Diese Nahrungsmittel machen schön

Von einer ausgewogenen, gesunden Ernährung kann man einiges erwarten: Schöne Haut, glänzende Haare, schöne Fingernägel und ein straffes Bindegewebe. Foto: Gabriel Delgado (Flickr)

Ernährung ist nicht der einzige, aber ein wichtiger Faktor, wenn es um Schönheit geht. Gegen die genetische Veranlagung ist kein Kraut gewachsen. Doch bereits bei der Faltenbildung können Sie den Genen ein Schnippchen schlagen, indem Sie gesund essen, nicht rauchen und zu häufige Sonnenexposition meiden.

Die Hautpflege von innen ist wirksamer als diejenige von aussen. Erstens können viele Wirkstoffe aus Cremen die Hautbarriere nicht überwinden. Von innen dagegen können sie zu den Hautzellen gelangen. Zweitens brauchen Hautzellen mehrere Dutzend Nährstoffe, um richtig gut funktionieren zu können. Diese wirken im Gegensatz zur Pflege von aussen auf der ganzen Hautoberfläche.

Die Haut regeneriert sich etwa einmal pro Monat. Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, dauert es also immer etwa so lange, bis Sie erste Resultate sehen, bei den Nägeln und den Haaren sogar etwa drei Monate.

Die wichtigsten Tipps

  • Wichtig ist, dass Ihre Ernährung viele zellschützende bioaktive Substanzen enthält. Sie verhindern Entzündungen und halten die Haut jung und gesund. Greifen Sie herzhaft zu bei Gemüse, Salat und Früchten. Essen Sie deshalb möglichst farbig.
  • Das beste Rezept klingt zwar banal, ist aber sehr effizient und erst noch gratis. Es lautet: Trinke genügend Wasser! Wer zu wenig trinkt, leidet unter schlaffer Haut, die Folge sind Knitterfalten.
  • Genügend Proteine (enthalten in Eiern, Fisch, Fleisch, Milchprodukten oder Tofu) sind unerlässlich für das Bindegewebe.
  • Sinnvoll ist es, dem Körper möglichst wenig Lebensmittel mit entzündungsfördernden Inhaltsstoffen zuzuführen, wie etwa Arachidonsäure (fettes Schweinefleisch, Geflügelhaut) oder Kohlenhydrate, welche den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen.

Fünf besondere Schönmacher

  • Granatapfel: Die Früchte sind reich an Kalium, Phosphor, Vitamin B1, B2, C, Kalzium, Magnesium und Eisen. Ein interessanter Inhaltsstoff ist die Ellagsäure, die zu den Polyphenolen gehört und eine besonders hohe Schutzwirkung hat – auch auf die Haut, die jugendlich bleiben soll. Wichtig sind zudem die Phytoöstrogene, welche rund um die Wechseljahre verschiedene Beschwerden lindern.
  • Kurkuma: Neigen Sie zu unreiner Haut oder zu Pickeln? Dann hilft Kurkuma: Das darin enthaltene Kurkumin ist genauso wirksam gegen Entzündungen wie Cortison, aber völlig ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
  • Olivenöl: Oliven und Olivenöl machen nicht nur innerlich schön. Olivenöl wird auch gern zur äusseren Anwendung verwendet. Wirksam sind in beiden Fällen die vielen natürlichen Antioxidantien wie Polyphenole, Vitamin A und E, welche die Zellen schützen und so jugendlich und schön halten. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine mediterrane Ernährung mit reichlich Olivenöl Übergewicht vorbeugt.
  •  Joghurt: Milch und Milchprodukte enthalten viel Vitamin B2. Fehlt dieses, treten relativ rasch leichte Mangelerscheinungen auf. Das ist in unseren Breitengraden gar nicht so selten. Mangelerscheinungen äussern sich als entzündliche, an Ekzeme erinnernde Hautveränderungen, trockene Lippen oder eingerissene Mundwinkel. Sehr charakteristisch sind auch schuppige, fettige Falten zwischen Mund und Nase.
  • Avocado: Die nahrhafte tropische Frucht liefert viermal mehr Kalorien als Äpfel und doppelt so viele wie die Banane, trägt aber auch beträchtlich zur Versorgung mit Vitamin E, B-Vitaminen, Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium bei. Nicht umsonst wird das Avocadoöl auch in der Kosmetikindustrie verwendet, um Haare und Haut schöner zu machen.