15 gute Tipps für das Entree

Dank dieser schlauer Ideen empfängt Sie beim Nachhausekommen Schönheit und Harmonie statt Chaos und Unordnung.

Wer in einer Wohnung lebt, hat keinen praktischen «Mudroom» wie Jürg Brawand und Barbara Knapp in ihrem wunderschönen Haus in der Homestory Wohnen in der Natur. Man kommt direkt vom Treppenhaus in die Wohnung oder bei einer loftartigen Wohnung gar in die Stube. Viele Eingänge sind zudem eng und dunkel. In diesem kleinen Raum treffen viele Bedürfnisse aufeinander, und es braucht Platz für Schuhe, Jacken, eine Ablage, Licht und auch Schönheit und Stil. Die richtigen Möbel und clevere Lösungen helfen hierbei, stilvoll für Ordnung zu sorgen. In diesem Entree, entdeckt auf dem schwedischen Immobilienportal Entrance, sind gleich ganz viele solcher Ideen zu sehen:  

  • eine schlichte Garderobe, die an der Wand montiert ist
  • ein Konsolenmöbel, das schmal ist und Platz auf zwei Etagen bietet
  • ein grosser Spiegel, der optisch den Eingang vergrössert
  • ein Schubladenmöbel, das an die Wand montiert ist und somit Bodenfläche freilässt
  • ein hübscher, kleiner Teppich
  • ein ruhiges, monochromes Farbkonzept

1 — Die Entscheidung

In einem kleinen, engen Entree hat es nicht für alles Platz. Entscheiden Sie sich hier lieber für eine kleine Kommode oder eine Konsole, die als freundliche Ablage dient, anstelle von einer überfüllten Garderobe. Stellen Sie auf die Kommode eine hübsche Leuchte, einen Blumenstrauss oder eine Pflanze und eine Schale für Autoschlüssel und Handy. Für Kleider und Schuhe müssen Sie in einem anderen Zimmer Platz bieten. Sie können zum Beispiel Haken an die Innenseite der Schlafzimmertür montieren und dort den Mantel aufhängen. Schuhe kommen am besten gleich in den Schuhschrank, der sich entweder in einem andern Zimmer befindet oder aber auch in einer solchen Kommode! (Bild über: Alexander White)

2 — Der Schrank

Bei Stephanie Aebischer und Beat Brechbühl, deren tolle Berner Stadtwohnung Sie in der Homestory Abheben im Erdgeschoss sehen, wird man von einem praktischen, farbigen Schrank, einem edlen Teppich, einer kleinen Kleiderstange, einem tollen Hocker und von Ernie empfangen, dem Jack Russell Terrier. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

3 — Der Spind

Ein Schrank, der speziell für das Ablegen von Kleidern und Schuhen konzipiert ist, ist der Spind. Das ist ein Industriemöbel, welches in Arbeitergarderoben steht, aus Metall, abschliessbar und mit kleinen Lüftungslöchern versehen ist. Der Spind ist perfekt für den Eingangsbereich und in Vintageversionen, aber auch neu produziert zu finden. (Bild über: Stadshem)

4 — Die Garderobe

Ich bin kein Freund von Garderobenmöbelprogrammen, die in den Einrichtungshäusern angeboten werden – meist gleich neben den Badezimmermöbeln. Ein Programm sieht einfach nie gut aus, wirkt steif und ein wenig hilflos. Mischen Sie auch hier in der Garderobe unterschiedliche Einzelstücke geschickt zusammen. (Bild über: Reveny)

5 — Der Stilbruch

Ein geschickter Stilbruch ist Regina Rüfenacht gelungen, deren Wohnwunder in Bern Sie in der Sweet-Home-Serie entdecken können. Sie hat ein praktisches USM Möbel als Schuhschrank und Ablage eingesetzt. Dazu hat sie eine Designergarderobe sowie ganz unterschiedliche Hocker gestellt und mit einem warmen Grün die Wand gestrichen.  (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

6 — Die Ablage

Egal für welches Möbel Sie sich entscheiden, es muss Platz bieten für kleine Dinge und Persönliches. Dazu gehören Schalen für Kleingeld, Handy, Schlüssel & Co., eine feine Duftkerze, eine Leuchte, Bilder, Blumen oder Bücher. (Bild über: Grey&Scout)

7 — Der Spiegel

Ein grosser Spiegel hilft nicht nur, das Outfit zu kontrollieren, sondern bringt auch optisch Grösse. Zudem kann er, geschickt eingesetzt, Licht reflektieren. Mit der Wahl eines besonderen Stückes können Sie zugleich ein starkes Stilstatement setzen. (Bild über: Entrance)

8 — Die Idee

Ein weiteres Stilstatement ist im selben Eingang zu entdecken, nämlich eine hübsche Holzbaumgarderobe. Durch die Wahl eines solch spielerischen Stückes wird seine Funktion entscheidend verschönert. (Bild über: Entrance)

9 — Die Bank

Die Bank ist ein Alleskönner und eine sehr gute Wahl für den Eingangsbereich. Sie bietet Platz darunter, darauf und darüber – und sorgt bei alldem ganz automatisch für Ordnung und Schönheit. (Bild über: Bonjour la smala)

10 — Der Stil

Auch die Stylistin Victoria Steiner hat in ihrer Wohnung eine Bank in den Eingang platziert. Darunter gibt sie mit einem Sisalteppich den Schuhen eine praktische Bühne. Entdecken Sie noch mehr schöne Wohnideen aus ihrer Luzerner Wohnung, die sie mit ihrem Freund Luca Stadelmann teilt. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home)

11 — Die Details

Wie überall in der Wohnung sorgen auch im Eingangsbereich liebevolle, humorvolle und ausgewählte Details für Persönlichkeit und Stil. (Bild über: Archispace)

12 — Die Stange

Attraktive Ideen für die Platzierung von Kleidern kann man sich auch aus den Modeboutiquen holen. Dort sieht man nämlich nicht selten Kleiderstangen, die von der Decke baumeln. Diese vermitteln nicht nur Stil und Leichtigkeit, sondern lassen den Bodenplatz frei. (Bild über: Alvhem)

13 — Die Kleiderbügel

Diese Idee lässt sich auch klein und fein umsetzen. Schenken Sie auch der Wahl der Kleiderbügel eine besondere Beachtung, sind diese doch sozusagen das Finishing, das Tüpfelchen auf dem i in Sachen Stil. Denn wenn Sie grosse dicke Holzbügel an eine feine Stange oder gar günstige Plastikbügel an eine edle Garderobe hängen, verdirbt das deren Wirkung. (Bild über: Reveny)

14 — Die Haken

Kein Garderobenmöbel brauchen Sie, wenn Sie sich für Haken entscheiden. Das wirkt chic, beiläufig und leicht. Sehr schön ist hier auch die Idee mit dem weissen Wandregal darunter. (Bild über: Oppa)

15 — Das Trittmöbel

Auch ganz überraschende Möbel verleihen dem Entree Stil und Persönlichkeit. Auf diesem letzten Beispiel von Archzine ist das das kleine Trittmöbel von Ikea, dem habe ich übrigens eine ganze Geschichte gewidmet in der kleinen Sweet-Home-Serie Kultmöbel.  

Credits: 

Immobilienagenturen: Entrance, Alexander WhiteAlvhemReveny, Stadshem
Blogs und Magazine: Bonjour las mala, Grey&ScoutOppa, Archzine

17 Kommentare zu «15 gute Tipps für das Entree»

  • Caroline sagt:

    Wer hat nur eine Tasche, einen Mantel und ein paar Schuhe? Ich mag diesen Blog sonst sehr, aber diese Entrée Tipps sind höchstens für Möbelhäuser-Showräume geeignet.

  • julia müller sagt:

    Wir haben das mit den vielen Jacken usw. so gelöst: Wir stellten quasi einen grossen „Setzkasten“ an die (lange) Wand beim Eingang. Setzkästen sind „offen“ = man kann Sachen reinlegen, ohne dass Türen nach vorne aufgehen+Platz wegnehmen. Unser Setzkasten war aus Glas (jeweils 5 Scheiben konnte man mit Alu-Kugeln zusammensetzen, gibts heute nicht mehr, funktioniert aber auch mit entspr. Regalen aus Holz ohne Türen). Im Sommer fanden dort Sommerjacken/trockene Schuhe usw. Platz, im Winter Winterjacken/Handschuhe/Mützen usw. Das sieht bunt+lustig+witzig aus und sogar aufgeräumt! Nasse Schuhe: sep.!
    PS: Die Kinder wurden gross, jetzt reicht ein Kleiderständer als Garderobe, der ältere Sohn nahm den Setzkasten mit in seine 1. Whg., jetzt steht er – reduziert – in der Whg. des 2. Sohnes.

  • filosof sagt:

    Bilder 10 und 14: da hängen Taschen an der weissen Wand. In einem halben Jahr sieht man dann Schleifspuren von dunklem Leder, Kratzspuren von Metallbeschlägen etc. Taschen und Schuhe versorgen ist immer eine Kunst.

  • Lukas Bauer sagt:

    Frau Kohler, ich lese ihren Blog regelmässig und habe auch einige Ideen bereits umgesetzt (sogar zwei für das Entree ;-)). Die nächste wartet an Ostern auf die Umsetzung…

    Diese Bilder hier finde ich aber schon speziell. Man hat bei jedem einzelnen davon den Eindruck, dass hier gar niemand wohnt und die Bilder nur gestellt sind. Haben denn die Leute nur ein paar Schuhe und eine einzige Jacke? Bei uns (zwei Erwachsene und zwei Kleinkinder) gibt es definitiv viel mehr Kleidung zu verstauen.
    Darum: Diese Ideen sind zwar gut gemeint, aber sicher nichts für enge Platzverhältnisse. Nicht jeder hat (wie im Bild 12) noch ein paar unbenutzte Räume in der Hinterhand, sodass im Entree nur ein paar Schuhe und eine einzige Jacke übrig bleiben….

    • jane marple sagt:

      genau die frage stellte ich mir auch herr bauer. meine tochter und ich haben aktuell 6 (sie) und 3 (ich) mäntel und jacken in betrieb. dazu ich 3 paar UGG Boots, sie neben 8 paar UGGs noch unzählige Converse, die sie zum Teil soger während der Zimmerstunden tauscht. Unser Flur ist so gross wie auf Bild 1! Nebst einem schmalen länglichen Waschkorb sind das die Dinge, die wir z.b. den Winter über täglich brauchen… was sind das für leute, deren wohnungen da fotografiert werden? oder haben die all ein hinterzimmer, welches nicht familienangehörige vom innersten zirkel nicht betreten dürfen?

  • Nicht mehr Single sagt:

    Wenn ich ein Einpersonenhaushalt wäre, hätte ich auch so eine schöne Garderobe. Aber als Eltern mit zwei Kindern können wir ab den Vorschlägen für Garderobe, in denen maximal drei Jacken und fünf Schuhe Platz haben, nur die Schultern zucken. Hier die Challenge: wir suchen stylische Vorschläge zum Verstauen von 20 Jacken und ebensovielen Schuhen, plus Kappen, Handschuhe und Velohelme in einem kleinen Eingang :)

  • ewig suchend sagt:

    Ha, ha, nichts lügt so sehr wie Wohnreportagen über den Eingangsbereich. Da hängt oft eine Jacke, farblich passend zu einer Handtasche und einem Paar Stöckelschuhen. Kein Staubkorn, kein Sand, kein Kiesel. Die Wahrheit des wirklichen Lebens sieht so aus (Familie mit drei Kindern): 5 Paar Hausschuhe, 5 Paar Turnschuhe, 5 Paar Gummistiefel, 5 Paar Wanderschuhe, 5 Paar Sandalen, 5 Paar diverse Schuhe, Jacken, Regenjacken, Uebergangsjacken, Winterjacken x 5, Taschen, Schulsäcke usw. nicht zu reden von Mützen, Handschuhen, Helmen etc.

    Für alle diese Dinge hätte ich gerne ein ganzes Zimmer, eine Garderobe, am besten mit Garderobière, die Ordnung hält und den zweiten Handschuh findet… Architekten, an die Arbeit

  • Rosanna sagt:

    Sehr ästhetisch alles…! Mir fehlen aber etwas Ideen für Garderoben-Lösungen, wo mehr als 4 Personen leben, Besucher ein und aus gehen, Kinder ihre dreckigen Stiefel, Turn-Schuhe, Sandalen und Finken liegen lassen, Turnsachen deponiert werden, Regenkleider und Schirme bereit liegen, am Morgen alles etwas schnell gehen muss… etc.
    :-) Ein Entree das wirklich gebraucht wird….? und trotzdem einladend wirkt.

  • Bufi sagt:

    @Peter Altesch: Da sich im Eingangsbereich oft farbige Jacken und Schuhe befinden, drängt sich eine monochrome, vorzugsweise weisse Einrichtung förmlich auf. Dadurch wirkt der Eingangsbereich ruhiger.

  • Ri Kauf sagt:

    Liebe Frau Kohler, Danke für die Tipps! Ich gebe Ihnen jetzt eine schwierige „Aufgabe in Auftrag“….Was macht man, wenn man von der Wohnungstür aus gleich in der Essküche steht? Also quasi am Esstisch? So ist es bei mir…..

  • Ich zähle gerade mal ein einziges weisses Möbel in der Geschichte, nämlich den Schuhschrank auf Beispiel Nr. 7 wo es eigentlich um den Tipp mit dem grossen Spiegel geht …

  • Peter Aletsch sagt:

    Dass immer alles (alle Möbel, auch die holzigen), weiss sein müssen? Ich weiss, weiss evoziert ’neu‘, ‚modern‘, ’sauber‘, ‚hell‘, aber ist es auch die dem Menschen genehmste ‚Farbe‘? Ich meine nicht, denn der Urmensch hat Hunderttausend Jahre in der braunen Savanne oder im grünen Busch oder Wald gelebt. Nicht im Schnee oder der hellen Sandwüste. Und müssen die Ablageflächen immer mit nutzlosen Dingen wie Kerzen oder Vasen verstellt sein?

    • Ri Kauf sagt:

      Ja, das „müssen* sie. Warum? Weils einfach schön ist, schöne Dinge um sich zu haben….

    • lukas sagt:

      wenn ich ihrer logik folge, stamme ich von den inuits ab, wie auch immer: weiss als basis gefällt mir. bei der vorstellung einer dunkelgrünen (nadelbaum) wohnung mit grauen türen (steine) und dunkelbraunen sofas (äste) wird es mir übel.

    • Martina Albertin sagt:

      Herr Aletsch, ich bin auch kein Fan von weissen Wänden. Wir hatten mal Korridor beige rose dazu zwe drei Stück Dunkelholzmöbel und eine grosse künstliche Pflanze mit roten Blüten, ein kleineres Ölgemälde in etwa blauhellocker und schräg aufgehängtes mit schlichtem feinen Dunkelholzrahmen Spiegel. Zimmer ebenso mit Farben etwas lebendiger gemacht. Ein Zimmer habe ich eine weisse Wand ungenaudiagonal die Hälfte hellockr streichen lassen und Regale gar selbst aufgehängt. Nach dem ich sie auch mit passender Farbe gestrichen habe. Mir ist auch etwas Farbe dazu lieber als alles nur weiss.

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