Es muss nicht immer Beton sein

Hierzulande wird viel mit Beton und Glas gebaut. Wie allerdings auch Holz richtig stylish wirken kann, zeigt dieses Haus in Sydney.

Architektur: Watershedsweet home

Ein Haus mit viel Holz passt auch mitten in die Stadt und kann urban und stylish wirken. Dieses Gebäude von Watershed Architects in Sydney ist mit warmem Holz verkleidet und verbindet geschickt moderne Reduktion mit Wärme und Willkommensgefühl.

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Klar helfen die Palmen vor dem Fenster. Es könnten aber auch die Bäume, Dächer und Fassaden einer Schweizer Stadt sein und das Haus würde ebenso wundervoll warm und modern wirken. Holz haben die Architekten nämlich auch als dominierendes Material im Innenbereich eingesetzt. Die Fensterfronten sind mit schwarzen Rahmen unterteilt, das verleiht Halt.

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Holzbalken-Panele an den Glasschiebetüren grenzen ab – und schaffen optisch und haptisch zusätzliche Wärme. 

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Die Räume sind schlicht gehalten und wirken auch bei kleiner Grösse luftig und grosszügig.

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Die Terrasse hat ein grosses Holzdach, das Schatten bietet. Die Balkone sind klassisch mit Geländern versehen. Das verleiht mehr Privatsphäre als die bei uns üblichen Glasbalkone vor den Glasfenstern. Selbstverständlich ist auch der Boden aus Holz. 

4 Kommentare zu «Es muss nicht immer Beton sein»

  • urs m. widmer sagt:

    lieber stefan…ich entschuldige mich, hab zu schnell drauflos geschrieben, stylisch ist abwertend und das hab ich nicht gemeint.

  • Eduard J. Belser sagt:

    Um gute innovative Holzarchitektur und vorbildliche Holzbauten zu sehen muss man nicht ins Ausland pilgern. Die Schweizer Holzbauer sind Weltspitze und haben in den letzten Jahren im In- und sogar im Ausland unzählige spektakuläre Holzbauten geschaffen. Einer der bemerkenswertesten entsteht derzeit in Biel mit dem Hauptquartier und dem Museum der Swatch/Omega-Gruppe. Das Bauen mit dem einheimischen, nachwachsenden Bautoff Holz ist innovativ, energieeffizient, sauber, leise und rasch. Ist der Keller bzw. die Bodenplatte erstellt, können auch grosse Holzbauten in kürzester Zeit errichtet werden, nach dem Motto: «Das Toi-Toi-WC tageweise und den Montagekran stundenweise mieten.» Wer seine Nachbarn liebt, baut mit Holz und belästigt sie nicht mit monatelangem, vermeidbarem Baulärm.

  • Stefan sagt:

    Es heisst nicht „stylisch“, sondern „stilvoll“.

  • Urs. M. Widmer sagt:

    So ist natürlich extrem stylisch. Aber grundsätzlich zu Bauen mit Holz: man gondle einmal durchs Vorarlberg und geniesse die traumhafte Holzarchitektur mit heimischen Hölzern. Vor allem erweitert das hochmoderne kubische Bauen nach meinem Gefühl das Landschaftsbild mit einer wohltuenden, spannenden Zwisprache zwischen Alt und Neu. Ganz im Sinne eines Karljosef Schattner.

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