Kleines, modernes Wasserschloss

Burggraben oder natürliches Gewässer schützten die Schlossherren einst vor Angreifern und verliehen den Schlössern eine ganz besondere Romantik. Was für ein Schloss gilt, gilt auch fürs  Einfamilienhaus. Die wunderschöne holländische Villa Rotonda von Bedeaux de Brouwer Architecten wirkt wie ein kleines,  modernes Wasserschlösschen.

Architektur: Bedeaux de Brouwer Architecten
Quelle: Designboom

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Umgeben von einem flachen Pool, Schutzmauern und Bäumen, wirkt die Villa Rotonda auf eine moderne, schlichte Art romantisch und verträumt. Der Grund für diese Bauweise ist allerdings weniger romantisch. Die Architektur bietet Schutz und Privatsphäre vor dem Verkehrskreisel, der sich in unmitelbarer Nähe befindet.
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Durch die grosse Fensterfront werden die Grenzen zwischen Natur und  Architektur aufgehoben. Es wirkt, als würde der Wasserteich bis ins Wohnzimmer reichen. Durch die schützenden Mauern wirkt das Haus sehr geheimnissvoll und es entsteht viel Privatsphäre für die Familie.
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Vor einer der Schutzmauern befindet sich ein Garten. In der nächtlichen Beleuchtung wirken Haus und Garten gemütlich und einladend.
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Durch die Schutzmauern und das umliegende Wasser wird das Haus zu einer Art Insel.
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Gut abgeschirmt öffnet sich die Villa Rotonda mit einer grossen Fensterfront zum geometrisch angelegten Garten. Die verschiedenartigen, teils gedeckten Bereiche laden zum Zusammensitzen, Essen oder Spielen ein.
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In modernen Schlösschen wird gearbeitet. Umgeben von Wasser, mit Aussicht auf die umliegenden Bäume und geschützt von stolzen Mauern macht diese sicherlich besonders viel Freude.

30 Kommentare zu «Kleines, modernes Wasserschloss»

  • Mike M. sagt:

    Ganz ehrlich Leute . . wem dies gefällt soll es auch haben. Ich würde liber in eine alte Burg ziehen! Da schwirren noch zusätzlich im alter Gemäuer Geister herum, und dies gratis!
    Spass beiseite! Die einen lieben sowas, die Anderen Beton. . sind wir doch froh gibts verschiedene Geschmäker. Sonst wäre das Leben sowas von öde!

  • Marie sagt:

    Schön ist es auf jeden Fall… aber wirkt irgendwie ziemlich „kalt“ – ich meine jetzt vor allem die Architektur. Das Wasser find ich lustig, braucht aber bestimmt viele Vorbereitung und Pflicht, vor allem im Herbst und Winter… also eh unpraktisch…

  • Rima sagt:

    …..ich gebe meinen Senf auch noch dazu….Ja, irgendwie total schön, klug, schlicht….aber wahrscheinlich ist dieser Schlossgraben schon eher unpraktisch….und schade, mit der Innenarchitektur wird wird gegeizt….wir sehen fast nichts. Aber so ist auf jeden Fall die Privatsphäre geschützt……

  • Veronica sagt:

    Rotonda und Wasserschloss. Dass passt doch nicht zum U-Haus?
    Ich bin mir nicht klar über die obere Fensterreihe. Gleiches Zimmer als die untere Reihe oder doch ein Stock?

    Das letzte Foto macht mich ungemächlich. Böses Aussicht auf den toten Wand mit dunkles Wasser davor.

    Hatte gerne noch Fotos vom Interiör gesehen.

  • Angelika Eicher sagt:

    sicher auf seine Art schön, aber nicht um darin zu leben – das Leben ist nicht durchgestylt, ein paar wilde Pflanzen können helfen!

  • Bernhard Vontobel sagt:

    Sehe viele grosse Fenster. Aber keins zum öffnen!

  • Vedi Sonsez sagt:

    Die Villa Rotonda ist wohl eher eine Kopie: Siehe Weltaustellung 1929 in Barcelona – der Deutsche Pavillon vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe…

    • Alex Zatelli sagt:

      Alle Entwürfe übernehmen etwas. Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Eas ist ja nur ein Haus, kein Momument.

  • Ohne das Projekt genau zu kennen,die innenräumlichen Zusammenhänge, kann ich dennoch feststellen, es handelt sich um gut gestaltete Teilbereiche und Details, bis hin zur letzten Aufnahme aus dem Gartenbereiche, wo dann offensichtlich die konsequente Durchgestaltung verlassen wurde !

  • Simon Herder sagt:

    Ich vermisse den Eames Lounge Chair und den obligaten Corbusier LC6 Esstisch. Da ist wohl dem Bauherrn das nötige Kleingeld ausgegangen…. :-)

  • Ella Müller sagt:

    „Villa Rotonda“? ich kann nichts Rundes entdecken… Ansonsten schön.

    • Irene M. sagt:

      …das wollte ich auch gerade schreiben… noch weniger „rotondo“ geht wohl kaum. Entweder soll das wohl ein Scherz sein oder der Besitzer (so reich er auch sein möge) hat keine Ahnung von Fremdsprachen. Das tröstet doch auch wieder etwas… ;-)

      • Marianne Kohler sagt:

        Ich denke die Villa trägt den Namen nach dem nahen Verkehrsrondell. Das war ja auch der Grund dem Haus diese Privatsphäre zu verleihen.

  • sanja sagt:

    Hach, das will ich haben. Sofort.

  • stylewatch sagt:

    Einfach wunderbar! Und genial!

  • Georg Porter sagt:

    Leider sehr steril, Ein Schlösschen ist übertrieben. Die Architekten haben leider nur eine quadrarische und rechteckige Formensprache gelernt. Die formale Gestaltung lässt zu wünschen übrig. Das Auge stösst überall an eine Wand, dabei ist doch im Leben die weich geformte Weitsicht gefragt.

  • marie sagt:

    …jetzt weiss ich endlich, weshalb ich euromillions spiele.
    ja, so lässt es sich leben.

  • Déjà-vue sagt:

    Sehr schön! Ich liebe klare Formen. Wäre gerne mal zu Gast als Burgräulein …

  • Edith Hugentobler sagt:

    GUTE IDEE—ABER –STEHT DAS WASSER—GERUCHSANFÄLLIG UND MÜCKENFALLE.

    • Alex Zatelli sagt:

      Sie waren siche noch nie in den Niederlanden, im Land des Wassers. Ahnungslsoe Kommenatre, das.

  • Manuel sagt:

    Also nochmals für Langsame: Das mit der Mauer verstehe ich, hat aber der „flache Pool“ (kann man da drin baden oder ist er nur optisch?) auch irgendwelche Funktion bezüglich Privatsphäre oder Lärmschutz? Das Haus ist ganz nett, aber die infos dazu furchtbar knapp gehalten.

    • Karin Gut sagt:

      Der Pool den Hausmauern entlang ist wohl nur für die Optik. Das Problem ist der Herbst: Alles voller Laub, das man mühsam herausreinigen muss, wenn man nicht den Übergang zum Teichmoor haben will….

      • Alex Zatelli sagt:

        Ja schrecklich! Keine klinische pflegeleichte Reinheit.

      • Manuel sagt:

        Sag mal Alex, was ist dein Problem? Weder verlangt hier jemand klinische Reinheit noch bist du der Einzige, der jemals in den Niederlanden gewesen ist. Der Goldfischteich rundherum ist wirklich schön und über die Mücken in Holland weis ich in der Tat wenig bescheid, aber: Wenn dieser Tümpel nicht mit sehr viel Aufwand dauernd vom Laub gereinigt wird (echt mühsam im Bereich des letzten Bildes) ist da in kürzerster Zeit kein Goldfisch mehr drin, sondern ein Moor. Natürlich wärs auch dann noch schön, man könnte z.B. ein Schilfwäldchen reinpflanzen.
        Architektur muss meiner Meinung nach nicht immer nur funktional sein, aber diesbezüglich ist der Teich eine Tragödie. nicht nur wegen der Reinigung des Teiches, sondern auch wegen der Scheiben: Da sie sich nicht öffnen lassen, muss man mit den Gummistiefeln in den Teich, um sie zu putzen. Man muss sicher oft dahinter weils in Holland nicht immer gerade herunter regnet (Merke Alex: War auch schon da) und das Haus einiges an coolness einbüsst, wenn man da durch verschmierte Gläser schaut. Zedem spritz bei Regen auch immer Wasser aus dem Teich mit allerhand Dreck an die Scheibe hoch, mit dem braunen Rand unten kommt dann etwas Schmuddel-Feeling auf. Etwas Algen in den Ecken passt aber evtl. ganz gut zu einer Burg.
        Damit wir uns verstehen: Nehmen würd ich das Gehütt also auch.

  • Nora sagt:

    Wunderbar! Zeitlos…

  • Alex Zatelli sagt:

    Ach diese Nordländer.

    Wie sie Moderne mit hergebrachten Formen und Materialien herstellen – einfach herrlich. Unprätentios, elegant, wohnlich, gezellig-hyggelig, und zeitlos.

    • Thomas Meier sagt:

      Tja, in der Schweiz geht das schon mal gar nicht, wegen dem Denkmalschutz.

      • Alex Zatelli sagt:

        Bitte?

        All diese abgesehenen Swiss-Boxen, aus Beton und Glas und Stahl? Alles der Wunsch von Bildli-Architekten und geltungssüchtigen Bauherren. Kein Denkmalschutz, ja kein Bauamt mischt sich da ein.

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