Suppenheroes

Eine heisse, selbst gemachte Suppe mit frischen Zutaten ergibt in der kühleren Jahreszeit immer eine köstliche, nahrhafte Mahlzeit.

Es gab Zeiten, da gehörte zu jeder Mahlzeit eine Suppe als Vorspeise. Für viele waren Suppen die Hauptnahrung. Auf jeden Fall machten Suppen lange einen wichtigen Teil der Nahrung aus. Heute gibt es Suppenküchen als urbane Trendspots und leider vermehrt auch wieder als Notnahrungsstelle für bedürftige Menschen. Die Suppe nährt, verbindet, erzählt Geschichten. Es lohnt sich, ab und zu selbst eine Suppe zu kochen und sie am grossen Tisch mit nahen Menschen zu geniessen. (Bild über: Food 52)

1 — Goldene Corn-Chowder

Goldene Maiskörner, ein wenig Schärfe und cremige Kokosnussmilch machen diese Maissuppe zur herrlichen Kaltwettermahlzeit. (Bild über: Alexandra Cooks)

Zutaten:

Zubereitung:

2 EL Olivenöl

4 Maiskolben

1 Schalotte, fein gehackt

1 Selleriestange, fein gehackt

1 grüne Peperoni, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Peperoncino, fein gehackt

1 grosse Kartoffel, in Würfel geschnitten

1 El Thymianblättchen

5 dl Gemüsebouillon

4 dl Kokosnussmilch

Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer

Schaben Sie Körner von den Maiskolben ab. Die Hälfte legen Sie zur Seite. Geben Sie das Öl in einen Topf, und dünsten Sie die Schalotte, den Sellerie und die Peperoni langsam. Nach etwa 10 Minuten geben Sie den Knoblauch und den Peperoncino bei. Wenn diese duften, kommen die Kartoffeln und die Hälfte der Maiskörner dazu. Die Bouillon darübergiessen und alles etwa 30 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. Alles pürieren. Dann geben Sie die restlichen Maiskörner dazu und den Thymian, etwa 10 Minuten köcheln, und dann die Kokosnussmilch beigeben. Alles nochmals einige Minuten köcheln, würzen und mit etwas Limonensaft und gehackter Petersilie servieren. 

2 — Presto-Minestrone

Diese Minestrone geht auch schnell und unkompliziert. (Bild: Delish Knowledge)

Zutaten:

Zubereitung:

4 Rüebli

2 Selleriestangen

1 grosse Kartoffel

1 Schalotte, gehackt

1 Dose gehackte Tomaten (400 g)

7 dl Bouillon

500 g Spinatblätter

1 EL Thymianblättchen

Salz und Pfeffer

200 g Orzo (reisförmige Pasta)

Olivenöl

Schneiden Sie das Gemüse in Würfel. Geben Sie Olivenöl in einen Topf, erhitzen Sie es, und dünsten Sie die Schalotte an. Geben Sie die Rüebli, die Kartoffel und den Sellerie bei. Nochmals alles dünsten und dann die Tomaten beigeben und den Thymian. Alles erhitzen und dann die Bouillon darübergeben. Wenn die Bouillon kocht, den Orzo beigeben. Alles so lange kochen, bis die Pasta al dente ist. Zwei Minuten vor Schluss die Spinatblätter beigeben. Würzen und mit etwas Zitronensaft und geriebenem Parmesan servieren. 

3 — Grünes Wunder

Gutes grünes Gemüse macht diese Suppe zur Energiebombe. (Bild: Super Golden Bakes)

Zutaten:

Zubereitung:

1 mittelgrosser Broccoli, in Rösli geschnitten

1 grosse Kartoffel, in Würfel geschnitten

2 Lauchstängel, in Ringe geschnitten

500 g Spinat

1 Knoblauchzehe, zerquetscht

1 Peperoncino, halbiert

1 Bund Petersilie mit Stängel, grob gehackt

7 dl Gemüsebouillon

2–3 Scheiben John Bakers weisses Hausbrot, in Würfel geschnitten

2 EL Butter

Eine gute Handvoll Kräuter wie Basilikum und Petersilie

Geben Sie Olivenöl in einen Topf, und erhitzen Sie es zusammen mit den Knoblauchzehen und dem halbierten Peperoncino. Wenn diese duften, herausnehmen. Den Lauch beigeben und dünsten, dann den Broccoli, die Kartoffel und die Petersilie beigeben und alles nochmals dünsten. Die Bouillon darüber geben und alles so lange kochen, bis das Gemüse weich ist. Den Spinat dazugeben und so lange kochen, bis er zusammenfällt. Alles pürieren. Nach Belieben etwas Crème fraîche oder Rahm einrühren, würzen.

In einer Bratpfanne die Brotwürfel mit Butter knusprig rösten. Die Suppe mit den Brotwürfeln und grob gehackten Kräutern servieren.   

4 — Pasta Plus

Pasta kann auch Suppe sein! (Bild: Flourishing Foodie)

Zutaten:

Zubereitung:

300 g kleine Pasta

7 dl gute Bouillon

300 g Grünkohl gerüstet und geschnitten

Salz und Pfeffer

Zitronensaft

nach Belieben Parmesan

Bouillon aufkochen und Pasta beigeben. Al dente kochen. Fünf Minuten vor Schluss den Kohl beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Zitronensaft darüber geben. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan servieren. 

5 — Kartoffel-Lauch-Suppe

Gut, einfach, günstig und nahrhaft – alles, was eine gute Suppe ausmacht. (Bild: Dishing Delish)

Zutaten:

Zubereitung:

4 Lauchstängel, in Rädchen geschnitten

2 gelbe Rüebli, in Scheiben geschnitten

6 Kartoffeln, in Würfel geschnitten

7 dl Bouillon

1 EL Thymianblättchen

Butter

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

2 dl Rahm

Dünsten Sie das Gemüse in viel Butter an. Geben Sie den Thymian bei, und giessen die Bouillon dazu. Zugedeckt etwa 20 bis 30 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Pürieren, den Rahm beigeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Mit Schnittlauch garniert servieren. Dazu passen auch geriebener Käse oder eine Extraportion Crème fraîche. 

6 — Blumenkohlsuppe 

Eine weisse, cremige und dank den gerösteten Blumenkohlrösli auch knackige Suppe. (Bild: Gimme some oven)

Zutaten:

Zubereitung:

2 grosse Stück Blumenkohl, in Rösli geschnitten 

1 Rüebli, gehackt

1 Selleriestange, gehackt

1  Kartoffel, in Würfel geschnitten

7 dl Bouillon

Olivenöl

Salz, Pfeffer

2 dl Rahm

Teilen Sie den Blumenkohl. Die Hälfte davon rösten Sie im Backofen mit Olivenöl und Salz. In der Zwischenzeit geben Sie Olivenöl in eine Pfanne und dünsten die Rüebli, den Sellerie und die Kartoffel an. Geben Sie die zweite Portion Blumenkohl bei und mischen alles. Die Bouillon darübergeben und alles so lange köcheln, bis das Gemüse weich ist. Pürieren und Rahm beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den gerösteten Blumenkohlrösli servieren. Dazu passen auch Parmesan oder ein wenig Trüffelöl.

7 — Popeyes Liebling

Spinat ist der Hauptdarsteller in dieser Suppe. Sie wird delikat ergänzt mit einem pochierten Ei. Denn Spinat und Eier sind ein kulinarisches Liebespaar. (Bild: Ciao Florentina)

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Spinat

1 Kartoffel, in Würfel geschnitten

1 Rüebli, in Würfel geschnitten

1 Schalotte, gehackt

7 dl Bouillon

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 Peperoncino, halbiert

2 dl Rahm 

1 pochiertes Ei pro Portion

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Geben Sie Olivenöl, die zerdrückte Knoblauchzehe und den Peperoncino in eine Pfanne: Erhitzen und wenn es duftet, Knoblauch und Peperoncino herausnehmen. Den Spinat beigeben, den Knoblauch und den Peperoncino darauflegen. Den Deckel zu und so lange kochen, bis der Spinat zusammenfällt. Dann den Knoblauch und den Peperoncino wieder herausnehmen und den Spinat zur Seite stellen. Kartoffel, Rüebli und Schalotte in Olivenöl andünsten und dann die Bouillon darübergeben. Alles so lange kochen, bis das Gemüse weich ist und dann pürieren. Den Spinat auch pürieren und dazugeben. Alles nochmals aufkochen und den Rahm beigeben. Mit einem pochierten Ei pro Portion und nach Belieben mit Schnittlauch, geriebenem Käse, Olivenöl oder Butter garnieren. 

Credits:

Bilder über Foodblogs und Magazine:  Ciao FlorentinaGimme some ovenDishing DelishFlourishing Foodie) Super Golden BakesDelish KnowledgeAlexandra CooksFood 52

22 Kommentare zu «Suppenheroes»

  • Jens sagt:

    Hilfe, ich suche den Eintrag mit den Saucenvorschlägen!!! Wurde – glaube ich zumindest – hier vor etwa 3-4 Wochen gezeigt. 5-6 einfache, aber toll ausschauende Saucen. Ich wollte mir ein paar Dinge dazu aufschreiben aber kann den Beitrag jetzt nicht mehr finden. HELP!
    Und danke!

  • Ralph Geh sagt:

    Gerstensuppe. Traditionelles Wintergericht.

  • Georg sagt:

    Eine dicke Gemüsesuppe ist sehr lecker. Gemüse nach Wunsch zerkleinert in die Bouillon geben, knapp weichkochen und mit dem Mixer zerkleinern. Danach noch ein wenig ziehen lassen. Abschmecken nach Belieben. Teigwarenreste lassen sich als Abwechslung hinzufügen. Andererseits ein ganzes Ei einschlagen, aber nicht verrühren, sondern stocken lassen. Guten Appetit. Achso… und noch ein feines Brot und ein guter Wein dazu….

  • Merle Lohner sagt:

    Corn Chowder ist definitiv keine Suppe für den Winter. Mais ist im Sommer reif…
    Aber ich will nicht nur meckern, deshalb ein Rezept von meiner Grossmutter für eine echte Wintersuppe:
    Griessuppe mit Rüebli und Lauch: Ruebli und Lauch waschen, rüsten, kleinschneiden – in der Pfanne gut andünsten, Griess dazu geben, weiter dünsten, mit etwas Weisswein ablöschen und Bouillon auffüllen. Schmeckt gut, macht satt und ist schnell zubereitet

  • filosof sagt:

    Versalzen? Haben sie wohl zuviel davon in die Suppe gekippt? Man kann es doch dosieren. Ich kaufe Gemüseboillon nur von Morga. Meinen Gästen schmeckte es immer sehr gut. Auch die von Dr.Vogel mag ich. Beide sind biologisch, vegan, mit Meersalz und vielen Kräutern und Gemüse. Sowas selbst herzustellen braucht zuviel Zeit und ist auch zu teuer.

    • Maike sagt:

      Eine Gemüsebouillon braucht wenig Zeit und ist so simpel wie nur was. Man kauft aktuelles Gemüsen beim Händler seines Vertrauens, rüstet es, tut das ganze aus Energie- und Geschmacksgründen mit viel Wasser in einen Dampfkochtopf und nach maximal 20min ist die Brühe fertig. Und man weiss zu 100% was drinn ist.

  • Karl-Heinz sagt:

    Sehr schöne Rezepte. Mein Favorit ist jedoch die Gemüse-Hühnersuppe. Abgesehen vom Reis verwende ich nur regionale Zutaten. Kokosmilch, Chia oder Quinoa kommen mir nicht in die Küche.

  • Marek sagt:

    Gemüsebouillon kann man sehr einfach selber machen. Diese versalzenen gekauften Bouillons sollte man nicht benutzen. Der Mehraufwand beträgt ca. 1 Stunde, wobei die eigentliche Arbeit dazu ca. 10 Minuten beträgt…

    • sabina sagt:

      Stimmt und die kann man wunderbar portionsweise einfrieren

    • Roland K. Moser sagt:

      Und wie macht man Gemüsebouillon selbst?

      • Marek sagt:

        Aie nehmen einen Computer, geben ein wenig Google dazu und verfeinern es noch mit einem Schlagwort wie “ Gemüsebrühe selber machen“ abschmecken dürfen sie unter den tausenden von Antworten… ;-)

      • sabina sagt:

        Ich mache es so: Grosse Zwiebel schälen und kurz in Olivenöl anrösten, dann Ruebli, Sellerie und Lauch dazu. Mit Wasser aufgiessen, Lorbeerblätter rein und mind. 1h köcheln lassen. Dann abseihen und portionsweise einfrieren.

    • Marcus Ballmer sagt:

      So wird’s gemacht: verschiedene Gemüse – Lauch, Rüebli, Sellerie – und geviertelte Zwiebeln samt Schale mit ein paar zerdrückten Knoblauchzehen, reichlich, Peterli, frischen Thymian, Lorbeerblätter, Nägeli und zerdrückten Pfefferkörnern anrösten. Mit einem Schuss Weisswein ablöschen und mit Wasser soviel auffüllen, dass alles gut bedeckt ist. Die Bouillon ungedeckt 1 Std. köcheln lassen, dann durch ein Sieb abgiessen und mit Salz abschmecken. Das Gemüse leicht ausdrücken und wegwerfen.
      Ist ganz einfach, braucht auch kaum Zutaten, kann man täglich machen… Spass beiseite: wer Lust hat und den Aufwand nicht scheut – wohlan. Aber es existieren heute fertige Bouillons in Würfelform, als Granulat oder in Kübelchen in hervorragender Qualität. Wer da von versalzen spricht, weiss nicht Bescheid.

      • Zora sagt:

        …. das Gemüse kann ich auch mixen und schon mal Suppe Nr. 1 geniessen… werfe kein Gemüse weg – da sind immer noch sehr wertvolle Stoffe drin.

    • Sissi sagt:

      „Diese versalzenen gekauften Bouillons sollte man nicht benutzen.“ Wieseo kauft man sie dann? F.G. S.

      • Marek sagt:

        Man kann sie kaufen, das ist auch nur meine Meinung. Wir essen grundsätzlich viel zu viel Salz. 1’5 Gramm / Tag wird empfohlen und der Schnitt liegt aber bei 9 Gramm in der CH. Essen sie mal ohne zu salzen, sie schmecken die einzelnen Zutaten wieder. Dass ist wie bei einem Steak, die meisten ertränken dasund Fleisch im Kräuterbutter, lassen sie diese mal aus und geniessen sie den alleinige Geschmack vom Fleisch…

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