10 Einrichtungsideen aus dem Café

Diese Beispiele machen Lust darauf, beim nächsten «Coffee to go» gleich auch einige Wohnideen mitzunehmen.

Haben Sie auch ein gemütliches kleines Café, in dem Sie gerne Ihren Latte oder Espresso geniessen und Freunde treffen? Schauen Sie sich beim nächsten Besuch gut um, vielleicht entdecken Sie einige Einrichtungsideen, die Sie mit nach Hause nehmen können. Diese 10 Beispiele zeigen ganz unterschiedliche Inspirationen, die alle eine Überlegung wert sind. (Bild über: Birdasaurus)

1 — Kaffee mit Aussicht

Eine grosse Fensterfront zu Hause kann inspirieren, diese typische Coffeeshop-Idee nachzumachen. So schaffen Sie zu Hause einen Platz mit Aussicht. Nicht nur zum Kaffeetrinken, sondern auch zum Frühstücken oder Arbeiten. (Bild über: Boredart)

2 — Gemütliche Kaffeehaus-Ecke

In den schönsten Cafés fühlt man sich wie daheim! Wie wärs zum Beispiel mit einer solchen supergemütlichen Ecke im Wohnzimmer oder Esszimmer? (Bild über: Archispaces)

3 — Geben Sie dem Sofa ein neues Gegenüber

Haben Sie noch ein altes Sitzsofa, das Sie zwar lieben, aber nie so richtig benutzen? Stellen Sie ihm Tischchen und Stühle gegenüber und schaffen Sie damit einen schicken Ort für kleine Mahlzeiten. (Bild über: Studio Munge)

4 — Sommerlaune für die Eckbank

Ob in der Küche oder im Esszimmer, diese Einrichtungsidee aus der Cafeteria ist einfach nachgemacht: Folkloristische Kissen auf die Bank und Korbstühle dazustellen! (Bild über: SF Girl)

5 — Kleine Bar mit Drama

Haben Sie nach dem gestrigen Artikel über dunkle Farben im Haus Lust auf ein bisschen Drama bekommen? Diese hübsche kleine Bar aus einem Coffeshop kann man zu Hause überall einrichten – sogar im Entree. Die Zutaten: eine Marmortheke, hohe Hocker, barocker Spiegel und Schwarz! (Bild über: Domino)

Und so etwa könnte diese Idee aussehen, wenn man sie daheim umsetzt. (Bild über: Gravity)

6 — Die Welt zu Hause

Kleine Cafés spielen oft mit charmanten, wirkungsvollen Dekorationsideen. Dieses Regal mit einer Sammlung von alten Leuchtgloben gehört dazu. Es macht sich auch gut zu Hause, belebt einen Raum und sorgt erst noch für Licht. (Bild über: Arquitrecos)

7 — Kunst und Kaffee

Bei diesem Beispiel regen die klassischen, edlen Wienerstühle und die Bilderwand dazu an, auch dem heimischen Esszimmer ein kleines Make-over zu geben. Diese Einrichtung kann wunderschön auch mit einem grossen Esstisch umgesetzt werden. (Bild über: Grey and Scout)

8 — Einbaubänke

In amerikanischen oder englischen Cafés ist ein Sitzbanksystem klassisch, das an ein Zugabteil denken lässt. Wieso nicht so etwas auch mal daheim versuchen? Es wirkt gemütlich, stilvoll und schafft eine ganz neue Wohnsituation. (Bild über: Interior Break)

Die Idee kann auch ohne grosse Einbauten umgesetzt werden, wie dieses schöne, schlichte Beispiel zeigt. Gepolsterte Bänke, an die Wand montierte Rückenteile und ein frisches Farbkonzept machen es möglich. (Bild über: SF Girl)

9 — Die neue Leseecke

Bücherregale stehen meist in der Nähe des Sofas. Diese Regel kann gut gebrochen werden, wenn Sie sich von diesem wohnlichen Café inspirieren lassen und Ihre Bücherecke mit einem Bistrotischchen mit Stühlen und Sesseln kombinieren. (Bild über Pinterest)

10 — So kommen Wohnen und Essen gemütlicher zusammen

Viele neue Wohnungen haben grosse, offene Raumkonzepte. Diese sind aber nicht ganz so einfach einzurichten. Schauen Sie sich in Cafés um und interpretieren Sie Einrichtungsideen von dort für Ihre Wohnung. Hier ist das sehr schön gelungen mit den sich gegenüberstehenden mokkafarbenen Samtsofas und dem runden Holztisch mit bequemen, sesselartigen Lederstühlen. (Bild über: Archispaces)

Credits: 

Blogs und Magazine: ArchispacesSF GirlInterior BreakGrey and Scout, Arquitrecos, GravityDominoBoredartBirdasaurus
Architektur- und Designbüros:  Studio Munge)

 

 

27 Kommentare zu «10 Einrichtungsideen aus dem Café»

  • Traubenzucker sagt:

    ooh, eine sehr schöne Bilderstrecke, und ich finde auch in fast jedem Bild etwas was man umsetzen kann, auch wenns nur ein Bild oder ein Stuhl ist. Bekomme auch grad Lust gemütlich an einem Kaffee zu nippen… (ach hatte leider schon zwei)
    Es gibt schon einige Leute dies geschaft haben aus einer bünzli Mietwohnung eine schöne gemütliche und auch individuelle Wohnung zu gestalten. Auch ohne Wände streichen. Einfach mit Persönlichkeit und Ideen und dem richtigen Mix. Da siehts in vielen Eigentumswohnungen oder Häusern viel trister aus…. Geschmack kann man sich echt nicht kaufen.

  • Renate sagt:

    Liebe Frau Kohler, die Realität spricht eine ganz andere Sprache als diese idealisierten Kafi-Räumlichkeiten, die sich weder als Ganzes noch in kleineren Teilen in die Schweizer Wohnwelt des 21. Jahrhunderts transferieren lassen. Machen Sie doch bitte in Zukunft umsetzbare Vorschläge dazu, wie schöner Wohnen in verdichteten Minergiehäusern geht, wo man nicht mal mehr einen Nagel in die Wand schlagen und die Fenster nicht öffnen darf und einem der Nachbar vom Nebenhaus direkt in den Suppenteller schauen kann!

    • Sandra sagt:

      Renate, es zwingt Sie niemand in einem derart abartigen Gemäuer zu hausen!

      • F. Peter sagt:

        Tut mir leid, muss schon wieder „motzen“.
        Ausser Bild 9 und 10, entsprechen annähernd dem was ich mir unter einem echten, gemütlichen Café vorstelle.
        Hell, mit Büchern/Zeitungen/Illustrierten, gemütlichen Sesseln und dazu passenden Tischen, ein paar Pflanzen, ein die verschiedensten Tee- und Kaffeesorten, reichbestücktem Dessertwagen, vielleicht noch ganz leise, diskrete Musik – das wäre für mich der Inbegriff eines gemütlichen Café.
        Leider wird das ein Traum aus längst vergangenen Zeiten sein und bleiben. die heutigen Mieten erlauben so was nicht mehr – oder ist doch noch irgendwo ein solches Paradies zu finden?
        Für einen „heissen“ Tipp im Raum Zürich bin ich sehr dankbar

  • Othmar Riesen sagt:

    Frau Kohler: wunderbarer Beitrag!
    Beste Grüsse
    O.R.

  • Georg sagt:

    Bild 5 — Kleine Bar mit Drama
    Gut gelungene Umsetzung und Lösung. Geht Geschirr zu Bruch – kein Drama, „Bäseli u Schüfeli “ sind griffbereit unter der Bartheke. ;-) Köstliche Kleinigkeit mit Witz!

  • Selina sagt:

    Wunderschöne Ideen und tolle Inspirationen Frau Kohler – das eigene Zuhause zum Lieblingscafé zu machen ist bei diesem Wetter sehr verlockend!
    Eine Frage: weiss jemand wo ich solche oder ähnliche Bilder wie auf Foto Nummer 7 finde?

    • Michèle sagt:

      Hi Selina
      Vielleicht auf junique.ch oder ähnlichen seiten wo du relativ günstig Kunst von jungen Künstlern als Poster bestellen kannst.
      Lg Michèle

    • Widerspenstige sagt:

      Da kann ich Skizzen von Henri Matisse empfehlen, Selina. Einfach ‚Kunstdrucke Skizzen Henri Matisse‘ ergoogeln und schön einrahmen mit Passepartout.

      Es ist eine Binsenweisheit aus der Kunstbranche, sich vorerst mit Kunstdrucken/Poster von berühmten Künstlern zu umgeben und von unbekannten Künstlern ein Original sich zu leisten. Das braucht natürlich den Blick dafür und Zeit, sich in den hier erwähnten Antique- /Kunstmessen, Galerien etc. umzusehen. Es lohnt sich.

  • filosof sagt:

    Dochdoch, es ist schon möglich, seinen Essplatz wie ein Café einzurichten. Mir haben es die Wiener Cafés mit den Spiegelwänden angetan. Habs dann kopiert zuhause, es wurde sehr gemütlich und machte toll was her. Die hier angeführten Beispiele sind anregend, hier oder da ein Stückchen von zu kopieren. Es müssen ja nicht gleich ganze Wände und Böden sein. Ansonsten – die Bilder sind stimmig genug und verstrahlen Atmosphäre.

  • Bufi sagt:

    Mein Kommentar an die lieben Herren:
    Sprächen die Leute nur von Dingen von denen sie was verstehen, die Stille wäre unerträglich :-)

  • Widerspenstige sagt:

    Das sind tolle Inspirationen für Menschen mit Mut zum Risiko auch in einer Mietwohnung sich nach seinem Stil einzurichten. Wer sich sein Leben so diktieren lässt wie es sich Vermieter vorstellen, der ist wirklich arm dran. Die Mietzinsen sind hoch genug, dass man sich als Zahlender doch gemütlich einrichten darf. Eine Wand in Pastelltönen zu streichen ist ein Anfang, die Türklinken austauschen in elegantere ein weiterer Schritt. Auch ich war mal Mieterin und habe mir das erlaubt. In Mietküchen sind zum Teil hässliche Kästchengriffe, welche ruhig in schöne ausgetauscht werden dürfen. Das kann alles so belassen werden nach 10 Jahren Mietzeit oder rückgängig gemacht werden bei früherem Mietwechsel, falls der Nachmieter es nicht übernimmt. Wozu sonst ein Mietdepot?

  • Meine Herren, es geht bei diesem Beitrag weder um Böden noch um Wände sondern um Inspirationen gewisse Einrichtungsideen wie eine Theke, Bänke statt Stühle, einen Fensterplatz, Dekorationen etc. in die Wohnung zu bringen. Wände darf man übrigens auch in Mietwohnungen streichen. Bei Rückgabe der Wohnung müssen Sie einfach wieder zurück in den Originalzustand gestrichen werden, ausser Sie haben länger als 8-10 Jahren in der Wohnung gewohnt.

    • Lila Flieder sagt:

      die Intention dieses Beitrages SOLLTE eigentlich klar sein…
      meiner Meinung nach gibt es nicht wenige Leser/innen, die einfach zu schnell unreflektiert antworten, oder meinen, antworten zu müssen…
      lasst doch einfach die Bilder auf euch wirken! und wenn’s nicht gefällt, muss es nicht unbedingt die ganze Welt wissen!

    • Juliette sagt:

      Liebe Frau Kohler, täuschen Sie sich nicht. Wenn Sie in der Wohnung mit Farbe gestrichen haben, wird Ihnen ein neuer Anstrich auch nach fast zwanzig Jahren verrechnet. Auch wenn es nur klein wenig war. Und manch Verwaltung schreckt auch nicht davor zurück Ihnen Neuanstrich zu verrechnen an fünfunddreissig Jahren altem eingebauten Schrank, der nicht mehr so weiss ich wie bei der Neubau damals. Echt mühsam manchmal.

      • Liebe Juliette, da würde ich mich nochmals gründlich erkundigen, zum Beispiel beim Mieterverband. Viel Glück.

        • Juliette sagt:

          Ah, schon alles erledigt, nur die Frechheit der Verwaltung hat etwas wehgetan nach jahrelangem Mietverhältnis. Auch Versicherung hat geholfen teilweise aus Kulanzgründen nach jahrelanger Partnerschaft. Sonst müsste man doch Mieterverband und Rechtsanwalt und noch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Alles ok. Danke. Das war nur als Info.

      • F. Peter sagt:

        willkomen in der Realität als Mieterin – (noch) nicht alle haben das Glück Wohneigentum zu besitzen

        • Juliette sagt:

          Ich muss etwas korrigieren. Es wurde nicht nur der Neuanstrich aber grad der ganze Schrank verrechnet. Die über mehrere Tausend Fr mussten dann natürlich wieder von der endliche Summe abgezogen werden. Eher schlechter Traum:-)

  • Töpferschiibe am Gallusplatz sagt:

    Wow, eine super tolle Bilderauswahl mit überraschenden Tipps, Gratulation zum Beitrag!!

  • Adriano Granello sagt:

    Das Immergleiche (Umnutzung ehemaliger Werkstatträume mit unverputzten Wänden und sichtbaren Strom- und Wasserleitungen oder aber gemütlich getäferte Traditions-Restaurants im Brasserie-Stil der Zeit vor 100 Jahren) als „neue Ideen“ zu empfehlen, ist völlig ideenlos. Herr und Frau Schweizer leben in der überwiegenden Mehrheit in genormten und engen Mietwohnungen mit eher geringen Entfaltungsmöglichkeiten, wer den hier gemachten Vorschlägen folgt und den Putz von den Wänden schlägt, die Fenster punktuell vergrössert und den Boden mit industriellem Gussasphalt überzieht, dürfte damit unverüglich einen hoch spannenden Dialog mit der Hauseigentümerschaft und der Polizei initialisieren…

  • Robi sagt:

    Schöne Fotos! tolle Ideen! jedoch sehr unrealistisch für eine Mietwohnung! In fast allen Fällen darf man in der Mietwohnung die Wände nicht streichen oder einen neuen Boden legen, solche tolle Café-Haus Möbel würden den Raum eher verunstalten.
    Es wäre toll wenn Ihr Einrichtungsideen publiziert, welche auch umsetzbar sind. Würde sicher vielen Lesern freuen!

    • Karin Stepi sagt:

      Selbstverständlich dürfen sie in jeder Mietwohnung in der Schweiz die Wände streichen! Dies gehört zur ganz normalen Nutzung des gemieteten Objekts. Allerdings müssen sie beim Auszug meist den Originalzustand wieder herstellen.

Kommentar

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