Ein Bungalow im Schnee

Ein eigenes Haus und trotzdem alles auf einer Etage – das bieten Bungalows. Sie wirken unkompliziert und strahlen Ferienhausstimmung aus.

Architektur: La Shed

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Schlichte Architektur ist oft genau das, was angenehmen, alltagstauglichen Wohnraum bietet – wie dieses einstöckige Haus vom Architekturbüro La Shed. Mit seiner Holzfassade strahlt es freundlich aus der kanadischen Schneelandschaft.

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Offener, grosszügig weisser Innenraum bietet Platz für alle Wohnbelange. Das Cheminée ist kombiniert mit eingearbeiteten Regalen, die Einrichtung ist licht und freundlich gehalten und zeigt sich als ein Mix von modernen Möbeln und antiken Einzelstücken.

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Im langgezogenen Hauptraum befinden sich eine offene Küche, das Ess- und das Wohnzimmer. Unterteilt sind die Bereiche durch grosse Elemente, die Arbeitsfläche und Stauraum bieten.

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Die grossen Fenster bieten Transparenz, viel Licht und lassen mit der Aussicht die umliegende Natur optisch ins Haus.

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Die Farbe Weiss und helles Holz bestimmen den Innenbereich. Die Küche ist das Herzstück des grossen Raumes. Auf der einen Seite befindet sich der Wohnraum, auf der anderen der Essbereich. Die Schlafräume sind im hinteren Teil des Hauses in abgeschlossenen Räumen.

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Gemütlichkeit und zeitgenössische Formensprache vereinen sich in diesem gemütlichen Bungalow auf sehr gelungene Art und Weise.

38 Kommentare zu «Ein Bungalow im Schnee»

  • Jürg sagt:

    In diesem Haus fehlt Vorallem eines: Farbe! In Canada werden Häuser innen wie aussen eigentlich farbig gehalten. Kein Wunder wenn es 5 Monate weiss ist drausse. Für mich kein typisches canadisches Haus!

  • Eduard J. Belser sagt:

    Bei einem offenen Cheminée wird die warme Luft aus dem Raum abgezogen und weiter erhitzt aus dem Kamin geblasen. Energieeffizient ist anders! Ein modernes Cheminée hat eine Glasscheibe, saugt die kalte Verbrennungsluft von aussen an und gibt die Wärme an ein Heizregister, einen Wärmeaustauscher oder eine Hypokaustwand ab. Der Feinstaub in den Rauchgasen wird bei einem modernen Cheminée mit einem Elektrofilter abgeschieden. Einfach eine Nische mit Schattosteinen ausmauern und oben einen Kamin anschliessen genügt heute nicht mehr, das ist Technik von vorvorgestern. Da müssten Schweizer Cheminéebauer denen auf dem neuen Kontinent einmal Nachhilfeunterricht erteilen, was Stand der Technik ist. PS: es gibt sogar moderne Küchencheinées in denen gegrillt, gebraten und gebacken werden kann.

    • adam gretener sagt:

      Ich denke, die Schweden haben selbst mehr als genug Erfahrung mit dem Thema. Da braucht es wohl keine schweizer Entwicklungshilfe.

      P.S.: Das Cheminée hat eine Scheibe…
      P.P.S.: Was glauben Sie, haben die Schlitze oberhalb und unterhalb der Scheibe für eine Funktion? Kommt da Konfetti raus?

      • Heidi Arn sagt:

        Ach Herr Gretener, was hab ich schon gelacht über Ihre Kommentare. Konfetti, ich stell mir immer gleich alles vor :-)

        • adam gretener sagt:

          Tut mir überhaupt nicht leid, Frau Arn. Bin halt ein Chindskopf.

          Es ist Advent, da kann man auch mal was sagen. Wissen Sie, was mir am Blog von Frau Kohler so gefällt? Architekten lernen das Kochen, Ich habe zwar ein Hirn wie ein CAD-Programm, aber dass ein roter Ball die Stimmung in der Wohnung komplett ändern kann, darauf würde ich selbst nie kommen. Ich habe die wirrsten Ideen bezüglich bedruckten Kissen, welche Frau Kohler so liebt. Wenn man erstmal über den Tellerrand gefallen ist, lebt es sich herrlich ungeniert.

          Das ist doch toll, so einen sicheren Hafen zu haben wie hier.

        • Zora sagt:

          Konfetti raus… haha… aprpos: wissen Sie wie Konfettis bei unseren nördlilchen Nachbarn heissen? – kürzlich gehört: Jahreswechselspassflocken!

  • Fred Stadelmann sagt:

    Mit diesem Cheminee laesst sich so ein langgezogenes Haus im Kanada-Winter mit Minustemperaturen bis zu 40 Grad niemals aufheizen. Cheminees hat man hoechstens in der Vancouver-Gegend mit einem Klima aehnlich wie in Zuerich. Da hilft nur eine hier sehr teure Elektroheizung, dieses Haus passt niemals in dieser Ausfuehrung in eine kalte, schneereiche Gegend. Ich habe da als Auswanderer ins noerdliche British Columbia mit seinem Winter von Oktober bis April so meine Erfahrungen gemacht.

  • Christina Zabolitzki sagt:

    Auf diesen Bildern suche ich vergebens nach Gemuetlichkeit…….

  • Marion sagt:

    Alles auf einer Etage finde ich sehr praktisch – allerdings wäre es schöner, wenn der Grundriss nicht ganz so schlauchmässig wäre. Das viele Weiss würde ich auch mit etwas Farbe oder mehr Naturholztönen kombinieren.

  • Schenk sagt:

    Es wird auch wieder Frühling, Sommer und Herbst, dann ist es draussen auch nicht mehr schneeweiss. Mir gefällt dieses Haus so wie es ist.

  • Gerd sagt:

    Nein, nein und nochmals nein: welcher Kleingeist hat denn die Deckenhöhe festgelegt? Da fehlen gut und gerne 30cm bis das einigermassen akzeptabel ist (jedenfalls für einen Neubau, bei dem man das frei gewählt werden kann).
    Das „grosszügige“ Weiss (was auch immer das sein soll) ist keine Farbe und damit ein Ausdruck von Einfallslosigkeit.
    PVC-Fenster. Ohne Worte.
    Holzfassade ohne Dachüberstand als konstruktiven Holzschutz zu bauen spricht für die unendliche Naivität der ARchitekten. Oder um ein Buzzword zu bringen: NACHHALTIGKEIT erreicht man damit sicher nicht.
    So, genug gemeckert. Ich frage mich nur, warum so ein 08/15-Schuhschächtelchen Modell tschechoslowaksicher Kindergarten hier präsentiert werden muss. Da gibt es sicher bessere Projekte – oder irgendetwas ist speziell, das hier aber nicht herausgearbeitet wurde.

    • ka sagt:

      Danke, bin der gleichen Meinung, viel zu banal der Innenraum, das Weiss geht eigentlich gar nicht zusammen mit der weissen Umgebung, es fehlt jede Geborgenheit, der Raum löst sich in dem Weiss einfach auf.

    • Hans Abächerli sagt:

      @Gerd: Mein Haus ist fast 20 Jahre alt, sieht innen sehr ähnlich aus. Fühle mich immer noch superwohl ‚drin! Meine PVC-Fenster sehen immer noch wie neu aus! Also auch ‚ohne Worte’… was auch immer SIE damit sagen wollten.
      Sehen immer noch wie neu aus, obschon ich – ausser 1x jährlich gründlich reinigen, noch keinen Rappen an Unterhalt hineinstecken musste!

    • déjà-vu sagt:

      toll, jetzt müssen sie mir nur noch verraten wie sie pvc ab foto erkennen… befühlen sie die oberfläche ihres pcs …?

    • steinlaus sagt:

      Flachdach halt ;-) Aber stimmt, was Du sagst! Schuhkarton. Aber trotzdem, wenn besser realisiert, ein Träumchen!!!

  • Eduard J. Belser sagt:

    Ob all den positiven Bewertungen sollte doch eines beachtet werden. Holz ist ein dauerhafter, nachwachsender und natürlicher Bau- und Werkstoff. Die ältesten erhaltenen Wohnhäuser der Schweiz, wie z.B. das Haus Bethlehem in Schwyz, sind Holzhäuser. Aber die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes müssen beachtet werden und da happert es bei vielen modernen Architekten gewaltig. Holzhäuser sollten in jedem Fall mindestens 30 bis 50 hoch gesockelt werden, damit sie gegen Feuchtigkeit von unten gut geschützt sind. Dachüberhange sorgen für den Schutz vor Feuchtigkeit von oben. So nah wie die Holzfassade in diesem Beispiel an den Boden hinunter reicht und mit dem vielen Schnee an der Holzfassade, wird die Freude nicht lange ungetrübt bleiben. Aber das interessiert die Architeken dann nicht mehr. Sie haben sich selbstverwirklicht und abkassiert, alles andere ist Nebensache.

  • Irene feldmann sagt:

    Mich würde hier der Farbwahn dominieren. Richtig vielleicht wegen des Schnees scheint mir hier alles viel zu weiß, trotzdem….es lechzt nach Farbe…..

    • Heidi Arn sagt:

      Ja, von aussen tät ichs lassen, aber für innen könnten wir gerne mit einigen Farbkübeln losziehen. Oder wenigstens mit fröhlichen Stoffen für paar Tupfer.

    • Adam Gretener sagt:

      Die Frauen Feldmann und Arn auf Vandalismus-Tour.

      • déjà-vu sagt:

        wie pflegte meine omama selig zu sagen: ‚i sag nix, aber gott hert mei brummele…‘.
        mir gefällt das haus ausgesprochen gut, klar strukturiert, wohltuend ’neutral‘, unprätentiös und lässt raum in jeglicher hinsicht.

        • adam gretener sagt:

          Für mich soll mir Architektur einen Raum anbieten, nicht auch noch gleich Interior-Designer spielen. Von dem her finde ich Schuhkartons eigentlich ganz reizend.

        • Heidi Arn sagt:

          Genau, „raum in jeglicher hinsicht“ :-)
          Liebenswert, der Oma-Spruch.

  • Ben sagt:

    Einfach und schlicht, genauso war es gewollt. Gefällt mir. Persönlich würde ich innen noch den einen oder anderen farblichen Akzent setzen wollen (evtl mit farblich abgesetzten Wandteilen oder Tapeten), so sieht es leicht steril und klinikmässig aus.

  • Zora sagt:

    MEIN Haus – jedenfalls dann, wenn die nächste Ortschaft in nützlicher Frist zu erreichen ist…

    • John J Feller sagt:

      Post, Bank, 2 Einkaufszentren, Tankstellen, Schulen, Klinik weniger als 10 Minuten Autofahrt. Regionalkrankenhaus 20 Autominuten. Flugplatz Noprdamerika, 45 Autominutenj. Nachbarn 500 m.Schulbusbedient bis vor die Haustuere. 27 Loch Golf 500m auf die andere Seite, See mit Bootsstegen (nur-Motoren) rund 2 km.

  • adam gretener sagt:

    Ein goldenes Ei im Schnee, verdeckt von einem Reh. Schönes Waldhaus.

  • Pacifico sagt:

    Ein schönes gemütliches Haus. Ich habe auch andere Projekte von diesem Architekturbüro angeschaut. Viele interessante und vielseitige Projekte.

  • Joel sagt:

    Die Innenarchitektur wirkt für mich gerade mit den kalten Bedingungen von Aussen sehr kalt. Würde mich hier definitiv nicht wohl fühlen.

    • Rahel S sagt:

      Die Architektur gefaellt mir aber ich habe beim Anblick der Bilder auch gedacht, dass es fuer mich ein bisschen gar zu kalt und weiss ist… Eine etwas waermere Farbgebung wuerde ich bevorzugen- vorallem im Winter.

  • Peter Krüsi sagt:

    Schönes Haus, sicher auch kostengünstig und heute energie-effizient zu bauen. Nachteil für die Schweiz: ein bisschen weniger Land … wir müssen in die Höhe um die Landpreise bezahlen zu können.

    • Veronica sagt:

      Dieses Haus lässt sich einfach aufstapeln. Die Terrasse etwas grösser machen als Balkon und pro Stockwerk alternierend ausstecken lassen. Da hat man helle, einfache Wohnungen mit sonnigem Balkon und man kann selber die Farben im Innern bestimmen.

  • Elisabeth sagt:

    Sehr schön, so wünschte ich mit meinen Lebensabend zu verbringen. Ich hätte es mir verdient. Arbeitskollegen in der CH sind nicht einfach…aber eben..

    • Guido Singenberger sagt:

      Frau Elisabeth, und was hat die destruktive Bemerkung gegen Ihre Abreitskollegen in der Schweiz zu tun, wenn es sich um Antworten betreffend „Bungalow im Schnee“ handelt? Es könnte doch sein, dass Sie selbst keine einfache Person sind?

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