Es muss nicht immer Cervelat sein

Sind Würste wirklich das beste Essen unter freiem Himmel? Entdecken Sie Alternativen.

Kürzlich beim Waldspaziergang mit Miss C. sahen wir eine Gruppe kleiner Kinder mit Betreuerinnen an einer Feuerstelle. Es war superheiss (nicht ganz so heiss ist es im Wald, deshalb gehen wir gerne dort spazieren). Die beiden Frauen machten ein riesiges Feuer morgens um halb elf. Fluchtartig gingen wir hinten rum, denn wir wollten nicht den ganzen Tag nach Rauch stinken. Dabei sah ich das Grillgut – viele billige fette Cervelats und Bratwürste. Dass es die billigen waren, sah man an den Budget-Plastikverpackungen, die am Boden lagen. Unterstützt wurde das Ganze mit Maxipackungen Pommes Chips, auch mit einem Schnäppchenlogo versehen. Wirklich?

Es gibt doch andere feine Dinge, die man unterwegs und im Freien geniessen kann, entsetzten sich meine Freundin Margit und ich. Ein Cervelat oder eine Bratwurst ist ja gut und recht am 1. August oder auf der Schulreise – aber zu jedem Anlass? Auch am See wird bei grösster Hitze oft und meist Fleisch grilliert und an jedem Anlass stehen erst mal die Wurststände da. Zeit zum Umdenken. (Das Bild mit dem frischen Sommerpicknick ist vom Blog Margo and me. )

Einfach und gut

Beim Weiterspazieren plauderten wir, wie so oft, über das Essen und verglichen die Liebe der Schweizer zu fetten Würsten mit Traditionen an anderen Orten. In südlichen Ländern kommt es niemandem in den Sinn, bei 30 Grad im Schatten fette Würste zu grillieren. Vor langer Zeit auf einem Modeshooting hatte ich ein Erlebnis, das einen bleibenden Eindruck auf mich machte. Wir waren in Paris und arbeiteten auf einer Location, an der auch Handwerker Reparaturen vornahmen. Am Mittag setzten sie sich an einen improvisierten Tisch, packten ein Baguette aus, entkorkten eine Flasche Wein und wickelten dann ganz andächtig einen grossen Camembert aus einem Papier. Dazu gab es Obst. Es waren einfache Männer, die hart arbeiteten. Dieses schlichte Mahl war ein kleines Fest und es hatte viel Stil. (Bild über: Pinterest)

Die Madeleines und das Meer

Eine andere Beobachtung machte ich am Meer: Eine französische Mutter gab ihren Kindern nach dem Schwimmen Madeleines und Pfirsiche. Auch diese Mahlzeit zeigte für mich die Poesie des einfachen Lebens. Haben Sie Lust, diese klassischen, kleinen Kuchen, denen auch Proust viel Zuwendung schenkte, selber zu backen? (Bild über: Cake Central)

Zutaten:

Zubereitung:

150 g Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eier

1 EL Crème fraîche

die abgeriebene Schale einer Zitrone

200 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen, im Wasserbad schmelzen, abkühlen. Zucker, Vanillezucker, Eier, Crème fraîche und Zitronenschale verrühren. Mehl, Backpulver und Salz daruntermischen. Die flüssige Butter dazugiessen und gut verrühren. Den Teig im Kühlschrank eine Stunde lang ruhen lassen. In einer ausgebutterten und mit Mehl bestäubten Madeleineform verteilen. Ca. 15 Minuten im heissen Ofen goldgelb backen. Einige Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Mit Puderzucker bestreuen.

Sardinen – verkannt und fantastisch

In England gehören Sardinen aus der Dose mit zum Sommerpicknick. Bei uns sind die kleinen, schmackhaften Fische weniger verbreitet. Versuchen Sie es einfach: Ein gutes Stück Brot und Sardinen drauf. Dazu passen Radieschen, Oliven, Stangensellerie oder Tomaten. (Bild über: Little upside down cake)

Das kalte Plättli

Dieses einfache und köstliche Vergnügen aus der Dose bringt uns direkt zu einem anderen schlichten Genuss, der kalten Platte. Diese ist gerade jetzt im Sommer immer eine gute Idee und genügt meist als vollständige Mahlzeit. Denken Sie dabei nicht nur an Fleisch. Mischen Sie gute Charcuterie, also solche, die mit Liebe produziert wurde, und nicht einfach die, die im Supermarkt in Plastik geschweisst im Kühlfach hängt, mit ebenfalls sorgfältig produziertem Käse. Vergessen Sie dabei das Obst nicht. Auch Oliven und Nüsse und frisches, knackiges Gemüse sind mit von der Partie. Ein Glas kühler Rosé, ein Baguette, und schon haben Sie ein Sommerfest! (Bild über: Britta Nickel)

Entdecken Sie noch mehr Ideen für kalte Platten

Besser einkaufen

Wenn ich an der Kasse in einem Grossverteiler stehe, und das tue ich immer weniger, sehe ich, wie oft Würste und Schweinskoteletten in der grossen Billigpackung gekauft werden. Persönlich deprimiert mich das und ich verstehe nicht, wieso man solche Massen an billigem Fleisch konsumieren muss. Es kann doch keine Freude machen, diese rosaroten Fleischstücke aus den gelben Plastikverpackungen zu klauben, ihren Geschmack mit einer fertigen Marinade zu übertünchen und auf einem Einweggrill zu rösten? Einkaufen kann ein schönes, sinnliches Erlebnis sein, das die Vorfreude am Genuss schürt. Beim Metzger, auf dem Markt oder bei ausgewählten Fachhändlern weiss man, woher das Fleisch kommt. Der Metzger gibt Auskunft und erst noch Tipps zur Zubereitung. 

Das Gleiche gilt beim Brot. Die Brote der Grossverteiler sind industriell angefertigt, und das schmeckt man. Sie werden vom Verkaufspersonal, meist mehr schlecht als recht, in der Filiale fertig gebacken. Manchmal sind sie leicht verbrannt, andere Male schmecken sie einfach nur nach Mehl. Ich kaufe nun konsequent keine solchen Brote mehr. Lieber gehe ich einen längeren Weg oder verzichte darauf. Es gibt auch gegenteilige Einkaufserlebnisse, bei denen alles so ausgewählt ist, dass das Einfache keinen Platz mehr hat. In einer schicken Foodabteilung in der Stadt wollte ich Pecorino Romano kaufen. Im Käsehumidor bekam ich die Antwort, dass sie zwar viele Pecorinosorten führen, aber halt nicht diese gewöhnliche! (Bild über: A whole lot of)

Meine persönlichen Lieblingsgeschäfte im Alltag: 

Ich gehe gerne einkaufen. Und ich gehöre zu denen, die die freien Samstage dafür aufwenden. Oft mache ich die Runde in meinem Quartier, manchmal gehe ich mit Miss C. auf den Markt und manchmal reise ich nach Baden

In Zürich: Metzgerei Reif für bestes Fleisch, herrliches Gemüse, gute Früchte und eine liebevolle, kompetente Bedienung. L’Ultimo Bacio für exzellentes Bio-Fleisch, gute Brote, Butter, Käse, Gemüse, Früchte und Kolonialwaren in Bioqualität und eine nette, persönliche Bedienung. Le Pain Quotidien für superfeine Baguette, Fougasse, Pain Chocolat – das Verkaufspersonal ist nett, chic und jung. Musik und Wein für meinen samstäglichen Einkauf von Wein und Champagner und viele persönliche Koch- und Einkaufstipps vom Weinhändler und manchmal auch von Stammkunden. John Baker für feines Biobrot. Zudem mag ich auch das Brot, das draussen vor dem Globus am Bellevue verkauft wird. 

In Baden, oder in anderen Schweizer Städten: Manor Food für die allerbesten Fischabteilungen, feinstes im Haus produziertes Biobrot, den besten Pizzateig, ebenfalls frisch aus der Bäckerei, ausgewählte Charcuterie und Käse, marktfrische Gemüsesorten und Früchte, wie etwa Amalfizitronen oder italienische Peperoni und supergute Kolonialwaren. Auch für lokale Spezialitäten wie etwa die Baselbieter Konfitüre oder die Walliser Fleischspezialitäten und eine unvergleichliche Atmosphäre wie auf einem mediterranen Markt – und das ganz bodenständig und alltagstauglich.

Auf dem Markt in Oerlikon: Fleisch und Geflügel von den Fiechter-Schwestern, weil sie ganz einfach die Allerbesten sind! Gemüse und Früchte von Toni Rosetti, weil er ein exzellentes, ausgewähltes Angebot hat und ein Besuch bei ihm eine kleine Reise nach Italien ist. Focacce und italienische Süssigkeiten bei Fenuta

Sandwiches wie in Paris

Meine Lieblingssandwiches sind die klassischen französischen. Dies, weil sie einfach sind und es dabei nur um gute Zutaten und nicht um viel Trara geht. Man kann sie mit einem guten Baguette einfach selber machen und mit in die Badi, in den Wald oder in den Park mitnehmen. Die Zutaten sind: Baguette, Butter, Gruyère, gekochter Schinken, Salami oder Paté. (Bild über: Just imagine)

Quiche, Kuchen und weisses Tischtuch

Wie Einfachheit mit sehr viel Stil geht, zeigt Skye McAlpine in ihrem wundervollen Blog From my dining table. Entdecken Sie Picknickrezepte und tolle Inspirationen. 

Die Tortilla aus Spanien

Kein Sandwich und doch auch einfach von Hand zu essen. (Bild über: Pequerecetas)

Zutaten:

Zubereitung:

6 Eier

2 mittelgrosse, gekochte Kartoffeln

2 Schalotten

1 Handvoll gehackte Kräuter wie Petersilie und Basilikum

Salz, Pfeffer, Paprika

Olivenöl

 

Schälen und schneiden Sie die Schalotten und die Kartoffeln in Ringe oder Scheiben. Erhitzen Sie 2 Esslöffel Olivenöl in einer Bratpfanne und braten Sie zuerst die Schalotten und dann die Kartoffeln an. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, in eine Schüssel geben und komplett abkühlen lassen. Verquirlen Sie die Eier, mischen Sie die angebratenen Kartoffeln und Schalotten mit den gehackten Kräutern und vermengen alles mit den Eiern. Die Mischung würzen und 10 Minuten stehen lassen. Nun erhitzen Sie 2 Esslöffel Olivenöl und geben die Omelettenmischung bei. Drücken Sie mit einer Kelle die Kartoffeln flach. Braten Sie die Omelette so an, dass das Ei sich verteilt und nicht am Rand klebt. Wenn sie nur noch in der Mitte weich ist, die Tortilla auf einen grossen Teller geben. Nochmals ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und die Tortilla mit der ungekochten Seite nach unten zurück in die Pfanne geben, goldgelb anbraten. 

Griechischer Salat

Frisch, sommerlich und mediterran – der griechische Salat. (Bild über: A hint of honey)

Zutaten:

Zubereitung:

3 EL Zitronensaft

3 EL griechisches Olivenöl

3 Tomaten, in Stücke geschnitten

2 lange grüne Peperoni, in Ringe geschnitten (gibt es in türkischen Geschäften oder solchen aus dem Balkan)

1 Handvoll griechische Oliven, entsteint und grob gehackt

1 Gurke, entkernt und in Stücke geschnitten

1 rote Zwiebel aus Tropea oder eine Schalotte, in Ringe geschnitten

1 Lattich, gerüstet und geschnitten

1 Stück griechischer Feta aus dem Fass

1 KL getrockneter Oregano

einige Pfefferminzblätter, gehackt

Mischen Sie den Zitronensaft mit dem Olivenöl. Vermischen Sie alle Salatzutaten und geben Sie die Sauce darüber. Die Kräuter untermischen und am Schluss den Feta darüber krümeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Das Wichtigste aber beim sommerlichen Essen ist, die Langsamkeit wieder zu entdecken. In allen mediterranen Ländern, auch in geschäftigen Städten wie Paris oder Mailand, nimmt man sich Zeit, das Essen, auch wenn es bloss ein Sandwich ist, zu geniessen. Machen Sie es wie die Gruppe von Handwerkern, die ich damals in Paris gesehen habe, entscheiden Sie sich für wenige, aber gute und ehrliche Zutaten und kreieren Sie daraus ein genussvolles Mahl. (Bild: Captain Corelli’s Mandolin)

Credits: 

Blogs, Foodblogs und Magazine: Margo and mePequerecetas, A hint of honeyFrom my dining tableJust imagineA whole lot ofBritta NickelLittle upside down cakeCake Central
Filme: Captain Corelli’s Mandolin

 

23 Kommentare zu «Es muss nicht immer Cervelat sein»

  • ri kauf sagt:

    Ich bin so was von einverstanden mit Ihren Einkauf-Tipps! Und es soll mir jetzt keine/r kommen, sie hätten nicht so viel Geld um auf dem Markt oder Bio einzukaufen! Auf dem Markt ist es allefalls aber noch lang nicht immer, etwas teuerer. Dafür hält das Gemüse eine ganze Woche! Biobrot nährt besser, als das Industrie-Brot, usw. Unter dem Strich und ganzheitlich gedacht ist ausgewählt einkaufen billiger!

  • eimulion sagt:

    Natürlich muss es nicht immer Cervelat sein. Aber ich stelle mir gerade vor, wie die Kids reagieren würden, wenn die BetreuerInnen eine Baguette und Camembert auspacken würden…
    Übrigens: Kennen Sie den Kassensturz? Dort schneiden die sogenannten Budget-Produkte immer wieder sehr gut ab.. Immer wieder kommt auch zum Vorschein, dass Globus Delikatesse und Aldi die selben Produkte verkaufen, einfach anders verpackt.
    Mir sind Bio-Produkte und gutes Fleisch auch wichtig, aber ich finde es mehr wie nur verständlich, wenn man für eine Horde Kinder nicht in der Metzgerei einkaufen geht. Schön, wenn ihr Portemonnaie Einkäufe auf dem Markt, in der Metzgerei und Delikatessenabteilungen zulässt, bei vielen ist das aber nicht der Fall.

    • ri kauf sagt:

      Eine Horde Kinder braucht auch nicht einen Haufen Fleisch! Und unrter dem Strich ist ausgewähltes Einkaufen billiger und gesünder. Kinder mögen meistens gar kein Fleisch. Das ist meine Erfahrung mit Kinder unter 6 Jahren. Auch ich mochte Fleisch in der Kindheit nicht sonderlich und wenn, dann nur wenig.

      • eimulion sagt:

        Natürlich gibt es Leute, die es sich nicht leisten können auf dem Markt und Bio einzukaufen.

        Und nein, man muss nicht unbedingt einen Haufen Fleisch kaufen. Aber für Kinder ist es lässig ihre Wurst über dem Feuer zu grillieren. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass das fast alle Kinder toll finden. Als langjährige Pfadileiterin habe ich unzählige Kinder erlebt und kaum je eines, dass keine Freude daran hatte.

  • Christina sagt:

    Ich habe in Griechenland noch nie, nie, nie entsteinte und gehackte Oliven gesehen. Hierzulande sind übrigens die entsteinten fad, da vermutlich nicht in griechischen Weise aeingelegt.

  • Henri Lapin sagt:

    Ob die Kinder mit Klöpfer grillieren nicht mehr Spass hatten als mit Brot und Käse?

  • Luke G sagt:

    Schön und gut. Ich kaufe auch gerne auf dem Markt, im Globus oder bei Manor Food ein. Aber als Teilzeit arbeitender Vater kann ich mir solche teure Familieneinkäufe kaum leisten. Und das ist der Grund, warum es die Grossverteiler gibt und weiterhin geben wird und nicht, weil deren Produkte am besten schmecken.

  • Matthias Niklaus sagt:

    Wurde echt gluschtig bei den Bildern, Rezepten und Beschreibungen! Vielen Dank! Fuer mich war die Cervelat (oder Kloepfer wie er bei uns benannt wurde) eigentlich immer schon etwas Graessliches, schon als Kind, am schlimmsten am offenen Feuer verbrannt! Kalt mit Senf oder im Wurstsalat geht vielleicht noch. Aber klar die Alternativen wie Kaese, gute Salami oder ein Salade Nicoise mit guten Zutaten ist mir eigentlich immer lieber. E Guete!

  • Stefanie sagt:

    Grundsätzlich schätzt auch unsere Familie gutes, hochwertiges Essen. Auch unsere Töchter kennen den Unterschied. Was ich nicht verstehe ist wie man sich über eine Gruppe Kinder die im Wald Würste braten so negativ auslassen kann und ‚fluchtartig hinten rum gehen muss um nicht nach Rauch zu stinken‘. Das ist meiner Meinung nach sehr überheblich. Zum Glück haben diese Kinder die Möglichkeit im Wald zu spielen, Würste und Chips zu essen. Unsere Töchter sind jeweils ganz glücklich von solchen Waldausflügen nach Hause gekommen. Ihre Anregungen zur Verpflegung sind sehr schön und lecker – aber wohl kaum für eine Gruppe Kinder und ihre Betreuerinnen geeignet… ;-)
    Ich wünsche allen einen entspannten, genussvollen und toleranten Sommer!
    Stefanie

  • Michael sagt:

    Für mich sind die Basics Rotwein, frisches Baguette und leicht gesalzene Butter. Damit allein lässt sich schon ein treffliches Picknick machen. Ab da ist dann noch ganz viel individuelle Luft nach oben – mit Käse, mit eingelegten mediterranen Fischlis, Salami etc.

  • Heidi Herrmann sagt:

    Das sind halt zwei verschiedene Dinge. Zwei erwachsene Frauen, die gerne edel Zmittag essen ohne wahrnehmbare Folgeerscheinungen und eine Horde Kindergärteler, die Freude haben etwas über ein Feuer zu halten und dann zu erleben, was passiert wenn man die Wurst zu lange oder zu kurz übers Feuer hält. Guten Geschmack etwickelt man nur, wenn man die Vielseitigkeit des Lebens erlebt hat und auch weiss, wie eine angekohlte Wurst schmeckt. Aufregung während des Garens inklusive. Ein Fleischplättli, ein Glas Wein oder ein Camembert haben halt nicht den gleichen Erlebniswert für einen Kindergärteler. Schlangenbrot oder Schoggibananen wären noch Alternativen – allerdings auch nicht viel gesündere. Sagt ja niemand, dass diese Gruppe das täglich macht, und dann liegts auch problemlos drin.

  • Dora Nina Albrecht sagt:

    Bei aller Liebe zu qualitativ guten Produkten aber bitte liebe Frau Koller bedenken Sie doch dass nicht alle einen wahnsinns Lohn haben.
    Wenn ich an die Geschäfte denke die Sie aufzählen muss ich leider gestehen ich finde die haben Halsabschneider Preise die sich die wenigsten leisten können. Meistens sind die Produkte jedoch nicht so horrende Preise wert.

    • ri kauf sagt:

      Tut mir leid, da muss ich protestieren! Auf dem Markt sind meist keine halsabschneider Preise und die Qualität ist einfach besser. Lieber weniger dafür gut. Ich habe mit meiner Rente auch ein kleines Budget aber ich kauf sehr gezielt ein.

  • Susan Meier sagt:

    Ich weiss, es wird schwer zu verstehen sein, aber es gibt tatsaechlich noch Leute, die Kinder haben, arbeiten und sonst knapp bei Kasse sind. Da hat man schlichtweg nicht die Zeit oder die finanziellen Reserven, den perfekten Brie in Zuerich und das am besten abgehange Steak in Olten und den schoensten Salat direkt beim Bauern im Napfgebiet zu holen.

  • Michel Rena sagt:

    Vielen Dank für den gefühlt hundertsten Beitrag zu diesem Thema mit den üblichen Alternativen und den gewohnt generischen Fotos. Darauf eine Cervelat!

  • Miriam Widmer sagt:

    Im übrigen bin ich natürlich voll einverstanden; mit Genuss langsam und gut essen macht rundum Freude (und ist auch gut gegen Reifen um Bauch und Hüften). Das ist auch mit einem bescheidenerem Budget möglich. Es muss nicht immer Fleisch sein; mir schmecken Linsen und Kichererbsen besser als Cervelat oder Brätkügeli.

  • Peter Hofer sagt:

    Frau Kohler wundert sich, wieso Leute billig Fleisch kaufen. Es gibt Leute, die können sich kein teures Fleisch leisten und es gibt die, denen es egal ist, woher ihr Fleisch stammt.

    • Ursula sagt:

      Ersterer Gedanke ist mir beim Lesen auch sogleich durch den Kopf gegangen. Schön für alle, welche nicht billig einkaufen müssen. Im Übrigen frage ich mich schon, inwiefern die „Bund“-Leserschaft einen Nutzen davon hat, die besten Quartierlädeli in Zürich zu kennen?

    • Helbling Mike sagt:

      Frau Hofer wundert sich, weshalb Leute haufenweise billiges Fleisch kaufen. Sie will damit wohl sagen, dass es nicht immer und nicht immer viel Fleisch sein muss, sondern besser weniger und dafür ausgesuchte Qualität. Und an den anderen Tagen gibt es viele preiswerte, gute und gesunde Alternativen ohne Fleisch.

  • Christina sagt:

    Einmal mehr: Wunderschöne Bilder und tolle Kommentare!
    Ich mag ausserdem Ihre kritische Einstellung und ergänze diese: Warum bieten die Grossverteiler immer noch Importeier aus Qualbatterien an?
    Weiterhin einen wunderschönen, inspirierenden Sommer wünscht

    • Peter Hofer sagt:

      Weil die Kunden das wollen und es auch vielen egal ist, woher ihr Essen kommt. Es ist nicht Aufgabe der Grossverteiler, die Kunden zu erziehen.

  • Hanne Beinhofer sagt:

    Wieder so viel Inspiration, zauberhafte, stimmungsvolle Bilder und kluge Worte! Vielen Dank :)

Kommentar

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