Paradies oder Hölle?

Diese Fotoreportagen aus Afrika wurden mit dem Swiss Photo Award ausgezeichnet.

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25 Jahre Unabhängigkeit: Yohannes Berhane posiert mit seinen Kindern vor dem Wandgemälde mit Szenen aus dem Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien. (Bild: Tomas Wüthrich)

Eritrea gehört zu den isoliertesten Ländern weltweit. Der Fotograf Tomas Wüthrich hatte die Gelegenheit, Yohannes Berhane und seine Familie in ihrem Urlaub von der Schweiz in ihr Heimatland zu Eritrea zu begleiten. Die Reise gewährte ihm einen seltenen Einblick in die eritreische Gesellschaft und das Leben der Diaspora an traumhaften Stränden und mitten in ausweglosen Situationen. Seine Foto-Reportage wurde von Swiss Photo Award ausgezeichnet.

Eritreer mit Schweizer Pass: Yohannes Berhane besucht den Märtyrer-Friedhof in Asmara, er flüchtete in den 80er-Jahren aus Eritrea, um dem Militärdienst zu entgehen. (Bild: Tomas Wüthrich)

 

Bye Bye: Rahwa Berhane winkt einem Bus voller Jugendlichen, die ins Militärcamp von Sawa gebracht werden. Alle Jugendlichen müssen nach Abschluss der 12. Klasse als Teil des Nationaldienstes eine einjährige militärische Ausbildung absolvieren. (Bild: Tomas Wüthrich)

Zurück aus der Diaspora: Jugendliche aus den USA oder Europa verbringen ihre Ferien in Asmara. (Bild: Tomas Wüthrich)

Blauer Himmel und türkisfarbenes Wasser: Hiyabel lässt sich im warmen Wasser des Roten Meeres treiben. (Bild: Tomas Wüthrich)

Die Fotografin Elisabeth Real hat während fünf Jahren die Realität der schwarzen Lesben in Johannesburg untersucht. Die Serie ist Teil ihrer Buchserie «Lesbian Lives Project», die sich mit lesbischen Frauen weltweit befasst.

Obwohl die Verfassung Südafrikas Lesben vor Diskriminierung schützt, werden diese oft vergewaltigt und ermordet. Die Männer wollen ihnen so eine Lektion erteilen und sie zu richtigen, das heisst heterosexuellen Frauen machen. Die Serie «When You Come Back, I Might Be Dead» wurde von der Jury der Swiss Photo Awards ausgezeichnet.

Aufstehen gegen die Diskriminierung: Frauen protestieren vor dem Gerichtsgebäude in Johannesburg während eines Prozesses mit Hasstiraden gegen LGBTI. (Bild: Elisabeth Real/Swiss Photo Collection)

Unaufgeklärter Mord: Das sind die Bilder der 2016 ermordeten Khosi Nkos. (Bild: Elisabeth Real/Swiss Photo Collection)

«Wenn du zurück bist, könnte ich tot sein»: Der Titel der Foto-Reportage zeigt, wie dramatisch Elisabeth Real die Situation der lesbischen Frauen erlebt hat. Auch hier steht die Familie um das Grab einer getöteten lesbischen Frau. (Bild: Elisabeth Real/Swiss Photo Collection)

Hängen im Vorstadtviertel: Junge lesbische Frauen an einem Samstagnachmittag in Johannesburg. (Bild: Elisabeth Real/Swiss Photo Collection)

Aussergewöhnliche Eltern: Mpumie ist in einer lesbischen Beziehung. Um schwanger zu werden, fragte sie einen Freund um eine Sperma-Spende. (Bild: Elisabeth Real/Swiss Photo Collection)

Die Preisverleihung der besten Fotos in den Kategorien Architektur, Editorial, Reportage, Fine Art, Free, Fashion und Werbung findet am 22. März in der Photobastei in Zürich statt.

Um noch mehr prämierte Bilder zu sehen, besuchen Sie die Webseite Swiss Photo Award. 

1 Kommentar zu «Paradies oder Hölle?»

  • Ronnie König sagt:

    Die Diaspora zu Besuch in Asmara sind keine Flüchtlinge! Warum fehlt dieser Hinweis? Übrigens ist es für Lesben und andere nicht nur in Südafrika lebensgefährlich, auch in Kenia, Eritrea, Tanzania, Westafrika, eigentlich auf dem ganzen Kontinent.

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