Cosy Kitchen

Cosy ist das gemütlichste Wort für gemütlich. Davon wünschen wir uns möglichst viel – für die Küche und zum Geniessen.
sweet home

Notvorrat

Was eine Küche und das ganze Zuhause echt gemütlich – eben cosy – machen, sind volle Regale und ein voller Kühlschrank. Ich liebe es zum Beispiel, am Samstag für das Wochenende einzukaufen und meine Küche mit herrlichen Sachen zu füllen. Die Aussicht auf Schnipseln, Kochen, Backen und den feinen Duft, der dabei durch das Haus zieht, ist alleine schon Gemütlichkeit pur. Klar, ich wohne in der Stadt und könnte auch am Sonntag in den Supermarkt. Aber das finde ich ungemütlich und ehrlich gesagt auch nicht besonders attraktiv. Die Innenstadt hat für mich am Sonntag keine Anziehungskraft. Dieses wunderbare Regal von der berühmten Foodbloggerin Sky McAlpine, entdeckt auf dem Blog «A Cup of Jo», zeigt alle Lebensmittel attraktiv verstaut in Vorratsgläsern – ein Projekt, das ich mir schon lange vorgenommen habe und bestimmt an einem dieser dunklen, kalten Winterwochenenden umsetze. 

Sweet Home Honig
Vanillewaffeln mit Honig
Ein anderes Projekt, das auch auf meiner Unbedingt-mal-machen-Liste steht, ist der Kauf eines Waffeleisens. Süsse, nach Vanille duftende Waffeln sind nämlich fantastische Gemütlichmacher. (Bild über den Blog «Autumn cozy»)

Zutaten:

Zubereitung:

125 g Butter,
Zimmertemperatur

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

3 Eier

250 g Mehl

2,5 dl Milch

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver mischen, sieben und darunterrühren. Nach und nach die Milch dazugeben und gut verrühren. Das Waffeleisen erhitzen und die Waffeln darin backen. Flüssigen Honig darüber träufeln. Sie können die Waffeln aber auch mit Puderzucker bestreuen und mit frischen Früchten servieren.

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Frühstück mit Spiegeleiern

Beim Anblick eines goldenen Spiegeleis mit knusprigen Rändern hüpft mir immer das Herz hoch. An Wochenenden gibt es bei uns deshalb oft englisch oder amerikanisch inspiriertes Frühstück. Feiner Toast, gebratene Kartoffeln und knusprige Specktranchen werden hier auf dem Bild vom Blog «Modern Hepburn» mit Eiern «over easy» serviert. Das sind Spiegeleier, die kurz gewendet werden, damit ihr goldenes Wunder sanft eingehüllt wird. Für den richtig feinen Geschmack braten Sie am besten am Vortag gekochte Kartoffelwürfeli mit fein gehackten Kräutern in Butter rundum an. Specktranchen auch in wenig Butter langsam anbraten, sodass das Fett ausläuft und der Speck fast wie Chips wird und total knusprig ist. Ich persönlich mag diese Art Frühstück mit ein wenig Ketchup oder, wenn Würstchen dabei sind, mit englischer Brown Sauce. Diese gibt es von HP, mit dem House of Parlament auf der Etikette.

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Versuchen Sie es mit Holz

Das Thema, wie man eine einfache Einbauküche gemütlicher gestalten kann, habe ich auf Sweet Home schon mehrmals aufgenommen. Hier auf diesem Bild von Fantastic Frank ist das ganz einfach mit Holz geschehen. Ein alter Holztisch, Holzstühle und an die Wand gehängte Holzbrettchen sind einfache Mittel für mehr Gemütlichkeit. 
Lesen Sie dazu noch folgende Sweet-Home-Geschichten: 

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Kürbissuppe, flüssiges Gold
Eine heisse, cremige Suppe ist an diesen kalten Tagen immer die richtige Wahl. Machen Sie genügend Suppe, damit Sie bei einem kleinen Hungeranfall etwas Feines und Gesundes bereit haben, das in fünf Minuten aufgewärmt ist. Übrigens lassen sich heisse Suppen in Thermoskrügen auch mit zur Arbeit nehmen. (Bild über den Blog «Clutter and Chaos»)

Zutaten:

Zubereitung:

700 g Kürbis

Butter

200 g Kartoffeln

1 Schalotte

1 Stück frischer Ingwer, daumengross

1 EL Thymianblättchen

1/2 Peperoncino, gehackt

1 EL Haselnuss- oder Walnussöl

7 dl Gemüsebouillon

3 Äpfel

2 Birnen

Salz und Pfeffer

2 dl Crème fraîche

50 g Kürbiskerne

1 Bund Schnittlauch 

Kürbis schälen und rüsten. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden, Kartoffeln rüsten und in Würfel schneiden, Schalotte grob hacken, Ingwer schälen und raspeln, Äpfel und Birnen rüsten und in Schnitze schneiden. Nun ein wenig Butter in einer grossen Pfanne erhitzen, den Kürbis, die Kartoffeln, die Schalotte und den Ingwer ca. 10 Minuten sanft andünsten, den Peperoncino und den Thymian beigeben, dann die Äpfel und Birnen dazugeben, nochmals 5 Minuten köcheln lassen und anschliessend die Bouillon dazugiessen. Alles ca. 15 Minuten weich kochen, dann pürieren, würzen, die Crème fraîche unterziehen. Schnittlauch in Ringli schneiden. Die Kürbiskerne rösten. Die Suppe mit ein wenig Nussöl, den gerösteten Kürbiskernen und dem Schnittlauch servieren.

Sweet Home bei Ines Bösch ©Rita Palanikumar

Der Schmuck der Küche

Eine gemütliche Küche haben wir bei der Künstlerin Ines Boesch in ihrem Haus am Murtensee gefunden. Die Idee, Früchte und Nüsse in asiatischen Dampfgargefässen zu lagern, ist attraktiv und praktisch zugleich. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Schnecken mit Nussfüllung
Dieses einfache, süsse Hefegebäck versüsst einen gemütlichen Sonntag und verströmt feinen Duft in der Wohnung. Das stimmungsvolle Bild ist vom Blog «Los Tragaldabas», die spanische Bloggerin Raquel Carmona gibt übrigens Kurse in Food-Fotografie. Eine schöne Idee, die Ferien in Spanien damit zu verbinden, auch noch tolle Foodfotos zu machen. 

Zutaten:

Zubereitung:

3,2 dl Milch

80 g weiche Butter

60 g Zucker

1 Päckli Vanillezucker

8 g Hefe

320 g Mehl

80 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

 

Zutaten für Füllung:

50 g Butter

100 g brauner Zucker

1,5 TL Zimt

50 g Sultaninen

150 g  gehackte Haselnüsse

Vermischen Sie die Milch mit der Butter und dem Zucker und erhitzen Sie alles in einer Pfanne, sodass die Butter und der Zucker schmelzen; auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Zerbröseln Sie die Hefe über der lauwarmen Milchmischung und warten Sie 5 Minuten, bis die Mischung schaumig wird. Nun sieben Sie das Mehl in eine grosse Schüssel und geben die Milchmischung bei. Rühren Sie alles zusammen. Legen Sie ein feuchtes Tuch über die Schüssel und geben Sie die Schüssel in den auf ca. 40 Grad vorgeheizten Backofen oder stellen Sie die Schüssel in die Nähe einer Heizung. Lassen Sie den Teig 1,5 Stunden ruhen und aufgehen. Nun geben Sie die restlichen 80 g Mehl, das Salz und das Backpulver dazu und kneten den Teig einige Minuten. Bedecken Sie den Teig und lassen Sie ihn nochmals 30 Minuten stehen.
Rollen Sie den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Oberfläche rechteckig aus, ca. 1 cm dick.
Für die Füllung mischen Sie die Butter mit dem Zimt, dem Zucker, den Sultaninen und den Nüssen und verteilen diese Mischung auf dem ausgewallten Teig.
Nun rollen Sie das bedeckte Teigrechteck eng zusammen. Schneiden Sie es in 3,5 cm breite Scheiben. Dann verteilen Sie die Rollen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit genügend Abstand voneinander. Legen Sie ein feuchtes Küchentuch darüber und lassen Sie das Blech so stehen. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor und schieben Sie dann das Blech (ohne das Tuch) in den Backofen. Die Schnecken ca. 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Mischen Sie 200 g Puderzucker mit 2 Esslöffel Zitronensaft und glasieren Sie die Schnecken. Lassen Sie die Glasur eintrocknen.

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Die schnelle Pasta, die immer guttut
Pasta mit Rahm, Schinken und Pilzen ist ein perfektes Wohlfühlessen.  Diese Pasta geht blitzschnell. Die Sauce ist genauso schnell fertig, wie die Pasta braucht, um al dente zu sein. (Bild über den Blog «A feminin tomboy»)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

400 g Casarecce

200 g gekochter Schinken, in feine Streifen geschnitten

4 dl Rahm

12 EL frischer Ziegenkäse

6–8 gehackte, grüne Oliven

200 g Champignons, geviertelt

frische Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian, gehackt

2 EL Olivenöl

1 zerquetsche Knoblauchzehe

1/2 EL gehackter Peperoncino

3/4 TL Bouillon, Würfel oder aus der Dose, am besten Kuster-Bouillon

Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

geriebener Parmesan oder Pecorino

Die Pasta in kochendes, gesalzenes Wasser geben und gemäss Packungsangaben al dente kochen. Erhitzen Sie das Olivenöl mit der zerquetschten Knoblauchzehe, nehmen Sie sie heraus, bevor sie braun wird. Geben Sie den Schinken ins Öl und braten Sie ihn an. Geben Sie die Champignons bei und dünsten diese langsam. Fügen Sie den Peperoncino und die gehackten Kräuter hinzu. Sobald der Peperoncino duftet, den Rahm und die Bouillon beigeben. Aufkochen und dann die Hitze zurückstellen, den Weichkäse beigeben, schmelzen lassen und einrühren, die gehackten Oliven zufügen, würzen und die Sauce zur Seite stellen. Die Pasta abtropfen lassen, aber nicht zu trocken, dann in die Sauce geben, umrühren und in die Teller verteilen. Mit geriebenem Käse bestreuen.

sweet homeMeringues mit Schokolade

Die gemütlichsten Küchen sind die, in denen man gerne sitzt und schwatzt, zusammen kocht oder jemandem beim Kochen Gesellschaft leistet. Ich liebe es, in der grossen Küche meiner Freundin Manuela zu sitzen und zu plaudern, während ich ihr zusehe, wie sie Köstlichkeiten zaubert. Diese Meringues hat sie aus dem Eiweiss gemacht, das bei einer Pasta Carbonara übrig geblieben ist. Sie braucht dafür die gleiche Masse Eiweiss und Zucker. Zuerst das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann den Zucker langsam unter ständigem Schlagen beigeben, einige Tropfen Zitronensaft beigeben und weiterschlagen bis eine klebrig weisse, glänzende Masse entsteht. Manuela formt mit dem Löffel kleine Meringues und lässt sie im 120 Grad heissen Backofen etwa 2 Stunden trocknen. Wenn die Meringues ausgekühlt sind, schmilzt sie schwarze Schokolade und tunkt die kleinen Meringues zur Hälfte in die Schokolade. Diese geben mit ein wenig Doppelrahm aus Gruyère oder Schlagrahm den perfekten kleinen Dessert ab. (Bild: Sweet Home)

 

7 Kommentare zu «Cosy Kitchen»

  • busi sagt:

    Meringues mit Schokolade . . . . MMMMHHHHHHH und erst noch ganz einfach.

  • Hanne sagt:

    Mir gefällt alles! Auch wenn die Gläser nicht beschriftet sind und die Pastasorte nicht richtig war ;) Ein richtiger cosy Beitrag. Vielen Dank und ein schönes Wochenende :)

  • Ronnie König sagt:

    Erstes Bild: Was mich da stört, ist, dass nix beschriftet ist! Notvorrat ohne grossen Sinn. Und wie hält ein Huashalt dieser art mit Chemikalien und Putzmittel? Nachher wird’s gluschtig und lustig . Und Schinken mit Konservierungsstoffen lieber nicht anbraten, nur gesalzenen geht aber.

  • alice sagt:

    @ Schnelle Pasta….

    Die Pastasorte heisst: Caserecce, nicht Casarecche.

    • Comare sagt:

      nein, gleich noch einmal falsch. Das «h» ist zwar wirklich überflüssig, da haben Sie recht. Aber es heisst CasArecce, nicht CasErecce. Wenn schon korrigieren, dann richtig :) und im Rezept steht es inzwischen ja auch korrekt.

  • lieberlecker sagt:

    Sehr cool, das flüssige Honigbild :-)
    Liebe Grüsse,
    Andy

  • Ri Kauf sagt:

    mmmmmmmm….lecker, schön…….I love it! Sweet Home!

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