Schöne Ideen für Bilderwände

Leere Wände wirken immer ein wenig, als ob man gerade erst einzogen wäre – also nicht besonders wohnlich oder persönlich. Eine schöne Idee ist eine Bilderwand; sie füllt, sorgt für Farbe und optischen Reiz. Das Beste an Bilderwänden ist aber, dass man so ziemlich alles aufhängen kann, was einem gefällt, von Fotos über Drucke bis hin zu echter Kunst. Aber auch Teller, Krimskrams vom Flohmarkt oder gar Selbstgemachtes kommt an einer Bilderwand perfekt zur Geltung. Denn hier ist nämlich die Komposition wichtiger als das einzelne Bild. Diese 10 Ideen zeigen, wie toll das aussehen kann.

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1 POSTER AUF DIE ELEGANTE ART
Poster und Plakate wirken edel und stark, wenn sie sich in den richtigen Rahmen zeigen. Diese schmalen, schwarzen Modelle sind perfekt. Sie unterstützen die Strenge der Grafik und sind dennoch zurückhaltend. Jedes Plakat bekommt den in der Grösse passenden Rahmen, und alle sind in ähnlichem, harmonischen Abstand voneinander in einer Gruppe über dem Sofa aufgehängt. (Bild über: Analog Dialog)

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2 MONOCHROMIE IST NICHT MONOTONIE
Vieles, aber alles vom Gleichen oder in einer ähnlichen Anmutung sieht stark aus. Diese Idee ist hier zu sehen. Die Wand ist übervoll mit Bildern, aber alle Bilder sind ähnlich unfarbig. Gerahmt sind sie konsequenterweise nur in Schwarz und Weiss. Und ergänzend zeigt sich auch das Sofa mit den Kissen, hinter dem sich die Bilderwand befindet, in einer passenden Monochromie. (Bild über: Zsazsa Bellagio)

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3 EINMAL MITTEN DURCH
Eine Bilderwand muss natürlich nicht die ganze Wand füllen. Eine wunderschöne Idee ist hier zu sehen: Die Bilder tanzen in einer Reihe mitten durch die Wand. Zu ihnen gesellen sich auch Teller und andere Dinge. (Bild über: About Vero)

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4 ATTRAKTIVE SCHWARZMALEREI
Der Boom der Wandtafelfarbe ist zwar ein wenig vorbei. Aber es gibt trotzdem noch Ideen, die ganz einfach perfekt sind. Diese hier gehört dazu: An der mit schwarzer Wandtafelfarbe gestrichenen Wand hängen Bilder mit vorwiegend schwarzen Rahmen. Dazwischen sind aber auch lose und leere Bilderrahmen montiert; in die entsprechenden Flächen können dann Botschaften oder Weisheiten reingekritzelt werden. (Bild: House of Fifty)

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5 UM DIE ECKE GEDACHT
Hier haben sich alte und neue Bilderrahmen, Kunst und Fotos und Spiegel zu einer attraktiven Gruppe gefunden. Sie haben zwar verschiedene Formen und Grössen, aber eine starke Verwandtschaft der einzelnen Objekte ist zu erkennen. Die Bilder ziehen sich in einer auslaufenden Form über eine Ecke. Der Mittelpunkt wird optisch hervorgehoben mit der Platzierung eines Möbels und einem grösseren Spiegel. (Bild über: Gray Livin)

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6 PINTEREST IM ECHTEN LEBEN
Designer und Kreative machen meist Moodboards, die sie wiederum zu neuen Projekten und Ideen inspirieren. Im echten Leben, in Arbeitszimmern und Ateliers, kann das so aussehen. Spielen Sie zu Hause auch ein wenig Designer, und bestimmen Sie eine Wand als Ihr persönliches Moodboard. Am besten kleben Sie Bilder, Fotos und Fotokopien mit einer abnehmbaren Klebemasse an die Wand. Oder machen Sie ein grosses Brett, das Sie an die Wand anlehnen können, zu Ihrem Moodboard. Dann können Sie auch mit Reissnägeln oder Nadeln die Bilder befestigen. (Bild über: Boots and Pine)

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7 AUFSTELLEN STATT HÄNGEN
Wer das Bestehende schnell langweilig findet und deshalb gerne immer wieder neue Bilder um sich haben möchte, der entscheidet sich am besten für eine Lösung, bei der Bilder nicht mit Nägeln und Schrauben an die Wand montiert werden. Tiefe Möbel und Bilderleisten sind da perfekt. Hier ist gleich beides eingesetzt, und das sieht sehr gut aus. Mit dieser Art von Bilderwand wird Ihr Wohnzimmer zu einer kleinen Galerie. (Bild über: Rough luxe perspektive)

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8 GROSSE WIRKUNG MIT KLEINEN RAHMEN
Die kleinen Bilderrähmchen zum Aufstellen kann man auch aufhängen. In diesem Wohnzimmer ist gleich eine ganze Wand damit gefüllt worden. Die Rahmen zeigen Familienfotos auf eine sehr stilvolle Art. Sie wirken so wie Schmuckstücke. (Bild über: Feedly)

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9 RAHMEN GERAHMT
Aus dem Rahmen fällt diese Idee, gefunden auf Decor8: Ein grosser, antiker Rahmen, in dem sich wahrscheinlich einmal ein Spiegel befunden hatte, ist mit einer hübschen Tapete ausgekleidet worden. So ist daraus etwas wie ein grosses Moodboard für Bilder und Fotos geworden.

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10 ALLES IM QUADRAT
Ich habe mit meinen Flohmarktfunden und Collagen ein quadratisches Patchworkbild gestaltet. So verliert das einzelne Bild an Wichtigkeit, und ich kann stilvoll mit ein wenig Kunst und Krempel leben. (Bild: Sweet Home)

16 Kommentare zu «Schöne Ideen für Bilderwände»

  • Veronica sagt:

    Finde es nur auf Foto 3 eine guten Abwechslung und dem vollgepropften Wand auf Foto 8 einen Horror.

    • ABCDEFG sagt:

      Die Luft zwischen den Bildern gehört meiner Überzeugung nach auch zur Wandgestaltung. Das Foto 8 erzeugt Unruhe und würde mir einen längeren Aufenthalt im Zimmer nicht einfach machen. Bei Foto 5 hätte ich vermutlich den ungewöhnlichen Raumschnitt dadurch betont, dass die Seitwände leer geblieben wären. Aber die ersten vier Hängungen wirken positiv konzentriert, die kann man über längere Zeit anschauen.

  • Markus Spycher sagt:

    Es geht auch anders: Ich glaube es war Jean Tinguely, der in einem seiner Zimmer nichts als eine einzige Uhr aufhängte. Er nannte das dann das Uhrenzimmer.

  • Karl Knapp sagt:

    Eine Unmenge von kleinformatigen Bildchen ? Was soll das bloss für einen Sinn haben – das habe ich doch das letzte Mal in der Primarschule im Schulzimmer gesehen, lange her. Kaufen Sie lieber EIN schönes grosses Seerosenbild von Monet. Er hat Hunderte davon gemalt, mit ein paar Millionen ist man schon dabei, und sonst gibt auch schon „echte“ Kopien im Internet, und gut ist. Jedenfalls brauchen Ihre Besucher kein Mikroskop mitzubringen ;-)

  • Irene feldmann sagt:

    Dieser Artikel gefällt mir gut, irgendwie wie ein ausgebreitetes Leben an der Wand, Big like!!!!

  • Heidi Arn sagt:

    Hübsche Beispiele. Für mich mag ich direkt auf die Wand Gemaltes. Lässt sich ja, wenn nötig, alles übermalen.

  • Ch.Brühlmann sagt:

    In meiner Wohnung gibt es einen langen Gang bis zum Bad und Schlafzimmer. Die Wand ist auch voller Bilder. Ich nenne es meine „Ahnengallerie“. Damit könnt Ihr Euch denken dass dort alte Bilder meiner Familie hängen. Bis zur Ururoma um die 1900..in tollen Rahmen. Meine Gäste stauen immer alle und sind ausnahmslos begeistert.

  • Pacifico sagt:

    Eine Bildwand wie auf dem ersten Foto ist sehr schön aber wo findet man passende Bilder? Ein Bild aus Ikea und co. finde ich zu platt, eigene Fotos sind meistens laienhaft. Ich denke, eine schöne Bildwand zu gestalten, ist fast das schwierigste im ganzen Einrichtungsthema.

    • Gabriella Laura sagt:

      Das ist doch egal ob die Bilder laienhaft sind Pacifico. Es sind IHRE Bilder, verknüpft mit schönen Erinnerungen :)

    • Thorsten Juhl sagt:

      Bilder aus Ihrem Leben. Bilder die sie interessieren und inspirieren, die sie lieben.
      Je besser eine Bildwand ist, desto mehr Zeit und Gedanken hat sich derjenige gemacht welcher sie gemacht hat.

    • caro sagt:

      Eine coole Künstlerin ist Alice. http://www.maisonalice.com auch bei Interio erhältlich. Sehr schöne limitierte Drucke….

    • Claudine sagt:

      Diese Bilderwände sind voll im Trend. Passende Bilder im Vintage Look gibt es beispielsweise von Kati Elm – zu finden bei Foxx im Niederdorf.

    • Widerspenstige sagt:

      Richtig erkannt, Pacifico. Da empfehle ich wärmstens Antiquitätenmessen, Brockibesuche, Internetbildgalerien mal zu durchstöbern. Wenn es etwas edler zu und her gehen darf, dann wäre ein Besuch einer Kunstausstellung, wo es Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle, Gouachen ungerahmt günstig zu kaufen gibt, der Kunsttipp schlechthin. Es muss nicht ein Original sein, welches das Budget sprengt, sondern mit guten Kunstdrucken/Seriegraphien beginnen eines beliebten Künstlers. Auch eine Ecke mit Kinderzeichnungen kann sehr witzig daher kommen übrigens. Nur keine Ikeabilder oder sonstige 08.15 Bilder aus dem Wohnkatalog, wer auch mit seinen eigenen vier Wänden authentisch bleiben will.

    • ABCDEFG sagt:

      Ihre Fotos, lieber Pacifico, dürfen gerne laienhaft sein, solange sie authentisch sind und mit Ihrem Leben zu tun haben. Das kann auch mal ein Foto einer Häuserzeile sein, in Sie gewohnt haben, und wenn Sie den Schnappschuss des Freundes zu peinlich finden, ergänzen Sie das doch mit einem eines guten Fotografen. Ergänzen Sie das Ganze, wenn Ihnen der Sinn danach steht, mit kleinen und größeren Grafiken, die Sie über die Zeit hinweg sammeln (muss nicht immer teuer sein, sollte jedoch keine Massenware darstellen), weil diese Ihnen gefallen, des Einfalls oder der Zeichnung oder der Farben wegen. In einen ordentlichen Rahmen sollte man trotzdem investieren, gute Rahmenbildner findet man oft auch im Kontext kleiner Galerien. Selbst Kinderzeichnungen können dazwischen gehängt werden, das passt manchmal überraschend gut.
      Bei mir hängen, nach Jahren endlich gerahmt, Farblithographien, alte und neue Radierungen, Handarbeiten und eigene Bilder. Die meisten Besucher brauchen länger, bis sie merken, dass auch Eigenes hängt. Aber jedem fällt auf, dass die Wände und ihre Bilder und Farben „irgendwie“ zu mir passen.

  • Danke für die tollen Bilder. In unserem Wohnzimmer ist eine solche Bilderwand in schwarz-weiss hinter dem Sofa geplant und so habe noch ein paar weitere Anregungen und Ideen.
    Liebe Grüsse
    Corinne

  • gabriela sagt:

    Auch das Umgekehrte ist möglich: Ein sehr grosser Rahmen für eine Collage. Zeitschriftenbilder, Fotos und allenfalls weitere flache Gegenstände zu einem grossen Ganze zu arrangieren, macht Freude – zumindest mir.

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