Glück gehabt

5 Kelche, die an uns vorübergingen, wenn manchmal auch nur knapp.

Nie wieder diese Armut an Gefühl: Kim Cattrall bei der Premiere von «Sex and the City 2» in Tokio. Foto: Michael Caronna (Reuters)

Phew! Kennen Sie das Gefühl, meine Damen und Herren, gerade noch mal so davongekommen zu sein? Wie wenn man zum Beispiel in der Lebensmittelabteilung des Warenhauses Globus irgendeine redselige flüchtige Bekanntschaft sichtet und eben noch rechtzeitig hinter dem Olivenöl abtauchen kann. Dieses Gefühl der Erleichterung lässt sich aktuell auch kollektiv erleben. Es folgen ein paar Beispiele von Kelchen, die an uns vorübergingen, wenn manchmal auch nur knapp:

  1. Der dritte «Sex and the City»-Film

    Es wird keinen dritten Kinofilm der Marke «Sex and the City» geben, angeblich, weil die Schauspielerin Kim Cattrall zu hohe Forderungen stellte. Deutete jedenfalls die Schauspielerin Sarah Jessica Parker an. Mutmasslich. Egal. Das Ergebnis zählt. Wir alle (besonders aber diejenigen unter uns, die die ersten beiden Filme durchlitten haben) atmen auf. Nie wieder dieser Reichtum an Schuhen, diese Armut an Gefühl.

  2. Donald Trump

    Nein, nicht als Präsident der USA, dieser Kelch ist entschieden nicht an uns vorübergegangen. Aber der Queen bleibt er erspart. Und ihren Untertanen im Vereinigten Königreich. Nämlich in Form eines Staatsbesuchs nächstes Jahr. Der wurde nun runtergestuft auf «Arbeitsbesuch». Phew!

  3. Ivana Trump

    Und zwar als First Lady der USA. Obschon die erste Ehefrau von Donald Trump (inzwischen einer Dragqueen-Parodie ihrer selbst gleichend) sich offenbar so fühlt. Das hat sie kürzlich anlässlich der Promotion ihres neuesten Buches «Raising Trump» kundgetan. Worauf das Büro der tatsächlichen First Lady (Melania Trump) sich bemüssigt fühlte, Ivanas Statement als «geltungsbedürftige und eigennützige Störgeräusche» zu dissen. Woran uns das erinnert? Googeln Sie mal «real housewives fight».

  4. Quasi-Monopol der Lufthansa-Gruppe

    Nee, wirklich, sind wir gerade noch mal so dran vorbeigeschrammt. Zum Beispiel am Flughafen Zürich. Nach dieser Grösstenteilsübernahme von Air Berlin durch Lufthansa. ... Oder, warten Sie mal, doch nicht? Wird sich demnächst zeigen. Zum Beispiel am Flughafen Zürich.

  5. Jedoch ...

    Konnten wir nicht alles abwenden. Zu jenen Phänomenen, die uns leider nicht erspart blieben, gehören etwa die Filmwerke «Mamma Mia: Unsere Zeit läuft» und «Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Here We Go Again». Oder war das umgekehrt?

 

10 Kommentare zu «Glück gehabt»

  • Jacques sagt:

    Man kann sich auch Vergangenem zuwenden, wie etwa der „Rocky Horror Picture Show“. Popcorn nicht vergessen.
    p.s.: Die junge Susan Sarandon war wirklich bezaubernd. Erinnert mich symbolisch etwas an die eigene Trauung. Und, – „Sorry Suzanne“ von the Hollies, oder „Suzanne“ von Leonhard Cohen, oder „D’Susann“ von Toni Vescoli.

  • Katharina I sagt:

    Ich finde, wir sollten wieder eine Airline gründen. „The real Swiss“ oder „Swissair, hear, hear, we fly again!“ Und here we Gore again! Sind hier irgendwelche Geldgeber anwesend? Und ich fürchte, dass es doch zu einem dritten SATC-Film kommen wird. Dieses Geplänkel gab es doch jedes Mal. Und jedes Mal ist es dann passiert: der neue Film. Und Ivana scheint immerhin Humor zu haben, wenigstens ein bisschen.

  • Doris Klein sagt:

    Sarah Jessica Parker gefällt mir gar nicht als Frau.

  • O.Freitag sagt:

    „Dr. Philipp Tingler hilft Ihnen, Ihr Leben zu verbessern…“
    Mann kann sich die fünf Minuten die das Lesen erfordern mag ersparen.
    Solche Weisheiten wie über die Filmreihe „Sex & the City“ sehe ich ganz einfach: Es soll auch Leute geben die von diesen Movies noch nie gehört haben.
    Der erste Film hat nicht gefallen? Dann geht man nicht in den Zweiten, über den Dritten macht man sich schon keine Gedanken. So einfach kann das Leben sein!
    Melanie & Ivanka? Wen stört das Geschwätz von oder über diese Frauen? Ausblenden, so einfach kann das Leben sein 😉
    Der einzig gute Punkt war das Verschwinden hinter dem Olivenregal, aber darauf wäre ich auch alleine gekommen. *g*
    Der Artikel ist zu kurz, macht keinen Sinn. Die Beispiele gehen an mir vorüber weil ich keinen Bezug dazu habe.

    • Katrin sagt:

      ich kann ihren kommentar gut verstehen, o.freitag, auch mir fehlt ein bezug zu den genannten filmen und gar zur luftfahrt allgemein. wäre das leben doch aber nur so einfach, wie wir uns dies manchmal wünschten, müsste man konsequenterweise auch auf kommentare zu artikeln verzichten, die für einmal keinen sinn ergeben. dann wäre ich jetzt hier schon längst wieder weg und würde mich meinem leben widmen, aber das ist eben bei weitem nicht immer so einfach, wie wir uns dies wünschten. -einen schönen sonntag allen!

  • Pedro Riengger sagt:

    Von mir aus kann es zwölf Sex and the City-Filme geben. Und Kim Cattrall kann am Ende zwanzig Milliarden an Gage bekommen. Ich werde mir trotzdem keinen anschauen. Man muss diese Filme nämlich nicht durchleiden – es gibt ja keinen Kinozwang.

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