Das Wolkenhaus

Manchmal wünscht man sich, auf einer Wolke zu schweben. Das Wolkenhaus macht dies zumindest wohnmässig möglich. Die australischen Architekten McBride Charles Ryan haben es in einem Vorort von Melbourne als Anbau zu einem traditionellen edwardischen Haus gebaut. Die Verbindung von alt und neu sieht ganz einfach supercool aus!

Architektur: McBride Charles Ryan

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Eine Art moderne, gemütliche Höhle mit viel Ausblick auf den kleinen Garten mit Swimmingpool. Das Wolkenhaus ist eine Verlängerung, ein Anbau eines bereits bestehenden Reihenhauses.
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Die Form des Wolkenhaus entspricht der einfachen Vorstellung, die ein Kind von einer Wolke hat. Die Fensterfront öffnet sich in den Garten mit dem langen, L-förmigen Swimmingpool. Die verschiedenen Formen wirken frisch, frech, gewagt und beweisen, dass Unerwartetes auch auf  kleinem Platz möglich ist und beleben die Umgebung.
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Die wolkenartige Form bietet der Familie, die hier wohnt, einen geschützten, Geborgenheit vermittelnden Platz, der als Esszimmer benützt wird.
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Als Verbindung zwischen den unterschiedlichen Räumlichkeiten ist ein knallroter Küchenkubus eingebaut. Er ist ein Durchgang zwischen dem bestehenden Haus und dem neuen angebauten Wolkenkomplex.
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Und so sieht das Haus von vorne aus. Wie in einem kleinen Märchen gehen die Bewohner hier von einer Welt und Zeitepoche in eine ganz andere.
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Damit die so ganz verschiedenen Hausteile eine Art Verbindung haben, hat das Architektenteam im Interiorbereich des alten Hauses alles weiss gelassen und einen poppigen, geblumten Teppich eingesetzt.

Keine Kommentare zu «Das Wolkenhaus»

  • maja sagt:

    Der Pool in der L-Form finde ich auch klasse. Wichtig ist doch, dass man ein paar Längen schwimmen kann.

  • hp sagt:

    Das Wohngefuehl (Bild 2) ist etwa dasselbe wie das an der Einweihungsparty des Uetlibergtunnels. Gute ideen sind gut, wenn der Hauptzweck damit verbessert/verstaerkt (oder zumindest nicht komprimittiert) wird.

  • Roswitha sagt:

    Einfach toll….!!!

  • Thomas Müller sagt:

    Ja, genau so ist es, wie es auch Adam Gretener treffend formulierte:

    Zitat „Leider finden unsere Baukommissionen immer noch 50-Grad-Satteldächer als Mass aller Dinge. Plus Pastell-Farben als Anstrich und graue oder rote Ziegel oben drauf. Am besten noch Buchsbäume vor dem Haus.“

    Dem ist wohl nichts mehr anzumerken, ausser dass uns unsere Normierungswut, „Dorf- oder Stadtbildschutz“ oder noch ganz fantasielos verkümmern lässt! „Denkmalpfleger“ müssen so denken, ansonsten werden sie wohl kaum einen Job finden, wo sie „pflegen“ können, auf dass unsere Dörfer und Städte noch langweiliger werden oder genau so bleiben, wie sie sind …!

  • Paul Pluto sagt:

    catchy, iconic, knallig, aber ich weiss nicht, ob die vermittelte gemütlichkeit ankommt. der blumenteppich und die gefüllten türblätter dagegen kommen auch bei mir an. irgendwie hat das alte oft mehr charme.
    schade wenn die architekten mehr mut als gespür haben.

  • Roggi Peter sagt:

    Einfach geniale Architektur. Wohl nicht zufällig in Australien! Gratulation an die Architekten.

  • Adam Gretener sagt:

    Nicht schlecht, gefällt mir sehr gut. Leider finden unsere Baukommissionen immer noch 50-Grad-Satteldächer als Mass aller Dinge. Plus Pastell-Farben als Anstrich und graue oder rote Ziegel oben drauf. Am besten noch Buchsbäume vor dem Haus. Das müssten wir echt mal überwinden.

  • etoile-filante sagt:

    Ich mag’s und die rote Küche ist der absolute Knaller!

    • Adam Gretener sagt:

      Die rote Küche ist echt Hammer, obwohl Lindgrün ja meine Lieblingsfarbe ist. Australier haben einen Flick ab, darum finde ich dieses Land auch so reizend.

      Da kann man sich auch ein Haus aus leeren PET-Flaschen bauen und niemanden kümmert es.

  • martin sagt:

    definitiv in apple (icloud) fan ;-)

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