5 Geheimnisse schlanker Menschen

Vorbei mit dem täglichen Idealgewicht-Kampf: Mit einer gesunden Einstellung lässt es sich unbeschwert geniessen. (Foto: Getty Images)

Die Wochen vor Weihnachten sind sehr verführerisch, alle guten Vorsätze bezüglich der eigenen Kalorienbilanz sind vergessen. Apéros, Weihnachtsessen und Festivitäten stehen an. In den Läden stapeln sich immer früher Berge von Schokolade und Weihnachtsguetsli, und bei der frühen Dunkelheit und den kalten Temperaturen ziehen die meisten von uns das bequeme Sofa dem Fitnessstudio vor.

Das wäre an und für sich kein Problem. Wenn nur das Wehklagen und die ständige Selbstgeisselung nicht wären: «Ich habe wieder mal viel zu viel gegessen und getrunken!» Oder: «Wann bekommt man ein so tolles Buffet schon umsonst?» Oder: «Das letzte Glas hätte nicht sein sollen!» Und besonders schlecht fürs eigene Selbstbewusstsein ist es, wenn sich die Taille bei der Kollegin nach den Festtagen immer noch an der gleichen Stelle befindet, die eigene aber fast nicht mehr sichtbar ist. Schnell trösten wir uns, dass wir halt einen trägeren Stoffwechsel haben. Fehleinschätzung! Es ist meist nicht die Genetik, die dafür verantwortlich ist, sondern eine ungesunde Einstellung zum Essen und Trinken.

5 Dinge, die schlanke Menschen richtig machen

 1. Sie bestrafen sich nicht

Ja, auch Schlanke schlagen über die Stränge, das aber ohne schlechtes Gewissen. Denn dieses führt dazu, dass nach der ersten Schlemmerorgie meist die nächste folgt. Denn schliesslich spielt es ja dann keine Rolle mehr, man hat ja eh schon «gesündigt». Viele Schlanke legen, nach einem üppigen Mahl, am nächsten Tag ein Päuschen ein. Nicht, weil sie das müssten oder sich bestrafen wollen, sondern einfach, weil ihr Ess-und Trinkbedürfnis gestillt ist.

2. Sie kaufen keine Light-Produkte

Vor noch nicht allzu langer Zeit galt diese Art von kalorienreduzierter Ernährung als Wundermittel, um die schlanke Linie zu bekommen oder zu erhalten. Das Problem ist, dass die meisten Light-Produkte nicht sättigen und weniger Genuss bieten. Und meistens schmeckt die Halbfettmargarine halt nicht, es wird ein zweites Brot geschmiert, dann aber mit doppelt so viel Butter, denn schliesslich soll es ja schmecken.

3. Sie machen sich nicht verrückt

Ich kenne nicht wenige Frauen, die täglich auf die Waage stehen. Männer sind da meistens vernünftiger oder neigen mehr zum Verdrängen. Gerade bei Frauen kann das Gewicht, je nach hormonellem Zyklus oder nach salzhaltiger Ernährung, gut um ein bis zwei Kilo schwanken. Das fördert das Frustessen ungemein.

4. Sie lassen sich nicht von (negativen) Emotionen leiten

Es gibt immer einen guten Grund, um sich mit Essen und Trinken zu trösten, Aggressionen abzureagieren oder etwas zu feiern. Und wer schon von klein auf die Erfahrung gemacht hat, dass mit etwas Zucker die Welt gleich besser aussieht, kann dieses Verhalten schwer wieder loswerden. Viele schlanke Menschen nehmen ihre Gefühle bewusst wahr, greifen aber nicht zu Schokolade und Co., wenn sie gefrustet sind, sondern versuchen, durch Bewegung und Sport, Gespräche oder andere Ablenkungen ihre Emotionen anders zu verarbeiten.

5. Sie schlingen nicht

Heute ist alles «to go». Wer regelmässig im Tram sitzt, kennt die verschiedenen Essensgerüche. Das reichhaltige und immer verfügbare Angebot von Essen, ist eine grosse Verführung, vor allem für Menschen mit wenig Zeit oder wenig Lust zum Kochen. Wer ständig futtert, spürt selber nicht mehr, wann es genug ist. Denn der Sättigungseffekt setzt erst nach etwa 20 Minuten ein. Und um diesen zu spüren, braucht es eine gewisse Ruhe und Entspannung. Diese hat aber nur, wer nicht im Stehen oder Gehen isst. Ein weiterer Nachteil des ständigen Naschens: Der Blutzucker ist starken Schwankungen unterworfen und fordert Nachschub, wenn er wieder mal im Keller ist.

 

76 Kommentare zu «5 Geheimnisse schlanker Menschen»

  • Andreia Smith sagt:

    Gute Gene, schlechte Gene…wer verbreitet so einen Sch****?!?

    Grundsätzlich geht es um eine einfache Milchbüechlirechnung; wer am Ende des Tages mehr Energie verbraucht hat als er zu sich genommen hat, nimmt ab, ansonsten zu.

    • Ralf Schrader sagt:

      Das stimmt nur an der Oberfläche. Erstens wissen sie nicht, wieviel Kalorien Ihr Körper aus einer standardisierten Nahrungsmenge entnimmt. Das ist starken Schwankungen unterzogen. Zweitens kann auch der Grundumsatz schwanken, so das die Gewichtsänderung fast völlig unabhängig von der Nahrungsaufnahme stattfindet.

      Es ist also völlig normal, dass zwei ausgangsgleiche Menschen mit exakt der gleichen Nahrungsaufnahme ganz unterschiedliche Gewichtsentwicklungen, vor allem im Körperfettanteil, entwickeln. Wenn man abnehmen will, ist die Manipulation der Nahrungsmenge und -Qualität die schlechteste Strategie. Das weiss eigentlich jeder, der sich mal an Diäten versucht hat.

    • Hansli sagt:

      Für diejenigen mit guten Genen genügen die angebrachten 5 Punkte. Aber es gibt genügend die selbst mit diesen 5 Punkten zunehmen.

  • Hansli sagt:

    Der Unterschied der Gene beträgt locker 400 Kalorien am Tag.

    Der Grundumsatz ist nur der Median, 90% der Personen haben plus minus 200 Kalorien mehr oder weniger. Das sind 400 Kalorien oder eine halb Stunde Velofahren oder 1 Liter Milch. Jeder der am unteren Rand ist, der zählt Kalorien.

  • Desirée Sommer sagt:

    Ich habe einen Kollegen, der hat nie Hunger und Durst. Entsprechend isst er auch sehr vernünftig und nascht nie. Keine Ahnung,wie er das macht. Dabei ist er aber nicht dünn sonder recht muskulös und ich dachte immer, Muskeln brauchen viele Kalorien.

    Auf seinem Pult steht immer noch ein Schoggihase von Ostern.

    • Niklas Meier sagt:

      Das ist rein physiologisch nicht möglich.
      Wahrscheinlich isst er einfach das was er braucht. Viele Menschen wissen gar nicht, was alles an Kalorien in ihrer Nahrung enthalten ist.
      Es gibt die tollen Leute die abnehmen wollen und dann 2 Äpfel zum Znüni und eine Banane zum Zvieri und „nur ein paar Nüsse“ zum Naschen zu sich nehmen. Neben ihrer normalen Ernährung. Und die wundern sich dann warum sie nicht abnehmen.

  • Markus Meier sagt:

    Hier im Forum verwechseln sehr viel Schreiber Gene mit Kalorien 😉

  • Markus Meier sagt:

    Das mit der genetischen Veranlagung ist so was von Stumpfsinn. Dann müssten sich ja bei den Amerikanern in den letzten Jahrzehnten plötzlich die genetische Disposition geändert haben 😉

    • Frank Baum sagt:

      Nein, das muss es nicht. Genausowenig, wie in Indien. Und dennoch erklären die Gene 50% des Verhaltens, auch wenn es ums essen oder Körperbau geht.

    • Ralf Schrader sagt:

      Sie stehen über Erkenntnissen, welche seit Jahrzehnten zu den Gewissheiten der Ernährungsbiologie gehören?

      Der Körperbau eines Menschen inkl. dem mittleren Anteil an Körperfett ist zu >50% genetisch determiniert, 30-40% macht Bewegung aus. Nur ca. 10% steht in Bezug zur Nahrungsaufnahme. Was nicht bedeutet, dass es Menschen gibt, die eine Mastfettsucht entwickeln, die nur von eben dieser Mast abhängt.

      Der Energiegehalt einer Nahrung entscheidet sich im erst im Darm. Wenn zwei Personen exakt die gleiche Portion verzehren, die im Kalorimeter 1000 kcal bemisst, kann der eine nur 500, der andere 1500 kcal daraus machen. Bei dem letzteren spalten die Darmbakterien lange Zucker und machen sie nahrungsfähig. Der andere kann aus verschiedenen Gründen nicht alles verwerten.

  • Othmar Riesen sagt:

    Ich dachte immer, Tipp Nr. 1, um schlank zu bleiben, sei, nur zu essen, wenn man Hunger habe. Das tönt zwar einfach, ist es aber nicht.
    Gruss, O.R.

  • nowhere sagt:

    Natürlich ist das Gewicht ein Resultat von Kalorien aufnehmen und Kaloriem verbrauchen.
    Einerseits ist es aber so, dass nicht jeder sofort zunimmt, wenn die Bilanz nicht stimmt, seh ich gut bei den eigenen Kindern. Der eine isst sehr viel, ist gar nicht sportlich, aber dünn, der andere muss wirklich immer aufpassen, dass er, bei deutlich weniger Nahrung, nicht zunimmt.
    Etwas was aber kaum mal thematisiert wird, ist das unterschiedliche Hungergefühl.
    Es ist einfach schlank zu bleiben, wenn man nach einer kleinen Portion satt ist! Sind aber nicht alle.
    Diejenigen, die halt von Natur aus mehr Hunger haben brauchen sehr, sehr viel Disziplin um abzunehmen. Nie satt zu sein ist brutal.

    • Chris Stoffer sagt:

      Ja ja immer die faule Ausrede die Gene sind schuld. Sagt praktisch jeder dicke. Der Unterschied ist Disziplin. Die einen können Verzichten, weil sie langfristig denken, die anderen nicht.

      Ich kann Problemlos 2 Tafeln Schokolade essen, in kurzer Zeit zb vor dem TV und mit Genuss. Dennoch tue ich das nicht, weil ich eben nicht fett sein will.

  • Heinz Blaser sagt:

    zum Schluss noch dies (kürzlich gelesen): „Schokolade löst keine Probleme, aber das tut ein Apfel auch nicht“

  • Biit sagt:

    Das mit den Genen ist doch munpitz! Ich kann doch nicht 5000 Kalorien essen 2000 Kalorien verbrauchen und dann von schlechten Genen sprechen.
    Das Zauberwort heisst doch Ballaststoffe:
    Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile. Gelangen sie in den Dickdarm, saugen sie Wasser auf und quellen. Das Volumen des Speisebreies vergrößert sich und der Reiz, der auf die Darmwände ausgeübt wird, regt die Darmtätigkeit und damit die Verdauung an. Dies führt zu einer Verkürzung der Darmpassage (= Zeit von der Ankunft des Speisebreies in den Darm bis zur Ausscheidung) und somit zu einer kürzeren Verweildauer der Speisreste im Dickdarm.
    Die Frage ist doch was ich esse!!!

  • arbeiter sagt:

    Es liegt in den Genen. Ich habe im August einen Gen Test gemacht, da stellte sich heraus, dass ich Kohlenhydrate zu mir nehmen muss, meide Fett und nicht zuviel Proteine. Und siehe da, die Kilo purzeln. Gehe jeden Tag aufs Laufband und absolviere 6-7 km, komme auf 12000 Schritte pro Tag. Mein Glück ist, dass ich Süsses nicht gerne habe und keinen Alkohol trinke. Zur Auswahl habe ich 900 Lebensmittel, die ich darf oder nicht. Jetzt machts so richtig Spass, zu kochen.

  • Martin sagt:

    Und das Wichtigste: sie wissen, dass Übergewicht nicht in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr entsteht, sondern in der Zeit zwischen Neujahr und Weihnachten….

  • Amalia sagt:

    10 Stunden Ausdauersport pro Woche genügen. Dann kann man essen was man will und wird rsp. bleibt schlank. Ich machs auf dem Rennvelo, das sind dann ca. 250km und 5000HM pro Woche. Fit und gut drauf ist man auch noch. Und gesund auch.

    • Silvio K. sagt:

      Korrekt, ich bin auf dem MTB oder dem Heim-Spining Velo, egal, hauptsache man verbrennt die Kalorien! „Sport-Diät“!

    • Chris Stoffer sagt:

      Solche Tipps sind für normal-sterbliche gefährlich. Schlank oder nicht schlank entscheidet sich in der Küche und nicht im Fitnessstudio. Im letzteren kommt man zu Kondition oder Muckis, aber 1h auf dem Laufband,… Ergometer,…machen vielleicht knapp eine Reihe Schoko aus. Wir Menschen sind sehr, sehr effizient.

    • maia sagt:

      Herzliche Gratulation, dass das bei Ihnen funktioniert! Aber Sie können nicht einfach von sich auf andere Schliessen.

  • tststs sagt:

    Liebe „Genetiker“ (resp. diejenigen, die eine schlanke Figur mit den Genen erklären): So einfach ist es nicht.
    Zwar geben die Gene sehr wohl vor, was für ein Figurtyp man ist, also etwas verkürzt gesagt: wie und wo sich das Fett anlagert (Erbgut/Genotyp).
    Aber auch diese Figuren können sich mit 2kg Fett oder mit 20kg Fett zeigen (Erscheinungsbild/Phänotyp).
    Und nun noch zu meinen Tipps:
    1. Ernährung. Finden Sie heraus, welche Ernährung zu Ihrem Körper passt (guter Indikator: Verdauung). Und wenn ihr Körper halt mit Kohlenhydraten und Fett gut zurecht kommt, ernähren Sie sich so; auch wenn auf den Bestsellerlisten gerade „No carb“ zuoberst steht.
    Essen Sie ausserdem dann, wenn Sie Hunger haben! Nicht morgens/mittags/abends, weil man das schon immer so gemacht hat.

    • tststs sagt:

      2. Bewegung: ca 10000 Schritte am Tag, Rolltreppen und Lifte meiden, möglichst aufs Auto verzichten, wenn möglich im Stehen arbeiten…. et voilà Sport braucht’s nur noch als Vergnügen 🙂

      • Der kleine Zampano sagt:

        Ich empfehle ausserdem die Hawaii-DIät (mehr essen – weniger wiegen). Führt nicht unbedingt zu einer schnellen Gewichstabnahme, aber man fühlt sich besser dabei. Besonders, wer exotische Früchte mag. Und beim Hula-Hula (verstärkt die Wirkung) ist man täglich ein Star – für 10 Min. – Leider gibt es kein Bier auf Hawaii, im Kühlschrank aber schon. Genug Flüssigkeit ist äusserst wichtig, besonders bei Schwitzkuren (siehe Hula-Hula). Schön gemischte Cocktails ersetzen Wasser, Mineralien (wie Mg) und Spurenelemente (wie Zn).

      • maia sagt:

        @tststs: bin ziemlich neidisch, dass das bei Ihnen so einfach funzt.

    • Martin Frey sagt:

      Wieder mal das alte Thema, tststs.. 🙂 und ich wiederhole mein Mantra: Unterschätzen Sie nie die Bedeutung der Genetik!

      • Jacques sagt:

        Die Genetik macht uns alle ungleich. Da haben diese ‚das Sein bestimmt das Bewusstsein‘ – Anhänger immer ihre liebe Mühe. Auch mit genetischem Zufall. Wie Schlotterknie vom Urgrossvater. Aber auch Marx und Engels waren nicht gleich.

      • tststs sagt:

        Hihi, nur damit wir uns richtig verstehen:
        Ich will die Genetik/genetische Faktor überhaupt nicht „abstreiten“, ich will ihn nur ins richtige Licht rücken!
        Ja, es gibt gewisse Genotypen, die auch im Phänotyp wohl nie „dick“ werden (aka diese Allesesser, die trotz 20000kilokalorien nachts um halb2, nicht zunehmen… buuuuuuhhhhh!)
        Und es gibt andere, die nie „gertenschlank“ sein werden (aka Knochenbau).
        Aaaaaber, die überwiegende Mehrheit kann sehr wohl steuern, wie viel Kilo sie auf die Waage bringen. Man hat zwar (fast) keinen Einfluss darauf, wo man zu- resp. abnimmt. Aber die Gesamtkilozahl/Körperumfang kann sehr beeinflusst werden.

      • tststs sagt:

        Und dass ich die Bedeutung nicht unterschätze, kann man – glaubs – auch aus folgendem Hinweis lesen:
        „Finden Sie heraus, welche Ernährung zu Ihrem Körper passt.“

      • Martin Frey sagt:

        „Finden Sie heraus, welche Ernährung zu Ihrem Körper passt.“
        Nein, tststs, kann man nicht.
        Denn das sagt jeder, der Ihnen für teures Geld eine Blutgruppendiät o.ä. verpassen will, auch… 😉

      • Chris Stoffer sagt:

        Mein Urgrossvater war schwer übergewichtig, mein Grossvater ebenfalls, meine Mutter und Onkel sind es auch. Alle meine Geschwister und ich sind es nicht. Wir sind definitiv sensibilisiert auf das Thema, dennoch, wenn ich meinem Onkel beim Essen zu schauen, da helfen die besten Gene, Sport und Bandwürmer nicht, wenn man wie ein Staubsauger alles auf dem Tisch verschlingt.
        Nene, die lieben Gene sind faule Ausreden von Fetten. Darüber lamentieren macht auch niemanden dünn. Die sollten froh sein, da man das noch selbst kontrollieren kann. Wenn man dumm oder hässlich ist, waren es auch die Gene und man kann absolut nichts dagegen tun.

    • tststs sagt:

      Der Beitrag von arbeiter oberhalb ist ein gutes Beispiel:
      Obwohl er immer noch die gleichen Gene mit sich herumträgt, hat er jetzt äusserlich eine andere Erscheinung.
      Die Gene definieren, WIE (also an welchen Körperstellen, welche „Stoffe“ kann der Körper gut verdauen etc.) wir zunehmen.
      Die Umstände (Ernährung, Bewegung, etc.), OB wir zunehmen.

      • Martin Frey sagt:

        Und Sie haben ernsthaft das Gefühl, dass der Arbeiter 50kg mehr auf den Rippen hätte, wenn zb. mehr Proteine anstatt Kohlenhydrate eingenommen würden?
        Ich zitiere … „Gehe jeden Tag aufs Laufband und absolviere 6-7 km, komme auf 12000 Schritte pro Tag. Mein Glück ist, dass ich Süsses nicht gerne habe und keinen Alkohol trinke.“
        DAS war natürlich mit Genetik nicht gemeint…
        😀

      • tststs sagt:

        Hihi, hatte den gleichen Gedanken (also liegt die Abnahme an der umgestellten Ernährung oder doch am gesteigerten Sportprogramm…)

        Eben, wie gesagt, mir geht es nicht darum, die Genetik als irrelevant abzustempeln. Ganz im Gegenteil! Genetik spielt eine wichtige Rolle, aber man sollte schon wissen welche Rolle.
        Und zu behaupten, irgendjemand sei schlank, nur weil er über die richtigen Gene verfügt, stimmt so einfach nicht.
        Jeder Mensch hat die „richtigen“ Gene zum Schlanksein (Ausnahmen bestätigen die Regeln, und die liegen hier bei weit unter 1%), er muss sie nur auch richtig zur „Entfaltung“ bringen!

        Aber evtl. müssen wir uns auch zuerst darüber unterhalten, was wir unter Schlanksein verstehen…

  • Thomas Camezind sagt:

    Es ist so einfach:

    Kalorien Input = Kalorien Output –> Gewicht bleibt
    Kalorien Input > Kalorien Output –> Gewicht steigt
    Kalorien Input Gewicht sinkt

    Zufrieden sein, mehr Bewegen oder weniger Essen (aber nicht zu wenig) ist die Devise. Alles andere verschleiert nur diese Fakten.

    Meist ist es halt die Faulheit sich zu bewegen die einem im Wege steht. Krankheiten und Gene machen keine 5% der Bevölkerung aus. Übergewichtig sind trotzdem die Hälfte (oder fast).

  • James sagt:

    Schlanke Menschen essen nicht mehr Kalorien als sie verbrauchen. Das klingt vielleicht zu einfach, ist aber trotzdem so. Alle psychologischen Tipps und Tricks, Diäten, etc. sind eigentlich nur dazu da, das weniger Kalorien zuführen erträglicher zu machen. Ich fand den Kalorienverbrauch zu steigern schon immer einfacher.

  • Stepi sagt:

    Vor zehn Monaten habe ich mit viel Erfolg (-25kg) beschlossen abzunehmen: ich habe vorher schon sehr gesund und ausgewogen gegessen und mich rund 40km die Woche walkend durch die Natur bewegt! Jetzt esse ich (ausser am Wochenedne) keine Kohlenhydrate mehr aus Weizen, Kartoffeln etc. es gibt meist Salat (ohne oder wenig Sauce) oder Gemüse mit Fisch oder Fleisch. Sehr selten Süsses und nach dem Abendessen ist 16h Pause!!
    Und ja es ist ein Kampf!!! An das Hungergefühl habe ich mich nach fünf Monaten gewöhnt gehabt! Und ja ich bin mir bewusst, dass ich es so beibehalten muss, sonst gehe ich wieder auf, wie das Weggli im Ofen. Ah und dass ich jetzt 50km pro Woche laufe, muss ich auch noch sagen!

    • Romeo sagt:

      Hm, eine ziemliche Kasteiung. Ich esse was ich will, halt in kleineren Portionen, und halte mein Gewicht (75kg/1.86m) konstant über die letzten 30 Jahre, Tendenz immer mal wieder sinkend.

      • Stepi sagt:

        Ja, dann haben Sie eben einfach Glück! Geniessen Sie es:-), und vielleicht trägt mein Kommentar ja dazu bei, dass ein paar schlanke Menschen etwas weniger negativ über Dicke denken

      • Stepi sagt:

        Mir hat Mutternatur dafür perfekte Zähne geschenkt: komplett unterhaltsfrei (wenn man von einmal täglich putzen absieht) seit 47 Jahren;-)

    • Chris Stoffer sagt:

      Gratuliere. Low carb und intermittent fasting wirken wunder. Es braucht halt aber eben Willen und Disziplin. Und den meisten fällt es halt einfacher über die miesen Gene zu heulen und eine Cremeschnitte runterzuschlingen.

      • Julia sagt:

        Sehe ich das richtig? Stepi, Sie hungern seit fünf Monaten? Also Sie foltern Sich selber? Low Carb würde eigentlich High Fat heissen (traut sich nur niemand zu sagen). Sie scheinen aber Low Carb, Low Fat zu machen? Kann gut sein, dass Sie jetzt schlank sind, aber Sie durch diese Mangelernährung Ihren Körper sonst schädigen, was Sie dann vielleicht erst in 5-10 Jahren merken… Ich würde mich mal bei einem Arzt durchchecken lassen.

  • Luna sagt:

    Die Liste oben trifft nur auf die Personen zu, die von Natur aus schlank sind und gute Gene haben. Bei andere ist oft viel Arbeit, Sport und Kalorienzählen hinter der guten Figur.

  • Friedrich Meier sagt:

    Schlanke Menschen fahren nicht Auto, sondern nehmen den ÖV und rennen auch mal ein paar hundert Meter um den Zug zu erwischen. Täglich ein paar hundert Meter im zügigen Schritt reicht schon um sein Gewicht zu halten. Ein normales Körpergewicht zu haben hat weder was mit Genen, noch mit Diät zu tun. Einfach ein bisschen bewegen und die Signale des eigenen Körper verstehen. Wenn der Körper was süsses will, gib es ihm. Wenn er Lust auf ein Glas Wein hat, gib es ihm. Und wer sich regelmässig bewegt, dem sagt der Körper auch wann er Bewegung braucht. Wichtig bei allem ist, nicht übertreiben und eine gesunde Abwechslung einhalten.

    • Hansli sagt:

      Mein Körper will nur süsses, sobald süsses im Blickfeld ist…. und ich gebe es ihm nicht. Bewegung heisst für mich intensiv Velo fahren, mit dem was sie an Bewegung aufzählen, halte ich mein Gewicht nicht.

    • Wegmüller sagt:

      „Täglich ein paar hundert Meter im zügigen Schritt reicht schon um sein Gewicht zu halten. “ Reicht definitiv nicht, wenn Sie einen Bürojob haben. Ausser Sie essen verhältnismässig (sehr) wenig, denn grundsätzlich gilt: Energiezufuhr > als Verbrauch = Gewichtszunahme und umgekehrt.

  • Call-him-Mr-Slim sagt:

    Bin Jahrgang 57 und habe meine Ernährung umstellen müssen wegen Sodbrennen. Morgens Haferflockenmüsli und Café Zaun, mittags viel Gemüse und Salat und wenig Carb (meist Nudeln und Reis), abends Dica (Dinnercancelling) oder Knäckebrot mit einem bisschen was drauf. Mit dem Dica klappts noch nicht so. Tönt sicher für manchen VOLL SCHLIMM, aber ich vermisse nichts. Alle zwei Wochen mal ins Restaurant und dann gibt’s – aktuell –
    z.B. Metzgete und Kartoffelstock mit Seeli und dazu ein Bier. Geniesse ich viel mehr als wenn ich es jeden Tag hätte.

  • Wegmüller sagt:

    Kann mich da nur den Vorrednern anschliessen. Leute die wirklich schlank sind, sind es einfach. Die schauen in der Regel überhaupt nicht darauf, was sie wann wo wie essen.
    Sport ist in der Tat das A und O, sowohl für die Gesundheit wie auch für körperliches und psychisches Wohlbefinden. Und Sport heisst halt 3-4x pro Woche 1-1.5h Fitness, Schwimmen oder sont eine Tätigkeit, die den Puls hochjagt und über eine gewisse Dauer hoch hält. Mit Spazieren etc. ist es nicht getan, es sei denn man spaziert 3-4h am Stück.
    Hält man das ein, kann einem der Blick auf die Waage eigentlich egal sein und man kann sich so wohlfühlen, wie man ist, mit dem Wissen, dass auch gesundheitlich alles i.o ist.

  • Anh Toàn sagt:

    Schlanke Menschen rauchen. Oder zumindest sind Raucher meistens schlank.

    • Harry sagt:

      Toller Kommentar! Auch die meisten Alkoholiker sind schlank. Ebenfalls die meisten Heroinsüchtigen. Ist dies nun Ihre Anleitung zum Schlankwerden?

      • Anh Toàn sagt:

        Sucht bleibt Sucht, man kann sie auf etwas anderes lenken, z.B. von rauchen auf essen, man kann sie unterdrücken – ein Abstinenter bleibt ein Süchtiger -, aber sie loswerden kann man nicht.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich halte richtig von Sucht zu sprechen, wenn wir mehr von etwas konsumieren, als wir eigentlich wollen. Also zu viel essen, und zunehmen, obwohl wir schlank sein wollen., uns vorgenommen haben, weniger zu essen. Oder nachts bei minus 10 Grad auf dem Balkon stehen und eine rauchen. Oder Kommentare schreiben, obwohl wir uns vorgenommen haben, etwas zu arbeiten.

      • Anh Toàn sagt:

        Nicht wenige leiten ihre Sucht aufs essen, insbesondere nach einer erfolgreichen Diät aufs abnehmen und machen weiter Diäten und werden magersüchtig. Die Glücksgefühle entstehen dann nicht mehr aus dem essen, sondern daraus, das schon wieder erfolgreich abgenommen wurde.

      • Chris Stoffer sagt:

        Und die Toten erst! Nur Knochen!

      • Anh Toàn sagt:

        Nina Hagen: Auf’m Friedhof. „Mein Gerippe ist ja so sexy, wenn ich strippe, mein Gerippe“

  • Hans-Jürg sagt:

    Punkt 6: schlanke Menschen gabe Glück gehabt, die richtigen Gene zu haben.

    • Jacques sagt:

      Genau! Und das ist der Hauptpunkt.

      • Oliver Kaube sagt:

        Das Risikogen zur Fettleibigkeit tragen nur die allerwenigsten Menschen in sich. Übergewicht hat in erster Linie mit falscher Ernährung und mangelnder Bewegung zu tun. Wer erfolgreich abnehmen will, der kann mit einem hohen Anteil an Frischkost (Obst, Salate, Gemüse) schon sehr viel erreichen.

      • Luna sagt:

        Leider nicht immer. Das mag bei einigen so sein. Meine „normale“ Figur kann ich nur mit max. 1200kcal und täglichem Sport halten. Hätte aber auch gerne gute Gene und gerne mehr essen bzw. nicht ständig ins Fitness rennen.

      • Jacques sagt:

        @Oliver Kaube: Warum war ich dnn zw. 18-50 immer zw. 57-60kg? Wie eingestellt. Ich ass und trank immer soviel, wie ich wollte und worauf ist Lust hatte. Ab 50 leichte Zunahme (Hormone).
        p.s.: Krankh.afte Fettleibigkeit ist ein Handicap. Daneben gibt es genetisch dünn – mittel – dick. Ich verstehe den Schlankheitswahn nicht. Bin froh mit Ü60 nun etwas Reserven zu haben.
        Vielleicht gibt es keine spezif. Gen, darum genetische Disposition (Zusmmenspieler div. Faktoren).

      • Hansli sagt:

        @Kaube das hat sehr viel mit en Genen zu tun. Das sieht man wenn man mit Freunden in die Freien geht und gleich viel isst und bewegt. Ich habe immer zugenommen, andere konnten ihr Gewicht halten oder haben sogar abgenommen.

    • Niklas Meier sagt:

      Oder eine Krankheit. Wobei das dann nicht unbedingt Glück sein dürfte.

  • Leanna sagt:

    Naja, ich bin auch schlank (wenn auch nicht modelmässig). Ich nasche oft und lasse mich leider öfters von meinen Emotionen beim Essen leiten. Trotzdem habe ich das Glück, einen gesunden Stoffwechsel zu haben.
    Was ich aber mache: nach einer richtig schlimmen Schlemmerei weniger essen. Bewegung! Muskelmasse verbraucht Kalorien.
    Keine zuckerhaltige Getränke.
    Selten bis nie junkfood. Hat man seinen Körper erstmals durch zu stark verarbeitete Lebensmitteln durcheinander gebracht, wird es schwer.

    • Niklas Meier sagt:

      Dieser „gesunde Stoffwechsel“ ist eigentlich aus der Sicht der Evolution der schlechtere.
      Nur weil wir ein Überangebot an Energie haben, existieren diese Stoffwechsel problemlos. Es ist auch ein Zeichen von Luxus, dass das Schlanksein das Ideal darstellt.

    • Corine sagt:

      Genau, so ist es bei mir auch. Trotz vielfältigem Naschen und Frustessen bleibe ich schlank, weil ich nie Junkfood esse, fast keine zuckerhaltigen Getränke trinke, mich viel bewege, und auch beim Naschen darauf achte, einigermassen gesunde Sachen zu mir zu nehmen (Quark, Dattel, Vollkornbiscuits, Vollkornknäckerli).
      Ansonsten sind es vermutlich auch die Genen, meine Eltern sind auch (sehr) schlank.
      Auf Punkt 5 habe ich nie geachtet, aber es stimmt tatsächlich, ich esse nie im Gehen. Schlingen tue ich auch nicht wirklich, nur wenn ich grosse Hunger habe.

  • Lucie Bürki sagt:

    eines der fünf Geheimnisse schlanker Menschen:
    Mutter Vater Tanten Onkel etc. sind schlank und schlank geblieben.
    Die Genetik spielt mit. Nicht mit 20, aber später.

  • mathias roth sagt:

    Ich esse regelmässig Light Produkte, schmiere dann aber nachher nie ein dickes Butterbrot und habe auch sonst keinerlei Hungergefühle danach. Und ich rede hier von mehr als zwei Jahrzehnten persönlicher Erfahrung. Solche Aussagen sind einfach nicht wissenschaftlich, sonder rein polemisch.
    Aber es ist schon klar: Mit nur einem Magerjoghurt hat man natürlich noch nicht gegessen. Mit nur einem normalen Joghurt übrigens auch nicht. Vernünftige Portionen, ausgewogene Ernährung und genug Bewegung. Oft gehört, aber immer noch richtig.

  • Hansli sagt:

    Fünf Punkte als Vorurteile für Menschen die schnell zunehmen.
    Ich habe mein Gewicht im grünen Bereich.
    Das heisst aber bei Punkt 1 nicht einen Tag, sondern mindestens drei Tage ein Päuschen.
    Bei Punkt 2 Butter wird nie aufs Brot geschmiert, Kaffee immer ohne Zucker.
    Punkt 3 Einverstanden, Punkt 4 nie gemacht, punkt 5 sowieso nicht. Sport gehört zwingend dazu.
    Zu behaupten das Idealgewicht sein kein Kampf – können nur Leute behaupten die kein Problem mit dem Gewicht haben.
    Aber alle wirklich schlanken Menschen die ich kenne, berücksichtigen keinen der Punkte. Die sind einfach schlank.

  • Julia sagt:

    Bei Punkt 4 hat es einen Typo: „Sich lassen sich nicht von (negativen) Emotionen leiten“ – das erste „sich“ sollte ein „sie sein…
    Und bei 5. passt die Überschrift nicht zum Text. Alle sehr schlanken Menschen, die ich kenne, essen etwa doppelt so schnell wie ich, schlingen das Essen nur so runter. Im Text geht es aber um etwas anderes: Nicht um das Tempo beim Essen, sondern die Frequenz – das wiederum hat etwas.

    • Laura Fehlmann sagt:

      Auch ich gehöre zu den Schlanken, die Essbares blitzschnell verschlingen. Das Tempo ist sekundär. Wichtig ist, was man isst und trinkt. Zurückhaltung bei Chips und anderen Knabbereien sowie bei Alkohol hilft schon sehr viel.

  • Ralf Schrader sagt:

    Das Geheimnis des Schlankseins besteht zu >50% in Genetik. Bei 90% der Menschen gibt es keine nennenswerte Langzeitkorrelation zwischen der Nahrungsaufnahme und dem Körperfettanteil. Menschen mit gedrungenen Körperbau werden auch mit strikter Nahrungsregulierung und viel Sport nicht schlank. Leptosome bleibe auch dann schlank, wenn sie eher fressen statt essen und nur die Finger über der Tastatur bewegen.

    Der Körper hat in jedem Alter ein Zielgewicht, welches er versucht zu halten, auch wenn die Nahrungsaufnahme im Moment dazu nicht passt und die damit verbundene Figur alles andere als attraktiv ist. In grösseren Massstäben setzt sich diese Bionorm immer durch, selbst wenn es jemanden gelingt, für ein paar Jahre dagegen anzukämpfen.

    • Jacques sagt:

      In diesem Sinne würde ich mich den Leptosomen zuordnen. Da zu dieser Zeit der Athletiker eine Art Ideal (Vorunterricht) war, war ich eben die ‚halbe Portion‘. (Spränzel). Konnte sportlich aber gut mithalten. Im Sprint schlug ich diese Athletiker. An der 5m Stange auch. Beim Kugelstossen war ich eher in der Mitte gegen hinten. Lange Läufe waren nie min Ding.

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