Hübsches Anhängsel

Manchmal wird das Haus zu klein und ein kleiner Anbau ist gefragt. Das Architekturbüro Paul Archer hat mit diesem schlichten Anbau ein einfaches Reihenhäuschen in England aufgewertet.

Architektur: Paul Archer Design

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Die Erweiterung eines kleinen, englischen Reiheneinfamilienhäuschens ist mit einem schlichten, verschachtelten, weissen Anbau geschehen. Die zwei Flügel des Anbaus sind mit einem kleinen Innenhof verbunden. Grosse Fensterfronten öffnen sich auf diesen Patio und den Garten.
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Der Anbau wirkt wie eine Pavillon, die Fensterrahmen und einige Innenwände sind aus Holz. Das gleiche Holz wurde für die partielle Überdachung des kleinen Innenhofs benutzt.
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Im Anbau befindet sich ein grosser offener Wohnraum mit Wohnküche und Esszimmer. Der Innenausbau ist hell, weiss, freundlich und mit Säulen und verschieden hohen Decken raffiniert unterteilt.
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Das Holz, die Pavillonarchitektur und die Möbelwahl geben dem Anbau einen schicken, entspannt und leicht wirkenden Retrolook.
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Die Architektur wirkt durch die verschiedenen Ebenen der Fenster lebendig, wohnlich und interessant.

23 Kommentare zu «Hübsches Anhängsel»

  • Veronica sagt:

    An sich ist der Anbau nicht unschön. Aber es verschluckt das Haus. Wie klein ist das Haus? Es hat jedenfals 2 Stöcke und sieht durchschnittlich aus. .

  • Mario Monaro sagt:

    Ich finde es eine gute Lösung. Mir sind Kontraste lieber als „so ähnlich nachgebaut“. Wenn ich völlig frei gewesen wäre, hätte ich allerdings einen Neubau vorgezogen, denn diese englischen Reiheneinfamilienhäusschen finde ich nicht sehr attraktiv.

  • ines sagt:

    So viel Licht wie möglich!! Darum finde ich das gut. Grosse Fenster sind so toll!

  • Raphael Huber sagt:

    Ich finde den Anbau scheusslich. Allerdings finde ich auch, dass es jedem gegeben und erlaubt sein soll seine Träume zu verwirklichen und seinen Geschmack ausleben zu können. Schön das das dort geht, in der Schweiz wird der Kreativität meiner Meinung nach zu wenig Freiheit gelassen.

  • Fred sagt:

    Also ich find den Anbau selbst erstmal gar nicht so schlecht gemacht. Immerhin kein Sichtbeton wie in der Schweiz ;)
    Die Idee mit dem Sitzplatz als Innenhof ist nett, würde aber sicher eher in südlichere Gefilde passen wo man den Schatten benötigt.
    Ob ein Anbau einen Kontrast ringen soll oder sich harmonisch in den Altbau einfügen sollte, ist reine Geschmackssache. Aber bei der Hässlichkeit es Hauptbaus finde ich die Option, im gleichen Stil zu bauen, eher nicht pricklend. Also volle Punktzahl bei der Entscheidung, was Neues zu wagen.
    Inwieweit man so ein hadtuchfürmiges Grundstück bi 30cm an die Grundstücksgrenze bebauen sollte, ist vermutlich eine reine Geldfrage… mir wäre das einfach zu stickig.
    Und nun noch ein genereller Kommentar an Frau Kohler: bitte die Bilder vorher etwas genauer anschauen bevor man sie beschriftet. Es ist eben KEIN Reihenhaus (weil nicht direkt angebaut) und der Innenhof ist mitnichten überdacht.

    • P. Schenk sagt:

      Ach herrje – wieder mal ein ganz schlauer am Werk hier. Hauptsache man kann einen neunmalklugen Kommentar platzieren – gell Fred?
      Das Reihenhäuser nicht per se direkt angebaut sein müssen sondern auch leicht versetzt stehen können, sollte ein gewiefter Freizeit-Architekt wie sie ja eigentlich wissen. Und dass der Innenhof „partiell überdacht“ ist hat Frau Kohler ja ebenfalls korrekt wiedergegeben.

  • CM sagt:

    Ich finde, der weisse Anbau passt gut zum dunklen Backsteinhaus. Von „schlichtem Anbau“ kann aber wohl keine Rede sein.

  • Simon sagt:

    Gefällt mir sehr, schöner Kontrast zwischen alt und neu, rustikal und modern, dunkel und hell! Interessant wäre zu sehen wie der Altbau eingerichtet ist!

  • Markus sagt:

    Mir gefällt’s. Bin erstaunt dass das schlecht proportionierte Backsteinhaus mit den nachträglich eingebauten Dachfenstern hier soviel Zuspruch erhält.

  • Béla Ender sagt:

    Absolut hammermässig! Im Gegensatz zu den hierzulande anzutreffenden alt-neu-Kombinationen, wo die Anbauten tatsächlich wie Geschwüre aus zum Teil historischen Gebäuden herauswachsen, hat hier jemand den Mut und das absolute Gefühl für Ästhetik gehabt, die richtigen Proportionen umzusetzen. Perfekt. Und erst noch wohnlich. Und den Stänkerern sei gesagt: Das alte Häuschen war ja soooo schön….

  • Georg sagt:

    >Ironie an:
    Das sieht aus wie ein ausgedienter Messestand, welcher mit einem Tieflaster herangekarrt und nachts klammheimlich vor die alte Hütte der Eltern gestellt wurde. „Ist es nicht lieb von uns, dass wir zu euch wohnen kommen?“ > Ironie aus.

    Ich finde das weisse Haus schlicht und funktional. Innen sieht es sehr schön und gediegen aus. Von aussen betrachtet ist es sicher gewöhnungsbedürftig, da nur von einem Blickwinkel aus das Foto uns zur Verfügung steht.

  • Reto sagt:

    Ich finde es toll. Schön, dass sich jemand mal etwas traut. Es sieht nicht gewöhnlich aus. Hier wäre es natürlich absolut nicht möglich, denn die „was der Schweizer Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht“-Mentalität lässt sich auch an den einfallslosen Architekturen in den Städten erkennen. „Pfui, öppis Nöis!“

  • Filo Sof sagt:

    Menschmensch, das passt ja wie die Faust aufs Auge – zwei soo unterschiedliche Gebäude zusammengeprügelt.
    Das alte dunkel-düster, das neue weiss, mit viel Glas. Die Harmonie fehlt.

    • welschfreundlich sagt:

      Schauen Sie sich die CH-Botschaft in Berlin an: purer Kontrast, das ist eben das gewisse „Etwas“.Die erste Hälfte im Stil einer anderen Zeit, die zweite mit den heutigen Materialmöglichkeiten. Jeder Teil steht dann für sich selbst.

  • Katrin sagt:

    Der Anbau ist wirklich ein Fremdkörper, ein unpassendes Anhängsel. Ich frage mich, ob sich die Nachbarn darüber freuen, dass sie nun an diese Wand blicken müssen.

  • Kurt Müller sagt:

    Hier hätte man allein schon mit der Wahl eines passenderen externen Wandmaterials (z.B. Sichtbackstein oder dunkles Holz) eine bessere Integration ins Hauptgebäude erzielt.

  • Adrian sagt:

    Als alleinstehendes modernes Haus ok. Aber nicht als Anbau zu einem so schönen Backsteinhaus. Ich nenn das Verschandelung von Kulturgüter.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    alles viel zu modern. jeder yuppie hat heute das bedürfnis in einem rechteckigen, vollverglasten betonpalast wohnen zu müssen. natürlich auch hier – jedem das sein. ich finde halt holz heimelig.

  • Jasmin sagt:

    Alleinstehend schön, aber der Anbau passt meiner Meinung nach null zu dem „Haupthaus“. Und dies ist doch einer der wichtigsten Punkte bei einem Anbau.

    • welschfreundlich sagt:

      Aber eben, der Kontrast macht es aus. Alt und Neu getrennt ist spannender, als wenn man dem bestehenden Stil nachgeeifert wäre.

  • irene feldmann sagt:

    jedem das seine, ich persönlich finde das mega-ober-furchtbar!!!!

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