Machen Sie mehr aus Ihrem Znacht

In vielen Haushalten ist das Abendessen zur wichtigsten Mahlzeit geworden, weil die meisten ausser Haus arbeiten oder studieren und sich erst am Abend zu Hause treffen. Die Möglichkeit, bei einem guten Essen zusammenzusitzen, ist ein schöner Abschluss des Tages und oft der Höhepunkt des Feierabends. Diese feinen, unkomplizierten Abendessen können aber mehr als das – sie geben zudem einen feinen Bürolunch für den nächsten Tag ab.

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KÄSEKUCHEN MIT LAUCH UND SPECK
Eine Käsewähe mit Speck, Kräutern und Lauch drin gibt eine gute Allzeit-bereit-Mahlzeit ab: Warm ist sie ein Abendessen, kalt eine Zwischenmahlzeit oder ein feiner Lunch, um ihn mit ins Büro zu nehmen. (Bild über: Food 52)

Zutaten: 

  • 1 Kuchenteig
  • 6 Tranchen Kochspeck
  • 2 Lauchstängel
  • ein wenig Bouillon
  • 1 grosse Handvoll Bärlauch, grob gehackt
  • 3 Eier
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 100 Gramm Gruyère, geraffelt
  • 50 Gramm Sbrinz, geraffelt
  • 50 Gramm Tilsiter, geraffelt
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss
  • Butter und Öl

Zubereitung: 

Den Lauch in Ringe schneiden und die Specktranchen in feine Streifen schneiden. Die Speckstreifchen in ein wenig Öl langsam knusprig braten und zur Seite legen. Das Fett abgiessen und Butter in die Pfanne geben. Braten Sie die Lauchringli an und giessen ein wenig Bouillon dazu. Den grob gehackten Bärlauch dazugeben. Zur Seite stellen. Mischen Sie die Eier mit der Crème fraîche, dem geraffelten Käse, Salz, Pfeffer und Muskat. Den Speck und den Lauch daruntermischen. Belegen Sie eine Wähenform mit dem ausgewallten Kuchenteig und stechen diesen mit der Gabel ein. Geben Sie die Füllung auf den Teig und backen den Kuchen im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen ca. 35–40 Minuten.
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SANDWICHES MIT SPECK UND AVOCADO
Ein Abendessen mit feinen Sandwiches ist ein kleines Alltagsabenteuer. Man kann eine solch unkomplizierte Mahlzeit auch mal vor dem Fernseher geniessen oder, wenn man Kinder hat, einfach mal ein Picknick im Wohnzimmer veranstalten. Für solch köstliche Sandwiches backen Sie Frischback-Baguettes im Ofen und braten Specktranchen knusprig. Bestreichen Sie die Brotscheiben mit Butter, belegen Sie sie mit Kresse, dann mit Avocado oder Gurkenscheiben, mit Käse wie Brie oder Camembert und dann mit den Specktranchen. Zudecken und mit Backpapier und Schnürchen einwickeln. Braten Sie genügend Specktranchen und machen damit am Morgen gleich nochmals eine Runde Sandwiches, um sie als «Packed Lunch» mit zur Arbeit zu nehmen. (Bild über:Daily dose)
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GALETTE MIT PILZEN UND FRISCHKÄSE
Superschnell und einfach gehen Rezepte mit Fertigteig. Benutzen Sie für eine solche Galette einen Flammkuchenteig, bestreichen Sie ihn mit Frischkäse wie Ziegenfrischkäse, zum Beispiel Chavroux. Dann schneiden Sie Champignons und eine Schalotte in dünne Scheiben und belegen den Käse damit. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und schieben die Galette in den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen. Ca. 15 Minuten backen und mit einem Salat geniessen. Der übrige Kuchen kann anderntags, kalt, als Lunch mitgenommen werden. (Bild über: Clutter and Chaos)
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GRÜNE SPARGELN MIT ROHSCHINKEN UND EIERN
Grüne Spargeln rüsten und auf ein Backblech legen. 10 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen rösten. In der Zwischenzeit kochen Sie verlorene Eier. Die Spargeln herausnehmen. Weissbrotscheiben mit Olivenöl bestreichen, die Spargeln in kleinen Bündeln darauflegen und mit je einer Tranche Rohschinken umwickeln. Nochmals für ca. 7 Minuten in den heissen Ofen schieben, dann direkt auf dem Blech mit den Eiern, gehobeltem Parmesan, Salz und schwarzem Pfeffer servieren. Anderntags toasten Sie Baguettescheiben, geben Olivenöl drauf und belegen die Brote mit kalten, gekochten Spargeln, Rohschinken und Käse. So bekommen Sie ein schmackhaftes Sandwich zum Mitnehmen. (Bild über: Daily dose)
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SCHOKOLADENMERINGUE MIT FRÜCHTEN UND RAHM
Schlagen Sie 4 Eiweiss mit 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Puderzucker und 3 Esslöffel Kakaopulver steif und geben die Masse in runden Kreisformen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Meringues im auf 140 Grad vorgeheizten Backofen 1 Stunde backen. Stellen Sie den Backofen ab und lassen die Meringues bei geschlossener Tür nochmals 1 Stunde im Ofen. Danach die Meringues herausnehmen und abkühlen lassen. Schlagen Sie Rahm mit Vanillezucker und türmen schichtenweise eine Torte mit Meringue, Rahm, Früchten und Beeren. Dekorieren Sie mit groben Schokoladenraspeln. (Bild über: Simplypix)
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FRÜCHTE ALS GESUNDE ZWISCHENVERPFLEGUNG
Nehmen Sie die übrigen Früchte der Meringuetorte in einem Konfitürenglas als gesunde Zwischenverpflegung zur Arbeit mit. (Bild über: Tastebud)

33 Kommentare zu «Machen Sie mehr aus Ihrem Znacht»

  • Toettchen sagt:

    @ Hanspeter Niederer,

    Ignorant? – es ist doch erstaunlich, mit welcher Energie Veganer (und auch z.t: Vegetarier) versuchen ihre Weltanschauung an den Leser zu bringen. Die Menge entsprechender Leserbriefe steht im umgekehrten Verhältnis zu den praktizierenden Veganern.

    Nur Menschen, die Nahrung zu einem Fetisch machen, können so handeln. Mir ist eigentlich noch nie ein Fleischesser untergekommen, der versucht hat, Veganer von einer anderen Ernährungsweise zu überzeugen. Das ist eine Bewusstheitsfrage. Als Vater eines Sohnes, der sich im Grundschulalter entschlossen hatte Vegetarier zu sein und das bis heute lebt, habe ich seine Meinung immer respektiert, und er hat gelernt, die Meinungen der anderen zu respektieren. Für ihn wurde über mehr als ein Jahrzehnt speziell vegetarische Gerichte zubereitet. Aber er hat sich bereits mit 14 Jahren gefragt, warum es „Soja-Huhn“ gibt, was ja nun nichts mit Soja zu tun hat und „wie Leiche auf dem Teller“ aussah. Auch heute sagt er noch: „Eine ausgewogene vegetarische Ernährung braucht keinen Schnickschnack.“

    • Toettchen sagt:

      Nicht „Soja“ sondern „Huhn“

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Dieses Einfordern von Toleranz gegenüber Menschen, die mit Ihrem Fleischkonsum katastrophales Leiden von Tieren in Auftrag geben ist nur einfältig und eben tatsächlich sehr ignorant. Wenn jemand findet, dass sein Gaumenkitzel das höllische Leiden eines hochsensiblen und im selben Ausmass wie der Homo sapiens leidensfähigen Lebewesens wert ist, bleibt mir nur absolutes Unverständnis für diese abstossende Kaltschnäuzigkeit.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Kein einziger Vorschlag ohne Tierquälprodukte. Zeitgemäss und verantwortungsbewusst sieht anders aus.

    • WildeHennne sagt:

      Lieber Hanspeter, steht hier irgendwo, dass das ein Veganer-Blog ist? Nein! Na also…

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Ihr Kommentar ist ein schönes Beispiel für das ignorante Mainstream-Unbewusstsein betreffend den weltweiten Nutztier-Holocaust.

        • WildeHennne sagt:

          Lieber Hanspeter, mit Schlagworten wie «ignorant», «Mainstream-Unbewusstsein» und Nutztier-Holocaust» machen Sie zwar Stimmung, sagen aber eigentlich null und nichts aus – ausser, dass Sie eine andere Meinung haben und Andersdenkende nicht tolerieren. Schwache Argumentation, Hanspeter, schwach…

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Wenn jemandem „Nutztier-Holocaust“ nichts sagt, ist tatsächlich Hopfen und Malz verloren. Dieser Holocaust findet statt – tagtäglich millionenfach und quasi alle schauen weg – wie damals im 3. Reich. Und damit Sie sich einen billigen Kommentar ersparen können: ich verharmlose damit nicht den barbarischen Mord an unschuldigen Menschen, die zwecks Abschlachtung in eine „minderwertige Rasse“ umbenannt wurden. Wie heute die „Nutztiere“.

    • Ruedi Widmer sagt:

      Aber Sie können doch abwandeln. Zumindest in Richtung vegetarisch hin, und wo immer Milch und -produkte gebraucht werden, können Sie auf Sojaprodukte umsteigen. Räucherspeckgeschmack bekommen Sie auch (mit ein wenig Phantasie) von scharf angebratenem Räuchertofu. Ausserdem: Man braucht es doch nicht jeden ‚Tag zu machen, aber so dann und wann… Wenn wir in Richtung des Fleischkonsums von vor 80, 90 Jahren kommen, ist schon viel erreicht. Weniger ist mehr, gar nichts, sprich: der mehr ider weniger unfreiwillige Verzicht macht nur verkniffen. Und verkniffen sind wir wahrlich schon genug in der Schweiz, oder?

  • tina sagt:

    ……..mmmmmmh njammnjamnjam…….

  • yvonne sagt:

    ist das wirklich Kuchenteig beim Käsekuchen? Sieht nicht so aus.

    • Gabriella Laura sagt:

      Ich hab’s mit Kuchenteig gemacht und war sehr gut. Könnte man vielleicht auch mit Blätterteig machen. Einfach probieren!

  • Adam Gretener sagt:

    Grüner Spargel ist für mich äusserst delikat. Und dann noch mit flüssigem Eigelb und krossen Weissbrot, der Wahnsinn. Ich persönlich würde allerdings den Parmesan weglassen, dünkt mich etwas zu stark, dafür einen Schnibbelchen getrüffelte Butter aus den Online-Shop, mit etwas Parmesan darin, bevorzugen.

    Eier, Check. Butter, Check. Spargeln auf den Weg nach Hause. Kaufen.

  • Valeria sagt:

    Sieht alles toll aus mit wunderschönen Fotos! Da bekomm ich sogar fast lust auf Spargel auch wenn ich den sonst gar nicht mag ;-)

  • Ruedi Widmer sagt:

    Oh Gott, und ich bin am Heilfasten…

    • Gabriella Laura sagt:

      Werde ich im Mai machen. Dann habe ich 10 Tage Sweet Home-Blog verbot!!

      • Déjà-vu sagt:

        Bitte nicht, die Überlebenschancen sinken sonst drastisch…

      • Ruedi Widmer sagt:

        Ja, das ist, glaube ich, auch besser so!
        Allerdings, jetzt bin ich schon bei Tag 8, Endorphin, Dopamin und alle möglichen anderen -ine schwappen mir durchs Hirn, und ich möchte nur noch Bäume ausreissen und bin derart asketisch unterwegs, dass ich mir zum Frühstück (=1 Kanne Käutertee ohne alles) ganz entspannt die Lauchwähe anschaue und völlig leidfrei dabei bleibe – keine bösen Entzugserscheinungen mehr. :-)
        Und in einer Woche werde ich mich dann wohl mit einer Babyportion der Spargeln wieder mal an fester Nahrung versuchen…

  • tststs sagt:

    Schoggimääääärenge…. so simpel und trotzdem bin ich noch nie auf die Idee gekommen… :-) Mhmmm….

  • Mmmmh, so mag ich das. :-)

  • Gabriella Laura sagt:

    Ohhhhhhhhhhhh Frau Kohler … da werde ich wohl alles ausprobieren müssen! Ihre Schuld wenn ich nicht mehr ins Bikini komme =)

  • Werner Luginbühl sagt:

    Der Käsekuchen sieht gut aus – aber, Frau Kohler, warum braten sie den Speck immer in fett an? Der sondert ja seinen Fett selbst ab, so dass am Schluss eh zu viel davon in der Pfanne ist…

    Zum letzten Bild: wann (oder wo) bitte schön haben gleichzeitig Erdebeeren, Trauben und Mandarinen Saison? Zur jeder Jahreszeit müssen doch mindestens 2 dieser 3 Früchte von der anderen Erdhalbkugel importiert werden und werden wohl schäusslich schmecken…

    • Adam Gretener sagt:

      Dann nehmen Sie eben andere Früchte…

    • nina sagt:

      das mit dem Speck-in-Öl-braten erschliesst sich mir auch nicht…. nach dieser Logik müsste man ih noch salzen!

    • Nico sagt:

      Hier geht es nicht um Religion oder Politik. Wenn Sie Ihren Speck ohne „ein bisschen Öl“ anbraten, so ist das Ihre Sache. Und dass Fr. Kohler „immer“ Speck in Öl anbrät stimmt auch nicht, siehe Speck-Avocado-Sandwich.
      Auch dürfen Sie gerne Ihre Saisonfrüchte kaufen wann und wo Sie wollen, aber sich hier mit Ihrem Nachhaltigkeitsfähnlein zu brüsten ist unnötig. Avocados wachsen übrigens auch nicht in der Schweiz.
      Ich bin froh um jede Kochinspiration, besten Dank dafür Fr. Kohler. Ob ich’s dann eins zu eins nachkoche, das entscheide ich und mache kein grosses Tamtam. Ich erzähle auch nicht jedem, der’s nicht wissen will, dass ich Speck in Falafel rein mache. Denn dann wären wir tatächlich bei der Religion…

  • lieberlecker sagt:

    Käseküchlein mit Lauch und Speck check
    Sandwich mit Avocado check
    Spargel mit pochiertem Ei check
    d.h. mir fehlen bloss noch zwei in der Sammlung ;-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Irene feldmann sagt:

    Lecker…..

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