5 feine Winterfeste

Es weihnachtet schon ziemlich. Kein Wunder, haben wir bereits Lust auf kleine Feste.

1 — Rindfleisch mit Peperoni

Gemüse und Fleisch verstehen sich gut in einem Topf. (Bild über: Rufus Guide)

Zutaten:

Zubereitung:

800 Gramm Rindfleisch,
in Würfel geschnitten

50 Gramm Speck,
in Würfel geschnitten

2 Peperoni

½ Peperoncino

1 Zwiebel

Mehl

½ Glas Rotwein

1 Esslöffel Tomatenmark

1 Handvoll getrocknete Steinpilze

1 Glas Bouillon

1 Glas Brandy

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer, Paprika

Olivenöl

Die Peperoni in Würfel schneiden und im Rotwein einweichen. Im heissen Olivenöl die Rindfleischwürfel anbraten, bis sie rundum braun sind. Im gleichen Öl die Speckwürfel anbraten und dann die kleingeschnittene Zwiebel dazugeben und anbraten. Am Schluss Peperoncino, das Fleisch, das Mehl und das Tomatenmark beigeben und mit Bouillon ablöschen. Nun die Peperoni, die Steinpilze und das Lorbeerblatt beigeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Danach die Flamme erhitzen und das Glas Brandy eingiessen, verdampfen lassen, das Feuer wieder tiefer stellen und nach weiteren 15 Minuten servieren.

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2 — Randen mit Walnüssen 

Mit rohen Randen lassen sich superfeine Sachen kochen. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber die geschwellten, weichen Dinger, die vakuumverpackt im Supermarkt zu kaufen sind, scheinen mir wie ein ganz anderes Gemüse. Versuchen Sie diese im Ofen gerösteten Randen mit Estragon und Walnüssen. Vegetarier lassen einfach die Speckwürfeli weg. Das Gericht schmeckt auch ohne sie fantastisch. (Bild: Blackberries and Bloodoranges)

Zutaten:

Zubereitung:

2–3 grosse rohe Randen

Olivenöl

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

100 g Rippli, in kleine Würfeli geschnitten (Sie können auch Speckwürfeli nehmen, aber Rippli schmeckt einfach festlicher)

4 EL Balsamico

1 gute Handvoll Estragon, gehackt

150 g Walnusskerne, geröstet, grob gehackt

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die rohen Randen schälen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben halbieren oder vierteln. Mit Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im heissen Backofen ca. 40 Minuten rösten. In der Zwischenzeit die Rippliwürfeli in ein wenig Butter knusprig braten, herausnehmen und auf ein Küchenpapier legen. Dann den Knoblauch in die gleiche Pfanne geben. Kochen, bis er zu duften beginnt, und dann den Balsamico und Estragon beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun nehmen Sie die Randenscheiben aus dem Backofen, geben sie in eine Schüssel und mischen sie mit der Balsamicosauce. Geben Sie die gerösteten Walnüsse darüber, mischen Sie diese darunter und servieren Sie die Randen mit einigen Estragonblättchen. Als Hauptgericht oder Beilage, zum Beispiel zu Polenta.

3 — Beef Wellington 

Beef Wellington nennt man ein Rindsfilet, welches mit Pilzen und anderen Zutaten im Teig gebacken wird. Ein festliches Essen, das was hermacht. (Bild über: Puff Pastry)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Rindsfiletsteak ca. 1 kg

2 Esslöffel Olivenöl

250 Gramm Champignons

3 Esslöffel gehackte Kräuter wie Thymian, Estragon, Petersilie

1 Esslöffel Dijonsenf

2 Esslöffel Butter

10 Scheiben gekochten Schinken

1 dl trockenen Weisswein

1 Packung Blätterteig, rechteckig ausgewallt

2 Eigelb

Braten Sie das Rindsfilet im Olivenöl rundum an, nehmen Sie es vom Feuer und würzen Sie es mit Salz, Pfeffer und reiben es mit dem Dijonsenf ein. Kaltstellen. Die Pilze ganz klein schneiden, die Kräuter hacken. Die Pilze und die Kräuter in der Butter braten, mit dem Weisswein ablöschen und den Wein ganz einkochen lassen, zur Seite stellen. 1 grosses Stück Plastik-Haushaltsfolie bereitstellen, die Schinkenscheiben darauflegen, die Hälfte der Pilzmasse in die Mitte der Schinkenscheiben legen, das Rindsfilet darauflegen, die zweite Hälfte der Pilzmasse auf das Filet legen. Mithilfe der Folie die Schinkenscheiben einwickeln, 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Danach die Folie sorgfältig entfernen und das Filet auf den ausgewallten Blätterteig legen, ein Paket machen, übrigen Teig abschneiden. Den Teig mit dem verquirlten Eigelb einstreichen. Das Filet im heissen Ofen bei 200 Grad ca. 20–30 Minuten backen. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen. Dazu passt Gemüse.

 
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4 — Poulet mit gedörrten Früchten 

Dieses Rezept schmeckt dank den Gewürzen und den Früchten ein wenig orientialisch. Deshalb passen Couscous oder Reis sehr gut dazu. (Bild: Cooking in Sens)

Zutaten:

Zubereitung:

8 grosse Pouletschenkel, halbiert

Olivenöl

4 Knoblauchzehen, gehackt

1 fingerdickes Stück Ingwer, gerieben

4 EL gehackter Koriander

2 Thymianzweige und 2 Salbeiblätter und 1 Lorbeerblatt als Bouquet garni

je 1 KL Zimt, Kümmel, Kurkuma und 4 Spice (4 Spice mischen Sie mit 1 Esslöffel weissem Pfeffer, ¼ KL Nelkenpulver, 1 KL Ingwerpulver und 1 KL  Muskatnuss)

500 g Dörraprikosen

500 g entsteinte Dörrpflaumen

2 Tassen Wasser

Würzen Sie die Pouletschenkel mit Salz und Pfeffer und braten Sie sie in einer Gusseisenpfanne mit Olivenöl rundum an. Geben Sie nun die Hälfte des Korianders, das Bouquet garni, die Gewürze, den Ingwer und den Knoblauch dazu. Giessen Sie 5 dl Wasser dazu und lassen Sie das Poulet 30 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen garen. Geben Sie die Früchte bei und kochen Sie alles nochmals ca. 20 Minuten. Nehmen Sie das Poulet aus dem Backofen und streuen Sie den restlichen Koriander darüber. Servieren Sie das Poulet mit Couscous.

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5 — Pasta mit Äpfeln, Walnüssen und Rosenkohl 

So ein bisschen wie Hörnli mit Apfelmus ist diese Winterpasta. Sie wird mit Rosenkohl, Äpfeln und Gorgonzola gemischt und im Backofen gebacken. (Bild: Cookieandkate)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Vollkorn-Rigatoni oder ähnliche Pasta

500 g Rosenkohl

2 Äpfel, in kleine Stücke geschnitten

150 g Roquefort oder Gorgonzola

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Olivenöl

Kochen Sie die Pasta ca. 4 Minuten in Salzwasser, schneiden Sie den Rosenkohl in grobe Stücke und geben Sie diesen zur kochenden Pasta. Wenn die Pasta und der Rosenkohl al dente sind, giessen Sie sie bis auf eine Tasse Pastawasser ab. Geben Sie die Pasta und den Rosenkohl zurück in die Pfanne und mischen Sie den Käse, die Apfelstücke und das Olivenöl darunter, würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss, geben Sie ein wenig Pastawasser bei, sodass die Pasta nicht zu trocken wird. Geben Sie nun alles in eine Backform und backen Sie die Pasta ca. 20 Minuten im 220 Grad heissen Backofen. Rösten Sie eine Handvoll Pekan- oder Wallnüsse und geben Sie diese über die Pasta. Träufeln Sie den Saft einer halben Zitrone über die Pasta.

Credits: 

Bilder von Foodblogs und Magazinen: CookieandkateCooking in Sens, Puff PastryBlackberries and BloodorangeRufus Guide

2 Kommentare zu «5 feine Winterfeste»

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