Wo ist das Wasser?

Drohnenaufnahmen zeigen, dass der Schweizer Natur ein bisschen Regen gut täte.

Die kleinen Inseln auf dem Greyerzersee sind momentan auch zu Fuss gut erreichbar. (15.4.2020, Valeriano Di Domenico)

Das Wetter ist seit Wochen fast immer schön und bemerkenswert warm, doch Niederschlag gibt es kaum. In vielen Regionen herrscht Waldbrandgefahr, und mehrere Kantone haben bereits ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. Droht erneut eine Dürre? Der Fotograf Valeriano Di Domenico hat den Sihlsee im Kanton Schwyz und den Greyerzersee im Kanton Freiburg besucht. An beiden Orten fand er einen sehr tiefen Wasserstand vor. Mithilfe einer Drohne gelangen ihm beeindruckende Aufnahmen. Einzelne Bilder erinnern an die Ebbe des Meeres oder an Wüstengebiete.

Auch riesige Flächen des Sihlsees in Willerzell sind ohne Wasser. (13. April 2020, Valeriano Di Domenico)

Am Rande des Greyerzersees sieht es auf den ersten Blick aus wie an der Riviera.

Gleiches findet sich am Sihlsee: Kanus und andere Wassersportgeräte liegen auf dem Trockenen.

Ein Surfer am Greyerzersee auf der Suche nach Wasser.

Der Greyerzersee gleicht zurzeit mehr einem Fluss mit einzelne, verästelten Armen.

Der ausgetrocknete Boden des Sihlsees nahe Willerzells sieht zwar schön aus, könnte jedoch dringend Niederschlag gebrauchen.

Ein Spaziergang am Ufer des Sihlsees erinnert an ein Wattenmeer.

3 Kommentare zu «Wo ist das Wasser?»

  • Daniel Zürcher sagt:

    Inspiriert durch diesen Artikel waren wir heute am Greyerzersee. Das Wasser ist bereits wieder gestiegen und die Kiesbrücke zur Île d’Ogoz ist teilweise unter Wasser. Wegen Corona ist der Zutritt zur Insel sowieso verboten (da es wohl ein beliebtes Ausflugsziel ist).

  • Nick sagt:

    Besser zu wenig Wasser als zu viel. Wer einmal ein starkes Hochwasser erleben musste, wird mir zustimmen.

    • Jörg sagt:

      Hallo Nick, Ich stimme nicht zu.
      Starke Hochwasser können Menschen gefährden und und auch Menschen töten. Zu wenig Wasser über längere Zeit – und das sehen wir grade – gefährdet Gemeinschaften und kann Generationen töten.

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