10 Wohnideen zum Ausziehen

Ausziehen ist nicht das Gleiche wie Umziehen – es bedeutet immer einen grossen Neuanfang!

Das erste Mal zieht man aus dem Elternhaus aus, dann vielleicht aus der WG in die erste eigene Wohnung oder von einem gemeinsam bewohnten Zuhause in ein eigenes. Auf jeden Fall ist ein Auszug jeweils ein grosser Schritt und mit einem Neubeginn verbunden. Entdecken Sie hier Tipps und Ideen, wie man Studentenbuden, WG-Zimmer, kleine Wohnungen oder Single-Apartments gut, hübsch und praktisch einrichten kann.

1 — Einfaches Farbkonzept passt in Einzimmerwohnungen

In einer Einzimmerwohnung findet in einem Raum all das statt, wofür grössere Wohnungen mehrere Zimmer bieten. Wohnen, Essen und Schlafen finden optisch besser zusammen, wenn das Farbkonzept monochrom und wie hier auf diesem gelungenen Beispiel, entdeckt auf dem Blog Gravity, verhaltene, neutrale Töne zeigt. Dafür darf ruhig eine Wand gestrichen werden. Am besten in einem sanften Grau- oder Beigeton, der sich im Rest der Einrichtung wiederholt. 

Tipp: Sanfte Farben müssen nicht zwingend neutral sein. Ich habe einmal in einer Einzimmerwohnung alle Wände in einem zarten Himmelblau gestrichen, welches viel Frische und Harmonie vermittelte. Auch Rosétöne oder sanfte helle, warme Grüntöne tun einer kleinen Wohnung gut. 

2 — Dunkle Wand macht kleines Zimmer grösser

Wenn man bloss ein kleines Zimmer als eigenes Reich zur Verfügung hat, dann möchte man, dass dieses wenigstens gross aussieht. Das schafft man mit einer dunklen Wand. Dunkle Farben sorgen für Tiefe und vergrössern optisch. Zudem verleihen Sie Geborgenheit. Auf diesem Beispiel, entdeckt auf dem Blog My Scandinavian Home, wurde mit dunkler Bettwäsche und dunklen Zierkissen nachgedoppelt. So zeigt sich das Bett mit der Wand als eine Art gemütliche Höhle, verschwindet optisch und lässt den Rest des Raumes frei für anderes, wie zum Beispiel einen Arbeitstisch oder eine kleine Wohnecke. 

Tipp: Wählen Sie als Grundausstattung des Bettes weisse Leintücher und weisse Kissenbezüge. Diese leuchten hier frisch und einladend aus den dunklen Decken hervor. Auch der Wahl von bunter Bettwäsche tut eine weisse Basis gut.

3 — Heimweh-Moodboard im Studentenzimmer

Zum ersten Mal von zu Hause wegzusein, ist verbunden mit viel Freiheitsgefühl, aber auch mit Heimweh. Kreieren Sie sich schnell eine persönliche Wand mit Bildern, die Sie inspirieren, mit Erinnerungen und Träumen. Damit stecken Sie schnell und unkompliziert Ihr kleines Territorium ab, schaffen Stimmung und gestalten eine eigene persönliche Welt. (Bild über: Best Home Remodel)

Tipp: Umrahmen Sie eine solche Bilderwand mit einer Lichterkette, so haben Sie gleichzeitig Stimmung und Licht und das alles mit allerkleinstem Budget.  

4 — Türmen, stapeln und trotzdem Gemütlichkeit

Wenig Platz bedeutet nicht, dass man nun superminimalistisch und puristisch leben muss. Denken Sie einfach ein bisschen kleiner und halten Sie Ordnung. Mit Stapeln, Türmen und Füllen können sehr gemütliche Ecken entstehen. (Bild über: Whimsical Wonderland Weddings)

Tipp: Der Trick bei vielen Sachen ist, dass nicht die ganze Wohnung oder das ganze Zimmer so üppig beladen ist. Schaffen Sie Ecken, die voll sind und Plätze, die dafür wieder ruhiger daherkommen. 

5 — Günstige Küchenlösungen

In der Schweiz sind auch bei kleinen, günstigen Wohnungen die Küchen meist fertig ausgestattet. Doch kann es sein, dass trotzdem zu wenig Platz vorhanden ist, um einem Haushalt Stauraum zu geben. Günstige Holzregale aus Holz sind dabei eine gute, praktische und hübsche Lösung. Zudem helfen solche offenen Regale für ein warmes Ambiente. (Bild über: Decor Pad)

Shoppingtipp: Um eine solche Idee umzusetzen, eignet sich das günstige Regalsystem Ivar von Ikea sehr gut.  

6 — Träume verwirklichen

Beim Auszug ins erste eigene Reich dürfen Sie sich so einrichten, wie Sie es möchten. Die Einrichtung muss nur Ihnen gefallen. Lassen Sie also Träume wahr werden und setzen Sie Ideen um, die Ihnen im Kopf herumschwirrten. Hier auf diesem Bild, entdeckt auf dem Blog Gravity, wurde eine Wand rund um einen grossen Spiegel mit Kunstblumen bestückt. 

7 — Eine gute Umgebung kreieren

Wenn wenig Platz da ist, kann man auch nicht gross mit Möbeln einrichten. Da helfen andere Ideen. Schaffen Sie mit Podesten als Bettrückenteil, Simsen und Wandregalen Platz, um schöne Dinge, Leuchten und Pflanzen rund um Ihr Bett zu platzieren. (Bild über: The Garden Granny)

8 — So wirkt das kleinste Zimmer grossartig

Es ist nicht der Platz, der bestimmt, ob ein Raum stilvoll ist, es ist der Stil, der den Raum bestimmt. Das zeigt sich hier auf dem Beispiel, entdeckt auf dem Blog Desire to inspire, sehr schön. Fensterrahmen und die Nische rundherum wurden in einem warmen Haselnusston lackiert. Das Bett hat eine edle karierte Decke bekommen und als Arbeitstisch dient ein antikes Stück. Alles zusammen lässt diesen kleinen Raum elegant und stilvoll wirken.

9 — Junggesellenbude mit Stil

Eine andere Art von Auszug als den in die Studentenbude findet bei einer Trennung statt. Da ziehen oft Männer aus der Familienwohnung in ein sogenanntes Bachelor-Pad, also eine Junggesellenbude. Dass diese meist nicht die gleiche Grosszügigkeit wie das vorherige Einfamilienhaus oder die grosse Familienwohnung bietet, ist klar. Diese kann man aber mit einigen geschickten Ideen schaffen: Machen Sie aus dem Bett tagsüber ein Sofa und versehen Sie dieses mit einer Art Himmelbett-Gestell. Das hilft auf eine leicht wirkende Art für viel optische Grösse, dazu stellen Sie am besten kleine antike Sessel anstelle von grossen Polstermöbeln. Mit elegant gerahmten Bildern, persönlichen Wohnaccessoires, Büchern und punktuell eingesetzten Steh- und Tischleuchten entsteht ein sehr wohnliches und schickes Ambiente. (Bild über: One Kings Lane)

10 — So entstehen neue Räume

Dieses Beispiel vom Blog Planete Deco zeigt eine Wohnung in der Art, wie es viele in der Schweiz gibt: Schlichte weisse, nicht allzu hohe Räume, Radiator unter dem Fenster, Parkett und kleiner Balkon. Es ist die Art Wohnung, in die man vielleicht einzieht, nachdem man sich von einem Partner getrennt hat und ein eigenes Wohnleben gründet. Da helfen gute Ideen, damit man die verschiedenen Bedürfnisse auf kleinem Raum umsetzen kann. Eine Fensterwand als Raumtrenner ist eine solche Idee. Sie hilft, den Wohnbereich vom Schlafbereich abzugrenzen, ohne dabei Licht und Luftigkeit zu verlieren. 

Credits: 

Blogs und Magazine: Planete DecoDesire to inspire, The Garden GrannyGravityDecor PadWhimsical Wonderland Weddings, Best Home RemodelMy Scandinavian Home
Shops und Kollektionen: One Kings Lane

4 Kommentare zu «10 Wohnideen zum Ausziehen»

  • Tamara sagt:

    Sehr schöner Beitrag! Es wird deutlich, dass Einrichten über Ideen funktioniert und nicht erst durch einen Besuch bei IKEA initiiert werden muss. Ich habe meine WG-Jahre sehr gut ohne Billy und Bettschubladen überstanden – mit vielen Möbeln aus der Brocki und vor allem „Gratis zum Mitnehmen“-Ware von der Strasse und kann den Kauf von Secondhandmöbeln nur empfehlen für einen gemütlichen, überraschenden, inspirierenden und persönlichen Wohnstil. Viele Körbe, keine Schrankwände, ein einheitliches Farbkonzept, persönliche Bilder an den Wänden sowie ein Plastikverbot haben sich als Prinzipien für mich zudem bis heute bewährt.

  • Daniela sagt:

    Wo sind die Betten mit Schubladen (Beispiel von IKEA), die den dringen benötigten Staumraum in Studentenbuden verschafft?

  • Matt Ess sagt:

    Schlechter Beitrag, da das Hauptproblem im kleinen WG-Zimmer meist das Unterbringen des Snowboards, der 17 Paar Sneakers, Boots und Adiletten, sowie all der Sommer- und Winterkleider ist und nicht der Teint des Duvetbezuges.
    Kein einziges Bild zeigt den 2m x 2m Kasten von Ikea der mindestens für eine/n Halbwüchsige/n nötig ist. Und auch die Billy Gestelle fehlen auf den Bildern für den Krimskrams. Die jungen Leute haben nicht das Geld alles neu zu kaufen…

  • Asta Amman sagt:

    Wieder ein sehr gelungener Beitrag. Die „punktuell eingesetzten Tisch- und Stehleuchten“ sind das Zauberwort. Nur schon die Vorstellung, plötzlich allein unter einer Depro-Deckenlampe hausen zu müssen … Selbst wenn die kleinen Lichtquellen vom Grossverteiler oder Flohmarkt kommen: die machen echt viel aus.

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