Versteckspiel

Die Fussballweltmeisterschaft lockt viele vor den Fernseher – ein guter Grund, sich über seine Platzierung Gedanken zu machen.

1 — Eine Wand für den Bildschirm

Der Fernseher spielt trotz allen digitalen Möglichkeit immer noch eine bedeutende Rolle in der Einrichtung. Viele lieben grosse Bildschirme, obwohl eine stilvolle Platzierung meist schwierig ist. Hier wurde das Problem mithilfe einer kleinen Trennmauer geschickt gelöst. (Bild über: Entrance)

2 – Geschickt in die Ecke gedrängt

In der Ecke platziert, ist ein Bildschirm von allen Sitzplätzen aus gut sichtbar. Dennoch wirkt er nicht dominant, sondern diskret und raffiniert. (Bild über: Gravity)

3 — Mit Bildern getarnt

Eine einfache Tarnmöglichkeit ist es, rund um den Fernseher Bilder aufzuhängen. So wird er selbst zu einer Art Bild und verliert an optischer Bedeutung. (Bild über: My Domaine)

4 — Schwarze Bühne

Im Ruhezustand sind Fernsehbildschirme schwarz. Ein guter Grund, sie mit Schwarz zu tarnen. Zudem hilft ein dunkles Umfeld auch beim Fernsehschauen. Hier wurde an der schwarzen Wand zusätzlich ein weisses Blickfangobjekt platziert, das  geschickt vom Bildschirm ablenkt. (Bild über Apartment Therapy)

5 — Ein Platz im Schrank

In kleinen Räumen und Hotels sind Fernseher oft raffiniert in die Einrichtung integriert. Hier wurde dafür in einem rosa Schrank ein Platz ausgespart. (Bild über: Turbulences déco)

6 — Mittendrin und trotzdem Nebensache

In einer üppig eingerichteten Wohnung fällt auch ein Fernseher weniger auf. Dieser kleine Bildschirm steht mittendrin und wird trotzdem kaum bemerkt. Natürlich sind hier gleich mehrere Tarnstrategien mit im Spiel: schwarze Wand, viele Bilder und hübsche Wohnaccessoires drumrum. (Bild über: Rue Mag)

7 — Geschicktes Schwarz-Weiss-Programm

Ganz raffiniert wurde hier eine Nische ausgenutzt. Zur schwarz gestrichenen Wand wurde ein weisses Regal gewählt. Dieses steht vollbepackt mit Büchern und Accessoires in der Nische und nimmt ganz selbstverständlich einen Bildschirm mit weissem Rahmen in sich auf. (Bild über: Gravity)

8 — Grosser Schirm im kleinen Raum 

Obschon der Raum hier klein ist und der Wandbildschirm gross, wirkt er auf der schwarzen Wand, umgeben von den vielen Bildern, diskret und attraktiv. (Bild über: Damask et dentelle)

9 — Ein Teil des Designs

Auch in diesem Wohnzimmer wurden die Wände dunkel gestrichen. Der Fernseher bekam mit Seitenleisten ein eigenes Designprogramm, das ihm sehr gut steht. (Bild über: Casa y diseno)

10 — Im Regal integriert

Einfach umsetzbar ist diese Idee: weisses Regal, schwarze Rückwand und ein perfekt auf den Fernseher zugeschnittener Platz. (Bild über: Gravity)

Credits: 

Blogs und Magazine: GravityCasa y diseno, Damask et dentelleRue MagTurbulences décoMy Domaine
Immobilienagenturen: Entrance

15 Kommentare zu «Versteckspiel»

  • Karin Stepi sagt:

    Die beste Lösung fehlt hier in dieser Aufzählung: Sie heisst „The Frame“ der Firma S! Soll keine Werbung sein, ist aber das einzige Gerät, dass sich wirklich als Bild nutzen lässt. Inkl.
    sensorgesteuerter Abschaltung, wenn man den Raum verlässt und wenn es im Raum dunkler wir, passt sich die Helligkeit ebenfalls autom. an.

  • Thomas Sinniger sagt:

    Meine Fernseher und mein Compibildschirm gefallen mir und sehe sie mir gerne an! Also muss ich sie nicht verstecken.

  • Georg sagt:

    Heutzutage kann jedes neue Fernsehgerät als digitaler Bilderrahmen genutzt werden. So verschwindet der Fernseher völlig in einer Bildergalerie. Die oben gezeigten Bilder mit dem Fernseher, statt eine schwarze Fläche, stellt euch einfach ein Bild vor.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Als digitale Bilderrahmen laufen die Stromfresser dann rund um die Uhr. Nicht gerade ein sinnvoller Vorschlag.

      • Georg sagt:

        @Ballmer, wenn wir schlafen oder auswärts sind ruht der digitale Bilderrahmen, demzufolge nicht rund um die Uhr. So arge Stromfresser sind die neuen Fernseher auch nicht mehr. Also bitte nicht übertreiben.

  • Hotzenplotz sagt:

    Sieht ja alles ganz nett aus (ausser Bild 6). Es wurde aber dabei vergessen, dass zu einem Fernseher noch mindestens zwei Lautsprecherboxen gehören.
    Stummfilme gibt es heute keine mehr, und die kleinen Lautsprecher in den Fernsehgeräten taugen nichts.

  • Barbara Beeler sagt:

    Unsere Lösung: eine weisse Wand und ein Beamer. Wenn nicht geschaut wird, kicken die Jungs mit dem Softball an die Wand.

  • Bufi sagt:

    Bild 6 finde ich am ansprechendsten. So haben wir die TV-Problematik auch bei uns gelöst. Leider gibt es aber immer noch Einrichtungen in denen an einer weissen kahlen Wand ein riesiges schwarzes TV-Gerät montiert ist, brrrrr!!! Ich hoffe dieser Beitrag kann bei dem ein oder anderen Leser diesbezüglich etwas bewirken.

  • Viola Pfeiffer sagt:

    Alternative: Beamer auf weisse Wand ;-)

    • Lila Flieder sagt:

      @Pfeiffer: die ‚beste‘ Lösung! es gibt kompakte und sehr leistungsfähige Geräte – und die GRÖSSE der Projektion!!! – für den Hausgebrauch reicht eine weiße Wand vollkommen

  • Anh Toàn sagt:

    Da bei Fussball am Fernsehen ohnehin fast jeder einschläft, ist der ideale Ort für den Fernseher das Schlafzimmer, nicht das Wohnzimmer.

  • alexander sagt:

    alles ziemlich hässlich – anstatt einfach zu akzeptieren, dass man ne glotze hat, weil man eine haben will, macht man ein riesen tamtam aussen rum und dadurch aus nen quadratmeter schandfleck ne ganze wand unansehnlich….

    bei der heutigen gerätedicke (im vergleich zu den röhrenmonstern von früher!) ist der eingriff in dem raum ja schon sehr reduziert, wenn man nicht gerade einen 65″ schirm hat… (aber den zu kaschieren schafft man sowieso nicht…) da würde ich noch am ehestem versuchen das ding bei nicht gebrauch ganz verschwinden zu lassen… (bewegliches wandpaneel oder so)

  • Heberlein sagt:

    Keines der TV Geräte ist wirklich versteckt. Es gibt viel bessere Lösungen die hässlichen, schwarzen Löcher verschwinden zu lassen. Z.B hinter Spiegeln, Schranktüren, Paravents, Vorhängen, etc

Kommentar

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