So richtet Mann eine Junggesellenbude ein

Männerbuden sind Spielzimmer für Erwachsene. Damit sie stilsicher daherkommen und Mann auch mal eine Frau einladen kann, lohnt es sich, ein wenig Zeit zu investieren, sich schön einzurichten und in gute Stücke zu investieren. Hier finden Sie 12 Einrichtungstipps und Shoppinganregungen. Teil 3 der Sweet-Home-Männerwoche.

atelier pfister
1 DIE ERSTEN MÖBEL:
In den meisten Wohnungen stehen immer noch Möbelstücke aus der Junggesellenzeit. Schöne Stücke überleben länger, machen mehr Freude am Wohnen und begleiten uns oft ein Leben lang. Daher lohnt es sich von Anfang an, auf Qualität und Design zu achten. Wenn Sie von zu Hause ausziehen, sich Ihre erste Wohnung einrichten, beginnt im Prinzip Ihre Wohnbiographie. Anders als im WG-Zimmer oder im Studentenheim, ist eine Wohnung das erste richtige Zuhause, und so sollte es sich auch anfühlen. Gutes Schweizer Design zu erschwinglichen Preisen bietet Atelier Pfister an. Hier sehen sie unter anderem das Bett Ftan und den Schrank Diesse, beides Stücke, mit denen Mann auch beim Zusammenziehen mit der Liebsten, oder bei Familiengründung gut weiter wohnen kann.
Kibisi slice_03
2 GANZ SCHÖN IN ORDNUNG:
Es gibt sie nicht, die charmante Unordnung. Wenn Sie jeden Abend über leere Pizzaschachteln und Bierdosen steigen müssen, ist das kein Willkommen-Zuhause-Gefühl und törnt auch jeden Gast ab, besonders Frauen. Um Ordnung zu schaffen, brauchen Sie Ablagefläche und Stauraum. Dieses neue Regalsystem Slice von Kibisi können Sie nach Belieben vergrössern, verkleinern und in die Länge oder Höhe ziehen.
Pfister
3 WIE MAN SICH BETTET, SO SCHLÄFT MAN:
Ein rundes Bett vermittelt ein James-Bond-Feeling und passt perfekt in eine Junggesellenbude. Es lässt sich gut im Raum platzieren und lädt auch zum Abhängen mit einem Game oder guten Film ein. Wichtig ist auch, dass ein Bett immer gemacht ist. Legen Sie eine kuschlige Decke darüber und lassen Sie die Kissen herausgucken. Das Bett heisst California und ist erhältlich bei Pfister.
rich brilliant and willing / &tradition
4 RÜCKEN SIE ALLES INS RICHTIGE LICHT:
Weisse Wände und Deckenleuchte mitten im Raum sind absolute Stimmungskiller. Wenn Sie Atmosphäre möchten, beleuchten Sie am besten punktuell mit Steh- und Tischleuchten. Hängeleuchten geben diskreteres Licht, wenn sie tief hängen, zum Beispiel über einem Tisch. Diese zwei Leuchten passen gut in eine Männerwohnung. Beide sind stilmässig weit entfernt von Omaleuchten mit Rüschenschirmen. Die Leuchte links wirkt fast wie ein Mikrofon, damit können Sie auch mal Rockstar spielen. Sie ist von Rich Brilliant Willing. Die Leuchte rechts kokettiert auf eine raue Art mit Industrieprodukten und ist ein charmantes Designstück der dänischen Firma &Tradition.
LIGNE ROSET TOGO
5 WÄHLEN SIE EINEN SITZPLATZ IN DER ERSTEN REIHE:
Gemütliche Sofas sind die angenehmsten Mitbewohner. Das erste Sofa ist oft ein ausgedientes Erbstück. Das erste Sofa, das Sie sich selber kaufen, kann sie, wenn es ein tolles Stück ist, treu durchs Leben begleiten. Es lohnt sich also, ein wenig zu sparen und in ein Lieblingsofa zu investieren, zum Beispiel in ein Togo von Ligne Roset.
TIMOTHY OULTEN
6 FINDEN SIE IHREN STIL:
Ein persönlicher Wohnstil ist so etwas wie ein Spiegel Ihres Lebens und Ihrer Passionen. Auf dieselbe Art, in der Sie ihre Lieblingshemden und Pullover aussuchen, können Sie auch Dinge zum Wohnen wählen. Der grosse Unterschied ist aber, dass Einrichtungsgegenstände länger in Gebrauch sind. Persönliche Dinge sammeln sich langsam an. Vermeiden Sie es also, sich zu schnell neu und perfekt einzurichten, das würde dann eher wie im Hotel wirken. Lassen Sie Ihre Einrichtung wachsen. Ein schöner, unkomplizierter Wohnstil ist beispielsweise der Industrial Chic. Der amerikanische Designer Timothy Oulten setzt ihn sehr wohnlich um.
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7 LERNEN SIE KOCHEN:
Immer Pizza bestellen kann ganz schön langweilig, teuer und ungesund werden. Lernen Sie kochen, denn erst wenn in einer Wohnung gekocht wird und ab und zu Einladungen stattfinden, lebt sie und wird zum echten Zuhause. Versuchen Sie, Rezepte aus guten Kochbüchern nachzukochen. Lassen Sie sich von Fernsehköchen und Kochvideos inspirieren. Zwei berühmte Köche, deren Rezepte Sie zum Teil einfach nachkochen können, sind Gordon Ramsey und Jamie Oliver.
gro Samsung
8 BLEIBEN SIE COOL:
Füllen Sie Ihren Kühlschrank nicht nur mit Bier, sondern auch mit feinen Salaten, Kräutern, Saucen und Champagner. Vielleicht müssen Sie  ja mal ein spontanes Mitternachtsdinner zaubern. Der coole Kühlschrank ist von Gro Samsung.
VSOIVHS
9 ZEIGEN SIE SICH GASTFREUNDLICH
Vielleicht braucht ein guter Freund einen Platz zum Schlafen, weil er zu Hause rausgeworfen wurde oder eine interessante Reisebekanntschaft kommt plötzlich in Ihre Stadt. Beweisen Sie Gastfreundschaft und halten Sie immer ein paar Zahnbürsten, frische Tücher und extra Bettwäsche bereit. Die Multifunktionsgarderobe ist von Studio Taschide und die Honesty Stamps von Thorsten van Elten.
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10 GEBEN SIE IHRER WOHNUNG IHREN SOUND:
Erst mit dem eigenen Soundtrack kommt ein richtiges Zuhause-Gefühl auf. Dieses superschöne Wireless-Audiosystem habe ich beim Interiordesigner Toby Alleyne-Gee gesehen. Es erinnert ein wenig an ein Retroradio und ist auch in Beige-Gold mit braunem Lederhalter erhältlich. Es heisst Beoplay 12 und ist von Bang&Olufsen.
Wohngeist
11 ZEIGEN SIE, WAS SIE KÖNNEN:
Nun haben Sie die Chance, alles so zu gestalten, wie Sie es im Kopf haben. Wer handwerkliches Talent hat, kann oft mehr als nur ein Regal zusammenmontieren. Auch in Mietwohnungen lohnt es sich, das eine oder andere einzubauen. Dieser luxuriöse und absolut perfekte Werkzeugschrank ist handgemacht und von Wohngeist.
beovision 10
12 SCHALTEN SIE AUCH MAL AB:
Und den Fernseher ein. Ein Abend auf dem neuen Sofa mit einem guten Film gibt Ihnen die Chance, sich mit Ihrer Wohnung anzufreunden. Dieses Prachtexemplar von B+O beweist, dass auch ein Fernseher schön sein kann. Beovision 10 von Bang & Olufsen.

55 Kommentare zu «So richtet Mann eine Junggesellenbude ein»

  • max sagt:

    Tschuldigung, aber die Möbel von „Wohngeist“ sehen aus wie IKEA nur 15mal so teuer. Als alleinstehender langsam egrauender Junggeselle auf Brautschau will ich einer allfällig zukünftigen die Freiheit lassen, selber einzurichten, wie es ihr gefällt. Also gebe ich sicher nicht so viel Mordsgel aus, um alles in drei Jahren in das Brockenhaus zu bringen.

  • Mel sagt:

    ohje,

    es geht hier um design und produktvorschläge und nicht maßgaben. wer das nicht verstanden hat, hat den sinn solcher und ähnlicher seiten/blogs nicht verstanden, ist frustriert oder nimmt sich zu wichtig, sorry.

    ich kann mir die präsentierten objekte nicht alle leisten, sie sind mir aber eine inspirationsquelle.
    wer günstigere alternativen findet, kann sie doch gerne hier als kommentar hinterlassen mit link! wär doch mal mehr als unproduktives nörgeln ;)

    LG
    Mel

    ps: an die versammelte männlichkeit: wir damen regen uns doch auch nicht darüber auf, dass interiordesigner und nicht -designerinnen uns schöne wohnungen einrichten. guter geschmack kennt kein geschlecht. alles andere ist engstirnig und kindisch.

  • theresa binder sagt:

    Summa summarum ein Vorschlag:
    Warum nicht mal Wohnungen vorstellen, die weniger als 1000 bis 2000 Franken gekostet haben und doch alles beinhalten, was mensch zum Wohnen braucht. Unmöglich? Mitnichten, die gibt es und sind erst noch sehr hübsch und gemütlich.

  • Manuel sagt:

    Danke liebe Vorredner, ihr habt vieles auf den Punkt gebracht.

    Anscheinend ist fuer die Autorin Stil direkt mit Geld korreliert.
    Eine Jungesellenbude darf nach naemlich nach guenstiger Jungesellenbude aussehen, solange sie einigermassen Stil hat (das geht auch mit Ikea und Brocki Moebel) und nicht grad dreckig ist.

    Und jetzt mal ganz ehrlich: Zuerst muss ein Weiblein erst mal in die Wohnung kommen wollen. Das ist doch die grosse Kunst. Aber vielleicht nimmt der Jungeselle solches Pfister Designerzeugs am besten in den Ausgang mit, das macht bestimmt Eindruck. Dafuer kann er seinen Charme ruhig zu hause lassen.

  • Dave sagt:

    Vieles wurde ja von meinen Vorrednern bereits gesagt, ich erlaube mir das ganze noch in einem Wort zusammezufassen: Grauenhaft. Die Einrichtung entspricht, abgsehen von der Seesicht auf Bild 5, überhaupt nicht meinem Geschmack und meiner Definition von Gemütlichkeit und Männlichkeit. Ganz abgesehen davon fehlt mir (m/25) das nötige Kleingeld für diese Staubfänger. Alleine der Arbeitstisch (ZWINGEND!) zu diesem absolut hässlichen und unzweckmässigen Werkzeugschrank, der übrigens in den Keller gehört, schlägt laut Homepage des Herstellers mit knapp 8000.- zu Buche! Wer leistet sich sowas und arbeitet dann auch noch wirklich damit? Generell spreche ich den vorgestellten elektronischen Geräten, allen voran dem Kofferradio, jegliche Qualität ab: Zu unpraktisch, zu leistungsschwach, zu wenig durchdacht. Übrigens die Frau, die mir ernsthaft ein Jamie Oliver/ Gordon Ramsy-Kochbuch schenken würde, habe ich definitiv zum letzten Mal eingeladen…

  • babuse sagt:

    ich finde es wenig einladend,wenn das bett in der mitte des zimmers steht!es gibt (mir) nicht das gefühl von geborgenheit.habe das selber mal ausprobiert,und festgestellt,dass es nur ein optischer hingucker ist.

  • Claudia sagt:

    Nun ich finde, man kann sich ruhig ein paar Designerstücke leisten, natürlich nicht alles sofort, aber Klassiker begleiten einen wirklich ein Leben lang und mein Mann und ich schlafen heute noch in einem Bett gemeinsam (mit 42)! dass er aus seiner Junggesellenwohnung mitgebracht hat. Und unser Haus beinhaltet noch ein paar weitere Möbel die jeder selber mitbrachte… meine Alessi Dosen habe ich auch noch alle… die sind mittlerweile 20 Jahre alt und immer noch schön.

  • lukas sagt:

    hm, mir missfällt der imperativ ohne irgendein augenzwinkern im text…

  • Frank Rosebrock sagt:

    Also so grauenhaft unpersönlich, gestylt und unterkühlt hätte ich nie wohnen wollen. Vor lauter Design überhaupt keine Wohnambience mehr. Wer fühlt sich da noch wohl, zuhause? Ich hab lieber was Gebrauchtes, nicht zu sehr Zusammenpassendes, gemischt mit Selbstgebautem, alles nach praktischen Gesichtspunkten „arrangiert“. Kostet nicht viel und lässt einen uneingeschränkt sich selbst leben anstelle einer getünchten Fassade für Gäste.

  • Marcel sagt:

    Ja klar, Mann richtet ja nur aus einem Zweck seine Bude ein, damit es dem Weibchen das vielleicht mal hinabsteigt aus seinem Turm ja auch gefällt.
    Falls man solche Artikel wirklich ernst nehmen soll, zeigen sie nur, wie verquert und abgehoben die Ansprüche mittlerweile sind. Und mal ehrlich, es geht doch um den Menschen, nicht um seine Einrichtung, oder?

  • 08/15 sagt:

    das grosse und einzige Problem ist: wenn Frau und Mann zusammen ziehen hat der Mann rein garnichts zu sagen! Eingerichtet so wie die Frau (allefalls noch wie es ihren Freundinnen gefällt) es will und mitnehmen darf der Mann nur in Ausnahmefällen etwas aus seiner alten Wohnung. Das erleb ich in meinem Umfeld immer wieder. Da wird von Frauenseite beim Mann alles und jedes aus seiner Vergangenheit ausradiert.

    • Marcel sagt:

      Das kommt mir bekannt vor. Und man darf dann darüber diskutieren, ob der eigene Fernseher nicht gar etwas gross ist und die Wohnlichkeit beeinträchtigt. Der Fernseher ist geblieben, die Frau nicht…

      • Kaia sagt:

        Da hast du leider wirklich die falsche Frau erwischt. Mein Mann ist zwar ohne eigenes Mobiliar in meine durchaus hübsche Wohnung eingezogen, aber wir haben trotzdem Stück um Stück meiner „Junggesellinnen-Bude“ durch neue, gemeinsam ausgewählte Teile ersetzt. Ich habe nur da selbst entschieden, wo er eher gelangweilt erklärte: „ist mir wurscht“. Und der Fernseher kann auch mir nicht gross genug sein…

    • Widerspenstige sagt:

      Köstlich…Sätze wie ‚Da wird von Frauenseite beim Mann alles und jedes aus seiner Vergangenheit ausradiert..‘ stimmen mich heiter. Was willst du denn…deine Vergangenheit mitnehmen in Form von Jukebox, Bierdosensammlung unter dem Bett…oder mit einer FRAU zusammenziehen und die Gegenwart geniessen mit ihr in vollen Zügen?!

      Naja…einige lernen es einfach nie… ;-)

  • Martin von Arx sagt:

    Liebe Marianne Kohler Nizamuddin. Sie illustrieren in ihrem Artikel, ein sehr utopische Vorstellung eines Junggesellen. 99% der Junggesellen haben nicht das nötige Kleingeld für eine Designwohnung und die Miete für eine Loft. Das Klischee des unordentlichen Bier trinkenden und nur Fastfood essenden Junggesellen ist ebenso überholt. Vielleicht wissen sie es noch nicht, aber sterile Designerwohungen sind absolut „Out“.

  • László D. Pauli sagt:

    Träum Deinen Männertraum nur weiter, liebe Marianne und back Dir Deinen Junggesellen, denn in der Realitöt sind alle anders und dass ist gut so!
    Meine erste und auch spätere Wohnung sah und sieht ganz anders aus: grosser Fernseher, satte Boxen, viel inderektes Licht, Bar und lautloser Kühlschrank in Griffnähe, kein Champagner, dafür edler Rotwein in diskretem Gestell. Einzig der Kühlschrank und der Tiefkühler ist frauenbesuchstauglich, da ich auch für mich koche, womit ich nicht Fertigpizza und co. meine, auch nicht Deine Rezepte, dafür Haute-Cuisine.
    Die Werkzeuge gehören in den Hobbikeller oder in den Hobbiraum! Dort zeige ich meinem Besuch die Slotcar Rennbahn. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, dass diese Rennbahn unheimlich erfolgreicher ist als die olle Briefmarkensammlung, denn emanzipierte Frauen sind zutiefst in ihrer Selle auch kleine Jungs. Alles Weitere unterliegt meiner Diskretion!

  • Simon sagt:

    Form follows function – Sonst wirkt es doch eher krampfhaft (10-12)…

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Volltreffer für den Nagel. Dieser Befund kann auf die meisten Einrichtungs-Versuche von Snobs angewendet werden.

  • Stephan sagt:

    Also Jungs, Ihr habt sie verstanden… Bevor Ihr Eurer Elternhaus verlässt müsst ihr ca. 50’000 CHF für die Wohnungseinrichtung zusammengespart haben. Ob dieses Konzept aus Italien stammt, wo man nicht vor 35 von mia Mamma wegzieht?

    Mein Tip zum Thema lautet ganz simpel: Brockenhaus, Ricardo… Wenn man dann mit einer Frau gemeinsam eine Wohnung (auch wenn Frau Kohler vemutlich eine Villa erwarten würde) bezieht, kann man sich überlegen, ob man sich hin und wieder mal eine gutüberlegte Freude machen will (z.B Natuzzi Sofa, ein brauchbares Auto oder so ein Pfister-Bett).

    Naja, dieser Blog richtet sich ja generell an Grossverdiener oder glückliche Erbschaftsbezieher, denn ich sehe meist nur unerschwingliches Zeugs, wenn ich mich aus Langeweile hier reinklicke…

    • Philip sagt:

      Voll einverstanden. Hatte mein bequemes Junggesellen-Sofa vom Brockenhaus, für 30.-, und ich habs 8 Jahre später für 30.- auf Ricardo verkaufen können :). Aber es soll Leute geben, die gern in einem unpraktischen Design-Museum wohnen, und stolz sind auf ihr 3000-Franken-Sofa von Atelier Whatever. Sollen sie.

      • lukas sagt:

        was ist daran so schlecht, wenn jemand auf sein 3000CHF sofa stolz ist? übrigens ist das in der sofa-szene wohl auch nicht so viel :)

  • sepp z. sagt:

    interessant, wie frau eine junggesellenwohnung einrichten würde, wenn das nötige kleingeld zusammen ist.
    ich als mann finde – wenn schon auf was gutes erstes gespart werden soll – die paar zehntausend fränkli sind besser in ein gutes stück kunst investiert, welche die leeren räume zu füllen vermag: eine skulptur, ein lichtobjekt, ein wandfüllendes gemälde. und eine matratze zum schlafen.
    den ganzen plunder – sofa, lampen mit rüschen, werkzeugkasten etc – kauft ihr noch genug früh, wenn ihr mit einer frau zusammenzieht und kinderplanung angesagt ist.
    my 5 cents.

  • Yvonne Gut sagt:

    „Es gibt sie nicht, die charmante Unordnung“ – welche Teufelin hat Dich denn geritten, als Du diese Schroffheit zu Papier brachtest…

  • Bäm sagt:

    Eine gut eingerichtete Junggesellenbude erfüllt mindestens eins der folgenden Kriterien:

    – Staub
    – Ecken wo sich Unordnung ansammelt
    – leere Bierflaschen/-dosen
    – ungewaschene Wäsche die herumliegt
    – Ungewaschenes Geschirr

    Alles andere ist unglaubwürdig! Ein Bremshebelloses Fixie findet sich in der Schweiz schon gar nicht, und die ersten Möbel kaufen alle bei Ikea, sicher nicht Pfister!

      • Marco Webber sagt:

        Korrekt! Ikea rockt! Ausserdem müssen mindestens zwei Lautsprecher grösser als das Gemüsefach im Kühlschrank sein :-)

        Liebe Frau Kohler Nizamuddin, uns normalen Männern fehlen weder Stil noch das Wissen, wo man solche Dinge kaufen kann, sondern einfach das nötige Münz.
        Und übrigens hatten alle meine Wohnungen normale Zimmer und nicht solche Turnhallen. Aber es ist durchaus verständlich, dass den entsprechenden Frauen jene Männer gefallen, die sich sowas Teures so teuer einrichten können. Die werden sich eben an keinem Jahrestag lumpen lassen und auch den Valentinstag vergolden. Bequem und sehr praktisch für die exklusive Schuhsammlung ;-)

        Meine Ikea-taugliche Freundin ist viel echter und mir lieber.

    • Marcel Z. sagt:

      Stimme Dir in allem zu, Bäm- bis auf den letzten Punkt: Ich habe in meiner Junggesellenbude Jahrelang mit einer Second Hand-Matratze, einem alten Bügelbrett als Esstisch, einem roten Lederfauteuil von Poltrona Frau (Ausstellungsstück), einer Starck-Leuchte, zwei geschenkten Panton-Chairs fom Papi und vielen Büchern gelebt. Ein Salontischchen vom Brocki kam dann später noch hinzu. Kostenpunkt damals total: Etwa 4 Tausender alles zusammen- ein Betrag, der bei meinen Kollegen alleine schon in der CD-Sammlung steckte. Oder im Töff. Oder in einem mehrmonatigen Trip nach America… Seien wir ehrlich: Viele Junggesellen stecken das Geld lieber in etwas anderes, als Möbel. So klamm, wie andere Kommentatoren oben schreiben, sind nur die wenigsten Junggesellen.

  • Fabien sagt:

    Wann kommt der Mann, der den Frauen die Einrichtung ihrer, pardon, Bude erklärt? Naja Schweizerinnen, bes. Zürcherinnen, sind eben tief in ihrer Seele Lehrerinnen. Wers braucht …

  • der profi sagt:

    alles etwas angestrengt..

    entweder mann hat’s oder eben nicht

  • Baumgartner Tobias sagt:

    Grundsätzlich coole Ideen! Für so eine Einrichtung muss man wiedereinaml einen sehr guten Job haben. B&O, Timothy Oulton oder auch das Togo Sofa haben ihren Preis. Ich finde man kann ruhig weniger Geld investieren und trotzdem eine richtige Männerbude machen!
    ….und Sound kommt aus einer richtigen Soundanlage und nicht aus diesem kleinen Designerteil ;-)

  • Paul Mircher sagt:

    Wer kann sich schon solche schickimicki designermöbel leisten, ausser vielleicht Söhnchen aus reichem Haus? Atelier Pister und günstig, das ist ein Widerspruch in sich. Sorry, aber das Bett Ftan für 2300.- ist doch ein Witz oder? Wenn jemand ein günstiges „Futon-Designer-Bett“ möchte soll sich mal nach dem Designer Tojo (http://www.tojo.de/cms/front_content.php?idcat=4) erkunden. Diese Better gibts schon für ca. 500.- (auch in der Schweiz, Google hilft weiter) und sind meiner Meinung nach viel innovativer. Für 2300.- kann ich beim Schreiner ein Bett nach meinen Wünschen anfertigen lassen. Von B&O müssen wir gar nicht reden, ein 46″ B&O TV für ~8000.- :D

    In der Garage steht dann noch die MV Agusta F4 RR neben dem Pagani Huayra…

  • Oli S. sagt:

    Ist ja ganz nett gemeint, oder vielleicht doch ein Scherz? ;) Sie sind sich darüber im Klaren, dass Sie sich in einem Preissegment bewegen, bei welchem man fünfstellig verdienen sollte? Deshalb bestehen die meisten ersten Einrichtungen dann doch eher aus schwedischen Klötzen denn aus Designerstücken.
    Ausserdem ist der Satz „Schöne Stücke überleben länger, machen mehr Freude am Wohnen und begleiten uns oft ein Leben lang.“ schlichtweg nicht zutreffend. Denn meisten passen beim Zusammenzug mit dem Partner nicht zusammen, spätestens nach einigen Jahren wird eine gemeinsame Einrichtung gekauft. Mein Tipp hier: Genau deshalb kriegt man sowas auch mal ganz güstig gebraucht.

  • Markus Kammermann sagt:

    Man merkt schon sehr stark, dass der Artikel von einer Frau und aus ihrer Sicht geschrieben ist!… Der Artikel ist ein Widerspruch in sich selbst. Man könnte auch einen Artikel schreiben wie denn eine Wohnung einer Single-Frau aussehen sollte – nach Wunsch von Männern…

    • Jonas der Rebell sagt:

      Bingo! So ein Beitrag nennt man „Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Männer“. Wann begreifen die Weiber, dass wir Männer auch mal unter uns sein wollen? Ich würde mir meine Junggesellenwohnung nie und nimmer von einer Frau einrichten lassen.

  • Marcel Z. sagt:

    Die Leuchte auf Abbildung 4 habe ich wochenlang im Fenster einer Parterre-Wohnung gesehen, und war kurz davor, sie dem Besitzer abzukaufen, weil ich dachte, sie sei ein selbst gefertigtes Unikat- doch jetzt weiss ich, dass sie eine echtes Serienprodukt ist: Genial, ein Objekt, dass es mit Sicherheit noch ins Metropolitan Museum of Modern Art in New York schafft, wetten?

  • Christoph sagt:

    Soweit ich weiss ist der Kühlschrank vorn GRO nur ein Konzept aus dem Jahr 2001. Den hast nie gegeben, und wird’s glaub auch nie geben…

    • Fix sagt:

      Warscheinlich ist die Konzeptversion kaputtgegangen vor lauter Salat-auf-Vorat, oder der Designer hat gemerkt, dass das Putzen unten drunter voll schlecht geht, bzw man halt auch immer muss. Aussderdem hat auch die Tür so eine „Schmutzfängerkante“ oben (kann man noch putzen wenn Tür offen) und seitlich (kaum zu putzen, klemmt sich eher die Finger ein). Desweiteren, kann ich mir nicht vorstellen, dass man einen optimalen Wirkungsgrad kriegt wenn man das Ding stellen oder legen kann (Kühlrippenform, Kreislauf etc). Ach ja … der Strom kommt ja aus der Steckdose (wenn man mehr braucht kommt auch mehr :-). Gedanken frei nach dem Motto Man(n) denkt praktisch weiter … Gruss

  • Martin Lampe sagt:

    coole Ideen für den Mann

  • Claudia sagt:

    Ein Mann mit dem Sofa Togo beweist echt Stil! Mein Lieblings-Sofa!!!
    Ja schaut Euch bitte den Blog an liebe Männer!

  • Christian Imfeld sagt:

    B&O oder Bang & Olufsen mit E bitte. Das sollten Sie aber wissen, geschätzte Frau Kohler Nizamuddin. ;-)

    • admin sagt:

      Danke für den Hinweis. Das ist dem Korrektorat entgangen. Die Redaktion.

      • Nicole sagt:

        Und nächstes Mal vielleicht auch mal eine andere Firma erwähnen, denn es gibt noch andere schöne Fernseher und schöne Lautsprecher….
        Hat denn die Firma für die ausgedehnte Werbung wenigstens ein ordentliches Inserat bezahlt?

  • Ulrich sagt:

    Liebe Marianne
    Männer stehen voallem auf funktionelles – klar, gut aussehen darfs auch. Aber was bei mir und vielen anderen Männern nicht geht ist das kleine Ding wo der Sound raus kommen soll….die vorgestellte Kiste ist gerade genügend um ein Bad oder die Garage zu beschallen….ok es passt in einen Picknickkorb.
    Wo Sound draufsteht, soll auch Sound rauskommen – mir fehlen richtige Männerboxen!!
    ;-)

  • Ein Mann mit einem solchen Werkzeugschrank daheim finde ich heiss. :-)

    • Couldn't let it .... sagt:

      Dann können Sie ja mal bei meinem Grossvater anklopfen, der hat so einen ;-)

    • Tom sagt:

      Der Werkzeugschrank ist in der Tat wunderbar. Fast zu schön für den schnöden Gebrauch :-)

    • Mike sagt:

      Und niemand merkt, dass keine Wasserwaage und kein Meter drinn ist LOL. Ausserdem sind die Schraubenzieherer etc. nicht von PB und somit *weit weg von perfekt*

      • Felix sagt:

        ja, ein stylishes Objekt, gut zum bluffen und für den Umsatz des Verkäufers! Sicher nicht zum Arbeiten!
        Deine Mängelliste lässt sich weiterführen. Wo ist der Hammer, mit dem man die Stechbeitel auch mal zum Stemmen in Hartholz einsetzen könnte? Und wo eine anständige Beisszange? Die Hälfte der kleinen Feilen würde man gerne hingeben für eine grosse, schwere Raspel… Nie würde ich meinen mittlerweile ziemlich mitgenommenen selbstgebauten und eingerichteten Werkzeugkasten dafür hingeben.

        Ausserdem: Zum etwas in der Wohnung einbauen sind als Ausgangspunkt Lamello und ein paar grosse Schraubzwingen tauglicher. Sieht aber nicht so ‚cool‘ und ’stilvoll‘ aus…

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        Kein Phasenprüfer, kein Batterietestgerät, kein Kreuzschraubenzieher, keine Dübel, keine Hilti Klopfbohrmaschine, u.s.w.
        Das oben abgebildete Ding ist kein brauchbarer Werkzeugkasten, schon eher ein Setzkasten für pupärtäre Weibchen;-)

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        gemeint ist pupertär:-)

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