20 Wintergarderobe-Ideen

Mit der Mantelzeit rückt das Entree wieder in den Fokus – und ordnungsschaffende Inspirationen sind gefragt.

1 — Der Einbau

Hat man eine Mietwohnung, kann man das Thema Entree wahrscheinlich nie ganz befriedigend lösen. Denn es ist Auffangstation für dicke Sachen, nasse Schuhe, Kinderzeug und Hundeleinen. Gleichzeitig wünscht man es sich chic, freundlich und gestylt. Meist ist der Platz beschränkt und dann ist da noch die Tatsache, dass man vom Treppenhaus direkt in die Wohnung kommt – auch wenn man im Garten oder im Wald war. Aber wir geben nicht auf. Ich persönlich plane immer noch (seit dem Einzug vor über zehn Jahren), den tollen zweifarbigen Samtvorhang zu nähen, der unsere Garderobe vom Rest des langen Entrees trennen soll. Der Plan ist gut. Ist doch unsere Garderobe voller dicker Jacken und Hundeleinen, darunter stehen Gummistiefel, Wanderschuhe und immer noch der Sommerkorb, mit dem wir Decken und anderes in den Garten schleppten.

Diese 20 Inspirationen verwandeln die meisten Eingänge zwar nicht in diese todschicken, immer ordentlichen Entrees, aber sie helfen ein paar Schritte weiterzukommen, oder eben diesen perfekten Plan zu schmieden. Dieser raffinierte Einbau etwa schafft es, dass nasse Schuhe nicht auf den Boden müssen. Daher wirkt diese Garderobe schon mal ziemlich aufgeräumt. (Bild über: Bjufors)

2 — Abgehoben

Abheben geht auch ohne grosse Architekturpläne. Einfach ein Schuhregal an die Wand montieren und schon schweben die Schuhe. Wahrscheinlich würde ein solches Gitterregal eine Art Auffangform brauchen für Wasser, Schnee und Salz. Doch die Idee, dasselbe Gitterregal zweimal einzusetzen, nämlich unten für die Schuhe und oben für die Mäntel, finde ich schlicht und genial. (Bild über: Arquitrecos

3 — Das macht Schule

Diese Garderobe von Ikea sieht so aus, als wäre sie in einem Schulhaus. Und irgendwie lässt solch eine Idee die fast unvermeidliche Unordnung freundlich aussehen – weil alles irgendwie in Reih und Glied bleibt. 

4 — Alles auf kleinem Raum

Die gleiche Idee wurde hier komprimiert umgesetzt. Zudem stehen da noch viele Kleinkram schluckende Körbe, die ordentlich aussehen. (Bild über: The Marion Housebook)

5 — C’est chic!

Vielleicht nicht ganz so praktisch, dafür aber elegant ist diese Entree-Idee, entdeckt auf dem Blog The Peak of Chic. Hier dominiert eine antike Bank, welche mit einem tollen Stoff bezogen wurde. Sie ist eine umwerfend aussehende Auffangstation, auf welche man Mäntel, Taschen und Hundeleinen legen kann. Gleichzeitig finden darunter auch noch einige Schuhe ihren Platz.

6 — Die obere Etage

Ok, eins zu eins kann man diese Idee in der typischen Stadtwohnung nicht umsetzen. Aber Details herauspicken! Der schwebende Schuhschrank ist eine Überlegung wert. Er könnte auch Türchen haben. Dann begeistern mich die kleinen Teppiche unter den Schuhen – wie Minitürmatten! Dass der Hund im Eingang ein Zuhause hat, ist oft so. Bei uns nicht. Miss C. schläft grad auf dem Sofa neben mir, während ich blogge und ein Krimi im Fernseher läuft. Aber das Nischen-Bettchen ist hübsch geschreinert. (Bild über: Loft and Cottage)

7 — Im Dunkeln

Schwarze Farbe räumt optisch auf, was einem Entree guttut. Streichen Sie die Wand hinter der Garderobe schwarz, und schon wird das Davor mit wenig Aufwand stilvoll. Besonders edel wirkt eine solche Idee in Hochglanz. (Bild über: Archzine)

8 — Schuhe unterm Tisch

So ein bisschen nebensächlich wirkt alles, was in diesem Entree steht. Ich finde, das ist eine gute Ausgangslage, um diesen schwierigen Bereich anzugehen. Auch wenn diese Wohnung eher grossartig wirkt, kann ich mir diese Einrichtung auch in einer normalen Wohnung vorstellen. Die Zutaten dafür sind viele Pflanzen, ein schlichter weisser Beistelltisch und ein Spiegel. Es braucht vielleicht noch ein paar Haken für die Mäntel – oder ein Schrank wäre noch besser. (Bild über: Cafelab)

9 — Alles im Sack

Ziemlich unkonventionell, aber auch ziemlich cool ist diese Ikea-Idee. Die blauen Einkaufstüten wurden mit den Gegenständen bemalt, die darin aufbewahrt werden. 

10 — Mit dem gewissen Etwas

Diese Garderobe hinter einer Tür hat alles, was es braucht. Bloss sind die Gegenstände wie die Haken, die Bank und Schirmständer mit viel Liebe ausgesucht und daher sehr besonders. Gekürt wird alles mit einem Stierkopf aus Korbgeflecht – der wacht darüber, dass alles hübsch bleibt. (Bild über: Inside Closet)

11 — Loch und Haken

Ziemlich minimalistisch! Ein gelochtes langes Brett, das gleichzeitig Regal ist, und einfache Fleischerhaken machen diese Garderobe aus. (Bild über: Planete Deco)

12 — Zum Abhängen

Manchmal findet man in Boutiquen oder Showrooms Inspirationen, die helfen, mit den Kleidern einrichtungsmässig umzugehen. Diese Kleiderbügel, die schmuck von der Decke hängen, haben Showpotenzial und schaffen auch in der kleinsten Ecke Garderobenplatz. (Bild über: Ramsamsaa)

13 — Urban Coolness

In die gleiche Kategorie gehört auch diese schwebende Stange. Sie passt, besonders mit diesen Kleidern und Accessoires ausgestattet, in eine urbane Wohnung. (Bild über: 55 Kvadrat)

14 — Die Ablage

Bei allen Mänteln und Schuhen aber darf die Freundlichkeit nicht fehlen. Mit einem kleinen Tischchen, einem Bild, Blumen und ein paar hübschen Dingen ist schon viel gemacht. Bei wenig Platz hilft ein schmales Wandregal. (Bild über: Apartment 34)

15 — Schönheit

Eine wunderschöne und diskrete Ablage bietet ein transparentes Möbel. Es sieht toll aus und wirkt überall gut. (Bild über: House and Home)

16 — Eine Röhre und drei Kisten

Ich musste schon viele Garderobenmöbel von Einrichtungshäusern für Katalogfotos inszenieren. Sie gehören nicht zu meinen Lieblingen. Wie Sie bestimmt gemerkt haben, ist in dieser Sweet-Home-Selection auch keines dabei. Ich finde sie ganz einfach fantasielos. Sie haben meist keinen Charakter, und zudem tarnen sie sich nicht immer zu Recht mit dem Attribut praktisch. Da sind mir solch improvisierte Lösungen sympathischer. Eine Röhre, drei Kisten und hübsche Filzkörbe – funktioniert doch! (Bild über: Design & Wonen)

17 — Neue Ebene

Clever ist die Idee, eine neue Ebene für die Garderobe zu schaffen. So liegt nichts auf dem Boden, alles wirkt viel eleganter und sieht automatisch gestylt aus. (Bild über: Lil.nl)

18 — Hinterm Vorhang

Wer eine Nische hat, der hat Glück und kann mit einem eleganten Vorhang alles lösen. Bei einem langen, schmalen Entree wie bei meinem würde ein solcher Vorhang zumindest den Garderobenbereich vom Rest der Wohnung trennen. Man darf dabei aber nicht vergessen, die Lichtquelle zu berücksichtigen, und letztlich bliebe bei dieser Lösung der allererste Eindruck für Gäste bestehen: die volle Garderobe. (Bild über: Reveny)

19 — Das Empfangskomitee

Wenn Sie hübsche Körbe und kleine Tischchen zu Ihrer Garderobe stellen, dann inspirieren diese zu Schönheit. Man wirft dann nicht so schnell die Schuhe oder die Schultasche in die Ecke, sondern erfreut sich am freundlichen Willkommensgruss, den eine solche Einrichtungsidee vermittelt. (Bild über Pinterest)

20 — Luxus

Na ja, wenn wir beim Eintritt in die Wohnung keine Mäntel und Stiefel ablegen müssten, dann könnten wir ihn für eine solche Inszenierung brauchen. (Bild über: Maria Killam)

Credits: 

Blogs und Magazine: Maria KillamLil.nlDesign & WonenHouse and HomeApartment 34RamsamsaaPlanete DecoInside ClosetCafelabArchzineLoft and CottageArquitrecosThe Marion HousebookThe Peak of Chic
Immobilienagenturen: Reveny55 KvadratBjufors
Shops und Kollektionen: Ikea

5 Kommentare zu «20 Wintergarderobe-Ideen»

  • Berenice sagt:

    Schuhe – oder besser gesagt, reihenweise meist billige, stinkende, kreuz und quer übereinanderliegende Treter samt einer Anzahl schmuddeliger Kinder-Sneakers in mannigfaltigen Farben im „Entree“ zu deponieren, ist eine sowohl typische wie beliebte Schweizer Eigenart der ganz besonders stillosen Art. Hinzu gesellen sich oft noch mindestens zwanzig bis 30 Jacken, die schon seit Jahren unsortiert an denselben Garderobehaken baumeln. Und würden die Fussböden, die das ganze Schuhchaos beherbergen auch aus Mahagoniparkett oder Carrara-Marmor und die Garderoben aus purem Gold bestehen, sie würden den Anblick nicht besser machen.

  • Petra sagt:

    Bild 1:
    Stellen Sie sich vor, wie lange die Wand (sowohl horizontal, als auch die Vertikale) unter nassen Schuhen so makellos ausdieht, resp. wie schnell dieses Schuhablagesystem bei im Herbst/Winter getragenenen Schuhen mit eingetrocknete Pflosch- und Tausalz Flecken toll aussieht…

  • Andy sagt:

    Nein, sorry, so eine Garderobe will ich nicht. Lose rumstehende Schuhe im Eingangsbereich sind eine Katastrophe und so was von unfreundlich. Noch dazu die Platzverschwendung.

    Ich habe 20 Paar Schuhe. Schöne noch dazu. Aber wohin? Sehr wünschen würde ich mir einmal einen Beitrag zum Thema Schuhschrank. Das ist nämlich ein gravierendes Problem! Ich dachte mal an eine Massanfertigung von USM, aber das kostet ein Vermögen. Ideen?

    • Sisifee sagt:

      Genau. Bei unserem 5-Personen-Haushalt mit Mini-Entrée sind mir lose herumliegende Schuhe auch ein Graus. Für die Grossfamilie sind die Vorschläge aber auch nicht gedacht, denke ich.
      Wir haben also im Entrée nur die momentan aktuellen/wichtigen Schuhe und Kleider. Dafür im Keller ein grosses Ikea-Kallax-Regal, in dessen Fächer ich Kreuz-Einsätze angebracht habe, die 4 Paar Schuhe pro Fach erlauben. Klappt ganz gut, kann allerdings mit USM Haller ästhetisch nicht ganz mithalten.

      • Vicky sagt:

        Bei uns hilft Ikea: Besta-Regal (oder Vitrine), mehr Regalbretter rein, die über 100 Schuhe reingeschichtet und dann nette Schranktüren – drei an der Zahl, oben und unten weiss und in der Mitte Milchglas. Die nassen Schuhe kommen auf die Tjusig-Bank/Schuhablage. Klappt eigentlich nicht schlecht… Die klassischen Schuhschränke verbrauchen meiner Meinung zu viel Platz für wie wenig Schuhe man darin aufbewahren kann. Diese Schuhklappdinger sind mein absoluter Horror.

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