Es tut mir leid

Blogmag_Stewart

Die bevorstehende Frühjahrssaison, in der es hierlands kalt und grau ist und der olle Winter einfach nicht vergehen will, bedeutet jedes Jahr eine beinahe unchristliche Belastung für zwischenmenschliche Beziehungen, meine Damen und Herren. Wir nehmen das zum Anlass, hier rechtzeitig noch die allerwichtigsten Dinge aufzulisten, für die Sie sich bei Ihrer besseren Hälfte jetzt endlich mal entschuldigen sollten. Fassen Sie sich ein Herz und bitten Sie (endlich) um Verzeihung, …

  1. ... falls Sie als Beifahrer einfach keine Karten lesen können.

  2. ... falls Sie die Aufzeichnung von «The Hurt Locker» auf der Festplatte gelöscht haben, weil sonst kein Platz mehr gewesen wäre für die neueste Episode von «The New Normal». (OK, natürlich wäre Platz gewesen. Sie waren einfach der Auffassung, dass sowieso nie jemand «The Hurt Locker» sehen will.)

  3. ... falls Sie Ihren Lebenspartner gezwungen haben, in der Vorweihnachtszeit zu Ikea zu gehen. Sie erinnern sich doch noch an die Vorweihnachtszeit? Gerade erst einen Monat her.

  4. ... falls Sie gesagt haben: «So? Du findest also einen Besuch im Ausverkauf mit der Anprobe von 137 Kaschmir-Pullovern und der endlosen Suche nach einer Mütze, die aussieht wie die von Axl Heck, sei keine Belastung für meine Nerven? Keine Belastung, hm? In was für ’ner Zuckergusswelt lebst du eigentlich???»

  5. ... falls Sie in völlig nüchternem Zustand festgestellt haben: «Selbst wenn meine Eltern an Heiligabend ein Waisenhaus in Brand stecken würden, wären sie immer noch nicht so schlimm wie deine Eltern!»

Im Bild oben: Kristen Stewart, die weiss, wie man sich entschuldigt. «I’m sorry», meinte sie kurz und bündig nach einem Seitensprung. (Foto: Reuters/Mike Blake)