Warum spielt hier keiner Rugby?

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Heute beginnen die Olympischen Sommerspiele in London – und Rugby ist nicht dabei. Erst in Rio 2016. Dabei wäre das doch in England so schön gewesen! Denn Rugby ist nicht nur in England geboren, sondern – entgegen einer in Mitteleuropa weit verbreiteten Irrmeinung – eigentlich auch der letzte Gentleman-Sport. Ich wünschte, Rugby wäre populärer in der Schweiz. Ich liebe Rugby. Riesige Muskelberge, die sich zu einem undurchdringlichen Knäuel verkeilen, sich hin und her schiebend im morastigen Grase von Twickenham, die hochaufragenden H-Gestänge der Tore, der Moment des Triumphs, wenn die Ellipse des Balls am richtigen Punkt niedergesetzt wird, aah. Leider kennt das hier fast niemand. Hier finden dafür fast alle Fussball gut, und der Rest tut wenigstens so. Aber Fussball und Rugby haben dieselben Wurzeln. Der Legende nach wurde Rugby während eines Fussballspiels geboren. Das Spiel fand statt im Jahre 1823 zwischen Schülern im Städtchen Rugby in der mittelenglischen Grafschaft Warwickshire. Dort soll einer der Spieler, ein gewisser William Webb Ellis, im Streit um die Auslegung von Spielregeln den Ball kurzerhand in das Tor der gegnerischen Mannschaft getragen haben. Obschon, wie bei allen Legenden, der Wahrheitsgehalt der Geschichte mindestens zweifelhaft ist, hat man den Pokal der Rugby-Union-Weltmeisterschaft nach dem kessen Buben Ellis (der übrigens später Pfarrer wurde) benannt: Webb Ellis Cup.

Fest hingegen steht, dass sich im Jahr 1871 die Rugby Football Union nach Regelstreitigkeiten vom englischen Fussballverband abspaltete: Rugby als eigenständige Sportart war entstanden. Rugby ist, wie wir noch sehen werden, eine zutiefst englische Angelegenheit, und deshalb wurde es ausserhalb des Vereinigten Königreich vor allem in jenen Ländern populär, die zum Commonwealth of Nations gehören: Neuseeland, Australien und Südafrika stellen Spitzenmannschaften. Rugby war auch schon Olympia-Medaillensport für Männer in der Neuzeit, wurde dann aber nach den Spielen von 1924 vom Internationalen Olympischen Komitee aussortiert. Auch in den ozeanischen Ländern wie Fidschi, Samoa, Tonga und Papua-Neuguinea ist Rugby Nationalsport. In Europa sind vor allem die Iren, Franzosen und Italiener den Engländern im Rugby (beinahe) ebenbürtig. Schotten und Waliser haben eigene Nationalmannschaften. Auch Argentinien, Japan, die USA, Rumänien, Namibia, Kanada, Georgien und Spanien nehmen regelmässig an den Rugby-Union-Weltmeisterschaften teil. Die Schweizer Rugby-Union-Nationalmannschaft hingegen konnte sich noch für keine Weltmeisterschaft qualifizieren. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft ist 2010 aus der höchsten europäischen Spielklasse abgestiegen. Es fehlen Sponsoren, Fernsehgelder, Lobbyisten. Warum? Nun, ich könnte Ihnen drei Gründe anbieten. Die viel mit Schmutz zu tun haben. Aber nicht nur.

1. Schmutz I: Kontaktsport

Rugby ist ein sogenannter «full contact sport». Genauergesagt ist «Rugby» eigentlich der Oberbegriff für eine ganze Familie von Sportarten (auch American Football und Canadian Football sind später aus dem Rugby entstanden). Die wichtigsten Varianten sind das am weitesten verbreitete Rugby Union (Fünfzehnerrugby) und Rugby League (Dreizehnerrugby). Neben der Anzahl der Spieler unterscheiden sich diese Varianten auch insofern, als Rugby League aufgrund des kleineren Spielfelds als die schnellere, flüssigere und auch physisch anspruchsvollere und rauere Variante betrachtet wird, nicht zuletzt deshalb, weil die League-Regeln weniger Möglichkeiten der Ballabnahme vorsehen, so dass das Spiel nicht so häufig unterbrochen wird wie bei Rugby Union. Infolge der einfacheren Regeln ist Rugby League für den Zuschauer auch leichter zu verstehen. Rugby ist nämlich einigermassen kompliziert. Trotzdem ist Rugby Union die gängigere Variante. Bei beiden Arten dauert eine Partie jeweils 80 Minuten; das Spiel wird vor allem unterbrochen nach Regelverstössen oder dem Erzielen von Punkten. Allen Rugby-Varianten gemeinsam ist die Verwendung eines Balls in Form eines verlängerten Rotationsellipsoids. Schon der Ball ist also kompliziert; lassen Sie uns einfach sagen: Er ist oval. Der Ball muss ins gegnerische Feld gebracht und im Torfeld (Malfeld) abgelegt werden. Er wird getragen, rückwärts gepasst oder ins H-förmige Tor gekickt. Vorwärtspässe sind beim Rugby generell nicht erlaubt. Möglichkeiten des Vorwärtsspielens sind auf Tragen und Treten reduziert. Im Übrigen werde ich Sie, geschätzte Leserschaft, jetzt nicht mit den Einzelheiten von «Kick» und «Try» und «Conversion» behelligen. Ich selbst habe nur «Rugby Union for Dummies» studiert, und schon dieses Werk ist über 350 Seiten stark. Aber man hat auch so Freude beim Zusehen.

Wichtiger für unsere Zwecke hier ist: Die verteidigende Mannschaft versucht den Gegner zu stoppen. Nur der balltragende Spieler darf angegriffen werden. Diesem sind wiederum begrenzte körperliche Zurwehrsetzungen gestattet. Und damit kommen wir zum Körperkontakt: Um den Gegner aufzuhalten, ist sogenanntes «Tackling» erlaubt, eine Art Klammergriff, um den Ballträger nach Möglichkeit zu Fall zu bringen. Angriffsfläche ist hierbei der ganze Körper, von der Schulterpartie abwärts, idealerweise die Beine auf Höhe der Oberschenkel. Beinstellen, Schlagen, Halten am Hals und Sperren ohne Ball sind allerdings verboten. Wird der Ball bei einem Pass regelwidrig nach vorne geworfen (und auch bei anderen Regelverstössen) wird ein sogenanntes Gedränge (englisch: «Scrum») ausgeführt. Dabei stellen sich die acht Stürmer der gegnerischen Mannschaften voreinander verschränkt auf, in gebückter Haltung mit geradem Rücken, und versuchen durch schiere Kraft, den mittig eingeworfenen Ball durch Schieben und Drücken in ihre Gewalt zu bringen.

Rugby ist, wie gesagt, ein Vollkontaktsport, wird jedoch mit nur wenig Schutzkleidung gespielt, Pflicht ist lediglich ein Gebissschutz. Ein blaues Auge nach dem Spiel oder eine Platzwunde sind Standard. Und Standard während des Spiels ist eben auch: jede Menge Anfassen. (Inzwischen werden auch neue, mehr oder weniger kontaktlose Varianten wie Touch Rugby und Tag Rugby immer beliebter; aber die zählen wir hier nicht, weil sie die essenzielle Idee von Rugby verlassen.) Anfassen in sicherem Kontext stellt eine typisch angelsächsische Anfasslösung dar, und nicht zuletzt deswegen ist Rugby so englisch wie Crumpets oder Jimmy Saville. Der Engländer ist ja grundsätzlich angenehm reserviert, was Körperkontakt angeht. Während es in Deutschland beispielsweise üblich ist, auch flüchtige Bekannte oder Geschäftskontakte mit einem Handschlag zu begrüssen, ist sowas in England (und den USA) ungewöhnlich. Slightly frowned upon. Hier wird Körperkontakt im gesellschaftlichen Umgang traditionell zurückhaltend gehandhabt. Die puritanische Lösung sanktioniert demgegenüber das Anfassen in Spiel und Sport, besonders in der Kombination mit frischer Luft und – Schmutz. Denn nach dem Dreck und Druck kommt die Reinigung, und jeder physische Reinigungsakt ist ja für den Menschen auch immer ein Akt der Psychohygiene. Das Seelenheil durch Saubermachen ist selbstverständlich auch ein bekanntes Erbteil der schweizerischen Psyche – doch der Bezug zur Körperlichkeit ist hier, wie überhaupt im deutschsprachigen Raum, anders. Es wird selten festgestellt, aber: Die Mitteleuropäer sind, was die Körperlichkeit angeht, inzwischen womöglich der liberalste Flecken des Kontinents; ihr Verhältnis zu Körper und Körperkontakt ist tatsächlich zu Beginn des 21. Jahrhunderts viel unmittelbarer, weniger gespalten als das der Angelsachsen (und auch als das der Franzosen, zum Beispiel), und das ist wohl ein Grund dafür, dass ihre Leidenschaft für vermeintliche Massenraufsportarten sich in Grenzen hält. Es ist zugleich der Grund dafür, dass ihr Ironie- und Sublimierungsvermögen sich in Grenzen hält. Jede Revolution hat ihren Preis, auch die sexuelle. Doch das ist wieder ein anderes Feld.

2. Klassengesellschaft

Dass der mit Hand und Fuss ausgetragene Kampf um den ellipsenförmigen Ball ein durch und durch englischer Sport ist, zeigt sich ebenfalls an seinem Bezug zur Klassengesellschaft. Das Vereinigte Königreich ist immerhin das Land der westlichen Welt, in dem die Klassengesellschaft noch am sichtbarsten etabliert ist: Der Adel hat einen institutionalisierten politischen Einfluss durch das House of Lords, und seine Anführerin, die Königin, besetzt die wichtigste Repräsentationsfunktion in der konstitutionellen Monarchie. Das heisst: Im Vereinigten Königreich ist das Klassendenken trotz Globalisierung und Internationalisierung nach wie vor ausgeprägt – und wird mit typisch angelsächsischem Pragmatismus zunächst weder als gut noch als schlecht, sondern als rein phänomenal betrachtet: Die Existenz sozialer Klassen wird von allen gesellschaftlichen Milieus (selbst von denen, die gegen die Klassengesellschaft sind) als Tatsache akzeptiert. Dies im strikten Gegensatz zur leicht hysterischen mitteleuropäischen Haltung bei allen Schicht- und Klassenfragen, die das genaue Gegenteil des angelsächsischen Pragmatismus ist: Wer hierzulande die reine Faktizität einer gesellschaftlichen Schichtung feststellt, ohne das mit gleichmacherischen Umsturzgedanken oder mit zu kompensierenden Gerechtigkeitsdefiziten zu verbinden, ist tendenziell unmoralisch. Schon das Wort «Unterschicht» ist konfliktträchtig und die Klassengesellschaft (wie alle Fragen des sozialen Status) im Grunde ein Tabu – obschon sie selbstverständlich existiert.

Das Rugbyspiel jedoch ist sowohl in seiner Geschichte wie in seiner Ausübung und Überlieferung, also in dem, was man «Rugbykultur» nennen könnte, an die Klassengesellschaft gebunden. In zahlreichen traditionellen Rugbynationen gilt Rugby Union allgemein als Sportart des «Establishment», ein Upper-Class-Vergnügen, das an teuren Public Schools gespielt und von Prince Harry geschätzt wird. Im Gegensatz dazu fungiert Rugby League vor allem in Norden Englands und im Osten Australiens wie auch beispielsweise in Neuseeland, der gegenwärtigen Weltmeisternation im Rugby League, traditionell als Sportart der Working Class und der unteren Mittelschicht. Diese Zuordnung der Rugby-Varianten zu sozialen Klassen, ihre Festlegung und Bildung durch das entsprechende Klassenbewusstsein hat historische Gründe: 1895 erfolgte aufgrund eines Streits über den Amateurgedanken eine Spaltung innerhalb der englischen Rugby Football Union. 21 Vereine, vor allem aus Arbeitervierteln Nordenglands, spalteten sich ab, legten ihre eigenen Regeln fest und erlaubten die Professionalisierung des Sports. So entstand Rugby League. Denn Amateursport kann sich nur die Aristokratie leisten. Seit 1995 sind im Rugby Union ebenfalls Profisportler zugelassen, aber der Charakter einer Freizeitbeschäftigung für reiche Leute ist ihm geblieben. Jedenfalls ist bei beiden Rugby-Varianten das gemeinsame Klassenbewusstsein immer noch ein verbindendes Element in der Identität der Clubs und im Mannschaftsgeist der Spieler. Es speist einen besonderen Ehrenkodex, auf den wir gleich zu sprechen kommen. In einem Land wie der Schweiz, wo es offiziell gar kein Klassenbewusstsein gibt, wäre das schwierig. Und das ist der zweite Grund dafür, dass Rugby hierzulande nicht beliebter ist.

3. Schmutz II: Der Gentleman

Rugby ist also englisch über seine Körperlichkeit und Klassenbezogenheit; aber besonders schliesslich auch über seinen ungeschriebenen Kodex des Benehmens. Dazu gibt es folgende, vielzitierte Redensart: Football is a gentleman’s game played by ruffians and rugby is a ruffian’s game played by gentlemen. Also: Fussball ist ein von Raufbolden gespieltes Gentleman-Spiel, und Rugby ist ein Spiel für Grobiane, das der Gentleman spielt.

In der Tat herrschen auf dem Rugbyfeld ganz andere Sitten als auf dem Fussballrasen. Rugby ist wirklich als Lebensschule zu verstehen; nicht nur, weil jeder diesen Sport ausüben kann. Egal ob klein oder gross, schwer oder leicht, die Mannschaft braucht grundsätzlich alle Typen: Die erste Reihe der Stürmer muss massig und schwer sein, um die gegnerische Verteidigung zu durchbrechen, die zweite Reihe besteht in der Regel aus grossgewachsenen Spielern, die als Fänger amtieren, die dritte Reihe endlich hat agil und schnell zu sein, sie ist der Abschluss des Sturms. Jeder findet seine Position. Es gibt Rugbyspieler, die mühelos doppelt so viel wiegen wie, sagen wir, Stabhochspringer. Noch bedeutsamer aber für Rugby als Lebensschule ist das ungeschriebene Grundgesetz des Spiels: Der Spieler ist ein Gentleman, und zwar nicht nur ausserhalb des Feldes. Diese Gentlemen Mentality – oder, kurz: Gentlementality – ist ja ohnehin ein unverwüstliches Erbteil der angelsächsischen Psyche; England ist und bleibt das Mutterland der guten Form. Rugby ist zwar augenscheinlich roher und temporeicher als Fussball, doch zugleich sind seine Regeln viel umfassender und komplexer, zum Teil auch vager und interpretierbarer. Daher wird der Schiedsrichter besonders respektiert. Niemals würde jemand auf dem Rugbyrasen auf die Idee kommen, zum Schiedsrichter zu rennen und ihn anzuschreien, wie im Fussball.

Und trotz der oberflächlichen Martialik und der Kriegstänze (berühmt ist jener der All Blacks aus Neuseeland vor jedem Spiel) ist auch der Respekt vor dem Gegner sehr ausgeprägt. Das gehört zur Tradition. Beim Rugby funktioniert tatsächlich noch Sport als Bildungsmythos: die Idolisierung der Überwindung von Widerständen, Ideale von Verhaltenskontrolle und Selbstverwirklichung und Durchsetzung, Fair Play und Teamgeist, Planung und Improvisation im harmonischen Verhältnis – all das, was die überstrapazierte Sportmetapher als Lösungsalgorithmus für Spiel und Leben bereit hält, hier lebt es noch. Das Rugby-Spiel ist in der Tat sowohl körperliche wie kulturelle Praxis und bleibt doch zugleich immer das, worin Schiller das den Menschen Charakterisierende, zu seiner eigensten Würde Erhebende begriff: Spiel. Und als solches dem Ernst des Lebens gegenübergestellt. Darin, in seiner Profanität und Selbstbezogenheit, liegt gerade sein Wert: Das ruppige Ringen um den Ball als vergnügliche Bewegungskultur, die nicht nur physisch Grenzen überwindet.

Umso  schockierender sind Regelverstösse, wenn sie stattfinden. Ich weiss noch, wie ich damals in der Arena von Twickenham im November 2005 das Spiel England gegen Samoa sah und sie erlebte: die rote Karte gegen England. Die Arena hielt die Luft an. Riesige, schmutzige Männer ganz still und fassungslos, wie eine Damenbridgerunde, wenn Gloria mal wieder geschummelt hat: Eine rote Karte, das ist im Rugby so ungleich viel seltener als im Fussball. Furchtbar. Noch viel furchtbarer für die Rugby-Gemeinde war dann das, was 2009 als «Bloodgate» in die Geschichte dieses Sports eingehen sollte: Während des Viertelfinales des Heineken Cup biss Tom Williams, Spieler des Londoner Harlequins, auf eine Kapsel mit roter Farbe, um sich, scheinbar blutend, eine Auswechslung zu ertrügen. Die Sache flog auf, und – horror of horrors – es stellte sich heraus dass das nicht der erste Vorfall dieser Art gewesen war. Natürlich hatte der Skandal gravierende Konsequenzen: Sperrung für Williams, Sanktionen gegen den Club, seinen Physiotherapeuten und Teamarzt. Derartige Auswüchse haben viel mit dem Amateurprinzip beziehungsweise mit der Aufgabe desselben zu tun; ein alter, sportfeindlicher Mechanismus greift auch hier: Je mehr Geld im Spiel ist, umso dreckiger wird’s. Aber nicht mehr im wörtlichen Sinne. – Und trotzdem bleibt Rugby viel skandalärmer als Fussball, wohl weil das Bewusstsein der Spieler, die Verpflichtung auf den Ehrenkodex, so robust ist wie ihre Schienbeine.

Und auch eine zweite Tatsache dürfte bestehen bleiben: Ein Spiel, dessen Regeln nicht immer ganz klar und präzise sind und so vom einzelnen Spieler immer auch ein Entgegenkommen verlangen, ist etwas schwierig für die regelliebende Schweizerpsyche. Was folgt aus alledem für die Zukunft? Nun, einerseits wird Rugby immer populärer: Neben der 15er-Union-Variante wurde in den vergangenen Jahren eine Variante mit sieben Spielern beliebt: Weil das Spielfeld genau so gross ist wie beim klassischen 15er-Rugby, aber nur die Hälfte der Spieler auf dem Rasen, ist diese Art laufintensiver und rasanter und damit noch attraktiver für die Zuschauer. 7er-Rugby wird 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vertreten sein. Das ist das eine. Und das andere ist: Rugby wird als Sport in seinen mentalen Grundfesten immer mit dem angelsächsischen Geist verbunden bleiben, es ist die auf seine Art englischste Form, sich mit schwitzenden Geschlechtsgenossen im Dreck zu suhlen. Trotzdem muss man die Hoffnung für den deutschsprachigen Teil der Welt nicht aufgeben. Schliesslich gibt es inzwischen auch Damen-Rugby.

Im Bild oben: Der Ire Rob Kearney (M.) wird von den Franzosen Imanol Harinordoquy und Vincent Clerc getackelt, 4. März 2012. (Foto: Reuters / Charles Platiau)