Die feinsten Winterjuwelen

Farbe und Schönheit machen glücklich, das gilt auch beim Essen. Diese Rezepte haben ganz viel von beidem, dazu sind sie erst noch gesund und somit echte Juwelen auf dem winterlichen Menüplan.
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Randen und Granatäpfel
Gemüse gehört auch im Winter auf den Menüplan. Randen sind dabei eine gute Wahl. Sie sind fein, schön und gesund. Allerdings kaufe ich nur rohe Randen. Die bereits gekochten, in Plastik verpackten Exemplare vom Supermarkt finde ich alles andere als attraktiv. Man kauft ja auch keine Gschwellti! Rohe, geschälte Randen kann man einfach im Backofen rösten, und sie geben eine feine Mahlzeit ab. (Bild über: Feasting at home)
Schneiden Sie die rohen, geschälten Randen in Stücke, und legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Geben Sie Olivenöl darüber, und würzen Sie sie mit Salz, ein wenig Zimt, Harrissa und Honig, alles gut mischen und im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten rösten. Wenden Sie die Randen einige Male während des Röstens, sodass sie rundum knusprig werden. Danach servieren Sie die Randen mit Granatapfelkernen, Pistazien, ein wenig Orangensaft und gehackter Pfefferminze. Sie können auch Feta-Würfel daruntermischen und bekommen so eine reichhaltigere Mahlzeit. 
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Poulet mit Süsskartoffeln
Gerichte, bei denen alles in einer Pfanne zubereitet wird, sind perfekt für einen gemütlichen Abend (Bild über: completerecipes)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Poulet, in Portionen geschnitten

4 Süsskartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten

2 Esslöffel Honig

1 Esslöffel Dijonsenf

Salz und Pfeffer

1/2 Peperoncino, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 getrocknete Feigen, fein gehackt

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten

Thymian

Olivenöl

Würzen Sie die Pouletstücke mit Salz und Pfeffer, und braten Sie sie in Olivenöl rundum goldbraun an. Geben Sie die Süsskartoffeln dazu. Mischen Sie den Honig mit dem Senf, dem Knoblauch, dem Peperoncino und den Feigen. Geben Sie etwas Olivenöl und Thymian bei, und verteilen Sie dann die Sauce über das Poulet und die Süsskartoffeln, und geben Sie alles in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Geben Sie die Zwiebeln darüber, und rösten Sie alles ca. 50–60 Minuten. Vor dem Servieren ein wenig ruhen lassen. Auch dieses Gericht sieht noch schöner aus und schmeckt noch besser, wenn Sie Granatapfelkerne darüberstreuen.

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Rote Rösti
Dieses einfache Gericht sieht einfach fantastisch aus und ist zwar eher eine Art Gratin als eine Rösti, kann aber wie diese direkt aus der Pfanne serviert werden. (Bild über: kitchenconfindence)
Schneiden Sie Randen und Rüben (die, welche man für den Räbeliechtliumzug benutzt!) in feine Scheiben. Am einfachsten mit einer Maschine. Dann buttern Sie eine grosse Pfanne aus, und legen Sie die Gemüsescheiben rosettenartig hinein. Dafür beginnen Sie aussen und arbeiten sich rundum bis in die Pfannenmitte. In eine andere Pfanne geben Sie 50 Gramm Butter mit einem Esslöffel fein gehacktem Knoblauch und erhitzen beides. Geben Sie einen Esslöffel Thymianblättchen und einen Esslöffel Honig dazu, und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Die Sauce über das Gemüse geben und mit Alufolie bedecken. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen. Die Folie wegnehmen und nochmals ca. 30 Minuten weiterbacken. Mit Schnittlauchringli bestreuen und servieren.
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Randenrisotto
Dieser Risotto leuchtet rot und schmeckt durch die Randen leicht süsslich und einfach fantastisch. (Bild über: Mowielicious)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Rande, geschält, gerüstet und in Würfel geschnitten

Olivenöl

1 Schalotte, gehackt

1 Zweiglein Rosmarin

320 g Risottoreis (Arborio oder Carnaroli)

1,25 dl Rotwein

1,25 Liter Bouillon

120 g Pecorino, die Hälfte geraffelt, die andere Hälfte in groben Raspeln zum Servieren

Erhitzen Sie das Olivenöl (ca. 3 Esslöffel), und geben Sie die Schalotten dazu, andünsten, die Randen beigeben und dann den Reis. Wenn alles gut durchmischt ist, den Wein dazugiessen und einköcheln lassen, den Rosmarin beigeben. Nun giessen Sie nach und nach die Bouillon in den Reis. Sobald der Risotto fertig gekocht und noch cremig ist, geben Sie den geraffelten Käse bei. Mischen Sie alles gut zusammen. Nun würzen Sie mit schwarzem Pfeffer und servieren den Risotto mit den groben Käseraspeln.

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Wintergemüse mit Spiegeleiern
Eine elegantere Art Bratkartoffeln mit Eiern zu geniessen. (Bild über: passportsandpancakes)
Schneiden Sie Kartoffeln, Süsskartoffeln und Randen in kleine Würfel, und braten Sie sie langsam in Olivenöl knusprig. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, und servieren Sie das Gemüse mit Spiegeleiern. Kochen Sie die Spiegeleier auf die amerikanische Art «over easy». Das bedeutet, dass Sie sie kurz wenden, damit sie beidseitig in der Butter gebraten werden.

 

6 Kommentare zu «Die feinsten Winterjuwelen»

  • Celine sagt:

    Beautiful! Vielen Dank für die wunderschön farbigen und leckeren Ideen! Perfekt für Hochnebel-Tage…

  • Lovasimedve sagt:

    Ich mag keine Randen gekocht, höchstens als Salat. Granatäpfel sind unnötiger Import, also zu umweltbelastend. Die roten Farben bei warmen Gerichten stossen mich eher ab, ausser bei Rotkohl. Ist wohl Geschmacksache.
    Mir verschönern die Winterabende schwere Rotweine.

  • Christopher sagt:

    Dachte das beidseitig gebratene Spiegelei heisst auf Amerikanisch „Sunny side down“, so bekam ich das in Florida. Vielleicht ist das nur ein Regionaler Ausdruck

  • Heidi Arn sagt:

    Neufundländischer „Kartoffelsalat“: Kartoffeln wie für Kartoffelpüree kochen und stampfen, Mayonnaise und Würfelchen von gekochten Randen sowie von geschältem Apfel hinein mischen, salzen, fertig. Ev. 1 Tropfen Obstessig hinzufügen.
    Es gibt noch die Variante mit Mayo, Erbsli und Rüebli und eine mit Mayo, Senf und hartem, gehacktem Ei, mmmh! Die drei Sorten machen sich gut auf dem Tisch: rot, grün, gelb (bisschen mit Kurkuma nachhelfen).

  • Cristina sagt:

    Wow… diese Farben! Freu mich aufs Nachkochen -Nr 1 hats mir sehr angetan. Einkaufszettel wurde eben ergänzt. Grazie e buon appetito.

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