Köstliches vom Land

Diesen Sommer verbrachte ich viel Zeit auf dem Land, spazierte durch Felder, Wiesen und Wälder, sah Bäume und Sträucher voller Früchte und genoss feine, frische und biologische Köstlichkeiten aus Hofläden. Diese Rezeptideen machen Lust auf einfaches, ländliches Essen und passen zur Erntezeit.
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Äpfel

Der bescheidene Apfel wird oft zu wenig geschätzt. Geniessen wir doch die Zeit der frischen Früchte bewusster, essen täglich ein knackiges Exemplar und kochen öfter damit! Das einfachste Schweizer Gericht heisst Apfelbrot. Dafür schneiden Sie Brot in dünne Scheiben und rösten diese in Butter und mit ein wenig Salz. Kochen Sie Apfelschnitze und vermischen das Brot mit den Schnitzen. (Foto: Sweet Home)

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Apfel Latke

Latkes sind eine Art Rösti, sie werden klassisch mit Kartoffeln gemacht, können aber auch mit Rüebli, Zucchetti oder wie hier mit Äpfeln zubereitet werden. Servieren Sie sie mit Sauerrahm oder griechischem Joghurt. (Bild über Leites Culinaria)

Zutaten:
  • 500 gÄpfel
  • 1 L Zitronensaft
  • 6 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 1 KL Rohzucker
  • 1 Prise Zimt
  • Butter
Zubereitung: 

Äpfel rüsten und mit der Röstiraffel raffeln, in einem Küchentuch auspressen. Fangen Sie den Saft in einer Schüssel auf, und verwenden Sie ihn zum Beispiel, um eine feine Sauce damit zu machen. Vermischen Sie nun die Äpfel mit dem Zitronensaft. In einer Schüssel vermischen Sie das Mehl mit dem Zucker und dem Zimt und geben die Äpfel dazu, gut vermischen. Verquirlen Sie die Eier, und vermischen Sie sie mit der Apfel-Mehl-Mischung. Nun erhitzen Sie Butter in einer Bratpfanne und geben jeweils 1 Esslöffel Apfelteig in die Pfanne, drücken ihn zu kleinen Küchlein und braten diese beidseitig goldbraun und knusprig an. Im Backofen warm stellen. Die Latkes mit Sauerrahm, Crème fraîche oder griechischem Joghurt servieren. 

Tipp: Machen Sie Kartoffellatkes auf die gleiche Art, einfach ohne Zucker und Zimt, dafür mit ein wenig Salz, und servieren Sie dazu Apfelmus.

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Frischer Alpkäse 

Der Herbst ist auch die Zeit der Alpabzüge und die Saison für frischen Alpkäse. Er ist jetzt noch mild und eignet sich nicht nur als einfache Mahlzeit zu Brot, sondern schmeckt auch gekocht fantastisch. (Foto: Sweet Home)

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Rigatoni mit Alpkäse und Majoran 

Kochen Sie 400 Gramm Rigatoni gemäss Packungsangaben al dente. Raffeln Sie 200 Gramm frischen Alpkäse, geben Sie 20 Gramm Butter in eine Bratpfanne, und lassen Sie sie leicht erhitzen. Geben Sie eine Handvoll Majoran bei. Sobald dieser duftet, giessen Sie 2 Deziliter Rahm und 2 Deziliter Crème fraîche dazu, kurz aufkochen. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und ein wenig Muskatnuss, und nehmen Sie die Pfanne vom Herd, rühren Sie den Käse ein und mischen die Sauce mit den Rigatoni. Mit einigen frischen Majoranblättchen und ein wenig geraffeltem Alpkäse servieren. (Bild über: Food 52)

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Zwetschgen 

In meinen Ferien hatte ich einen wunderschönen Zwetschgenbaum gleich vor dem Fenster und gönnte mir natürlich jeden Tag ein paar frische Zwetschgen. Mit ihnen kann man viele feine, einfache Gerichte zubereiten, zum Beispiel Zwetschgenmus, das zu anderen Gerichten serviert werden kann wie Omeletten oder Kaiserschmarren. Man kann sie aber auch zum Frühstück mit einfachem Joghurt geniessen oder als Zwischenmahlzeit auf einem gerösteten, mit Frischkäse bestrichenen Stück Brot. (Foto: Sweet Home)

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Zwetschgen mit Balsamico und Mozzarella 

Versuchen Sie einen heimatlichen Caprese: Schneiden Sie Zwetschgen in Hälften, und kochen Sie sie mit ein wenig Honig und Balsamico kurz auf. Schneiden Sie Mozzarella in Scheiben und geben die Zwetschgen mit der Sauce darauf. Geben Sie gutes Olivenöl darüber, gehackten Basilikum und geröstete Pinienkerne. Mit ein wenig Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. Achten Sie darauf, dass der Mozzarella von einem Hersteller kommt, der auf artgerechte Tierhaltung achtgibt. (Bild über: Food 52)

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Zwetschgenkuchen mit Haselnüssen 

Da ich im Ferienhaus keine Wähenform gefunden habe, habe ich meinen Zwetschgenkuchen kurzerhand in einer Gratinform gebacken. Er wurde ein bisschen anders als eine normale Wähe, fruchtiger. Den Kuchenteigboden habe ich mit einer Gabel eingestochen und mit vielen gehackten Haselnüssen bedeckt. Dann kamen zwei Lagen Zwetschgen darauf und ein Teigli mit 4 Bioeiern, Rahm, ein wenig Rohzucker und einem Päckli Vanillezucker. Darauf nochmals ganz viele grob gehackte Haselnüsse und darüber 1 Esslöffel Rohzucker. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen, ein wenig abkühlen lassen und geniessen. (Foto: Sweet Home)

Tipp: Ich konnte auch keine gehackten Haselnüsse im Dorfladen finden, so musste ich ganze nehmen und diese grob hacken, was sowieso besser schmeckt. Geben Sie Haselnüsse in einen Plastiksack, pressen Sie die Luft raus, und verschliessen Sie diesen. Dann schlagen Sie mit einem schweren Gegenstand aus der Küche wie einer Bratpfanne, einem Wallholz oder einer ungeöffneten Dose auf die Nüsse ein, bis sie die gewünschte Grösse haben.

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Kürbisse 

Wie verzaubert wirkt ein Garten, in dem Kürbisse wachsen. Als Städterin kann ich es nie so recht glauben, dass diese Riesendinger wirklich echt sind. (Foto: Sweet Home)

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Kürbissuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen und Rapsöl

Nun kehrt die Zeit der Suppen langsam wieder zurück. Sobald Kürbisse im Angebot sind, lohnt es sich, die folgende fruchtige, cremige Suppe zu kochen und zu geniessen. (Bild über: designlovefest)

Zutaten: 
  • 700 g Kürbis 
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Stück frischer Ingwer, daumengross
  • 1 EL Thymianblättchen
  • 1/2 Peperoncino, gehackt
  • 2 EL Rapsöl
  • 7 dl Gemüsebouillon
  • 3 Äpfel
  • 2 Birnen
  • Salz und Pfeffer
  • 2 dl Crème fraîche
  • 100 g Sonnenblumenkerne
Zubereitung: 

Kürbis schälen und rüsten. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden, Kartoffeln rüsten und in Würfel schneiden, Schalotte grob hacken, Ingwer schälen und raspeln, Äpfel und Birnen rüsten und in Schnitze schneiden. Nun ein wenig Öl in einer grossen Pfanne erhitzen, den Kürbis, die Kartoffeln, die Schalotte und den Ingwer ca. 10 Minuten sanft andünsten, den Peperoncino und den Thymian beigeben, dann die Äpfel und Birnen dazugeben, nochmals 5 Minuten köcheln lassen und anschliessend die Bouillon dazugiessen. Alles ca. 15 Minuten weich kochen, dann pürieren, würzen, die Crème fraîche unterziehen. Die Sonnenblumenkerne rösten. Die Suppe mit ein wenig Rapsöl und den gerösteten Sonnenblumenkernen servieren.

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Holunder

Ich liebe Holundersträuche! Ob in voller Blüte oder mit Früchten: Sie wirken auf mich poetisch. Ich stelle mir immer einen Dichter aus der romantischen Zeit vor, der durch die Landschaft wandert, unter einem Holunderstrauch haltmacht und hier seine Verse schreibt – oder einen Liebesbrief. (Foto: Sweet Home)

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Apfelomelette mit Holunderkompott 

Backen Sie eine grosse Omelette im Backofen, das geht schnell, ist unkompliziert, und Sie können die Omelette wie einen Kuchen in Stücken servieren. Diese hier wird mit Äpfeln zubereitet und mit Holunderkompott serviert. Sie können, wenn die Omelette ein Dessert ist, auch Glace dazu servieren. Mit Rahm oder Crème fraîche schmeckt es ebenfalls fantastisch. (Bild über: Clutter and Chaos )

Zutaten für 1 Omelette (4 Personen):

  • 150 g Weissmehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 Päckli Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 dl Milch
  • 1 Ei
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 3 Äpfel, gerüstet und in Schnitze geschnitten
Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. In einer anderen Schüssel Milch, Butter und Ei verrühren, beigeben und alles gut mischen. Die Apfelschnitze daruntermischen. Ein wenig Butter in eine Bratpfanne geben, erhitzen und die Omelettenmischung in die Pfanne geben. In den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ca. 15 Minuten backen. Mit Puderzucker oder Ahornsirup servieren.

Holunderkompott:
Streifen Sie die Beeren von 1 Kilogramm Holunderdolden ab, und kochen Sie sie mit ein wenig Honig in einer Pfanne zu einem Kompott. Warm oder kalt geniessen.

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Brombeeren 

Die dunklen, süssen Beeren sind meine Lieblinge, wie verlockende Edelsteine leuchten sie am Strauch. Die süssesten sind die, die man im Wald findet. Mein Vater macht daraus immer fantastische Konfitüre. (Foto: Sweet Home)

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Bread and Butter Pudding mit Brombeeren 

Sie haben auf Sweet Home auch schon Rezepte gefunden, die zeigten, dass Brombeeren gut zu würzigen Gerichten passen, in einen Fleischschmortopf etwa oder auf eine Pizza. Sie können auch einen Salat bereichern und natürlich direkt vom Strauch genossen werden. Ein kleines Fest aber sind Desserts oder Süssspeisen mit den köstlichen Brombeeren. (Bild über: Daily Dose)

Und so geht ein einfacher Bread-and-Butter-Pudding mit Brombeeren:
Bestreichen Sie in Stücke geschnittene Brioches (Sie können auch Brot oder Zopf nehmen) mit viel Butter. Belegen Sie eine Gratinform mit Brombeeren und legen dann die gebutterten Stücke schön und dicht darüber. Bereiten Sie aus Eiern (mindestens 3 Eier benutzen), Rahm, Rohzucker und Vanillezucker einen Guss und geben diesen darüber. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 30–40 Minuten backen, mit Puderzucker bestreuen und warm direkt aus der Gratinform servieren.

 

38 Kommentare zu «Köstliches vom Land»

  • Corinne sagt:

    Mmmmmmh yummy, da weiss Frau ja gar nicht, wo anfangen! Klingt lecker, danke!

  • Serafine de la mer sagt:

    Und ich hab fleissig wilden holunder gesammelt. Wird verarbeitet zu latwerge, konfi und sirup.
    Mit holunder kann man noch viel mehr anstellen, und er wächst wild. Jedenfalls hab ich das glück..hier im bündnerland.
    Bald gehts auf die trompetenpilze-pirsch, dann ein risotto. Also wenn ich glück habe find ich noch nen steinpilz.

    Der viele regen ist ein segen für jeden pilzler. Und brunnenkresse findet man auch. Und noch so vieles mehr.

  • Serafine de la mer sagt:

    Kürbissuppe *würg* ich bin vielleicht überwältigt wegen der optik, aber mit einem kürbis hab ich echt noch nie was tolles kreeirt. Und die suppe immer.

    Aber tolle dramatische fotos mit welcher app auch immer, und ich mag es wie frau kohler immer saisonal unterwegs ist.
    Hier im bündnerland ist grad pfeffer angesagt. Da gibts für die beize auch einige geheimrezepte :-)
    Und für die kastanien und die preiselbeeren und die äpfel. Gibts morgen bei mir :-)

  • Bruno Juchli sagt:

    Zwetschgen-Schober lässt sich auch sehr einfach zubereiten. Z.B.: http://www.kochbar.de/rezept/198353/Urgrossmutters-Zwetschken-Schober.html

  • Myrica sagt:

    Was könnte man den mit gefühlten 3 Tonnen reifen Trauben anstellen ausser Saft und Gelee?

    • Irene feldmann sagt:

      Wein???

    • adam gretener sagt:

      Ich könnte eventuell ein klitzekleines Problemchen lösen. Frieren Sie einige Truaben ein und verwenden Sie diese im Sommer anstatt Eiswürfel für Weisswein oder Gespritzten. Verwässert nicht und sieht erst noch bäumig aus.

  • einen eimer für monsieur sagt:

    ich nehm‘ alles! :)

  • Meier ursula sagt:

    Tolle Rezepte fuer den Alltag. Einfach zu machen! Herzlichen Dank!! Leider sehr schwierig herunterzuladen oder auszudrucken. Wie macht man das am Besten??? Danke fuerventsprechende Tipps.

  • déjà-vu sagt:

    … und ich verziehe mich zu unserem siebenschläfer unters dach in der provence – bevor mich der herr adam erschiesst…

    • déjà-vu sagt:

      … liebe frau feldmann!

    • adam gretener sagt:

      Päng, päng. Nein, ich werfe höchstens mal mit Torten. Ich esse schon auch einmal im Jahr Kürbissuppe. Aber leider sind die Restaurants hier etwas eindimensional. Im Frühling gibt es Spargel, im Sommer Fitnessteller, im Herbst Kürbiscremesuppe oder Wild, im Winter geschmolzener Käse. Und dann alles wieder von vorne.

      Habe heute eine Salatschüssel voll heimischen, ungespritzten Pfirsichen geschenkt bekommen. Haben zwar Dellen, sind unförmig. Aber das Aroma, ich sags Ihnen. Ein Gedicht.

    • Heidi Arn sagt:

      Ach, ich würde Sie vermissen, déjà-vu :-)

  • Marcus Ballmer sagt:

    Die Bezeichnung „Latkes“ habe ich noch nie gehört. Was aus diesem Rezept entsteht, nennt sich hierzulande ganz einfach Kartoffelpuffer. Oder Reibekuchen. Oder – in Bayern – Reiberdatschi. Ist der grosse Renner an Weihnachtsmärkten. Und in Russland sind das ganz einfach Kartoffel-Blinis. Latkes sei die jüdische Bezeichnung für Härdöpfelpuffer, habe ich inzwischen gelesen. Servieren würde ich die nicht mit Sauerrahm, sondern wie in Russland mit Crème fraîche (nennt sich dort Smetana). Die edle Variante ist, wenn man der Crème fraîche noch ganz feine Rauchlachswürfeli untermischt.

  • Heidi Arn sagt:

    Rezepte und Text: wunderbar!

  • Irene feldmann sagt:

    Nach der BEERENZEIT kommt dann meine bärenzeit, hoffendlich mit einem sensationellen Frühling….:)

  • adam gretener sagt:

    Wer mir noch einmal im Leben Kürbissuppe vorsetzt, lebt gefährlich. Ich kann diese inflationäre Auftischung dieser Suppe nicht mehr sehen, mein Vater sagt immer, das sei früher Schweinefutter gewesen. Völlig egal ob mit Curry oder Himbeeressig.

    Aber Zwetschgen, oh man, Zwetschgen. Was habe ich mir im Herbst jeweils Wespenstiche geholt, als ich im Baum sass und diese Köngisfrüchte in mich reinstapelte. Am Sonntag eine frische Scheibe Zopf mit Butter und reichlich Zwetschgenkompott (ungesüsst), eine Zwetschgenwähe mit reifen Früchten. Zwetschgensirup, selbstgemacht. Zwetschgen im Brot. Zwetschgengugelhupf. Zwetschgen-Tiramisu. Süsse Hefeknödel aus Böhmen mit Zwetschgen. Zwetschgen-Cheescake. Zwetschgen im Curry.

    Und natürlich, Slivovic…

    • déjà-vu sagt:

      ich mag kürbissuppe, lieber herr adam, à ma façon. aber bevor sie mich erschiessen, bedienen sie sich bitte an unserem zwetschgenbaum. plündern sie ihn, sonst müssen meine nachkommen noch ihre rezepte nachkochen! mich haben sie dann ja schon ins schlaraffenland befördert ;-)

      • weber felix sagt:

        Danke, dear déjà-vu! Ich mag Ihren wunderbaren Sinn für Humor. Einfach erfrischend. Herzlichen Dank auch an Frau Kohler für den ideenreichen Blog.

        • Veronica sagt:

          Herrliche Ferienerinnerungen. Zwetschgen sind sehr geeignet für langen Velotouren. In der Lenkertasche kann man ständig geniessend näschen und es hilft gegen den Durst.
          Es gab auch einen Ferien mit einem herrlichen Jostabeerenstrauch für die Türe und die dringende Einladung mich zu bedienen.

          @déjà-vu: einmal machte ich an irgend einen ruhigen Seitenweg eine Ess-Pause und dann war auf einmal der Inhaber des Gartens hinter mir da. Als ich eine Tasche hatte, würde er ihm mit seinem überreife Plfaumen füllen.
          Sie können auch Schachtel füllen und für die Türe stellen zum Selbstbedienungsverkauf. So habe ich unterwegs vielen guten Zwetschgen genossen.

        • Heidi Arn sagt:

          Zwetschgen im Aargauer Braten, Zwetschgenmus, Zwetschgen sauer-pikant eingemacht…

    • chocolate sagt:

      trotz pazifistenherz bin ich einig mit ihnen, herr gretener. überall, wo man im herbst/frühen winter eingeladen wird, gibt es kürbissuppe, meist nicht besonders spannend.
      schön anzusehen, aber nicht wirklich ein kulinarischer höhenflug.

  • Filo Sof sagt:

    Köstlich!

  • lieberlecker sagt:

    Krass! Machen Sie wirklich Ferien Frau Kohler, das hätte ich nicht erwartet … ;-)
    Das zweite Bild erinnert mich daran, dass es bald wieder Zeit wird, das fantastische Ofen Apfelmus (ohne Zucker) zu machen!
    Der Sommer wurde uns gestohlen, freuen wir uns auf den Herbst.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • maia sagt:

      Apfelmus wird doch immer ohne Zucker gemacht…. ob im Ofen oder in der Pfanne oder wie auch immer!

      • Veronica sagt:

        Omas Rezept wie ich es lernte, war ein Kilo Äpfel und 75-100 Gramm Zucker. Als ich dem Trinkwasser mit frischen Zitronensaft kennen lernte, lernte ich auch den süssen Geschmack von sauren Früchten zu erkennen und Äpfelmus ging ab dann ohne Zucker. Es bedeutet auch, dass ich viele Lebensmittel nicht mehr mag, weil zu stark gesüsst. Problematisch ist, dass die mölkerei- und glutenfreie Esswaren alle extra gesüsst sind um die Geschmacklosigkeit zu tarnen. Bei manches springt einem den Zahnschmelz von den Zähnen af.

        Auf Zwetschgenkuchen wird Zucker gestreut. Ich schüttelte möglichst viel ab. Einmal gab es ein junger Neffe der dass so schade fand, dass er als er mich bediente meinen Stück erst abschüttelte über die ander Stücke.

  • Erika sagt:

    Diese Bilder wecken meine Sehnsucht nach der Schweiz! Kindheitserinnerungen…Ich bin im Berner Oberland aufgewachsen, lebe aber seit Jahren im Ausland.

  • immerhunger sagt:

    Hmm, Ihr Blog während dem Znüni zu lesen, ist unerträglich. So gute Dinge zu noch besseren zu machen. Mann möchte gleich loslegen.
    Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

  • Zora sagt:

    …ausgesprochen feine Rezeptideen, danke! Mein Vegiherz schlägt schneller!

  • Amrein Silvia sagt:

    Ich freue mich, die Rezepte auszuprobieren. Es sind Rezepte, die ich im Alltag gut integrieren kann. Danke für die tollen Ideen.

  • Mmmmmmmhh, diese Rezepte klingen alle fein und frische Früchte im Herbst sind ein wahrer Genuss.

    Liebe Grüsse

  • déjà-vu sagt:

    mmhhhh, alles einfach köstlich und so lieb beschrieben! danke marianne!
    die äste unseres zwetschgenbaums küssen den boden, so voll behangen ist er. selbst mit nachbars hilfe kommen wir kaum nach die früchte zu verwerten. da ist jede rezeptidee willkommen!

  • Vielen Dank für diesen wunderschönen Artikel, Super

    • Einmachen oder zu Muß verarbeiten oder sonst irgendwie haltbar machen, das wäre meine Devise!

      Ich weiss nicht, doch irgendwie beschleicht mich das Gefühl, das es *jetzt* der geeignete Zeitpunkt wäre, daraus Trockennahrung für Notfälle zu machen, NOCH wäre Gelegenheit dazu…

      Es wäre schade, wenn das schöne Obst und die Nüsse und Beeren nur verrotten gehen..

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