15 geniale Ideen für die Küche

Lust auf mehr Platz oder Persönlichkeit? So holen Sie auch aus der kleinsten Küche mehr heraus.

Vielen Küchen fehlt es an Wärme, an Stauraum und an praktischen Ideen. Wer sich seine Küche nicht selber aussuchen konnte, etwa in einer Mietwohnungen, der ärgert sich oft über die vorgegebenen Ordnungskonzepte. Zum Glück lassen sich auch diese brechen und personalisieren. Dafür habe ich für Sie einige raffinierte Ideen zusammengestellt, die sich alle ohne grossen Aufwand schnell umsetzen lassen. (Bild über: Entrance

1 — Ausstellungsort

Einbauschränke verstecken die schönen Dinge. Mit einigen offenen Regalen können Sie das ändern. Nutzen Sie eine leere Wandfläche für einige Tablare, um Ihre Lieblingsgegenstände auszustellen. (Bild über: Apartment Therapy)

2 — Zum Rausziehen

Wenn Sie genau das Gegenteil erreichen möchten, nämlich gelungenes Verstauen von Gerätschaften und andern Dingen, dann ziehen Sie mit einem Schubladenschrank das richtige Los. Lassen Sie Schubladen auf Mass anfertigen, sodass Sie den perfekten Platz für Ihre Maschinen, Pfannen und Töpfe bekommen. (Bild über: Bunker Workshop)

3 — Kleine Grünanlage

Dieses raffinierte Kästchen ist der perfekte Ort für einige Küchenkräuter. Daneben lassen sich noch andere Dinge verstauen, zum Beispiel einen Topf mit Holzkellen. Solche Metallkästchen finden Sie bei Ferm Living. (Bild über: Van het kastje naar de muur)

4 — Kleine Reise ins Brockenhaus

Dieses Beispiel ist mein persönlicher Favorit. Ich mag die Kombination von allerlei zusammengewürfelten, antiken Möbelchen in der Küche. Eines ist zu meiner Begeisterung voller Kochbücher. Auch eine fertige Einbauküche kann man mit solchen kleinen Kommoden ergänzen. Schön ist hier natürlich auch die schwarze Wandfarbe. Sie schafft es, dass das Sammelsurium edel wirkt. (Bild über: Decoholic)

5 — Echt gute Aufhänger

Bei diesem Beispiel wimmelt es von guten, praktischen Ideen für Stauraum. An die Wand gehängte Körbchen, Miniregale und Stangen ergänzen den vorhandenen Stauraum und wirken freundlich und charmant. (Bild über: Domino)

6 — Die praktische Seite

In den meisten Einbauküchen findet sich diese Art von Seitenwänden, die Küchenschränke oder den Kühlschrank mit der Theke verbinden. Sie bieten Platz, um mit Stangen Dinge zu montieren, die man immer schnell zur Hand haben will. Auch ein Kochbuch oder das iPad! (Bild: Ikea)

7 — Schnipp und weg

Mein Mann regt sich immer auf, wenn bei meinen Kochaktionen Schalen und anderer Rüstabfall auf dem Boden landet. Ich habe mich für einen frei stehenden Ochsner-Kübel von Edition Populaire entschieden. Denn ich kämpfte stets mit dem Ausziehmodell, das sich gegen Zürichsäcke sträubte und sich mir nie so freundlich entgegen klappte, wie es sollte. Unter dem Schüttstein verstaue ich nun Putzmittel. Die raffinierte Idee im Bild ist aber auch eine Überlegung wert: eine Schublade, die ein Schnittbrett ist und ein Loch hat, das direkt in den Abfall führt, der in der Schublade darunter steckt. (Bild über: The Farm Chicks)

8 — Kleiner Aufbau

Nicht nur klitzekleine Küchen bieten wenig Platz für Praktisches. Viele Einbauküchen in Mietwohnungen sind nicht grosszügig geplant. Sie bieten zu wenig Arbeitsfläche und lassen viele Dinge des täglichen Gebrauchs nicht in Reichweite verstauen. Dieses kleine Gestell von Proidee bietet Abhilfe. Es verhindert auch, dass Abwaschlappen tropfend über dem Wasserhahn hängen müssen.

9 — Perfektes Rollenspiel

Sehr clever sind ebenfalls diese Halter von Aliexpress. So finden Rollen gut, praktisch und auf eine hübsche Art Unterschlupf.

10 — Schubladisieren mit Stil

Gewisse Lebensmittel brauchen ein Zuhause, das zwar offen, aber nicht dem Licht ausgesetzt ist. Diese Idee, eine tiefe Schublade mit kleinen Boxen auszustaffieren, ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch sehr stilvoll aus. (Bild über: Pinterest

11 — Da ist der Haken dran

Einige Haken an kleinen Stangen bieten sehr viel zusätzlichen Stauraum. Je nach Nutzung verändern sie das Gesamtbild einer Küche. Wenn nämlich hübsche Teetässchen daran baumeln, dann wird selbst eine coole Küche gemütlicher. (Bild über: Obsigen)

12 — Der Trick mit dem Gitter

Die besten Ideen sind immer die, die so einfach sind, dass man sich fragt, weshalb man nicht selbst darauf gekommen ist. Ein schlichtes Gitter aus dem Baumarkt oder der Gartenabteilung, mit einigen kleinen Haken versehen, bietet eine flexibel nutzbare Staumöglichkeit auch auf kleinstem Raum. (Bild über: Decorology)

13 — Ich habe genug von Akten

Zum Glück verliert der Papierkram im Zeitalter der Digitalisierung an Bedeutung. Das heisst aber nicht, dass sich ein Besuch in der Büroabteilung nicht lohnt. Aktenhalter können nämlich auch noch ganz anderes, zum Beispiel im Innenleben eines Küchenschranks Haushaltrollen aufnehmen. (Bild über: Comment economiser)

14 — Zum Aufklappen

Ob Sie mehr Arbeitsfläche brauchen oder gerne einen Frühstückskaffee in der Küche geniessen – ein kleiner Tisch hilft in jedem Fall. Wenn der Platz dafür zu knapp ist, dann lohnt sich eine geschickte Klapplösung. Diese hier finde ich besonders gelungen, denn sie bietet auch eine kleine Konsole, auf der einige Dinge stehen bleiben können. (Bild über: Paperblog)

15 — Für Küchenlehrlinge

Zum Schluss noch ein bisschen Familienplanung. Wer während des Kochens einen kleinen Gordon Ramsay fördern möchte, der kann sich von dieser charmanten Idee inspirieren lassen. (Bild über: Planete Deco)

Credits: 

Blogs und Magazine: Apartment TherapyVan het kastje naar de muur, Decoholic, Domino, The Farm ChicksDecorologyComment economiserPaperblogPlanete Deco
Interiordesign: Bunker Workshop 
Shops und Kollektionen: IkeaProidee, Aliexpress
Immobilienagenturen: Entrance 

20 Kommentare zu «15 geniale Ideen für die Küche»

  • Mi We sagt:

    Mir gefallen die Inspirationen und man kann ja die Dinge auch an einem anderen Ort aufhängen anstatt grad hinter dem Herd.

    Viele Einbauschränke haben tiefe Regalböden, die ziemlich unpraktisch sind.
    Ein Freund von mir hat in der IKEA Schubladen gekauft und die eingebaut und kommt nun ohne weiteres auch in die hinterste Ecke. Finde ich eine sehr gute Idee.

  • Thomas Sinniger sagt:

    Die Küche auf dem ersten Bild ist doch die beste! Pasta e basta!

  • Adriano Granello sagt:

    Sieht ja alles recht neckisch aus, ist aber im Küchenalltag kaum zu gebrauchen. Da zählt möglichst viel Arbeitsfläche vor sperrigen Pflanzenkistchen für Küchenkräuter, wobei letztere an dieser Lage ohne Tageslicht eh nur eine Halbwertzeit von maximal einer Woche haben dürften. Und all die dekorativ in Szene gesetzten Dinge wie Kochlöffel und Kochbücher leiden im Küchendampf sehr, Fett und Staub setzen sich darauf ab, statt Freude am Wohnen herrscht so bald Ekel pur!

  • Pedro sagt:

    Nur Blogger hängen sich Dinge an die Wand hinter den Herd – wer tatsächlich kocht will kaum nach jedem Anbraten noch sämtliche Utensilien an der Wand entfetten. Die Schneideschublade wurde bereits thematisiert. Der Kräutergarten in der Miniküche ist bestimmt auch sehr handlich… Nur weils gut aussieht taugts noch lange nicht im Leben!

  • Markus Moreno sagt:

    Alles wunderbare Ideen. Mir tun nur diese Leute leid, die mit so engen Küchen leben müssen. Ich weiss: 65% der Schweizer sind Mieter, sie sind ein Mietervolk, und gut 2/3 davon leben mit solchen Küchen. In der EU ist die Situation genau umgekehrt: 60-70% der Leute sind Eigentümer. Das vermittelt ein ganz anderes Selbstwertgefühl.

  • tststs sagt:

    Ich bin grosser Fan und finde die Blogs sehr inspirierend. Hier und heute aber scheint er mir am Ziel „Funktionalität“ zugunsten der Ästhetik vorbeizuziehen. Sinnbildlich hierfür Bild Nr. 12. Wer sich natürlich nur von Tee und Liebe (für Design) ernährt, für den ist dies eine tolle Idee. Alle, die ihren Herd auch tatsächlich nutzen, haben wohl keine Lust, jedes Mal alles Hängende abzuwaschen ;-)

  • René Hof sagt:

    Wer hat einen derart hohen Knoblauch-Verbrauch, dass man so viel Knoblauch lagern muss?

  • Peter Huber sagt:

    Den Trick mit dem Gitter hatte ich auch mal in einer Wohnung. Funktioniert aber nur, wenn man kocht ohne das es spritzt. Ansonsten kann man nach jedem Kochen die aufgehängten Sachen reinigen. Ausser man findet es toll, dreckige Kochutensilien an der Wand zu haben.

  • ri kauf sagt:

    Schnipp und weg: Wenn man Gemüseabfälle kompostiert, ist das keine Optipn. Es gibt auch Schneidebretter die unten einen Holraum haben. Das finde ich praktischer. Da geht nicht eine vertfolle Schublade verloren.

  • JS sagt:

    Die Vorschläge hier sehen in der Tat sehr schick aus. Aber in der Praxis ergeben sich doch einige Nachteile. Die hängenden Tassen sind schnell verstaubt wenn man nicht alle regelmässig benutzt. Das Edelstahlregal über der Spüle müsste man nach jedem Abwasch abreiben damit es so schön bleibt. Und irgendwelche Utensilien in der Nähe des Herdes sind sowieso unpraktisch. Da setzt sich schnell eine Fett- und Dreckschicht an, die man fast nicht mehr abbekommt. Sie merken, ich verzichte lieber auf Design weil ich einfach nicht gerne putze :-)

  • filosof sagt:

    Schublade mit Loch – ich finde die Schnittfläche zu klein, da fällt beim Rüsten ungewollt das Falsche durch. Einfacher: dickes, grosses Brett neben der Spüle, Rüstabfälle einfach in Spüle wischen, bis man alles hat. Dann die Spüle ausräumen und in den Abfall.
    Zuviele hier gezeigte Beispiele setzen in Windeseile Staub und Fettspritzer an, da zu nah am Herd. Jedesmal alles nach dem Kochen abwischen? Lieber doch weniger Krimskrams in der Küche. Mag es nicht vollgestopft.
    Schublade mit kleinen Boxen sehr praktisch! Ich habe leider Die untersten Schränke ohne Schubladen, da ist das Herausholen von Küchengeräten mühsam und man muss sich echt verrenken für die hintersten Winkel. Lösung: grosse Kunststoffkisten auf kleinen Rollen. Super! Gibt’s in der Migros.

  • Christine Goldinger sagt:

    Die Kräutertöpfe in der Küche sehen zwar wunderhübsch aus, aber leider nur für die Fotos, so ganz ohne Licht werden die Pflänzchen nämlich nie gedeihen.
    Und zum Gitter hinter dem Herd: Dort wird beim Kochen alles verspritzt und fettig – sehr dekorativ, aber völlig unpraktisch.

  • Karl-Heinz sagt:

    Ich bevorzuge Küchen mit verschlossenem Stauraum wie Schubladen oder Schränke. Eine Küche ist kein Ausstellungsraum und ich möchte keine Fettbeläge
    auf jeder Kleinigkeit. Eine Küche mit glatten übersichtlichen Oberflächen ist auch leichter zu reinigen.

  • marianne pomeroy sagt:

    Schnipp und weg: da ich nur alle 10 Tage einen 17l Sack für meinen Küchenabfall benötige wäre ein „offener“ Mülleimer keine Option. Tönt zwar gut, aber ist in den meisten Fällen nicht praktikabel.

  • Marc Pfister sagt:

    Die Schublade als Schneidbrett mit Loch? Nö. die Idee -auf den ersten Blick clever – entpuppt sich (in meinen Augen) als Reinfall: Das Schneidbreitt liegt in einer Schublade viel zu tief. Ich bin 1.82 m gross und nutze auf unserer Küchenablage ein dickes Schneidbrett als Unterlage, weil ich mich sonst zu sehr bücken muss. Zudem ist das Loch nicht wirklich clever platziert … genau in der Mitte? Nö. Was hier als gelungene Idee daherkommt und im ersten Moment noch witzig erscheint ist in meinen Augen absolut nicht praxistauglich. – wie so viele Dinge, die einem so verkauft werden. Die schwarze Wandfarbe in der Küche sieht mit diesen weissen Apparaten tatsächlich sehr edel aus.

    • 11 sagt:

      Genau – das Loch ist in der Mitte ungünstig platziert. Dann muss man es zusätzlich immer sauber halten, auch von der Unterseite. Und – es kann trotz Loch immer etwas auf den Boden spicken. Es sieht auf dem Foto aber ziemlich cool aus, alleine das war’s wohl wert.

    • Lila Flieder sagt:

      Dieser Blog richtig sich tatsächlich an Leser bis max.
      1,80 m…
      man kann es einfach nicht allen recht machen, oops!
      ein Loch in der Mitte! oh Schreck! die Welt geht gleich unter..

    • Marusca sagt:

      Dafür ist die Idee mit dem Aktenhalter umso genialer.

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.