Junge Frauen wollen einen grossen Po


Als uns Madonna vor einigen Tagen bei der Verleihung der Grammy Awards ihr seltsam verschnürtes, nacktes Hinterteil entgegenstreckte, wirkte das nicht sexy, sondern nur peinlich (siehe Video unten). Die Queen of Pop, die früher Trends setzte, versuchte es ihren jungen Kolleginnen wie Rihanna, Cara Delevingne und Miley Cyrus gleichzutun, die Anfang dieses Jahres auf Instagram ihre Kehrseite zeigten.

Eine Po-Mania unter den Popstars – doch nicht nur. Auch Frauen, die nicht im Scheinwerferlicht stehen, fokussieren auf ihr Hinterteil. «Der Po der Stunde ist gross und rund», sagt Gertrude Beer, plastische Chirurgin aus Zürich. Der Trend zu Po-Implantaten habe in der Schweiz denn auch enorm zugenommen.

Ein grosser Po? Wie das? Wir Frauen wollen und sollten doch nur eines sein: dünn! Jedenfalls wenn es nach der gesellschaftlichen Norm geht. Und jetzt sollen wir plötzlich wieder einen Rubens-Hintern präsentieren? Und wer keinen hat, soll ihn künstlich aufpumpen?

Was geht uns Hollywood an, ist man geneigt zu sagen. Sollen doch die ollen Kardashians ihre Spoiler schwenken, so lange sie wollen, das hat doch keinerlei Einfluss auf unsere Realität. «Falsch», sagt Beer. «Bei keiner anderen Schönheits-OP ist die Nachfrage stärker gewachsen.» Dies, obwohl es bei keinem anderen Eingriff mehr Risiken gibt als bei diesem. Verrutschte Silikonkissen und Infektionsgefahr sind nur zwei davon. Gertrude Beer, die lange am Universitätsspital Zürich gearbeitet hat, ist selber «überrascht» vom grassierenden Po-Boom.

Von Kopf bis Fuss

Comic-Charakter: Magazin-Cover mit Kim Kardashian. Foto: Paper Magazine

Und wer wünscht sich jetzt ein so ausgeprägtes Hinterteil? Die Antwort erstaunt. «Es sind die ganz jungen Frauen unter 30, die zu mir in die Praxis kommen. Sie lassen sich weder von den Risiken noch den Kosten einer solchen Operation (um die 10’000 Franken) abbringen.» Und damit das Gleichgewicht gewahrt ist in der Körperstatik, werden auch noch üppigere Brüste gewünscht. Auch hier kann Beer einen neuen Trend festmachen. War bis jetzt die häufigste Silikongrösse um die 300 Gramm, werden von den ganz Jungen üppigere Brüste gewünscht. Um dies zu demonstrieren, drückt mir die Chirurgin in ihrer Praxis im Zürcher Engequartier ein 500 Gramm schweres Silikonkissen in die Hand. Wahrlich eine Handvoll.

Was für eine Ironie! Während viele erwachsene Frauen zwischen 30 und 60 jedes Gramm Fett runterhungern, wie aktuell Heidi Klum oder Königin Letizia von Spanien, und/oder sich Fett absaugen lassen, wünschen sich viele Frauen unter 30 nichts sehnlicher als Kurven. Und zwar solche, die fast schon einen Comic-Charakter haben, mit einem beträchtlichen Vor- und Hinterbau, zusammengehalten von einer Wespentaille. Und natürlich müssen die Beine dünn und lang sein.

Der Druck, der auf jungen Frauen bezüglich ihres Aussehens lastet, ist enorm. In Zeiten von Selfies, Instagram und Co. wird erwartet, dass man in jeder Lebensposition gut aussieht. «Ich habe 18-jährige Kundinnen, die sagen, wenn sie nicht so aussehen würden wie ihre Vorbilder, die Stars, würden sie keinen Freund finden», sagt Beer. Ständig würden sie sich mit ihren prominenten Vorbildern vergleichen. «Viele junge Frauen kommen mit ihren Müttern, die wollen, dass ich ihren Töchtern die OP ausrede. Da sage ich nur: Klären Sie das zusammen, das ist nicht meine Aufgabe.» Wie geht sie mit solchen Wünschen um? «Zurückhaltend», ist ihre Antwort. «Wenn die Kundin volljährig ist und auf einer OP besteht, versuche ich ihr eine vorzuschlagen, die zu ihrem Körper passt. Wenn ihr das nicht gefällt, dann wird sie zu einem anderen Arzt gehen, oft auch ins Ausland.»

Und wenn sich das Schönheitsideal übermorgen wieder ändert und die Frauen plötzlich wieder flach wie ein Knabe sein sollen? Was passiert dann mit den aufgepolsterten Busen und ebensolchen Pos? «Viele Frauen sagen, wenn das denn so wäre, dann nähmen wir das Silikon halt wieder raus», sagt Beer.

So einfach ist das.

62 Kommentare zu «Junge Frauen wollen einen grossen Po»

  • Katharina89 sagt:

    Lieber zu groß als zu klein :-).

  • roger mafli sagt:

    Welch glücklicher Zufall, dass Trend und Entwicklung für einmal parallel verlaufen. Zum grösseren Po gibt’s dann die Cellulite gleich kostenlos dazu. Ausser jemand erfindet die PhotoShop-Strümpfe.

  • Bettina Fries sagt:

    Die Frau soll bitte natürlich sein, heisst es immer, jedoch ist die Natur leider nicht mit dem Wunschkatalog des oft (nicht immer!) fast ausschliesslich auf visuelle Reize wie Jugend, Symmetrie, ausgezeichnetes Bindegewebe und Schlankheit (Auslegung zum Glück relativ variabel) getrimmten Mannes ausgestattet worden, wenn er „natürlich“ wünscht. Somit macht sie mal dies mal das, manchmal ist es ein ausgesprochen schöner Zufall, mit vielen Vorteilen beschenkt, die anderen faktisch Zweitklasswesen. Ist es wirklich so unverständlich, wenn man sich durch Chirurgie auch eine Chance erkaufen will?

    • Widerspenstige sagt:

      Bettina, eine Chance darf man immer erhalten, falls es sich dabei zB um eine schräge Nase handelt oder einen Sehfehler. Aber eine erkaufte Chance dieser Bandbreite wie Po-Vergrösserung(!) bleibt eine billige Variante für wenig Geistreiche. Sich an Stars zu messen einfach unrealistisch und fast schon absurd. Diese leben davon, dass sie ihren Körper vermarkten u genügend Nachahmerinnen finden. Sorry, aber ich habe wenig Verständnis für solchen Unsinn, wenn Bildung das Instrumentarium schlechthin ist, was Emanzipation sich erkämpft hat. Benützt das Hirn und leistet entsprechend etwas im Leben!

  • Katharina sagt:

    Kann sein, dass nun wegen der Modeströmung mehr Klienten und Klientinnen bei der Schöhnheitsklinik entsprechende Wünsche anbringen, andere als früher. Interessant aber wäre ein Vergleich zwischen Anzahl Klienten und denen, die an der Kliniktür nicht anklopfen. Ich denke, sooo viele sind es gar nicht, die sich derart von der glitzerwelt der Fashion ansprechen lassen, dass sie die ganzen Prozeduren sich antun.

    Aber Item: der Schlusssatz sagt es ja «Viele Frauen sagen, wenn das denn so wäre, dann nähmen wir das Silikon halt wieder raus», … So einfach ist das.

    • Katharina sagt:

      /2: Damit meine ich: es gibt etwas, das sich morphologische Freiheit nennt. Wer will, kann sein äusseres so modifizieren, wie er oder sie will. fängt bei Tatoos an, geht über Nip and Tuck wie oben geschildert weiter bis zu extremeren Eingriffen, wie sie manchmal an tatoo-festivls zu sehen sind.

      Ich sehe im wunsch, das zu tun, eigentlich kein Problem, solange der Arzt Risiken etc ehrlich aufzeigt und bei jüngeren Klienten eher ablehnt.

  • Lia sagt:

    Martin: das stimmt nicht. Sehr viele Frauen sind schlank und treiben Sport, aber der Po hängt. Wer das passende Bindegewebe nicht hat, wird keinen schönen Po haben. Aber Sie bestätigen, was wir Frauen schon lange wissen: die Männer sagen war, Frauen seien schön so, wie sie sind, aber dann kommt gleich ein ellenlanger Katalog an WENNS hinterher: keine Tattoos, Piercings, bitte nicht so und so angezogen, etc etc. Sie als Mann haben uns Frauen nicht zu sagen, wie wir uns anziehen sollen, denn es muss uns gefallen, nicht Ihnen.

  • Lia sagt:

    zum Glück wurde mir von meiner Mutter beigebracht, stolz auf das zu sein, was ich habe, und daraus das beste zu machen. Und ich hoffe, dass meine Söhne später ein Mädchen finden, welches das genauso sieht.

  • Cybot sagt:

    Wenn man sich Photoshop-Kunstwerke wie das Bild von Kim Kardashian oben als Vorbild nimmt, kann ja nichts Gutes dabei herauskommen. Dann wird nach den hässlichen Monsterbusen und Schlauchboot-Lippen jetzt wohl der ebenso hässliche Kartoffelsack-Hintern in werden? Ich hoffe ja nur, dass sich die Opfer derartiger Verirrungen im Tram nicht neben mich setzen wollen…

  • Astrid Meier sagt:

    Auch nicht irrer als das Schnüren der Füsse oder genitale Mutilation. Aberves geht in dieselbe Richtung: Selbstverstümmelung um bei Männern anzukommen. Die Emanzipation dabei ist, dass Frau selber dafür bezahlt…

  • Roland K. Moser sagt:

    Ich bin der Meinung, dass das naturbelassene Födali in der Regel besser ist. Vor allem, weil es mit den restlichen Proportionen übereinstimmt.

  • Widerspenstige sagt:

    Und wieder kommentieren hier vorallem Männer…
    Eine Madonna zeigt ihren noch immer knackigen Po und signalisiert damit in meinen Augen ‚Ihr könnt mir mal den Buckel runter rutschen!‘. Sie darf sich das erlauben, schliesslich hat sie etwas erreicht im harten Showbusiness u gilt immer noch als Pop-Ikone. Die anderen It-Girlie haben bisher nichts Spektakuläres geleistet, ausser ihren Körper marktgerecht in Szene zu setzen. Das sind doch keine Vorbilder, sondern narzistische Auswüchse ihrer selbst! Mehr Selbstvertrauen, liebe junge Frauen, in den eigenen Körper in einem gesunden Mass.

    • Roland K. Moser sagt:

      Natürlich kommentieren vor allem Männer, weil sich Männer für das Födali der Frauen interessieren. Haben sie das nicht gewusst.

    • Franz Vontobel sagt:

      gilt immer noch als Pop-Ikone

      …aber leider schon länger nicht mehr als Po-Ikone.

    • Katharina sagt:

      „Die anderen It-Girlie haben bisher nichts Spektakuläres geleistet“

      Jennifer Lopez hat nichst geleistet? Beyoncé auch nicht? Und auch nicht Shakira? Uebrigens alle drei mit natürlichen lateinischen Rundungen. Wahrscheinlich im Gegensatz zu den mittels Chirurgie nachahmenden.

      Warum ich hier wenig mitmache? Weil es mich wenig anspricht.

      • Widerspenstige sagt:

        Katharina, ich meinte damit It-Girlies und nicht die von Dir erwähnten Musikstars. Natürlich haben diese Vollblutlatinas etwas geleistet und gerade auch wegen ihren üpigen Kurven es zu Stars gebracht. Wenn ich mich richtig erinnere war es J-Lo’s Hintern, welcher vor einigen Jahren zu heftigen Reaktionen in Medien Anlass gab.

        P.S. Schade, dass es Dich wenig anspricht, denn hier liegt noch Potential brach… 😉

    • Marcel Zufferey sagt:

      Hm, Widerspenstige: Aber Sie erkennen sich nicht ganz zufällig in Madonna wieder..? Immerhin hat sie in etwa die gleiche Altersklasse wie Sie 😉 Und ja, die jüngeren Frauen halt eben: Also die sind sowas von ……………… (Passendes bitte selber einsetzen)..!

      • Widerspenstige sagt:

        Ertappt, Marcel! 😉 Ich bin mit Madonna gross geworden sozusagen und habe ihren Werdegang somit mitverfolgt. Wie sich diese Frau ihren Platz erkämpft hat war für mich schon wichtig. Sie hat sich auch immer wieder selber neu erfunden und nie, aber wirklich nie aufgegeben, sich ins beste Licht zu rücken.

    • Flo sagt:

      Madonna gesanglichen Erfolge sind nicht ohne, aber für den Rest möchte ich nicht das sich meine Töchter ihr nacheifern – nein danke!

  • Antoine sagt:

    Nichts gegen einen wohlgeformten Po, aber was zu viel ist, ist zu viel!

  • Heribert Feurer sagt:

    Auch mit einer grossen Po-Ebene kann man die „Geographie der Lust“ (Jürg Federspiel) lesen. Immer empfehlenswert.

  • Na ja, wie stets den mit den Männern? Wie mir mein Freund der Chirurg flüstert, am beliebtesten sind implantrierte Bizeps, Liposuction für den Bauch, danach müssen die hängenden Falten nach innen gestülpt werden und natürlich auch
    sehr populär ist das Po Implant!

  • Martin Berlinger sagt:

    Ich denke, dieser Riesen-Po-boom hat mit uns Männern genauso wenig zu tun wie die Doppel-D-Manie beim Busen. Ich halte es sogar für ziemlich frech, wenn uns Frauen mit verzerrter Körperwahrnehmung, dies in die (meist ausgelatschten) Schuhe scheiben wollen.
    Natürlich liebe auch ich, als (Nicht-Adonis) Mann, einen schönen Frauenkörper … aaaaber liebe Frauen: reduziert uns Männer nicht auf diesen Aspekt. Das tun viele Frauen schon ganz allein, dafür brauchen sie uns nicht. Das hat mit deren Bildern zu tun, nicht mit unseren

    • Heribert Feurer sagt:

      Aber auch als Nicht-Adonis Mann macht sich eine Aphrodite an seiner Seite ganz gut. Gegensätze sollen sich magisch anziehen.
      Und wenn keine Aphrodite – dann eben eine Venus. Ganz im Vertrauen auf die Magie des Orakels – Heribert F.

    • Martin sagt:

      Sehr gut formuliert, Herr Berlinger. Meiner Meinung nach, ist eine schöne Frau nicht schön, auf Grund ihres Busens oder ihres Pos, sondern als gesamt Paket. Viele Frauen würden schon gut aussehen, wenn sie nicht komplett zu tätowiert wären oder aber Millionen Piercings am Körper hätten. Auch modisch dürften sich die Frauen gerne mal wieder etwas auf’s eher klassische Parkett wagen. Ich habe genug von überdimensionalen Hornbrillen, Leggins, komischen Schuhen usw.. Aber man kann ja auch nichts anderes mehr kaufen. Eine schlanke Frau, die ein wenig Sport treibt, hat automatischen einen guten PO.

      • Chräbbi sagt:

        Aber. schlank muss sie sein bitte und nicht tätowiert und wenns geht auch ohne Piercings, bitte ganz klassisch mit Heels und Bleistiftrock (was wirklich meist nur an schlanken Frauen gut aussieht) und schönföhnfrisiert. Ich bin sicher niemand, der unkritisch durch die Welt läuft, aber wenn sich das Mädel in unvorteilhaften Leggins mit zu kurzem Shirt und Turnschuhen wohlfühlt, wer bin ich denn, ihr das absprechen zu wollen? Der grösste Teil der Männer sähe im Sommer betshirtet auch besser aus, als mit nacktem Oberkörper, aber da ist das ok, weil Männer noch immer eher „Mängel“ haben dürfen..

  • Anna sagt:

    Ein grosser Po soll modern sein? Ich als Fettarsch würde dann gerne mal wissen wo denn die Mode dafür ist? Ich habe immer grösste Mühe Jeans oder andere Hosen zu finden die mir passen…. meine Oberschenkel und mein Po sind immer zu gross und meine Taille zu schmal….

    • Jean-Jacques sagt:

      In Paris – das meine ich im ernst. Da gibt es sehr gute Fachgeschäfte, spezialisiert für alle Proportionen. Man kann sogar on-line bestellen. Das weiss ich von meiner Partnerin, die sehr zufrieden damit ist.

      • Anna sagt:

        Nicht in Grösse 46/48 das gibts in Frankreich nicht…. Und wenns schon ‚Mode‘ ist, dann soll die Mode gefälligst die Schweiz erreichen und nicht nur in Spezialgeschäften und im Ausland erhältlich sein….

      • Jean-Jacques sagt:

        Ich habe nachgefragt: Bei „Edmond Boublil“ gibt es Grössen – weit über 50. (Prêt-à-porter grande taille). Grosse Mode zu bezahlbaren Preisen. Es gibt sogar in F bekannte Frauen – die sich -von dort- einkleiden. U.a. eine Moderatorin und eine Sängerin. Ueber CH weiss ich leider – weniger Bescheid.

  • Elisabeth Brunner sagt:

    Ein Mann, der Frauen nach Äusserlichkeiten (sprich: entsprechende Körperformen) auswählt ist es nicht wert, liebe junge Frauen, dass ihr euch mit so einem weiter abgibt. Bei dem stimmt einiges nicht!!!!

    • Georg sagt:

      Eine Frau, die sich auf diese Weise Äusserlichkeiten (sprich: entsprechende Körperformen) auswählt, ist es nicht wert, liebe Männer, dass ihr euch mit so einer abgebt. Bei der stimmt einiges nicht!

  • blacky sagt:

    Da kann ich nur sagen: bumbum brasil

  • The it sagt:

    wenn die Männer bezüglich Frauen einzig die Wünsche: Charisma, intelligents und Lebensfähigkeit in Betracht nehmen würden, stelle sich dann die Frage: wo kann ich mir das implantieren lassen?? 🙂

  • Jean-Jacques sagt:

    „…und ewig lockt das Weib, Originaltitel: Et Dieu… créa la femme“ BB kam allerdings noch mit den sog. Normalmassen à la 90-60-90 sehr gut aus. Heute steht sie eher auf ihre grosse Tierschar.

    • Dolly sagt:

      Ich kann BB gut verstehen. Man kann wahrhaftig nicht von ihr erwarten, dass sie sich aufs Alter noch A…Implantate einsetzen lässt. Die Bootie- und twerkingwelle, Monsieur Jean-Jacques? Ça passera et trépassera!

      • Jean-Jacques sagt:

        Chère Dolly, ich verstehe viele Frauen in meinem Alter gut. So die BB, die CC – oder auch die liebenswerte Gina Lollobrigida.
        Ihretwegen werden attraktive Brüste/ Décolletés in F auch ‚Lollo’s“ genannt. ich brauche auch keine Implantate …

  • Marcel Zufferey sagt:

    Wenn ich solche Artikel lese, dann frage ich mich langsam, ob Frauen wirklich so stark, unabhängig und selbstbewusst sind, wie sie vorgeben zu sein: Wer sich so stark von der Meinung Dritter (Fremdbild) abhängig macht, hat m. E ein eher schwach ausgeprägtes Selbsbewusstsein (oder Eigenbild). Aus Sicht von Evolution und Fortpflanzung sind Frauen bei der Spezies Mensch sowieso das spektakuläre Geschlecht, wenn man dem so sagen darf: Dagegen sind wir Männchen graue Mäuse. Also ziehen Frauen- analog zum Pfau mit seinem phantastischen Rad- auch die grössere Show ab- und zwar in jeder Beziehung!

    • Peter "Der Petsch" Imboden sagt:

      Blabla – als hätten Schweizer Männer ein grössers Selbsbewusstsein – die meisten in einer Beziehung können nur JA und AMEN sagen. Was viele junge Frauen unterschätzen und immer unter Freunden ein Thema ist: Solche Faktoren wie z.B selber kochen können ist auf dauer in einer Beziehung viel wertvoller als gutes Aussehen das eh mit der Zeit vergeht.

  • Norma sagt:

    ..ich bin mit einem „grösseren“ Po geboren worden, vor 55 Jahren. Sonst sehr schlank, einfach breites Hüftbecken. Dies hat jeder Mann an mir Kritisiert. Jetzt soll es plötzlich modern sein? Die dummen Spüche die ich ertragen musste waren für nichts?

  • Ben Frick sagt:

    Immer locker bleiben leibe Frauen.

    Ich liebe dünne Frauen und ich liebe Frauen mit wunderprächtigern (J-Lo )hintern. Beides finde ich top.

    Und solche Männer wie mich gibt es seeehr viele.

  • Jeanclaude sagt:

    Nicht die Grösse macht’s aus sondern die Anzahl Hummeln im Po

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Es braucht nur ein stimmiges Wesen und entsprechende Ausstrahlung, dann sind solche Details unwichtig. Normmenschen brauchen wir gar nicht. Liebenswerte Dickerchen und zauberhafte Bohnenstangen kann man täglich entdecken. Wer die Menschen liebt und die Augen offen hält, wird immer Bewundernswertes finden. Ich bin und war nie ein Adonis. Wenn man mich mag und mein Körpergefühl stimmt, fühle ich mich gleichwohl gut. Für die Po-Begeisterten habe ich trotzdem noch einen Tipp. Eine Eiskunstläuferin hat mir gesagt, ihr Sport forme ein perfektes Füdli. Leider habe ich aber keine Schlittschuhe mehr!

  • Reinwald Horn sagt:

    Zurück zur Natur und zu viel früheren Normen (Ureinwohner des Planeten)! Sowohl von den Suchenden (Männern offensichtlich) als auch von den ‚Gefunden-werden-wollenden (Frauen)‘. Wie einfach und naturnah ist doch unsere aufgeklärte Welt wieder geworden. Bestimmt ist durch obige Bevorzugung solcher Körpermerkmale die Fortpflanzung der Menschheit eher gewährleistet (abgesehen von ganz anderen Bedrohungen derer) als durch den Magerkeitswahn. Jedem das Seine.

  • Viktor Falkenschweif sagt:

    Gemachte Brüste stehen egal wie die Besitzerin steht, sich liegt, dreht oder auf dem Rücken als auch auf der Seite oder dem Bauch liegt, immer gleich. Sie bewegen sich nicht, sind wie Töpfe die dem Betrachter entgegen starren. Unbeweglich. Ab einer gewissen Implantats Grösse kaum mehr ohne Schmerzen richtig zu berühren. Ein gemachter Po läuft verzögert, weil es die Sitzteile betrifft, auch auf dasselbe heraus! Was man mit Frau nicht alles noch Geld generieren kann. Ich mag überhaupt keine gemachten Brüste und überhaupt nicht, gemachte Po’s, Punkt.

  • Fabian sagt:

    «Ich habe 18-jährige Kundinnen, die sagen, wenn sie nicht so aussehen würden wie ihre Vorbilder, die Stars, würden sie keinen Freund finden»
    Ein Freund, der dann natürlich auch auszusehen oder zu verdienen hat wie die Stars.
    Mir fehlt das Mitleid.

  • Marc Hirs sagt:

    Wird jetz hier aus der Not eine Tugend gemacht? Die Pos haben schon seit längerer Zeit an Umfang zugenommen, vielleicht wegen unserem Wohlstandsverhalten, auf jeden Fall aber bevor solche „Vorbilder“ von Stars diesem Umstand zuhilfe kamen. Ich kann dieser (Fett-)Welle jedenfalls überhaupt nichts abgewinnen und liebe nach wie vor die schlanke Figur. Davon können mich noch so viele Anpreisungen für solche, pardon, – Ärsche – nicht umstimmen.

  • Joli sagt:

    Wie reimte Erich Kästner schon vor 60 Jahren?
    Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen
    Diese sogenannten Klassefrauen…
    Und wie sagte Einstein?
    Es gibt zwei Unendlichkeiten: Das all und die menschliche Dummheit. Beim All bin ich mir allerdings nicht mehr sicher…

  • Hermann Klöti sagt:

    Und nun warten alle auf die übliche Zuschrift „die Männer sind schuld daran, die wollen das so!“.

  • edith sagt:

    mir fällt dazu nur ein: zuviel dummheit / woher das viele geld???? zuwenig normale körperlichkeit= evtl fehlende werte bei der erziehung? kurz =d e k a d e n t und tragisch ! edith

  • Markus Seiler sagt:

    Zum Glück stehe ich auf Knaben- und Knabenhafte Po’s….. 😉

  • Extracool sagt:

    Mir ist klar, warum man immer grössere Po und oberweiten sucht: man kann so von den wirklichen Problemen ablenken.

  • Bert Luetscher sagt:

    Ist der Druck auf Frauen wirklich so gross? Oder machen ihn sich die Frauen selber?
    Gerade die Prominenten tun es nicht wegen einem Mann, sondern weil sie speziell sein wollen. Aus der Masse herausstechen. Wie schräg ist das Weltbild von jungen Frauen, die wirklich glauben, sie würden keinen Mann finden ohne Po- und Brustvergrösserung. Mich erstaunt die geringe Selbstachtung die sie zu haben scheinen. Haben sie keine anderen Werte, die sie liebenswert machen? Und glauben sie wirklich, dass eine glückliche, respektvolle und liebenswerte Beziehung auf dickem Po und grosser Brust basiert?

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