Bilder kann man nie genug haben

Mehr als bloss Schmuck für die Wohnung: Entdecken Sie, wie schöne Bilderwände entstehen.

Das hat Format

Was hier scheinbar locker über dem Tisch tanzt, hat System. Die vielen unterschiedlichen Bilder sind zwar nicht in gleichen Abständen zueinander gehängt worden, und doch wirkt die Wand harmonisch. Das hat damit zu tun, dass sie alle Rahmen haben und die Bilder gut zueinanderpassen. (Bild über: The Nordroom)

Schöner zusammen

Bunter, gemischter und eklektischer ist diese Kunstsammlung. Auch sie tanzt frei an der Wand und füllt diese. Es ist nicht alles gerahmt, auch Zeichnungen, die direkt an die Wand gepinnt wurden, Bilder vom Flohmarkt, Masken, Karten und Fotos sind mit dabei. Alles zusammen wirkt wie eine freundliche Gesellschaft, die mit dem Raum und den Bewohnern kommuniziert. (Bild über: Planete Deco)

Im richtigen Rahmen

Klar, wir können, auch wenn uns das Beispiel gefällt, nicht gleich ins Schloss ziehen. Die Ideen aber, eine Serie von Zeichnungen, Drucken oder Gemälde in gleiche goldene Rahmen zu hängen, können wir kopieren. Und uns dabei ein wenig von dieser herrschaftlichen Eleganz in unser Wohnleben holen. (Bild über: Archzine)

Einmal ums Eck

Leben Sie sich beim Hängen Ihrer Bilder ruhig aus. Sie dürfen auch ums Eck und können eine Eckgruppe aufs Schönste unterstützen. Geschickt wird hier auch mit einer Kissensammlung auf dem Sofa der Patchwork-Gedanke der Bilderwand wiederholt. (Bild über: One Kind Design)

So klappts bestimmt!

Damit die Bilder auch so hängen, wie Sie es sich vorgestellt haben, braucht es das richtige Vorgehen. Legen Sie die Bilder am Boden so aus, wie Sie sie gern aufhängen möchten. Am besten schneiden Sie dann eine Art Schnittmuster pro Bild aus. Diese kleben Sie an die Wand. So können Sie genau die Nägel am richtigen Ort einschlagen und vermeiden so unnötige Fehler. Wer keine Löcher in der Wand haben möchte, kann es mit den Command Strips von 3M versuchen. Diese funktionieren, ich brauche sie jeweils auf Fotoshootings. Und sie hinterlassen keine Spuren. Wichtig ist, dass Sie genügend Strips verwenden und deren Grösse mit dem Gewicht des zu montierenden Gegenstandes übereinstimmen. Damit Sie eine bessere Vorstellung haben, welches Bild nun wirklich neben welches gehängt wird, machen Sie Fotos von jedem Bild. Drucken Sie diese auf dem Printer aus, und kleben Sie die Fotos auf das jeweilige Schnittmuster. (Bild über: The Beautiful Mess

 

So kommt Farbe ins Spiel

Möchten Sie mit Ihren Bildern auch gleich ein wenig Farbe in die Wohnung bringen? Dafür brauchen Sie nicht zwingend bunte Kunst. Sie können Bilder auch mit farbigen Passepartouts rahmen. Hier ist das mit einem leuchtenden Königsblau geschehen und sieht toll aus. Der Vorteil einer solchen Idee ist, man kann die Farbe der Passepartouts auch wieder mal wechseln. (Bild über: Design Sponge

Ein Bild von einer Wand

Bilder und Fotos in einer ähnlichen Anmutung oder aus einer Serie sehen sehr elegant aus, wenn man sie als eine Art grosses Bild aufhängt. Das bedeutet gleicher Abstand und natürlich identische Rahmen. (Bild über: Domino)

Linientreu

Um eine gewisse Ruhe und Struktur in eine Bilderwand zu geben, können Sie sie alle auf eine Linie hängen und nach oben frei auslaufen lassen. So ist das Patchwork von unterschiedlichen Formaten möglich, sieht aber strenger und geometrischer aus. (Bild über: Pinterest

Serien-Fan

Eine Serie von Zeichnungen, Fotos oder Drucken wirkt am schönsten, wenn sie zusammengefasst und in identischen, schlichten Rahmen an die Wand kommt. (Bild über: Cocolapine Design)

Eins nach dem andern

Wo genau der beste Platz für Ihre Bilderwand ist, hängt stark mit Ihrer Einrichtung zusammen. Eine Bilderwand wirkt am besten auf Augenhöhe. Sehr gut eignen sich Möbel wie Sofas, Esstische oder Kommoden als «Darunter». So wirkt die Bilderwand nicht wie in einem Museum, sondern wird Teil der Einrichtung und der Wohnung. Wunderschön klappt das auf diesem Beispiel, entdeckt über: Design Mag. Hier zieht sich ein Sideboard mit Regal über eine ganze Wand und verbindet die Bilder mit den Dingen, die darauf stehen.

Mal anders

In diesem Wohnzimmer wird die Einrichtung sozusagen auf den Kopf gestellt. Das Regal befindet sich in der oberen Raumhälfte, die Bilder darunter. Eine starke Idee, die perfekt für diesen Raum funktioniert. Sie beweist: Umdenken lohnt sich immer, denn nur so entstehen neue, persönliche Einrichtungen. (Bild über: The Nordroom)

Freiraum nach oben

 

In diesem ländlich anmutenden Entree sind die Möbel mit einem Farbstreifen an der Wand zusammengefasst. Das lässt auf der weiss gebliebenen Fläche Freiraum nach oben für eine Serie leichter, zarter, schlichter und hell gerahmter Bilder. (Bild über: Pinterest)

Insel an der Wand

Wer sich an diesem Sonntag in die dunklen Wohnfarben verliebt hat, der gibt seiner Bilderwand einen dunklen Anstrich. Darauf leuchten die Bilder wie kleine Schmuckstücke hervor. Hier sind sie als eine Art Insel gehängt. Das sieht am schönsten aus, wenn im Zentrum ein grösseres Bild ist und kleinere frei drumherum platziert werden. (Bild über: Design Sponge)

Spiel ohne Grenzen

Das Schönste an Wänden mit vielen Bildern ist: Man hat immer Platz für noch mehr. Denn bei einer  Bilderwand mit freier Hängeordnung, ist Wachstum inbegriffen. (Bild über: Cocolapine Design)

Credits: 

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11 Kommentare zu «Bilder kann man nie genug haben»

  • Marek sagt:

    Auch ich habe viele Bilder aufgehängt, die meisten von Verwandten. Das gibt ein schönes Gefühl beim betrachten. Das erinnert einem an die Heimat, an Brüder, Schwestern, Cousinen und Cousins… Oder malen sie doch selbst Bilder… das bekommen sie schon hin und ist wirklich etwas ganz spezielles…

  • Zora sagt:

    schöne Ideen – auch die mit den farbigen Passepartouts! Gibt so einen gewissen Zusammenhalt. Schön sind auch Bilderwände mit ähnlichen Sujets, aber unterschiedlichen Macharten. Zum Beispiel Wasserbilder oder Wolken oder Landschaften mit Fluss. Oder Menschen :-) – aber von denen hats drinnen ja live…

  • Iris Consiglio sagt:

    Wände vollgehängt mit Bildern: das finde ich nicht so toll, denn unter den „vielen“ fällt das einzelne Bild gar nicht mehr auf, es geht sozusagen im Ganzen unter. Meinerseits hänge ich lieber wenige Bilder auf, die ich, je nach Saison (mit den passenden Sujets) kombiniere und auswechsle. Denn: ein Bild, das jahrlang am selben Ort Hängt, sieht man mit der Zeit gar nicht mehr. Also in Kürze: lieber wenig und dafür Abwechslung (Rotation) an der Wand!

  • Simone Arnold sagt:

    Aus einem eigenen Bedürfnis heraus, grossformatige Arbeiten etablierter Künstler zu kaufen – aber immer zuwenig Geld zu haben, haben wir eine Kunstedition mit einem völlig neuen Ansatz entwickelt:
    Unsere “ Edition 1+1″ ermög­licht eine krea­tive Zusamm­en­arbeit mit einer Künstlerin in einem Kunst­werk. Durch die Interaktion zwischen dem Künstler und dem Käufer des Kunstbogens ent­steht auf spie­le­rische Art & Weise ein individuelles Werk inner­halb der Edition. Unsere erste Ausgabe haben wir gemein­sam mit Andrea Heller, einer Schweizer Künst­lerin aus Biel entwickelt.
    Die ent­stan­denen Arbei­ten werden an der Vernissage Anfang März 2019 präsen­tiert und auf unserer Website vorgestellt.
    http://www.1plus1art.com

  • ri kauf sagt:

    Vielen Dank für dieses Beitrag! Einmal mehr möchte ich die Leser ermutigen, sich Bilder bei Künstler im Atelier zu erwerben. Überblick über Schweizer Künstler gibt http://www.visarte.ch. In Zürich ist nächstes die KUNST SZENE 2018. Auch da haben Sie die Möglickeikeit günstige Origianle zu kaufen. In der ganzen Stadt werden Orte und Unorte fürs Publikum vom 23.11. bis 2.12. geöffnet.

  • Ricarda Gerosa sagt:

    Eine einmalige Gelegenheit zu Bildern und Zeichnungen zu kommen, bietet sich am 10. / 11. November im Projektraum M54 in Basel. Der Verein RestKunst Basel macht mit einer Auktion des Lebenswerks des Basler Künstlers René Schlittler (*1929) auf die Künstlernachlass-Thematik aufmerksam.
    http://www.restkunst-basel.ch

  • Agathe sagt:

    Wie so oft: Ein wunderbarer Blog-Beitrag! Hoffentlich lassen sich ganz viele Wohnbegeisterte von den Bilderwand-Ideen und -Tipps inspirieren. Mir fällt bei Freunden nämlich immer wieder auf, dass sie zwar mit sehr schönen Möbeln eingerichtet sind, ihre Wände aber sehr langweilig daherkommen. Und: Die Bilder, die vereinzelt vorhanden sind, hängen stets zu hoch! Warum nur?

  • Rosanna sagt:

    Danke für diese überaus praktischen Tipps, wie denn Bilder sinvoll aufgehängt und eine solche Bilderwand gestaltet werden kann! Super!

  • Marie Bornand sagt:

    Also, ich selbst liebe Bilder und ich habe viele davon, alles Originale, jedoch nicht die ganzen Wände voll ! Das wäre mir dann zu unverdaulich ! Lieber ein paar grössere, harmonische, Bilder als ein haufen kleine . Wenn man Kinder hat ist es wichtig dass die Bilder positiv wirken, in den Farben, im Stil, sie sollten unbedingt harmonisch wirken.

    • Pedro Riengger sagt:

      Erinnert mich an Andy Warhol, der sagte: Sie werden sich wundern, wie viele Leute sich einen Electric Chair ins Wohnzimmer hängen, wenn die Farbe zum Sofa passt.

    • Manfred Meier sagt:

      Meine Wände sehen fast exakt so aus wie im Blog beschrieben. Ich teile die Meinung von Frau Bornand nicht, würde aber auch keinem meine eigene Sichtweise aufdrängen. „Lieber ein paar grössere, harmonische (hö?) Bilder…“ naja – es ist schlicht und einfach eine Geschmacksfrage.

Kommentar

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