Wie Männer wohnen

Männer wohnen immer bewusster. Sie interessieren sich für Design- und Wohntrends und reden auch bei gemeinsamem Wohnen mit. Trendmässig setzt sich ein neuer, maskuliner Wohnstil durch, der nicht nur bei Männern gut ankommt. Dieser Trend definiert sich nicht nur durch Chrom und Leder sondern besticht durch Individualiät und Wohnlichkeit mit starken Formen, rohen Materialien, Direktheit, Bequemlichkeit und etwas Jungenhaftem. Hier finden Sie Beispiele, die zeigen was den maskulinen Wohnstil ausmacht.
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Starke Formen und rohe Materialien

Möbel, die zum neuen, maskulinen Wohnstil passen, haben klare, starke und interessante Formen. Sie sind nicht verschnörkelt, bestechen aber mit durchgedachten, raffinierten Details. Dieses Bett ist ein perfektes Beispiel: aus edlem Holz, elegant im Design, mit Seitenlehnen, die Nachttischchen ersetzen. Leinenbettwäsche und ein Kuhfell als Bettüberwurf zeigen auch die Liebe zu rohen, ursprünglichen, natürlichen Materialien. Der Raum ist schlicht gehalten, fast asketisch: ein schöner Holzboden ohne Teppich, statt Vorhänge schlichte Rollos mit interessanter Textur. Bild über:  Desire to Inspire.

B+B

Starke Einzelstücke

Einzelne, ausgewählte Stücke werden zu Blickfängern, besonders wenn sie sich in Form und Farbe abheben. Das ist ein einfacher Einrichtungstrick, der im neuen, maskulinen Wohnstil eingesetzt wird. Hier kann sich die Liebe der Männer zu Loungesesseln voll entfalten. Aber auch andere Einzelstücke wie Retro-Fundstücke, besonders angefertigte oder konstruierte Regale, poppige Beistellmöbel oder industrielle Gebrauchsmöbel gehören dazu. Bild und Sessel von B+B.

Yatzer

Jungenhafter Charme

Ein wenig Witz und Humor darf nicht fehlen. Das ist in dieser Wohnung, die die Architekten von Triptique gestaltet haben, auf eine sehr charmante Art zu sehen: Die Einrichtung ist von dunklen Farben, einem warmen Holzboden und einzelnen, leuchtenden Farbtupfern geprägt. Dazu kommen Kunst, Objekte, Spielsachen und Fundstücke.  Bild über: Yatzer.

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Direkt und wohnlich

Ganz nach dem Motto «Ein Tisch ist ein Tisch und Stühle müssen bequem sein» sind hier Tisch und Stühle zusammengestellt. Ob das nun ein Ess- oder Arbeitsplatz ist, spielt keine Rolle, es geht beides. Design und industrieller Chic kommen gekonnt zusammen und vermitteln in ihrer Direktheit Wohnlichkeit und Unkompliziertheit.  Bild über: Desire to Inspire.

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Vom Jäger zum Sammler

Wenn Männer häuslich werden, kommt sehr oft ihre Sammlerfreude zum Zug. Für die gebührende Präsentation dieser Funde in einem maskulinen Wohnstil eignen sich interessante Vitrinenmöbel. Hier ist ein besonders schönes Stück aus der Wohnung von Hussein Jarouche zu sehen: Die industrielle, roh belassene Vitrine bringt die Spielzeugautosammlung wunderbar zur Geltung. Bild über: Yatzer.

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Trophäenschau

Fundstücke, Kunst und ausgefallene Wohnaccessoires sind wie Trophäen und werden auch so ausgestellt: prominent, interessant und als Hingucker. Wie zum Beispiel diese Leuchtbuchstaben auf einem Sims hinter den Sitzmöbeln.

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Die Liebe zu Retromöbeln

Sie gehören ganz einfach zum maskulinen Wohnstil. Viele Männer sind grosse Romantiker und können mit Retromöbeln ihre nostalgische Sehnsucht ausleben. Die ausgesuchten Möbelstücke werden zum Verweis auf einen Film oder sie zeigen die Faszination für eine coole Fernsehserie – wie momentan etwa die Begeisterung für «Mad Men». Retromöbel können als Einzelstücke oder als Gruppen zusammengestellt werden und integrieren sich in ein gekonnt reduziertes wohnliches Gesamtbild. Bild über: One Hour.

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Spielfreude

Ob nun Platz da ist für einen Pool-Tisch, einen «Töggeli»-Kasten oder einfach nur für eine Spielkonsole, männliches Wohnen ohne Spielzimmer geht nicht! Deshalb gehört zu diesem Wohnstil ein wenig Spielfreude, die aber nichts mit Verspieltheit zu tun hat…

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Bequemlichkeit

Echte Bequemlichkeit darf auch so aussehen. So feiern alte, gebrauchte Ledersessel und klassische, verlebte Chesterfield-Sofas ein grosses Comeback. Sie vermitteln ein wenig das Gefühl, in einem traditionellen, englischen Club zu sitzen – einem anderen männlichen Rückzugsgebiet.

SHOPPINGTIPPS:
Leinenbettwäsche der edlen Art macht Society.
Edle Stoffe, die sich für Vorhänge, Rollos und Wandbespannungen eignen, finden Sie über Bruno Triplet.

39 Kommentare zu «Wie Männer wohnen»

  • Frank sagt:

    Sehr schöner aussagekräftiger Artikel,
    ich selber finde es mit den Tieren nicht so toll, allerdings besteht die Möglichkeit auch auf Kunstleder zu zugreifen. Schön wie dunkle Farben mit etwas hellem fungiert.

    Ich kann euch außerdem noch diesen Stil hier empfehlen:
    http://www.derneuemann.net/schwarz-weiss-wohnen-eleganz/1243

    Ich persönlich bin ein sehr großer Befürwörter für die Farben Schwarz und Weiß.

    LG Frank

  • tessa sagt:

    Also, was wollen uns diese Fotos sagen? Dass eine Frau nie so verspielt wäre, einen alten Billardtisch im Haus zu haben. Nie eine Autosammlung in eine Vitrine stellen würde, um vergangenen Kindertagen nachzutrauern . Zweideutige Buchstaben, die zeigen dass hier ein echter Kerl wohnt, der an heisse Sachen denkt….Alles Dinge, die er nur tun kann, wenn keine Frau sich daran stört….Es wird hier sichtbar, wie der Mann gerne wohnen würde, wenn ihm die Frau nicht ständig mit ihrem verschnörkelten Schnickschnack und den tausend (unnötigen ) Kissen die Leere verbaut….Es geht hier nicht um die coolen Bretterböden, die finden auch wir Frauen toll.
    Ich bin glücklich mit einem solchen Mann verheiratet zu sein, der mir seine Gradlinigkeit schmackhaft macht und meine runden „Kunstgegenstände“ zulässt, ein guter Mix!!!

  • Jutta Mayer sagt:

    Diese Wohnung wäre mir als Vegetarier ein Graus: tote Tiere überall (Leder). Im übrigen ist es einfach, in weiträumigen Zimmern Akzente zu setzen. In kleinen engen Mietwohnungen, wo zuerst das praktisch-notwendige untergebracht werden muss, ist ein effektvoll platzierter Sessel schon beinah ein Luxus, egal ob er aus dem Brokenhaus kommt oder aus dem Designerladen. Diese karge Einrichtung würde ich eher in asiatische und Feng Shui-Gefilde platzieren, als sie als“männlich“ zu bezeichnen. Oder für jemanden, dessen Putzfrau öfter zu Hause ist als er/sie selber.

  • Alex sagt:

    …das bett auf dem 1. bild ist der hammer! wär froh um einen direkten link zum artikel und nicht nur einen allgemeinen auf die desiretoinspire hompage….

  • MBBM sagt:

    Gefällt mir gut – aber was ist denn an „klaren Linien“ besonders männlich? Ich mag die Farbe rosa überhaupt nicht und „verabscheue“ Rüschen und Schnörkel – bin ich deswegen ein Mann? Im 21. Jh. könnte man sich endlich mal von stereotypen Gender-(Geschmacks-)Zuschreibungen verabschieden; ich würd’s mir jedenfalls wünschen!
    Monika

  • Andrea sagt:

    Warum sich alle immer so ereifern und schnell negativ schreiben über etwas, was sie sich scheinbar nicht leisten können, verstehe ich nicht. Solche Bilder sind zum träumen und als Anregung gedacht-und da ist doch nichts falsch dran. Es geht nicht nur darum, dass man sich das nicht leisten kann, sondern dass man alles dann auch gleich nullkommanichts haben will. Vielleicht wäre es besser mal etwas länger auf etwas zu sparen, anstatt sich 3 Ikea Sofas zu kaufen die nach 2 Mal umziehen auseinanderfallen. Geduld wäre manchmal nicht schlecht und das gilt auch fürs Brockenhaus.
    Ich lebe seit Jahren mit weniger als der Hälfte des Budgets das Herr Wenig nötig hätte, und habe zum Teil solche Möbel-es hat einfach 12 jahre gedauert!
    Und tatsächlich hätte jeder Mann den ich kenne gerne so einen braunen Clubsessel.

  • Sybille Brini sagt:

    die männer, die ich kenne, wohnen mitnichten so. viele alleinstehende männer leben zwar in karg eingerichteten wohnungen, aber meistens nicht, weil sie das so wollen, sondern weil sie mit wohnungeinrichten nichts am hut haben. häufig ist die wohnung unaufgeräumt, mann lässt selten frische luft rein und hat am liebsten immer die läden zu.

    zwei zusammen lebende junggesellen. sagt der eine:
    „hast du meine socken gesehen?“
    der andere:
    „nein, aber du kannst meine nehmen, sie stehen unter dem bett.“

  • Laura sagt:

    Hmmm – bin ich ein Mann, wenn ich den Stil mag und auch teilweise umgesetzt habe? (Günstig übrigens: im Fly gibts einen tollen Esstisch aus Stahl und altem Holz „Atelier“ und unser hübsches Ledersofa ist auch von da…)

    Aber wenn Sie schon von Chesterfieldsofas schreiben: haben Sie auch einen Tipp, wo diese in der Schweiz zu bekommen wären? Wir hatten nämlich lange nach einem solchen gesucht, bevor wir uns nun für das Fly-Sofa entschieden hatten.

    • sugus sagt:

      Liebe Laura

      Welchen Esstisch und welches Sofa habt Ihr denn genau? Würde mich interesseieren.

      sugus (männlich ;-))

      • Laura sagt:

        Lieber Sugus

        Unser Tisch heisst „Atelier“ und ist noch auf fly.ch zu finden, das Sofa heisst „Twist“ und ist bereits seit einigen Monaten nicht mehr auf fly.ch oder im Fly-Katalog, wir konnten es aber vor 2 Wochen noch problemlos im Laden selbst kaufen (und z.B. in Winterthur ist es auch noch ausgestellt). Ein Bild vom Sofa findest du, wenn du bei Google Bildersuche „Sofa Twist Fly“ eingibst. Das zweite Bild.

        Lg!

  • clara sagt:

    ich bin ein frau und würde da glatt einziehen – aber eben, mein bankkonto sieht eher nach brockenhaus aus… schön, vor allem die böden, einfach traumhaft.

  • Roland sagt:

    Alle Männer die ich kenne (mich eingeschlossen) wohnen ganz anders. Ich denke nicht, dass dies eine Frage des Geldes ist. Eher die Frage des Geschmacks und des Charakters. Jedenfalls sehe ich einen deutlichen Zusammenhang zwischen einen kalten Charakter und einer sterilen Wohnung.

  • Marianne Kohler sagt:

    Stil hat nichts mit Geld zu tun, im Gegenteil er entsteht meist aus der Situation heraus zu wenig Geld für bestimmte Dinge zu haben. Die Lust und Freude viel aus wenig zu machen, Kreativität zu entwickeln und nach eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu suchen ist meist die Geburtsstunde eines eigenen, persönlichen Stils. Es ist nicht der tolle Riemenboden der einer Wohnung Stil gibt, sondern das geschickte Umgehen mit dem Bestehenden. Wohnen und Einrichten bedeutet immer die eigene Wohnsituation zu respektieren und nicht zu ignorieren. Vintagestücke sehen auch, oder besonders, auf Klötzchenparkett perfekt aus, tolle Sessel finden Sie auch Secondhand und diese sehen erst noch gelebt aus. Leinenbettwäsche gibt es günstig in Warenhäusern zu kaufen, ersetzen Sie die Knöpfe und schon wirkt sie wie aus einer Designerboutique.

    • Melanie W. sagt:

      Frau Kohler:

      Ihre Beispiele haben aber alle sehr wohl mit viel Geld zu tun. Oder haben Sie schon mal einen günstigen Ledersessel (gemäss Abbild) Secondhand gesehen? Und das dann noch in Zürich? Wir wissen doch alle wie überteuert die Secondhand-Läden hier sind. Auch das Bett, die Stühle etc…. kann sich doch normalo nicht wirklich leisten. Gehen Sie mal in eine richtige Männer-Bude rein… da sieht man oft Paletten als Bettrahmen etc. und es ist nicht alles so „durchdesignt“ zusammengestellt. Der Stil dieses Blogs hat drum leider sehr viel mit Geld zu tun. Wohnungen, welche aufgrund einer Situation mit wenig Geld entstanden sind, sehen anders aus.

      • danny sagt:

        liebe melanie w.: es gibt auch ausserhalb von zürich seconhand-läden und brockenhäuser und die sind definitiv günstiger ! dem kommentar von frau kohler kann ich absolut zustimmen und unterschreiben. mit knapp 18 jahren hatte ich meine erste wohnung und habe NIE auf einer palette geschlafen. die auf flohmärkten oder in brockenhäusern erstandenen möbel habe ich nach meinen vorstellungen aufgefrischt (griffe für türen und schubladen sind zum beispiel in jedem guten baumarkt erhältlich) und zusammen mit wenigen design-stücken in meiner wohnung möbliert !

      • Melanie W. sagt:

        Danny: Na ich kenne da selber ein paar nette Brockenhäuser ausserhalb der Stadt Zürich, die Adressen geb ich aber nicht weiter. Jedenfalls findet man dort solche Möbel nicht. Lieber Danny: Die meisten Männer die ich kenne, wohnen nun mal nicht so.
        Na gut, vielleicht schlafen die meisten nicht auf Paletten, aber dann ist es wohl eher ein Ikea-Bett oder die Matraze auf dem Boden und sonst sind sie DINKS.
        Meine Kritik: mal etwas realistisches zeigen, und nicht solchen schicki-micki-krims-krams.

      • Hans Wenig sagt:

        Danke Melanie. Sie sprechen mir als „normalem“ Mann aus dem Herzen.

        Ich finde es gut und recht, wenn Frau Kohler uns Männern Tipps für ein angenehmes Wohnen geben will, aber diese hier richten sich alle an Männer mit dem nötigen Kleingeld (Jahreseinkommen ab 100’000 Fr. wenn Single, ab 180’000 wenn verheiratet). Ist auch sonnenklar, denn schliesslich lebt dieser Blog von Werbung rund ums Thema Wohnen. Berichte, wie man sich ein günstiges und supermaskulines Bettgestell aus Bananenschachteln baut oder ein Gestell aus Bierharrassen, eine Trennwand aus alten Veloschläuchen, freuen die Werber nicht. Die Wohnindustrie will auch uns Männern möglichst viel Kohle abnehmen.

        Solche selbstgemachten Möbel wären aber viel maskuliner und cooler, als sich die Maskulinität im Designerladen für viel Geld kaufen zu gehen.

        Man kann sich zwar auch in einem Luxushotel maskulin fühlen, als echter Mann fühlt man sich aber auf einer Bergtour oder einem Dschungel-Trekking wohler, wo man selbst auch noch ein bisschen etwas für sein Männlichkeitsgefühl leisten muss. Das gilt aber auch für Frauen: Der moderne Mensch ist ein Prosumer, nicht nur ein Consumer.

        Wie wärs mit einem Selfmade-Man/Woman Bericht zu selbstgemachten, günstigen Möbeln statt diesem teuren Retortenzeugs, Frau Kohler? Ich freue mich auf ihren nächsten Beitrag!

  • Martha sagt:

    In einer anderen Rubrik des heutigen Tagi online findet sich ein sehr schönes Beispiel für diesen maskulinen Wohnstil.
    Der kreative Jäger und Sammler lässt es sich nicht nehmen auch seine Wände selber zu bemalen.
    Nein, nicht im Handwerkerstil.
    Echte, ursprüngliche Wandbemalung.
    Diese „Höhlenbemalung“ mit archaischen Motiven ermöglicht es ihm erst, sich richtig zu Hause zu fühlen in seiner Höhle.

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Spaete-Post-fuer-Friedrich-Duerrenmatt/story/13383813

    Vorallem das Sujet am Pfeiler, bei dem es sich wohl um die Darstellung des geköpften Johannes handeln dürfte, gibt klare Signale: hier bin ich Mann, hier darf ich sein.
    Solche Einblicke werden einer Frau aber wahrscheinlich nur gewährt, wenn ein solcher Mann sein Territorium aufgegeben hat.

  • clemens felix sagt:

    welche architektur wollen männer? darauf gibt dieser beitrag wohl eher weniger eine antwort. sehr wohl aber auf die frage: „welche männer will diese architektur?“

  • StebanS sagt:

    Chapeau… finde dies ein toller Bericht, man kann sich ja auch mal inspirieren lassen (wenn’s gefällt) auch wenn nicht jedes Möbel oder Bodenbelag im Budget drin liegt… und übrigens kann man in den bekannten Internet-Auktionen sehr tolle und (relativ) günstige Occasionstücke beschaffen !!!

  • Daniela sagt:

    ahhhhh ich will auch so eine Wohnung… und jetzt weiss ich, dass ich einen männlichen Geschmack habe ;-)

  • René sagt:

    ich finde die rubrik sweet home sehr anregend und inspirierend. gerade dieser beitrag holt mich in meinem ästhetischen empfinden als mann besonders ab. mit diesem stil kann ich mich sehr identifizieren.
    danke!

  • gaby sagt:

    Ein fabelhafter Blog. Herzlichen Dank und weiter so!

  • jean sagt:

    Ach ihr ewigen Trübsalbläser. Ja, es ist grau draussen und Ihr habt alle etwas Sonne nötig. Trotzdem braucht ihr nicht immer gleich alles zu zerreissen, sobald ihr eine Comment-Möglichkeit wittert.
    Die Bilder sind wunderbar, die Möbel ein Knaller und die Böden ein Traum. Ich versuche, diesen Stil schon seit jeher zu leben und bin deshalb Euren Kommentaren zu Folge eine Ausnahme.
    Schlicht eingerichtete Wohnungen lassen Platz für die Menschen darin und rücken diese ins beste Licht. Genauso wie ein schlichter Rahmen das Bild unterstützt und es nicht übertrumpft.
    Voilà.

  • S.Meyer sagt:

    Ich fände es toll, wenn hier Wohnungen gezeigt würden, die auch etwas mit der Realität zu tun haben. Hier findet man ja kaum eine Wohnung mit so hohen Decken und solch tollem Riemenboden…….

  • H. Zeltner sagt:

    Ich finde die Seite hier immer spannend und informativ. Aber tatsächlich kann man (ich) dies nicht umsetzen, da ich nicht in der finanziellen Lage bin, mir Designerstühle, Billardtische, Eames-Stühle und Co. anzuschaffen. Wie wäre es einmal mit einer Rubrik – billig aber tolles Wohnen – ohne Ikea und Co.? PS: mir als Mann gefällt diese schnörkellose Kargheit – auch wenn der Bericht von einer Frau stammt….

  • G. Frey sagt:

    Kotzgruusig. -Eben Männerzeug, null Gemütlichkeit kein Gefühl von Wärme nein danke. Ich habe in so einer wohnung gewohnt und bin ausgezogen.

  • Bastian sagt:

    Zeigen Sie mir mal Mietwohnungen, die heute noch solch‘ wunderschöne Böden haben. Denkt man sich die Möbel auf die langweiligen hellen Laminatböden (oder noch schlimmer: Teppich!), wirkt es sofort unschöner. Spannender als die Hochglanzfotos wären Wohnungsfotos, von echten Männern hier. So als Gedankenanregung.

  • Claudio sagt:

    Das Bett im ersten Bild ist fourniert, das einzige „rohe“ was ich in diesen Bildern ausmachen kann sind die schönen Böden, die man heutzutage leider immer selterner findet, die Männlichkeit ist wahrlich am aussterben….

  • Angela B. Nussbaumer sagt:

    Natur pur in Ehren – auch ich liebe diese Materialien – aber das hier, das scheint mir doch ein bisschen sehr karg.

    • sugus sagt:

      Karg? Nein, genau so sollte es sein. Auf das wesentliche konzentrieren und nicht alles hinein wurgen. Sehr schöne Bilder, genau meine Geschmack. Wohnst Du schon oder stopfst Du Deine Wohnung voll/zu?

  • Freddy Boichat sagt:

    Ich staune Bauklötze: Eine Frau schreibt über Männer, und für einmal nicht negativ! Höchst erstaunlich. Und das erst noch im Tagesanzeiger: Das sind Vorzeichen für ein gutes Jahr!

  • Thomas sagt:

    Die Männer, die ich kenne, wohnen nicht so. Eine Wohnung sollte immer noch zum Wohnen und Wohlfühlen sein, nicht zum Präsentieren.

    • Oli sagt:

      Stimmt, die wohnen auch nicht so, jene die ich kenne. Aber wenn ich so richtig schweinisch reich wäre, Platz und Geld zum versauen hätte… dann fände ich hier schon einen hübschen Tisch und ein nettes Bett und einen gemütlichen Sessel, der dann so auch so in meinem Reich stehen könnte. Und mein ganzes Chaos wäre nur noch ein scheinbar lieblich arrangiertes Detail… Helle yeah!

  • Alphonse-Lucien DUREN sagt:

    Chapeau pour votre blog, toujours très intéressant & motivant.
    Meilleurs voeux pour 2011 & bonne continuation.

    AL.D

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