trägt. Zum Beispiel wird Brit, eine Keramikkünstlerin, gezeigt, wie sie mit dem für Norwegen typischen blau gefärbten Ton eins mit dem Fels wird. Bob, ein Modefotografie-Experte im Ruhestand, trägt einen riesigen Hut und einen Mantel aus Tannennadeln.

Edda, Island 2013. © Karoline Hjorth and Riitta Ikonen 

1 Kommentar zu «Eins mit der Natur»

  • Nicole Menten sagt:

    So wunderschön! Und wahr. Der Mensch ist Teil der Natur. Aus ihr sind wir entstanden (Stichwort Sternenstaub), sie durchdringt uns während des Lebens (Stichwort zB Wasseranteil im Körper) und in sie kehren wir zurück (Beerdigung, Erde).

    Die Illusion der Trennung zwischen Mensch und Natur ist genau das: eine Illusion.

    Mehr von solchen Projekten!

    Sie werden ihren Teil dazu beitragen, die Beziehung zur Natur zu heilen.

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