Frühling auf dem Tisch

Gute Frühlingsküche ist frisch, farbig und knackt - wie diese 5 einfachen Rezepte.

 

Honiglachs und grüne Spargeln

Spargel und Lachs sind ein Frühlingsliebespaar. Bereiten Sie sie ganz einfach zusammen im Backofen zu. (Bild: Cooking Classy)

Und so gehts:
Geben Sie eine Lachstranche pro Person auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Mischen Sie 1 EL Honig, 2 EL Olivenöl und Salz mit gehackten Kräutern wie Estragon und Petersilie. Giessen Sie die Mischung über den Lachs. Legen Sie grüne, gerüstete Spargeln daneben, beträufeln sie mit Olivenöl und backen alles etwa 15 Minuten im 200 Grad heissen Backofen. Mit Zitrone servieren. 

Risotto und Erbsli

In Italien heisst dieses Gericht auch Risi e bisi, und es ist eine Art Kinderfood für Erwachsene. (Bild: Bijouxs)

Und so gehts:
Setzen Sie eine Bouillon auf und kochen Sie dabei die Erbsenschalen der frischen, ausgepulten Erbsen mit. Giessen Sie nun das Wasser ab, sodass die Schalen nicht mehr im Sud sind.
 

Geben Sie Butter oder Olivenöl in eine grosse, tiefe Bratpfanne und dünsten Sie eine gehackte Schalotte an. Den Reis und die frischen Erbsli beigeben, alles etwa 10 Minuten sanft andünsten und dann ein wenig Weisswein dazugiessen. Nach und nach die Bouillon beigeben. Wenn der Reis gekocht ist, reichlich Parmesan darunter mischen. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. 

Warmer Spargel-Kartoffelsalat

Neue Kartoffeln und grüne Spargeln sind ein gutes Paar und geben einen herrlichen warmen Frühlingssalat ab. (Bild: Brit.co)
Und so gehts: 
Kochen Sie neue Kartoffeln und grüne Spargeln separat in Salzwasser gar. Mischen Sie Zitronensaft mit ein wenig Dijonsenf und Honig. Geben Sie Olivenöl dazu und vermischen alles zu einem Dressing. Nun hacken Sie Schalotten, einige Baumnüsse und Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch oder Bärlauch. Vermischen Sie dann alles, solange die Kartoffeln und Spargeln noch warm, aber nicht mehr heiss sind. Mit Meersalz wie Maldon Sea Salt oder Fleur de Sea salzen und sofort servieren. 

Spargeln im Backofen

Im Frühling ist Spargelzeit. Dieses gemütliche französische Gericht schmeckt herrlich. (Bild: Chefnini)

Und so gehts:
Rüsten Sie weisse Spargeln und behalten Sie die Schalen. Kochen Sie anschliessend in einem grossen Topf 2 Liter Wasser auf. Schneiden Sie eine Zitrone in Scheiben. Geben Sie die Schalen, 1 EL Salz, 1 EL Zucker, 1 EL Butter und die Zitronenscheiben in das Wasser und lassen alles etwa 15 Minuten ziehen. Giessen Sie nun das Wasser ab, sodass die Schalen und die Zitronen nicht mehr im Spargelsud sind.

In der Zwischenzeit bereiten Sie eine Béchamelsauce zu. Die klassische französische Sauce wird eigentlich nur mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. Ich liebe es aber, sie mit ein wenig Bouillon zu verfeinern. Von Anfang an: Geben Sie etwa 30 g Butter in eine Pfanne und lassen sie schmelzen. Dann geben Sie einen gehäuften Löffel Mehl dazu und verrühren alles etwa 3 Minuten, sodass es schön schaumig wird und duftet. Unter Rühren 5 dl Milch dazugiessen und ein wenig Bouillon untermischen. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Wickeln Sie danach ca. 3–5 Spargeln in eine Scheibe Schinken ein. Feiner, gekochter Bauernschinken mit guter Herkunft schmeckt da gut. Buttern Sie eine Gratinform aus und legen Sie die umwickelten Spargeln rein. Giessen Sie die Béchamelsauce darüber und raffeln tüchtig Gruyère darüber.

Das Ganze im 200 Grad heissen Backofen etwa 20 Minuten backen. Mit Schnittlauch oder Petersilie garnieren und servieren.

Rhabarberkuchen

Ein einfaches und schnelles Rezept – auch für Back-Anfänger. (Bild: Adventures in cooking)

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Rhabarber

4 dl Rahm

200 g Zucker

1 Päckli Vanillezucker

abgeriebene Schale einer Zitrone

5 Eier

375 g Mehl

1 Päckli Backpulver

1 Prise Salz

Für den Guss:

100 g Butter

100 g Zucker

4 EL Milch 

geröstete Mandelscheiben

Den Rahm mit der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zucker und dem Vanillezucker halb steif schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und die Prise Salz sieben und ebenfalls unterrühren.

Den Teig in eine grosse, flache Backform oder in ein tiefes Blech geben. Die Form dabei mit Backpapier auslegen. Die Rhabarber rüsten und die Stangen eventuell zuschneiden, falls sie länger als die Form sind. Dann die Stangen in hübscher Anordnung auf dem Teig verteilen und leicht in den Teig drücken. Im 200 Grad heissen Backofen auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit für den Guss Butter, Zucker und Milch aufkochen. Die Mandelscheibchen beigeben. Den Kuchen herausnehmen und den Guss mit den Mandelscheibchen über den Kuchen verteilen. Zum Schluss den Kuchen weitere 15 Minuten fertig backen, diesmal auf der zweiten Schiene von oben. 

Credits: 

Bilder von Foodblogs und Magazinen: Adventures in cookingChefniniBrit.coCooking classyBijouxs

14 Kommentare zu «Frühling auf dem Tisch»

  • Ela sagt:

    Ich lebe in Berlin und verstehe das Wort rüsten nicht … kann mir jemand weiterhelfen ?

  • Ptitshka sagt:

    Spargeln im Backofen
    Sollen die Spargeln bevor sie in den Ofen kommen im Sud gekocht werden?
    Freue mich aufs Nachkochen!

  • UJ sagt:

    Spargelsud ohne Spargeln kochen und dann wegschütten? Hier fehlt doch irgendwas.

  • Ram Peleg sagt:

    Rezepte

  • Barbara sagt:

    Mich hat das Rezept Spargeln im Backofen ‚gluschtig‘ gemacht. Allerdings werde ich nicht ganz schlau aus dem Rezept. Ich frage ich mich, wofür ein solcher Aufwand gemacht wird mit dem Spargelsud, wenn der nachher gar keine Verwendung im Rezept findet. Oder lese ich da etwas falsch?
    Für eine erhellende Antwort bedanke ich mich jetzt schon herzlich.

  • Lovasimedve sagt:

    Sollte es nicht Fleur de sel sein?

  • Jasi sagt:

    Der Lachs mit den grünen Spargeln sieht super aus!

  • Heidi Herrmann sagt:

    Die Neuen Kartoffeln kommen aktuell aus bewässerten Wüsten in Marokko, Aegypten und Spanien und werden dann per Flugzeug importiert. Ein ziemlicher Oekologischer Blödsinn. Dafür steht dann Bio drauf.

    • Yves sagt:

      Nur weil es mit dem Flugzeug importiert wird, muss die Oekobilanz nicht schlechter sein. Kiwis aus NZ sind zBsp trotz Flug von NZ nach Europa ökologischer als Kiwis aus Italien.

      • Heidi Herrmann sagt:

        Stimmt – allerdings sollte man weniger schlecht nicht mit gut verwechseln. Schon allein die bewässerte Wüste macht einen riesigen Fussabdruck. Dann sind Kartoffeln im Gegensatz zu Kiwis in der Schweiz weit verbreitet, halt einfach nicht in Form von Frühkartoffeln im April. Es gäbe also deutlich bessere Alternativen. Und übrigens: auch bei den Kiwis kommts durchaus drauf an ob sie im Gewächshaus oder im Freiland reif geworden sind in Italien. Also auch in welcher Jahreszeit sie gekauft werden.

  • Denise sagt:

    Wofür ist der Spargelsud im Rezept Spargeln im Backofen?
    Sonst sehr feine Rezepte. Kompliment!

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.