Ein moderner Männertraum

Eine Feuerstelle mitten in der Wohnung, schlafen unterm Dach, ein Sofa, auf dem alle Freunde Platz haben - tauchen Sie in den Wohntraum ein, den das Istanbuler Designstudio Bofist realisiert hat.

Innenarchitektur: Ofist 

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Ofist ist ein junges Designstudio in Istanbul, das spezialisiert ist auf Inneneinrichtung und Design. Die Loft Karakoy ist ein schönes Beispiel ihrer Arbeit. Sie zeigt, wie neues urbanes Wohnen in einer Stadt aussehen kann, in der über viele Jahrhunderte unterschiedliche Kulturen Spuren hinterlassen haben.   

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Die Loft ist gemäss Beschrieb von Ofist ein Penthouse, das 180 Quadratmeter gross ist und einem 45-jährigen alleinstehenden Mann gehört. Zentral und erhöht zeigt sich ein grosses Bett, das gemütlich unter einem Dachfenster im Mezzaningeschoss steht.

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Die ursprüngliche Wohnung wurde geöffnet, weil die Nutzung durch eine Einzelperson keine Vielzahl an kleinen Räumen erfordert. Auch wurden kleine Fenster zum Teil vergrössert. In der Loft sind viele Männerträume zu finden wie etwa das riesige Sofa oder Stauraum für Musik und andere Medien. Ein verspieltes Detail: die Leuchten in Form von Hüten!

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Viel Wärme wurde der Wohnung mit Holz und anderen Naturmaterialien gegeben. Ein Highlight ist die offene Feuerstelle. Die vielen Regale bieten Platz für alles, unter anderem für das Feuerholz. 

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Schönes Geschirr und Lebensmittel in tollen Dosen verstaut machen bestimmt Lust auf Kochen und Einladungen. 

46 Kommentare zu «Ein moderner Männertraum»

  • Martin sagt:

    Sieht toll aus, aber ich bevorzuge Kleiderschränke mit Türen und auch in der Küche habe ich lieber Kästchen zum schliessen, mag nicht unbedingt Kamine und die Holzverschalung an der Decke finde ich schrecklich! Das drückt so.
    Das Wohnzimmer könnte man noch etwas besser einrichten. Nur ein Sofa, sonst nichts?

  • verità sagt:

    AM: Wer sagt Ihnen denn, dass gekocht wird? Wie hiess es doch mal treffend in einem uralten Schlager? „Meistens ist gar nichts dahinter, alles nur Schwindel und Schein, alles Schaum, alles Luft und der Luftballon verpufft und der Strauss legt nur ein Spatzenei……“ Nur weil eine Plastikschale Sushis aufgemacht, eine ebensolche mit Bami Goreng in die Mikrowelle geschoben wird und der Chinese an der Ecke seinen süsssauren Food in der Styroporverpackung liefert, wird das Geschirr noch lange nicht fettig.

  • Raggenbass sagt:

    Schreklich! Sowohl was die Ansammlung der verschiedensten Sammelsurien als auch deren unpraktische Anordnung und Lagerung anbelangt. 5 Wochen nach dem Fotoshooting ist die Bude zur Aschen-, Staub- und Brotkrumenhölle verkommen… Zudem riecht es wegen der Feuerstelle nach Alphütte….
    Und dann die Anordnung und Kombination der zweifellos tollen und teuren Materialien. Ein leuchtendes Beispiel für: Gewollt aber nicht Gekonnt! Einfach nur schrecklich.

  • Philip sagt:

    Wie schon bemerkt, schön zum anschauen aber total unpraktisch im Gebrauch. Schranktüren wurden mit gutem Grund erfunden, und ein offenes Cheminee in einer Loftwohnung mit Komfortlüftung ist ganz bestimmt nicht praxistauglich.

    Am meisten amüsiert haben mich aber die SECHS!!! Fernbedienungen auf Foto #1. Das sagt mehr aus über den Bewohner als alle anderen Details.

  • Simon Zlotec sagt:

    Aus dem Bett steigen und dann erst mal ordentlich auf die Fresse fallen durch den unnötigen Extratritt. Der Rest sieht richtig cool aus

  • Heidi Arn sagt:

    Schön!

  • Globi sagt:

    Geile Wohnung. Würde sofort einziehen.

  • eine Frau sagt:

    …nicht nur ein Männertraum…! ;)

  • Jack Stoffel sagt:

    Geschirr, Fressalien, Kleider und weiss der Henker was sonst noch einfach unbedeckt im Gestell, voll mit Staub, Küchenmief und Russ vom Cheminée: Mit Sicherheit lässt der Besitzer putzen, kochen, abwaschen und aufräumen und tuts nicht selber. Und: Ist dieses rechteckige leere Gebilde aus Kunststein oder Marmor auf dem 2. Bild neben dem Bett die Badewanne oder die schon vorbereitete Grabeinfassung?

    • Philip sagt:

      Das ist das Blumenbeet. Dort kommt Erde rein, und Primeln und so. ZEN, brother! :)

      • Jack Stoffel sagt:

        Jaja, Primeln und so, die nach 2 Wochen wegen viel zu wenig Licht (sehe keine Extra-UV-Pflanzenlampen) vergeilen, danach krank werden und schliesslich elend verrecken. Auch Zen?
        (Übrigens in diesem Blog nicht das erste Bild, das offenbart, dass der Fotograf/Architekt keine Ahnung von Zimmerpflanzen hat.)

      • marusca sagt:

        @Ph: Oh danke! Ich dachte, da kommen die schmutzigen Klamotten rein.

  • hauser alex sagt:

    Toll, doch Design und wirkliches Leben haben oft nicht viel gemeinsam. Hier sehe ich, sogar als Mann, seeehr viel zum abstauben. Besonders auch wegen der offenen Feuerstelle. Aber eben es ist halt ein Wunschtraum…

  • Mody Bühler sagt:

    Männertraum? Eher Frauentraum..

  • Markus sagt:

    aha ….. so sieht eine Frau einen Männertraum
    (und weil es eine männliche Einrichtung ist, wird das Bett nicht gemacht)
    ich, als Mann, fühle mich nicht im geringsten angesprochen.
    Frau Kohler ist mal wieder tief in die Geschlechter-Klischee-Falle getappt.

  • Katharina Saluz sagt:

    Muss ich jetzt an meiner Weiblichkeit zweifeln, nur weil mir dieser Style unheimlich gefällt?

  • Lia sagt:

    tja, und wieder mal wird uns Frauen verboten, so was auch zu mögen. Genauso, wie coke zero ja auch nur für Männer ist. Würde mir auch gefallen – die wenigsten Frauen stehen auf Tand und Nippes.

    • verità sagt:

      Lia: Ich schon, wobei ich aber schöne, edle Dinge meine, die ich übrigens auch gerne in die Hand nehme, um sie abzustauben. Ganz schlimm finde ich dafür zum Beispiel die Bastelarbeiten aus dem Kindergarten, das Schnapsgläschen aus dem Emmental, den Bierhumpen aus Bayern oder irgendwelche Teile aus dem Keniaurlaub und noch schlimmer die Kinderzeichnungen, die überall – vom Kühlschrank bis zur Fensterscheibe – in den Wohnungen hängen. Behausungen vom Schweizer Normalverbrauchern (und nicht nur von denen) sind in der Regel sowieso absolut trostlos, weil der eine Fantasie- und Stillose den andern ebensolchen nachäfft und alles was anders ist als beim Nachbarn, dem Kegelbruder, dem Kumpel vom Fussballverein oder Möbel Märki, ist entweder kitschig oder ein heikel.

  • Martin Kallmann sagt:

    Sieht zwar schön aus, aber als Männertraum würde ich es nicht bezeichnen – ich bevorzuge gemütliche Ecken und Rückzugsgebiete anstatt ein grosse, zugige Halle wie im Bahnhofbuffet.

  • hausmannus sagt:

    Glücklich bei so einer Wohnung, wer sich die Putzfrau dazu leisten kann… Das ist alles schön anzusehen, solange es staubfrei ist. Und das wird es, offener Kamin und Umluftanlage sei Dank, jeweils nur sehr kurz sein.
    Ich warte auf die WOW-Behausung, die zugleich auch alltagstauglich und praktisch ist. Aber vermutlich warte ich vergebens.

  • Paul Meier sagt:

    Echt ein Traum, der leider für Viele auch ein solcher bleiben wird…

  • lukas sagt:

    warum männertraum? der sieht bei mir nicht so vollgeramscht und düster aus…

  • Natalie sagt:

    Das ganze noch an einem schönen Ort in der Natur und es wäre für mich auch ein Frauentraum :-)

  • Hervé sagt:

    Warum braucht Mensch 180 Quatratmeter Wohnfläche?

  • Frau sagt:

    Dieser Männertraum ist ausnahmsweise auch meiner!

  • Hubert K. sagt:

    Schade, dass weder die Treppe noch das Badezimmer dieser Wohnung erwähnt werden. Vorallem letzteres hätte einen Blogeintrag für sich alleine verdient

  • Martin Bär sagt:

    Sieht echt cool aus!

  • Hans Knecht sagt:

    Okay, und wer putzt diese Wohnungen?

  • Sürmeli sagt:

    „einem 45-jährigen alleinstehenden Mann gehört“
    Möchten Sie mich heiraten?

  • Kaufmann Barbara sagt:

    Warum Maennertraum? Ist auch ein Frauentraum!!

  • schlucur sagt:

    Kleiner „Designer-Fehler“:
    Der Fernseher wird im zweiten Bild von einer Stange des Regals verdeckt. xD

  • Michael sagt:

    Flo hat es mir weggenommen – wau ! Tolles design.

  • verità sagt:

    Ha, ha, schon wieder so eine „Männerwohnung“. So haust vielleicht einer unter Tausenden und selbst dort ist noch die Handschrift einer Frau unverkennbar, ausser es handelt sich um einen (schw.) Designer oder Innenarchitekten.

  • Georg sagt:

    Da gibt es noch einige wunderbare Wohn-Objekte auf der Seite von „ofist“. Echte, geniale, lebensfreudige Wohnkünstler!

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Gefällt mir sehr, ganz toll!

  • Albert Baer sagt:

    Da kann man nur hoffen, dass nicht alle 3’700’000’000 Männer auf der Erde so „modern“ sind und diesen „modernen“ Männertraum ausleben wollen. :-(

  • Marcel Grüninger sagt:

    Eine solche Feuerstelle ist in der Schweiz neu schon lange nicht mehr zulässig. Es benötigt eine Scheibe um Brände zu verhindern!

  • Beatrice sagt:

    hey, Flo….

    schon zu spat :-)

  • Alex Müller sagt:

    Lofts sind sowas von übel. Ich will doch nicht, dass meine Bettwäsche nach kochen stinkt! Geschirr ist nicht im Schrank, also wird das Fett auf das Geschirr fallen. Super! Wiedereinmal ein Beweis, dass solche architektonischen Ergüsse alles andere als sinnvoll sind. Da wird nur der Egotrip befriedigt.

  • Flo sagt:

    Einfach nur W O W !
    Wann kann ich einziehen?

  • Tom Mayer sagt:

    Heute kein Fahrrad gefunden im Wohnzimmer. Das ist doch eine Wendung zum Besseren :-)

  • Markus sagt:

    Sieht für mich ein bisschen so aus, als seine einfach alle Statussymbole der letzten 20 Jahren kombiniert worden: Bett auf dem ‚Balkon‘, Kochinsel, grosser offener Kamin, Metallgestelle im USM Stil. Die Ausführung finde ich nicht so speziell, ich habe schon schönere Feuerstellen in Innenräumen gesehen, die Materialien scheinen nicht besonders gut aufeinander abgestimmt, und allgemein wirkt es zu unruhig.

    Völlig OK, wenn der Kollege so etwas selber plant, aber als Beispiel eines Designstudios – na ja.

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