Von Frau zu Mann

Vor sieben Jahren machte sich Harrison Massie auf die Reise zu sich selbst.

  • Pin this page0
  • Share this on WhatsApp
  • 0

Harrison Massie posiert mit 22 Jahren in der Wohnung ihrer Mutter im Jahr 2011. Foto: Sara Swaty (Reuters)

Als Harrison Massie sich im Jahr 2011 entschied, ein Mann zu werden, ging es ihr nicht darum, ihr Frau-Sein gegen ein Mann-Sein einzutauschen. Der heute 29-Jährige machte sich vielmehr auf die Reise, «um mich mehr wie mich zu fühlen».
Sara Swaty, eine gute Freundin und Fotografin, begleitete die Reise mit ihrer Kamera von Beginn an. Im Vergleich zu ihrer sonstigen Arbeit als Fotografin, wo sie mit klaren Vorstellungen und Konzepten an die Arbeit geht, nahm sie sich bei diesem Projekt komplett zurück und überliess die Führung Harrison.

Die Hilfsmittel auf dem Weg zum Männerkörper: Testosteron, eine Nadel und Desinfektionsmittel …

… die Injektion war zumindest anfänglich beängstigend und schmerzhaft für Harrison. George, ein guter Freund, hilft ihm dabei. Dezember 2011, St. Louis, Missouri. Foto: Sara Swaty (Reuters)

«Ich begann mich zu rasieren, bevor ich einen Bart hatte» – Harrison steht vor dem Spiegel und trägt Rasierschaum auf im Juni 2012. Foto: Sara Swaty (Reuters)

Gute Freunde: Elle und Mackenzie gehen mit Harrison durch Dick und Dünn. September 2015. Foto: Sara Swaty (Reuters)

Auf gutem Weg: Der inzwischen 26-jährige Harrison Massie auf dem Heimweg im Januar 2016. Foto: Sara Swaty (Reuters)

«Harrison ist mein Seelenverwandter, mein Gefährte», sagte sein Vater Robbin, ein pensionierter Lehrer. 19. Juli 2018. Foto: Sara Swaty (Reuters)

Das Glück hat sie gefunden: Harrison und seine Verlobte Sandra Manzoni (29), eine Barkeeperin und Luftakrobatikkünstlerin, die er vor zwei Jahren kennen lernte, haben kürzlich ein Haus in St. Louis gekauft. Juli 2018. Foto: Sara Swaty (Reuters)

Die nächste Hürde, die es zu überwinden gilt, ist die Operation. Da Harrison keine Krankenversicherung hat, startete er kürzlich eine Crowdfunding-Aktion, um Geld zu sammeln. Inzwischen hat er auch dieses Ziel erreicht.

2 Kommentare zu «Von Frau zu Mann»

  • Helene K. sagt:

    Der Text dieses Artikels zeigt einmal mehr, wie unprofessionell die Medien Arbeiten. Die Person auf diesen Bildern hat sich nicht entschieden, plötzlich ein Mann zu werden. Dieser Mensch war schon immer dieser Mann. Die Geschlechtsidentität ändert sich nicht plötzlich, sondern wird erkannt und anders bennent. Er wurde bei der Geburt dem falschen Geschlecht zugewiesen, daher ist er trans.
    Das bedeutet, dass es verletzend und und gewalttätig ist, diese Person als die zu bezeichnen. Informiert euch endlich und recherchiert bzw klärt euch endlich richtig auf, ihr Journis. Ich kann es nicht mehr sehen wie Medien mit trans Menschen umgehen.
    Es ist wirklich nicht so schwer sich respektvoll auszudrücken.

    • Richard F sagt:

      Solche Artikel schaffen bei tausenden SchweizerInnen ein falsches Bild. Für Transmenschen kann das unglaulich schädlich sein. Es ist auch anstrengend, jede Woche wieder einen neuen Artikel zu lesen, der es gut meint, am Schluss aber doch alles falsch macht.
      Ganz gute Infos gibt’s auf https://www.tgns.ch/de/medien/
      (Journalismus heisst auch Recherchieren.)

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.