Das autarke Wohnhaus der Zukunft

Es gibt Häuser, die aussehen wie aus einem Science-Fiction-Film. Einige davon sind auch wirklich zukunftsweisend, so dieses Haus in den Niederlanden, welches ohne fremde Energiequellen auskommt.

Architektur: Paul Ruiter
Quelle: Designboom

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Die Villa Kogelhof von Paul Ruiter ist energieunabhängig; sie erhitzt ihr eigenes Wasser, entsorgt den eigenen Müll und steht mitten in einem Naturschutzgebiet in Holland.
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Die Aussicht reicht auf eine weite, unbebaute Umgebung, da das Haus mitten in einem geschützten Gebiet steht, welches eine beliebte Touristendestination ist und seltenen Tieren eine Heimat bietet. Die Baubewilligung für das Haus wurde unter strengen Auflagen erteilt. Mit dem Haus wurden zugleich 71’000 Bäume gepflanzt.
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Die strenge Architektur wird von der reduzierten Einrichtung unterstützt.
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Das Haus besteht aus zwei Ebenen, eine thront über der Landschaft, die andere ist unterirdisch.
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Futuristisch in jeder Beziehung, sowohl optisch wie auch energietechnisch.

29 Kommentare zu «Das autarke Wohnhaus der Zukunft»

  • Hans Sägesser sagt:

    Alles schön und gut, bloss, woher nehmen wir den Platz?!?

  • Norwin Voegeli sagt:

    Es ist sehr interssant den ganzen NEID und die MISSGUNST aus den Kommentaren zu lesen. Leute, versuche doch einmal out of the box zu denken. Nicht jeder will ein praktisches Schweizer Norm Haeuschen mit Smart oder Fahhrad vor der Tuer. Geschmaecker sind verschieden und ich freue mich mit dem Besitzer ueber dieses einzigartige Haus!

    • lukas sagt:

      so ein quatsch: man muss doch nicht krankhaft neid und missgunst in jede kritik hineininterpretieren. sie sprechen ja selber von unterschiedlichen geschmäckern.

    • tom sagt:

      mit neid hat das nun gar nix zu tun mein lieber.

      es grenzt schon an beamten willkür so was.

      ob das haus nun ökologisch ist oder nicht enzieht sich meinem fachwissen das ich auser dem bericht nix in der hand habe.
      aber und das so denke ich ist der springende punkt, in einem naturschutzgebiet baut man nicht. und es passt dann schon gar nicht wenn da nicht fahrräder in der einfahrt stehen. wenn schon ein auto sein muss um arbeiten zu gehen und einzukaufen ( ökologisch??? ) dann ein nützliches, kombi oder van und sicher ned ein pures spassmobil.

      es ist nicht neid, sondernd pures unverständniss das sich da zeig.

  • Komisch, ein Freund von mir hat hinter Einsiedeln in den Bergen ein suesses, bescheidenes Holzhaus mit etwa einem dutzend Solarpaneelen am Balkon. Was ihm „fehlt“, ist einzig eine Stromleitung nach aussen, da er die nicht braucht, weder im Sommer, noch im Winter. Er ist, abgesehen davon, sehr energiehungrig, da er aus beruflichen Gruenden praktisch nonstopp zwei grosse Compis am laufen hat. Heizen tut er mit Holz aus seinem kleinen, huebschen Waeldchen nebenan, ebenso kommt er zu heissem Wasser. Ein glucklicher Freund, mit herrlicher Aussicht ueber ein waldiges Tal. Er ist WIRKLICH autark! Er jagt sogar. Und sein Solarkraftwerk hat er selber ausgerechnet und montiert.
    Obiges Stein-UFO hingegen, ist PSEUDO in jeder Hinsicht! Vor allem: PseudoAUTARK! Nur pseudo-SCHOEN ist es nicht mal. Es ist haesslich und langweilig und fehl am Platz.

  • Andrea Weibel sagt:

    Super, so sieht die Zukunft aus: Wir bauen im Naturschutzgebiet einstöckige Häuser, da hat man dann schön viel Platz und die Aussicht stimmt. Vorher müsste man aber noch vier Fünftel der Menschheit wegrationalisieren. Dann sind die Autobahnen auch wieder frei und man kann mit dem schnittigen Auto richtig Gas geben, gell.

  • Déjà-vu sagt:

    … und nächtens docken die extraterrests an? beeindruckend, kontrovers und trotzdem faszinierend!

  • Andreas Meier sagt:

    Was ist das? Ein Verkaufsladen für Designer-Finanzanlagen? Ein Showroom für verschiedene Verglasungsmöglichkeiten? Wartehalle eines Flughafens?

  • Filo Sof sagt:

    Ich sag nur eins: kalt. Von Gemütlichkeit keine Spur. Wo sind Nachbarn? Wo Einkaufsmöglichkeiten? Weit weg. Nicht gerade umweltfreundlich. Im Naturschutzgebiet? *staun*

  • Philipp Rittermann sagt:

    sieht aus wie die kommando-zentrale der flugsicherheit…. apropos. heute ist der offizielle „tag des bieres“. trinken sie, feiern sie!

  • Martin Cesna sagt:

    In Holland ist so ein Haus ganz vernünftig: Mindestens das halbe Land liegt unter dem Meeresspiegel und so hat man die Möglichkeit, im Obergeschoss zu überleben. Nur das teure Auto und die Garage werden dann abgesoffen sein. Aber wohl jeder zweite Holländer hat ja ein Boot. Daher der Vorschlag: Poller und Steg am Haus montieren, irgendwann schwimmt das Boot!

  • Hans Müller sagt:

    Nun erkaufen sich die Reichen schon das Recht, exklusiv in einem Naturschutzgebiet wohnen zu können. Schon nur der Sportwagen vor dem Bunkereingang passt zum Naturschutzgebiet wie die Faust auf’s Auge.

  • Ben sagt:

    Privilegien! Warum sich ein einzelner dort niederlassen kann und darf gehört meiner Meinung nach auch zum Thema Architektur. Immer…

  • Tom Maier sagt:

    Wieviel Energie wird verbraucht um den Fussboden zu wärmen. Dieser ist zu 95% frei und die Kälte hat ungehindert Zugriff von unten. Irgendwie ist es widersinnig ein energieautarkes Haus zu bauen welches in den Grundsätzen des Energiesparens widerspricht. Isolation muss ja zuerst auch produziert, transportiert und verbaut werden.

    • Nik Gyger sagt:

      … und irgenwann entsorgt werden… Dieses Haus ist ganz offensichtlich eine neugebaute Sondermülldeponie der Zukunft.

  • Benito Boari sagt:

    Ein beeindruckendes Bauwerk. Aber wenn eine futuristische Supervilla in einem Naturschutzgebiet als „energieunabhängige Lösung“ für massentauglichen Wohnraum in einer überbevölkerten Welt zukunftsweisend sein soll, dann hat die Autorin weniger als nichts begriffen.

  • Hans sagt:

    Die energetische Autarkie ist reine Ambition. Wärmepumpe, Holzpellets, Isolation und eine bescheidene PV Anlage. Also etwa so ökologisch wie der Karma Fisker auf dem Bild – nur im Prospekt

    • Adam Gretener sagt:

      Ein „Fachmann“

    • Fränzi Derungs sagt:

      Man könnte durchaus sagen, Ihr Kommentar ist nur im Prospekt kompetent. Keine Ahnung, was Sie geritten hat, einen solchen Kommentar zu schreiben. Oder wollen Sie am Schluss, dass die Leute wieder in der Höhle wohnen und gar nichts mehr konsumieren?

      • drache sagt:

        Hans hat völlig recht, er sagt nur, dass es hier als ökologisch angepriesen wird aber für die praktische Nutzung keineswegs einen ökologischen Mehrwert bietet. Nur schon mal vom Platzverbrauch her beurteilt. Und vielleicht hat er sogar schon mal den Karma Fisker geritten.

      • Cettl sagt:

        Ja aber wir konsumieren mehr als genug, schauen Sie bei sich zuhause, alle haben wir Schränke voll und kaufen wir weiter noch mehr und noch mehr. Und wo ist die NATUR, wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die mehr sammeln als wir brauchen!

      • michael tobler sagt:

        so daneben liegt der hans wohl nicht, frau derungs. nur schon das verhältnis von hüll- zu wohnfläche ist katastrophal. im winter kommen die solaren gewinne wohl gelegen, aber die werden durch die nordseitige vollverglasung auch gleich wieder zum fenster rausgeschmissen… und im sommer wird dann wohl noch kühlenergie notwendig, um den bau auf einem komfortablen temperaturniveau zu halten. mag wohl sein, dass die gebäudetechnik dem stand der technik entspricht, aber der herr ruiter hat bei der gebäudehülle definitiv nicht nach dem energetisch optimalen bau gesucht: weder bei der betriebsenergie noch bei der grauen energie (materialwahl). die redaktion sollte doch zumindest eine prise fachwissen einbringen, wenn sie beispiele für nachhaltige architektur aus dem hut zaubert…

      • Teklis sagt:

        Pessimismus ist ein schlechter Anfang.

  • Irene feldmann sagt:

    Sehr beeindruckend….die eigene müllverarbeitung würde mich brennend interessieren, doch die Homepage ist in Überarbeitung…..

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