Betonwunder im Paradies

Gegensätze faszinieren immer. So steht denn dieses formstrenge Betonhaus ziemlich schräg in der Landschaft. Und doch versteht es sich mit seiner Umgebung sehr gut. Durch die raffinierten Verwinkelungen und das Spiel mit Schwere und Leichtigkeit mutet der Bau gar ein wenig antik an.

Architektur: Pezo von Ellrichshausen

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Das Guna House steht in San Pedro de la Paz in Chile, an traumhafter Hanglage an einer Lagune, umgeben von einem Wald mit Eukalyptusbäumen.

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Die Architekten beschreiben ihr Werk als ein «monolithisches Prisma aus Beton». Sie wollten möglichst viele Räume auf eine Ebene bringen und haben daher ein eher massiges, innen offenes Hauptgebäude überlappend auf einen kleineren Basiskomplex in den Hang hineingebaut.

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Durch diese raffinierte Lösung wirkt die Masse trotzdem leicht, verwinkelt, und sie lässt viel Licht durch die Räume strahlen.

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Der offene Innenraum mit unterschiedlichen Treppenstufen wirkt auf eine moderne Art wie die antiken Bauten.

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Die Wohnräume bieten fantastische Aussichten auf die Lagune.

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Im Dämmerlicht verschwindet das Haus optisch in der Landschaft. Die warm erleuchteten Fenster strahlen Geborgenheit aus.

4 Kommentare zu «Betonwunder im Paradies»

  • MM sagt:

    Sehr schön. Sogar der Überhang.

  • aurora sagt:

    Das liesse sich doch auch mit einheimischem Holz bauen! Wer wohnt schon gerne in einem Käfig? (die in Beton eingegossene Eisengitter)

  • Irene feldmann sagt:

    Ich bin beeindruckt von der raffinierten Einfachheit…..

  • Heidi Arn sagt:

    Der Bau hat seinen Reiz. Auch Lagune und Eukalyptusduft liesse ich mir gefallen! Nur unter diesem Ueberhang, der von oben „drückt“, würde ich mich kaum gerne aufhalten.

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