Die 10 besten italienischen Rezepte

Kochen Sie diese 10 besten italienischen Rezepte nach und werden glücklich!
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Letzten Samstag war ich mit Miss C. zum ersten Mal auf dem Markt in Oerlikon – es war ein kleines Stück Ferien in Italien! Einfach fantastisch. Ich habe auch gleich gute alte Freunde getroffen und wir gingen einen Latte Macchiato trinken. Mein Freund, dessen Eltern in den 40er-Jahren in die Schweiz auswanderten, erzählte mir, dass der Markt für ihn ein Stück Kindheit ist, dass hier schon immer alle Italiener einkauften und verkauften, und der Markt ein bisschen Heimat bedeutet für Generationen von italienischen Einwanderern.

Nach dem Kaffee machte ich mich, vollbepackt mit Kartoffeln, Zucchetti, Tomaten aus Sizilien, Kräutern, Käse, auf den Weg. Vor dem Fleischstand traf ich nämlich noch Ewa und Stefan Rotzler, deren tierfreundliches Zuhause wir für Sweet Home besuchten. Sie empfahlen mir den Fleischwagen der drei Fiechter-Schwestern, denn hier wüsste man genau, wo das Fleisch herkommt und wie die Tieren gehalten wurden – und überhaupt würden alle Zürcher, die etwas vom Kochen verstünden, nur hier einkaufen!

Ich freue mich bereits auf den nächsten Samstag und möchte auch Ihnen Lust auf ein wenig Italien auf dem Tisch machen: mit diesen 10 italienischen Sweet-Home-Rezepten. Einige kennen Sie schon, andere sind neu. (Bild: Travelbunny)

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1 — Spaghetti al pomodoro 

Die beste Tomatensauce braucht Liebe, Zeit, gutes Olivenöl, frische Tomaten, Basilikum und Knoblauch: Zerquetschen Sie 1–2 Knoblauchzehen mit einem Küchenmesser, geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne, ca. 2 Esslöffel, sodass der Pfannenboden bedeckt ist. Erwärmen Sie das Öl und den Knoblauch, achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht braun wird. Er soll Geschmack verströmen. Dann geben Sie in Würfel geschnittene, reife Tomaten bei, ca. 1 kg. Zerreissen Sie einige Basilikumblätter, geben Sie sie zu den Tomaten, salzen und pfeffern Sie und lassen Sie das Ganze eine Weile köcheln. Zerdrücken Sie die Tomaten leicht mit der Gabel. Lassen Sie die Sauce etwa 30 Minuten köcheln. Falls sie zu dick wird, ein wenig Wasser beigeben. Spaghetti al dente kochen und in die Sauce geben, mit geriebenem Parmesan servieren.

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2 — Orecchiette mit Cime di Rapa 

Eine gesunde, würzige Pasta, die schnell und unkompliziert geht – auch für ungeübte Köche.

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Orecchiette
  • 1 Bund Cime di Rapa, in Stücke geschnitten, ca. 1 kg
  • roter Peperoncino
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 Handvoll Petersilie, grob gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Orecchiette  in Salzwasser al dente kochen. Knoblauch und Peperoncino feinhacken, in einer Bratpfanne mit 3–4 guten Esslöffeln Olivenöl sanft anbraten, darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird, die Sardellenfilets klein schneiden und dazugeben, kochen bis die Sardellen «geschmolzen» sind, die, in Stücke geschnittenen Cime di Rapa beigeben und mit der Knoblauch-Sardellen-Mischung vermischen, zudecken und so lange kochen bis sie al dehnte sind. Die Teigwarenabsieben, 1 Tasse heisses Teigwarenwasser zur Seite stellen, in die Bratpfanne zu den Cime die Rapa geben, mit der Sauce durchmischen, falls die Mischung zu trocken ist, ein wenig heisses Teigwarenwasser dazugeben, würzen, Petersilie untermischen und servieren.

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3 — Geröstetes Gemüse 

Das einfachste Gericht, das man kochen kann, ist geröstetes Gemüse. Sie schneiden ganz einfach alles Gemüse, das Sie gerade auf dem Markt gefunden haben, in Stücke und belegen ein Backblech damit. Olivenöl darüber, Salz und Kräuter Ihrer Wahl und ab in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Das Gemüse können Sie als Vorspeise oder als Beilage servieren. Sind Kartoffeln dabei, gibt es gar ein ganzes Gericht ab. Wer Fleisch braucht, kann Salsiccia in Stücke geschnitten mitrösten. Sie können auch eine Pasta kochen und dann das Gemüse untermischen.

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4 — Cannoli, süsse Sizilianer

In Italien gehört auch Süsses auf den Tisch. Machen Sie Cannoli! Dazu braucht es ein wenig Geschick, aber der Aufwand lohnt sich.

Zutaten:
  • 225 Gramm Mehl
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Esslöffel geschmolzene Butter
  • 1,8 dl Marsala
  • 1 Eiweiss
  • 2 Liter Frittieröl
Zutaten für die Füllung:
  • 400 Gramm Ricotta
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 50 Gramm Schokoladensplitter
Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz vermengen, die geschmolzene Butter und den Marsala beifügen, zu einem Teig verarbeiten und gut durchkneten, 3 Stunden kühl stellen. Den Teig sehr dünn auswallen, Kreise mit 10 cm Durchmesser ausschneiden, nochmals dünn auswallen, die Rondellen um eine Cannoliform rollen, mit dem Eiweiss verschliessen. Frittieröl auf 180 Grad erhitzen, die Cannoliröhren ca. 2–3 Minuten goldgelb und knusprig frittieren, herausnehmen, abkühlen und die Form sorgfältig entfernen. Für die Füllung den Ricotta mit dem Zucker und dem Vanillezucker gut verrühren, die Schokoladensplitter beigeben. Die Cannoli erst kurz vor dem Servieren füllen, dafür eine Spritztüte benützen. Sie können die Cannoli mit geschmolzener Schokolade und Mandelsplitter garnieren.

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5 — Gnocchi mit Salbei 

Wenn es mal ganz schnell gehen muss, dann sind Gnocchi mit Salbei ein Riesenhit. Kaufen Sie fertige Gnocchi auf dem Markt. Wasser kochen, salzen und Gnocchi darin kochen; sie sind gut, wenn sie obenauf schwimmen. In einer Bratpfanne genügend Butter erhitzen, ca. 20 Gramm pro Portion; würzen Sie die Butter mit frisch geriebenem Muskat und ein wenig Salz und braten Sie frische Salbeiblätter darin, ca. eine Handvoll pro Portion. Die abgetropften Gnocchi mit der Salbeibutter vermischen, nach Geschmack mit etwas geriebenem Käse servieren.

 

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6 — Tagliatelle mit Pilzen und Salsiccia 

Das gibt es nun auf dem Markt: Frische Steinpilze und würzige Salsiccia. Daraus lassen sich diese feinen Nudeln kochen.

Zutaten für 4 Personen:
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 Salsiccia
  • 150 Gramm frische Steinpilze oder eine gute Handvoll getrocknete Steinpilze
  • ½ Glas trockener Weisswein
  • 250 Gramm geschälte, gekochte Tomaten
  • 300 Gramm Tagliatelle
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Zwiebel hacken, in Olivenöl anbraten, die Salsiccia enthäuten und in die Pfanne geben, mit der Kelle zerdrücken, anbraten. Die Pilze beigeben, evtl. zerkleinern. Umrühren, mit dem Weisswein ablöschen, einkochen lassen. Die Tomaten beigeben, würzen, weiterköcheln. Kochen Sie die Tagliatelle, geben Sie dem kochenden Salzwasser das Einweichwasser der Pilze bei, falls Sie getrocknete Steinpilze verwendet haben. Die gekochten Tagliatelle mit dem Sugo mischen, servieren, nach Geschmack geriebenen Käse beigeben.

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7 — Polenta aus dem Piemont 

Diese Polenta hat zwei Schichten. Sie wird mit würzigem Lauch gefüllt und bekommt eine Fleisch-Tomatensauce obenauf gesetzt. (Quelle: La cucina di Susana)

Zutaten:
  • 450 Gramm Polenta
  • 1 Liter Milch
  • 4o Gramm Butter
  • 800 Gramm Lauch
  • 150 Gramm Sardellenfilets in Salz eingelegt
  • 1 Esslöffel Kapern
  • 150 Gramm gehacktes Schweinefleisch
  • 100 Gramm Salsiccia
  • 60 Gramm geriebener Grana Padano
  • 4 Esslöffel gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Peperoncino
  • Salbei und Rosmarin
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Schneiden Sie den Lauch in Ringli und kochen Sie ihn in 2 Esslöffeln Olivenöl und 1 Esslöffel Butter. Geben Sie die Sardellenfilets bei, die gehackten Kapern, den in die Hälfte geschnittenen Peperoncino und eine Knoblauchzehe. Köcheln Sie alles gute 5 Minuten und nehmen Sie danach den Peperoncino heraus. In einer anderen Pfanne braten Sie das Hackfleisch und das Wurstfleisch in 3 Esslöffeln Olivenöl an. Geben Sie 1 Knoblauchzehe bei, Salbei und Rosmarin, die gehackten Tomaten und das Tomatenmark. Salzen und pfeffern, ca. 10 Minuten köcheln lassen. Kochen Sie die Milch mit 1 Liter gesalzenem Wasser auf und rühren Sie nach und nach die Polenta ein. Kochen Sie die Polenta eine halbe Stunde. Geben Sie die restliche Butter bei. Verteilen Sie die Hälfte der Polenta in einer Gratinform und verteilen Sie den Lauch darüber. Streuen Sie die Hälfte des Käses darüber. Nun verteilen Sie die andere Hälfte darüber und geben die Fleischsauce darauf. Den restlichen Käse darüber streuen und einige Butterflocken darauf verteilen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 25 Minuten lang backen.

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8 — Geröstete Kartoffeln mit frischen Kräutern 

Schälen Sie Kartoffeln und schneiden Sie diese in längliche Schnitze. Geben Sie sie in eine grosse Backform und mischen Sie alles mit Olivenöl, Salz und Kräutern Ihrer Wahl, wie beispielsweise Thymian, Rosmarin oder Oregano. Braten Sie sie im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten goldbraun. Wenden Sie die Kartoffeln nach der Hälfte der Kochzeit. Zum Servieren geben Sie nochmals feingehackte, frische Kräuter dazu. (Bild über: lifeinspired)

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9 — Brasato mit Barolo

Der typisch italienische Braten ist das perfekte Sonntagsessen. Servieren Sie ihn mit einer schnell zubereiteten Polenta und viel frischem Gemüse.

Zutaten:
  • 2 kg Rindsbraten
  • 1 Flasche Barolo
  • 2 dl Fleischbouillon
  • 6 kleine Rüebli
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen, ganz
  • Rosmarin, Thymian und Salbei
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • Butter
  • ein wenig Mehl
Zubereitung:

Nehmen Sie den Braten aus dem Kühlschrank. Wenn er Zimmertemperatur hat, würzen Sie ihn mit Salz und Pfeffer, und bestäuben Sie ihn mit Mehl. Braten Sie ihn in einer Gusseisenpfanne rundum an, und nehmen Sie ihn heraus. Schneiden Sie das Gemüse in grosse Stücke (kleine Rüebli können Sie ganz lassen). Nun geben Sie 1 Esslöffel Olivenöl in die Pfanne, worin Sie das Gemüse anbraten. Geben Sie die Kräuter bei. Wenn das Gemüse Farbe und Geschmack angenommen hat, wird es herausgenommen und der Braten wieder in die Pfanne gegeben. Anschliessend verteilen Sie das Gemüse rund um den Braten. Nun giessen Sie langsam den Wein und die Bouillon darüber. Lassen Sie alles aufkochen und reduzieren Sie dann die Hitze. Geben Sie den Deckel auf die Pfanne und lassen Sie den Braten sanft köcheln, etwa 3 Stunden. Wenden Sie das Fleisch ab und zu. Wenn der Braten fertig ist, nehmen Sie ihn heraus und stellen ihn warm. Entfernen Sie das Gemüse sorgfältig und kochen Sie die Sauce auf. Wenn die Sauce zu dünn ist, geben Sie etwas Mehl mit Butter vermischt bei. Nun servieren Sie den Braten mit dem Gemüse und reichlich Sauce.

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10 — Kuchen mit Pinienkernen  

November ist auch Backzeit. Auf dem Markt finden Sie alle Zutaten für diesen feinen Kuchen: Zitronen aus Italien, Olivenöl statt Butter, Mandeln und Polenta statt Mehl und feine Pinienkerne  – das alles macht ihn zum kleinen italienischen Festessen.

Zutaten:
  • 1,25 dl Olivenöl
  • 70 Gramm Rohzucker
  • die abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 2 Eier
  • 200 Gramm Mandelmehl
  • 70 Gramm feine Polenta
  • 2 Kaffeelöffel Backpulver
  • 0,6 dl Milch
  • 100 Gramm Pinienkerne
Zutaten für den Sirup: 
  • 1,25 dl frisch gepressten Zitronensaft
  • 1,25 dl Wasser
  • 200 Gramm Zucker
Zubereitung: 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine runde Backform oder eine tiefe Gratinform mit Olivenöl ausstreichen, mit Backpapier auslegen. Vermischen Sie unter Rühren das Olivenöl mit dem Zucker und der Zitronenschale, bis es cremig ist, und geben dann unter Rühren die Eier hinzu. Mischen Sie das Mandelmehl mit dem Backpulver und der Polenta und mischen diese Mischung unter die Buttermischung, dann die Milch unterrühren. Nun geben Sie den Teig in die Backform und streuen die Pinienkerne darüber, leicht eindrücken. Backen Sie den Kuchen 20 Minuten. In der Zwischenzeit kochen Sie das Wasser mit dem Zitronensaft und dem Zucker auf und köcheln die Mischung, bis sie sich zum einem Sirup verdickt. Nehmen Sie den Kuchen heraus und verteilen den Sirup über dem Kuchen. Geben Sie den Kuchen nochmals für 15 Minuten in den Backofen, aber auf das zweitoberste Gitter. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

58 Kommentare zu «Die 10 besten italienischen Rezepte»

  • Da würde mir jedes, dieser Menus sehr schmecken. Alle relativ einfach zu machen E Guete

  • Michael sagt:

    Ein Tip für alle Italofans ist der Marcato Italiano Quadrifoglio in Schlieren. Nicht leicht zu finden, aber wenn man erst mal weiss wo er ist und betritt das Geschäft, ist man sofort mitten in Italien ! Einfach nur herrlich !

  • rodolfo amun sagt:

    Da ich einiges nicht verstehe, möchte ich die es wissen Fragen: Was ist eigentlich Cima di Rapa für ein Gemüse & wo kann
    ich dies kaufen, denn ich möchte auch mal dies gebrauchen. (Kaufen in Basel?)

    • Marcus Ballmer sagt:

      Können Sie lesen? Ja? Dann scrollen Sie doch einfach ein bisschen nach oben, da ist in beinahe epischer Breite ausgeführt, was Cima die Rapa ist und wo man ihn erhält.

  • Irene feldmann sagt:

    Die Cannolli waren so fein……ä läbäsfreudd…..

  • mooth sagt:

    Knoblauch würde ich nicht im Tomatensugo wollen. Und die Tomaten kommen im Zweifel auch mal aus der Dose, weil die frischen nach nichts schmecken. Gnocchi würde ich nicht fertig kaufen, die sind meistens gummig. Auch Tagliatelle muss man selbst machen. Schliesslich: Finger Weg von getrockneten Steinpilzen. Nach dem Einweichen sind die arg schleimig. Einfach die frischen scheibeln und nur kurz mitkochen. Das wärs. ;-)

  • Philip sagt:

    „…das Einweichwasser der Pilze..“? Bei frischen Steinpilzen?? Brrr! Warum nach dem Einweichen nicht gleich noch pürieren im Mixer? :)

  • ferdinand tessadri sagt:

    Es ist schon erstaunlich dass in Làndern mit sehr mittelmàssiger Kochkultur, wie der Schweiz, immer bei solchen Gelegenheiten
    über die Tierhaltung, die Vegetarier, und was sonst noch für Probleme der Welt diskutiert wird, aber die wenigsten sich
    einfach freuen über ein gutes Essen, sich interessieren an der Küche eiens Landes und deren Besonderheiten.
    Ausser jemand hat noch nie cime di rapa gegessen und schwadroniert aber drauf los. Keinem Italiener oder Franzosen,
    oder Spanier würde es einfallen bei so einer Gelegenheit über die Schlachtung zu diskutieren und für seine vegetarische
    Religion zu missionieren. Freudlose Leute haben eben immer nur freudlose Sachen im Kopf.

    • Yves sagt:

      Grundsätzlich einverstanden mit Ihnen. Als Franzose sowieso. Sie schreiben es richtig. Gutes Essen ist eine der grössten Freuden. Ich bin immer wieder fasziniert, was man aus guten Zutaten alles feines zubereiten kann. Leider ist aber der Missionarsdrang einiger Leute für sie so wichtig, dass die Freude am Essen verloren geht. Pech für sie. Es entgehen ihnen ware Geschmacksexplosionen, die man als „Missionar“ eben nie geniessen kann.

      Aber das mit der mittelmässigen Schweizer Kochkultur würde ich mir nochmals überlegen. Ich habe schon viele wunderbare und total unbekannte Gerichte in Schweizer Küchen genossen. In einem Punkt sind die Schweizer und die Italiener sich nämlich sehr ähnlich: Weniger ist mehr. Die einfachsten Dinge, mit wenig Zutaten, sind sehr oft die besten!

    • Aviola sagt:

      Guten Tag – bin ganz erstaunt, einen mit dem Nachnamen Tessadri zu finden. Dachte, dass ich und mein Sohn die einzigen Tessadri in der Schweiz sind. Wohnen Sie in der Schweiz? Grüsse MAT

  • déjà-vu sagt:

    cari! wenn wir all die guten ideen und rezepte zusammen kochen würden, könnten wir ein volksfest alimentieren! welche freude, welche herausforderung! der liebe herr adam hat diese idee schon im sommer einmal angestossen!

  • adam gretener sagt:

    Die Temperamente reiten mal wieder wie die apokalyptischen Reiter.

    • adam gretener sagt:

      Was ich eigentlich sagen wollte. Mönchsbart habe ich für mich neu entdeckt, nachdem mir das eine Italienerin gezeigt hatte. Schon vorzüglich.

    • Miriam Soto sagt:

      Ja Herr Gretener, die Reiter wurden losgeschickt. Mir fällt bei solchen Diskussionen immer wieder auf, dass halt sehr oft die Veganer & Co. die Moralkeule schwingen und ich mag diese Moralkeulen nicht. Ich bin vor Jahren schon aus der Kirche ausgetreten.

      • Onkel Arnold sagt:

        Dann halten Sie die Schweizer Verfassung also auch für eine Moralkeule? Dort steht schwarz auf weiss, dass es verboten sei, Tieren unnötig Schmerz und Leid zuzufügen. Und der mit Tierleid unzertrennlich verbundene Konsum von Tierprodukten ist nun mal alles andere als nötig.

      • adam gretener sagt:

        Miriam Soto: Nein, mir fällt auf, dass Fleischesser mindestens die selben scheinheiligen Moralisten sind und sich gerne zu Rudeln zusammenrotten. Als Fleischesser muss man sich heute durchaus ein paar kritische Fragen gefallen lassen.

  • Fabiab sagt:

    Der Martk in Oerlikon ist einfach genial. Da können auch die hippsten Orte im Zentrum nicht mithalten. Ich empfehle übrigens den Manser-Spitz. Gibts beim Manser Beck mit Mostbröckli oder Käse gefüllt. Oder wenn wir von Mags Frisch wieder mal einen Stand am Markt haben natürlich unsere Leckerein. Die Termine findet ihr jeweils auf unserem Blog.

  • Heidi Arn sagt:

    Warum lesen oder schreiben Vegetarier nicht ihre eigenen Blogs?

  • Arta sagt:

    Es ist nicht das schlachten was mir die Freude am Kochen nimmt! ( Den ich habe selber schon Hühner schlachten müssen!) ES SEIT IHR VEGETARIER & VEGANER ihr nervt. Behaltet eure Ideologie und eure Lebensweise für euch, ich will das nicht hören! Und wer glaubt das traditionelle Italienische Küche ohne Fleisch zubereitet wird, der lebt im Vegetarier- & Veganerland!

    • Mario Monaro sagt:

      Es sind nicht die Fleischesser, die mich nerven, denn ich bin selber einer. Es sind die Vegetarier-Hasser, die glauben, nur sie hätten Recht und denen die Leiden der Tiere egal sind.

      • adam gretener sagt:

        Lieber Herr Monaro, mir brannte es auf der Zunge ohne es formulieren zu können. Vielen Dank für die Schützenhilfe.

    • Onkel Arnold sagt:

      Ich glaube Ihnen nicht, dass Sie Hühner schlachten mussten. Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass Sie sie schlachten WOLLTEN, um anschliessend ihr Fleisch zu verspeisen. Es ist schon erstaunlich, wie die TierproduktkonsumentInnen immer wieder mit angeblichen Zwängen und Notwendigkeiten das unbeschreibliche Blutbad zu rechtfertigen versuchen, das sie in der Tierwelt anrichten (60 Mia. Tote pro Jahr).

  • Markus Sennheiser sagt:

    Wo finde ich bitte schön Cime die Rapa hier in der Schweiz ? Kaum in der Migros oder Coop.

    Hat jemand ein Tip ?

    • DingDong sagt:

      Lesen Sie den Text nochmal: Auf dem Mark in Oerlikon am Mittwoch- oder Samstagmorgen.

    • Heinz Buehler sagt:

      Das Zeug heisst Cima di Rapa, wird in Italien meist nur für Salat etc. verwendet.
      Man kriegt es in grösseren Migros-Filialen den ganzen Winter und Frühling über (ich bin ein Migros-Kind, ich kenn die Situation bei anderen nicht).

      • mario sagt:

        Hallo herr Buehler. Das was Sie meine sind kein cima di rapa,aber sind catalogna das in süd italien,viel auch als salat verwendet oder auch als gemüse ind sind sehr gesund,mit vielen vitaminen und eisen,diese gemüse ist von das gleich familien von löwenzahn,am meistens bekannt in der schweiz. gruss italiener geniesser

        • Heinz Buehler sagt:

          @Mario: Vielen Dank für Ihre Korrektur, Sie haben recht, ich habe die beiden Gemüse verwechselt.
          Ich habe mit beiden Gemüsen schon Pasta-Gerichte nach diesem Prinzip zubereitet (Pasta und EIN Gemüse, und als Sauce ein gutes kräftiges Olivenöl), mir persönlich schmeckts mit Cima di Rapa besser.
          Beides ist in meiner Migros Filiale erhältlich wenn Saison dafür ist.
          Gruss, Heinz Bühler

      • Markova sagt:

        Cima di Rapa (cime ist der Plural) gibts bei Manor in der Food-Abteilung, aber auch auf jedem grösserem Wochenmarkt. Das Rezept mit den Orecchiette ist als Primo ein echter Klassiker und schmeckt toll.
        Ich probiere aber morgen die Polenta!

    • mario sagt:

      Gute cima di rapa sind am meistens in italienische spezialitäten-laden oder auch in vielen turkische laden,beispiel
      nähe migros Altstetten in zürich, nähe migros schwamendingen. ciao von eine italiener-geniesser

  • Heidi Arn sagt:

    Das anzuschauen, ohne die Zutaten bereit zu haben, ist Folter.

  • Heiris Marolf sagt:

    Entweder mache ich eine richtige Tomatensugo und nehme dann auf jeden Fall gute Passata und niemals frische Tomaten. Oder dann halt „Al Pomodoro“ mit frischem Basilikum, Knoblauch und Tomatenstücken, einfach und herrlich (oder Cherry/Toscanella). Da entsteht aber nicht wirklich eine Sauce daraus, die allenfalls mit Wasser verdünnt werden müsste. Darum verwirrt mich das erste Rezept etwas. Eine Sugo aus frischen Tomaten zu machen finde ich nicht empfehlenswert, diese wird mit Passata auf jeden Fall besser.

  • Mirella sagt:

    probieren auch der Teig (kurz format) mit Rotbohnen oder Weissbohnen oder Linsen
    Saluti da Bergamo da una cincali. Tschuss

  • Christoph Bögli sagt:

    Bei den Gnocchi empfehle ich, diese nach dem Kochen vor dem Salbei kurz in der Butter anzubraten. Verbessert sowohl den Geschmack und verleiht ihnen zudem eine knusprige Kruste, die den Gnocchi den nötigen „Biss“ verleiht. Gerade bei eher langweiligen Convenience-Gnocchi ein grosses Plus! Übrigens kann man auch beim gezeigten Foto sehen, dass die Gnocchi angebraten wurden..;)

  • Yves sagt:

    Frau Kohler, Sie waren ja bei den Göttern der Fleischeslust. Da komme ich gleich ins Schwärmen. Die Fiechter Schwestern besuche ich schon seit ein paar Jahren. Entweder am Freitagmorgen auf dem Helvetiaplatz oder eben, so wie Sie es gemacht haben, am Samstag in Oerlikon. Unbedingt früh gehen. Die besten Stücke gehen weg wie warme Semmeli. Das Secreto Iberico z.Bsp. auf dem Grill ist eine Wucht. Am besten gleich 2 Stück davon kaufen oder auch ihr Würste und natürlich das echte Bistecca Fiorentina vom Chianina Rind. Es wird kaum anders wo in Zürich in dieser Qualität angeboten als eben bei den Fiechter Schwester. Ein Traum!

  • Patricia sagt:

    Die Spaghetti al pomodoro lassen mich bereits jetzt vom Abendessen träumen… Ein wirklich perfektes Gericht: einfach, schnell gemacht, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt FANTASTISCH!

  • Renata sagt:

    Liebe Hedwika
    Die italienische Küche eignet sich hervorragend für fleischlose Gerichte. Ich bin gerade im Salento in den Ferien und heute gibt es Orecchiette con Cima Di. Rape. Es hat auch im Winter viele Gemüsesorten, so dass Abwechslung garantiert ist. La Cucina italiana e la migliore…

  • Hedvika sagt:

    Hahaha, ich finde es schon peinlich, dass Fleischverkäufer,Metzger,Tierhalter, die ihre Tiere dem Metzger verkaufen zum Schlachten plötzlich speziell als tierfreundlich bezeichnet werden. Natürlich sind sie das nicht, das Töten und den Kopfschuss als tierfreundlich zu verkaufen ist peinlich und das wissen eigentlich schon alle, nur die die das verdrängen, müssen noch absurd komisch argumentieren.

    • carol sagt:

      Ich stimme Ihnen voll zu. Für alle diese Rezepte bräuchte es eigentlich kein Fleisch. Es ist klar, dass die Fleischproduzenten- und Verkäufer mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten versuchen, das Töten und Verzehren von Tieren schönzureden und als natürlich hinzustellen. Über kurz oder lang wird der Mensch ohne Fleisch auskommen müssen und das wird nicht zu seinem Nachteil sein. Es gibt proteinreiche und schmackhafte Hülsenfrüchte und Algen, die zudem gesünder sind als Fleisch. Gerade kürzlich habe ich in diesem Forum ein gutes Rezept für Hummus gefunden. Frau Kohler sollte weitere Beiträge über das Zubereiten von Hülsenfrüchten bringen zB verschiedene Varianten von Dal (Linsensuppe), Frijol refrito (pürierte, mit Milch „gebratene“ rote und schwarze Bohnen), Couscous mit Kichererbsen anstelle von Fleisch, usw.; Suppen mit mit der feinen Wakame-Alge und Miso (wovon es zahllose Varianten gibt), Salate mit Algen…

      • Paul sagt:

        Wenn es für ideologische Verblendung einen Preis gäbe, könnten Sie und Hedvika jeden Tag an eine Preisverleihung gehen. Und übrigens wird sich der Fleischkonsum in den nächsten 20 Jahren weltweit verdoppeln, auch wenn Ihnen das nicht ins Weltbild passt.

        • Onkel Arnold sagt:

          Was unser Prophet Paul bei seiner Beurteilung des gegebenen Sachverhalts leider nicht berücksichtigte: eine Verdoppelung des weltweiten Fleischkonsums, i.e. eine Aufstockung der jährlichen Todesopfer der Tierindustrie auf rund 120 000 000 000 Landtiere (und eine vielfach höhere Zahl an Meerestieren), ist aufgrund der beschränkten Ressourcen unserer Erde schon rein technisch gesehen unmöglich.

      • Daniela sagt:

        Carol, das Thema von Frau Kohler ist in diesem Bericht die italienische Küche und da gehört Fleisch halt einfach dazu. Punkt! Hört auf zu missionieren! Ihr nervt nur mit eurem besserwisserischen Gehabe, das sehr oft mehr hippes Gehabe als echtes Wissen ist! Da esse ich lieber das Poulet vom Nachbarsbauer anstatt irgendwelche Algen, die tausende von Kilometer hergeflogen wurden und ich nicht mal genau weiss, woher die effektiv stammen, um so meinen Vitaminen B12 Bedarf zu decken. Das finde ich extrem pervers! Haben Sie schon mal nach Wakame-Algen und Fukushima gegoogelt? Wäähhhh, sage ich da nur. So Fukushima Algen schmecken sicherlich strahlenstark! Hauptsauche kein Fleisch gelle….

        • carol sagt:

          Daniela, in der italienischen Küche ist Fleisch zumindest nicht die Hauptsache! Wakame Algen kommen übrigens nicht nur aus Fukushima, es gibt noch andere Meere auf dieser Welt und ich nehme an, sie werden wegen Fukushima nicht völlig auf Fisch und Meeresfrüchte irgendwelcher Provenienz verzichten, ebenso wenig wie sie wahrscheinlich auf Fleisch von Tieren verzichten, die mit Hormonen und Medikamenten aufgezogen wurden. Algen guter Qualität sind übrigens genauso teuer wie Bio-Fleisch.

          Es war ja klar, dass einige Fleischesser sich getroffen fühlen und die zur Genüge bekannten Argumente vorbringen würden, denen interessanterweise immer ein uneingestandenes Unwohlsein zugrunde liegt, weil inzwischen jeder weiss, wie es bei der Tiermast- und Schlachterei zugeht. Wer noch glaubt, der Metzger an der Ecke schlachte seine Tiere selber, glaubt wohl auch an den Osterhasen. Diese „Dorfmetzgereien“ beziehen häufig den grössten Teil ihrer Ware aus denselben Fabriken, die Migros, Coop, Aldi usw. beliefern – ebenso wie manche Markstände und „Bauernläden“ einen Teil ihrer Ware vom gleichen Grossisten beziehen wie die Supermärkte.

          Beim Verzicht auf Fleisch geht es übrigens nichts ums Missionieren, sondern um zukünftige Notwendigkeiten in Bezug auf Umwelt und Ressourcen, die man dann gezwungenermassen wird befolgen müssen.

          • déjà-vu sagt:

            ja, dann will ich unbedingt algen aus dem rumensee, die kann ich zu fuss ernten gehen und das moos klaube ich von unserem dach der viel befahrenen kantonsstrasse – alles für die gesunde und ausgewogene ernährung meiner familie! damit wir auch ja gesund und kräftig über 100jährig werden, das sozialwesen geniessen und das familienkapital ausschöpfen dürfen. hauptsache alles co2 neutral und bio! no more comment… sonst bekomme ich noch (veganer) vögel!

          • Daniela sagt:

            Carol, jeder hat es selber in der Hand. Wir kaufen kein Fleisch bei Migros & Co. Unser Rindfleisch kommt von einem Bauernhof aus dem Züri Oberland und das Trutenfleisch aus dem Berner Oberland. Wir haben beide Betriebe persönlich besucht und wissen ganz genau, woher die Tiere stammen, was sie als Futter bekommen und wo sie geschlachtet werden. Wenn wir wollen, erfahren wir sogar den Name des Rindes. Ja, Bauern die ihre Tiere lieben, geben ihren Rindern auch Namen!

            Und noch was zum Fleischverzicht: Wachen Sie auf Carol! Der Fleischkonsum wird in den nächsten 30 Jahren massiv ansteigen. Nix da mit Verzicht! Die Erde geht zum Brunnen, bis sie bricht! Da wird es keine Rettung geben. Da können Sie nochsoviel für die Umwelt tun. Andere Teile der Weltbevölkerung zerstören soviel Ressourcen, da kommen Sie gar nicht mehr nach mit Umweltschutz…so sieht die Realität aus. Gehen Sie mal ein paar Wochen nach China.

          • carol sagt:

            déjà-vu: ich hoffe für Sie und Ihre Familie dass Sie hundert Jahre alt werden und nicht eines Tages Algen aus dem Rumensee (Achtung: nicht alle Sorten sind geniessbar!) und Moos von Ihrem Hausdach essen müssen! Legen Sie vernünftigerweise schon mal einen Gemüsegarten und – falls Sie genug Platz haben – ein Treibhaus an, so können Sie vom Frühling bis weit in den Herbst eigenes Gemüse essen. Einige Hühner mit einem Hahn, der Sie bezeiten aus den Federn holt, könnten Sie mit Eiern versorgen. Kinder helfen normalerweise gerne mit bei der Versorgung von Garten und Tieren. Gerade gestern habe ich noch einiges aus dem Treibhaus geerntet: Zucchini der rankenden Sorte „Schlangen“, späte Tomatensorten, Paprika, Peperoni und selbst im Freiland gab es noch einige kleine Costata Romanesco Zucchini. Nicht abgeerntete Bohnen haben jetzt dicke Kerne, die ich in die Minestrone gebe oder für die nächste Aussaat aufbewahre, ebenso wie man aus allen samenfesten Blumen- und Gemüsesorten eigenes Saatgut gewinnen kann. Und noch etwas: bei den aktuellen Klimaverhältnissen ist kein Jahr wie das andere – lange Trockenperioden im Frühling / nasser kalter Sommer, usw. – so dass es ratsam ist, jetzt Erfahrung im Gartenbau und Tierhaltung unter unsicheren Konditionen zu gewinnen.

    • Joy sagt:

      Danke für die Entzerrung dieser verzerrten Logik.
      Andere Lebewesen zu töten ist nicht (tier-)freundlich, egal wie man tötet.
      Wann verstehen wir endlich, dass wir mit diesen verzerrten Logiken manipuliert werden? Auch wenn man eine Lüge tausendmal wiederholt, wird sie immer noch nicht zur Wahrheit.

    • Fleischfresser sagt:

      Ja und?? Mir als Fleischfresser ist schon klar, dass ein Tier vor dem Verzehr erst noch geschlachtet werden muss. Schön ausgebeint, abgehangen, zurecht geschnitten, gewürzt und mit Liebe gebraten oder geschmort schmeckt das Fleisch einfach besser als wenn ich es mit meinen Zähnen dem Ziel meiner Begierde vom lebendigen Leibe reissen müsste, wie so oft bei Wildtieren beobachtet. Zudem bin ich froh über jeden Metzger, welcher mir den Service des Tierschlachtens abnimmt.

    • brack sagt:

      Ist ja alles Gut und Recht aber würden sie die Tiere denn lieber zu tode streicheln?

    • Daria sagt:

      Besten Dank für Ihren sehr gehaltvollen Kommentar, welcher ja wuuunderbar zum Thema passt.
      Ich esse Fleisch, bin mir der damit verbundenen Tötung bewusst, verdränge es nicht und argumentiere auch nicht absurd komisch. Sicherlich gibt es auch in unseren Breitengraden noch Verbesserungspotential hinsichtlich der Haltung und der Schlachtung, dennoch halte ich es nicht für verwerflich, Fleisch zu essen. Solch Kommentare wie von Ihnen halte ich jedoch für absurd komisch.

      • Mario Monaro sagt:

        „Sicherlich gibt es auch in unseren Breitengraden noch Verbesserungspotential hinsichtlich der Haltung und der Schlachtung…“. Das ist jetzt aber ziemlich untertrieben. Meine Mutter arbeitete mal temporär für einen Schlachthof. Innert Wochenfrist ist sie Vegetarier geworden, obwohl sie Fleisch immer gerne ass. Niemand weiss, was in einem Tier vorgeht, kurz bevor es geschlachtet wird. Aber es ist gestresst manche sind panisch vor Angst. Es ist noch ein weiter Weg, bis die Tiere endlich ohne unnötiges Leiden getötet werden. Die Tiertransporte wären das erste, bei dem man ansetzen muss. Aber ja, die Italienische Küche ist super – übrigens auch ohne Fleisch.

      • Onkel Arnold sagt:

        „Ich halte es nicht für verwerflich, Tiere für mein kulinarisches Vergnügen ihrer Freiheit, ihrer Würde und ihres Lebens zu berauben. Ich mache das ganz bewusst so.“ Ich hoffe, Sie werden den selben Massstab anwenden, wenn das nächste Mal jemand Stärkeres Ihre eigenen Rechte mit Füssen tritt – was ich Ihnen nicht wünsche!

    • Michael sagt:

      Direkt zum Metzger ist sicher tierfreundlicher als lange Transporte zu industriellen Schlachthöfen. Nur Fundamentalisten sehen darin keinen Unterschied.

    • Beatrice sagt:

      warum sind die fleischess-gegner, vegis, veganer und wie sie alle so heissen immer so militant??? leben und leben lassen; das ist meine devise.

      ich bin genussmensch. ich liebe fleisch. aber ich versuche bewusst zu essen und kaufe sicher kein fleisch aus dem ausland.

      ich habe mühe mit diesem gutmensch-getue. soll es doch fuer jeden einzelnen stimmen. wenn einer aus idelogischen gruenden kein fleisch isst, ist das seine sache. die anderen, die es tun zu verteufeln ist die andere sache!!!! :(

  • lieberlecker sagt:

    Frau Kohler, hier gehe ich mit Ihnen mehr als einig. Die italienische Küche ist genial. Das Geheimnis liegt wohl bei erstklassigen und frischen Zutaten. Bei diesen Rezeoten kann ich mich aber gar nicht entscheiden, was ich am liebsten hätte. Aber ich habe ja noch den ganzen Tag Zeit … :-).
    Tanti saluti di Zurigo,
    Andy

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