Ein Studio im Boothaus

Ein Fotograf hat sich ein Studio bauen lassen, das nicht nur bildschön ist, sondern auch noch eine Rundsicht auf die herrliche Natur bietet. Entworfen wurde das Williams Studio am Sony Lake in Ontario, Kanada, vom Architekturstudio GH3.

Architektur: GH3  Quelle: Contemporist Fotos: Larry Williams

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Wie ein grosser Eiskubus ragt das Studio in den See hinaus. Licht für gute Fotografien gibt es in diesem Gebäude sicher genug, da es auf allen Seiten grosse Fensterfronten hat. Innen ist es in verschiedene Ebenen und Räume unterteilt.

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Der schlichte Glaskubus bietet mit seiner Strenge einen interessanten Kontrast zur wilden Landschaft, die sich im Glas spiegelt und durch die Fenster scheint.

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Klar, dass man in einem solch edlen Fotostudio auch wohnen kann. Die Möbel sind einfach, neutral und passen in Form und Materialität zur Architektur.

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Im oberen Bereich ist ein Schlafzimmer mit offenem Bad eingebaut. Da das Studio über einem Bootshaus ist, wirken die Räumlichkeiten, als wären sie auf einem Schiff, abgehoben mit Blick aufs Wasser.

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Der grosse Hauptraum, ein Tageslichtstudio mit Wohnmöglichkeit, hat rundum Glasfenster und bietet eine Aussicht auf See und Bootsteg. Die Farben sind in Schwarz  und Weiss gehalten: schwarzer Boden und vorwiegend weisse Möbel. Die Fenster haben ein Storenkonzept, durch das alles geschlossen werden kann und die Räumlichkeiten Privatsphäre bieten.

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Bei Dunkelheit strahlt das Studio wie ein Lichtbild oder wie eine grosse Laterne zwischen Felsen und See hindurch. Hier wird das schlichte Raumkonzept ersichtlich: ein Kubus mit unterteilten Fensterfronten und eingebauten Wohnräumen. Unterhalb ist das Bootshaus.

 

20 Kommentare zu «Ein Studio im Boothaus»

  • Frank sagt:

    Mag ja sein, dass es für den einen oder anderen Bewohner innen schick wäre. Je nach Geschmack. Klar ist aber auch, dass das Haus von außen, hier geschickt euphemistisch als in seiner Strenge interessanter Kontrast beschrieben, ein störender Fremdkörper ist.
    Dazu kommt, dass, wenn man wirklich darin leben möchte, recht schnell Schluss ist mit dem durchgestylten und durchaus edel wirkenden Schwarz-Weiß-Stil, denn wenn man vielleicht auch noch seine Kleidung anpassen könnte (wenn man das denn möchte), aber mit Alltagsgegenständen wird es schwierig.

  • Kristina sagt:

    Wie altmodisch seid ihr denn alle…Ich finds toll…Vielleicht ein paar Vorhänge oder Rollos im Schlafbereich aber sonst sehr schick…Ich liebe dieses offene, helle, reine, simple und klar strukturierte…Würde gleich einziehen!

  • Rolf Löber sagt:

    Ein faszinierendes Haus – aber: leider auch ein Beitrag zur Lichtverschmutzung der freien Natur.

  • Marianne Kohler sagt:

    Wer nicht nur die Bildchen anschaut sondern auch die Legenden liest, entdeckt, dass das Studio ein Storensystem hat welches individuell einsetzbar ist und so, bei Bedarf, die gewünschte Privatsphäre oder Lichtsituation bietet.

  • Skeleton in the cupboard sagt:

    dear oh dear,

    umwerfend schöne block-hütte in der wildnis.

  • Irene sagt:

    Also wer den Film „Das Haus am See“ gesehen hat (immerhin aus 2006), weiss, dass diese Architektur überhaupt nichts Spezielles oder Neues ist… So ein Unsinn…wieso wollt Ihr nicht gleich wie John Lennon und Yoko Ono im Schaufenster leben? Aber der hielt es ja auch nur eine Woche aus. Wer „garantiert“ mir, dass nachts nicht zwischen den Bäumen Voyeure rumlungern und reinschauen…. brrr…

  • Seppo Laukanen sagt:

    Keine Architektur für Menschen.

  • Chris sagt:

    Wie sieht das wohl mit der Wärmeisolation aus? Da Glas denkbar schlecht isoliert, dürfte hier die meiste Heizenergie in die Luft herausgeheizt werden… Ach ja, Umweltschutz gilt ja nicht für reiche, das sieht man auch auf der Strasse.

    • Matt sagt:

      Sie sollten sich erst über Isolationstechniken informieren, bevor sie mit dem Ökoschwert durch den Blog rennen!
      Am einfachsten gehen sie wie folgt vor: Halten sie ihre Hand an eine einfache Glasscheibe, dann an eine
      doppelverglaste Scheibe, und dann an eine mehrfach verglaste Scheibe …

      und, spüren sie den Unterschied?

  • Nero sagt:

    Schön und praktisch sind zwei komplett verschiedene Dinge.
    Ausserdem: wo kriegt man eigentlich die kompletten Accessoires wie Zahnbürste, Schminkset, Zahnpastatube, Haarfön, Augenbrauenpinzette, Eyeliner und Nassrasierer komplett in weiss, damit die weisse Harmonie auch nach Einzug meiner Frau noch schön aussieht? ;-)

  • Kipkoech sagt:

    Als Ferienhaus würde ich dort gerne mal 2 Wochen einziehen, aber nur wenn es ums Haus auch noch was zu sehen gibt, z.B. Bären und Elche ….

  • lukas sagt:

    ich würde also auch gerne einziehen:-) zum glück finden nicht alle dasselbe gemütlich

  • Matthias sagt:

    Und wo hängt er nun seine Bilder auf? :)

  • Christel sagt:

    Ich finde das Gebäude wunderschön und würde gerne dort einziehen! Und da man keine Nachbarn hat, kann einem auch niemand ins Haus schauen.

  • Franz sagt:

    die natur wird auch solche umweltverschmutzungen überleben. solche gebäude gehören in die zivilsation. nicht alles neue ist fortschritt

  • Mirjam sagt:

    Was mich stören würde, wenn man mir von aussen direkt auf das Bett sieht. Intimsphäre wäre hier auch wichtig, z.B. mit blickdichten Vorhängen?

    • kathrin sagt:

      ehm, es gibt storen :-)))
      ich finds toll…… vielleicht zwischendurch eine wand, aber sonst…. herrlich…. so gegen meine dunkle wohnung…..

  • philip sager sagt:

    wenn Sie mal schoene Bootshaeuser sehen wollen, dann gehen Sie doch bitte mal nach Schweden. da werden Sie moderne Architektur kombiniert mit Holz-Glasbauten antreffen die eine schoene Warme ausstrahlen..

  • Nero sagt:

    Die gemütlichsten Häuser, wo man sich am wohlsten fühlt und die man am liebsten als sein eigenes Zuhause bezeichnet, wurden ja auch nie von Architekten entworfen.

  • James sagt:

    … schrecklich ungemütlich!

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