Schneiden und legen, statt kochen!

Manchmal hat man einfach keine Lust zu kochen. Besonders im Sommer ist das Brutzeln und Braten nicht immer attraktiv. Eine kalte Platte kommt da gerade recht. Sie macht ein Essen so richtig schön unkompliziert und kann toll aussehen. Kalte Platten eignen sich als schnelles Abendessen für eine Person, für die ganze Familie oder für eine spontane Einladung. Hier finden Sie ein paar Anregungen zum Schneiden und Legen von Leckerbissen.
good mood food

Eine Art Salate Nicoise – flachgelegt 

Statt einen Salat zusammenzumischen und in einer Schüssel anzurichten, legen Sie einfach die Zutaten schön auf eine Platte. Hier liegen würziger Ruccola, gekochter Lachs, grüne Spargeln, Oliven, harte Eier, grüne Bohnen und Zitronen schön nebeneinander auf einem grossen Holzbrett. Mit ein wenig Olivenöl und gutem Brot gibt das ein gutes, gesundes und frisches Essen ab. Tipp:  Nachhaltig gefischten Thunfisch aus der Dose verwenden und Gemüse vom Vortag. Andere feine Mischungen sind zum Beispiel: Feta, Peperoni, Zwiebeln, Oliven, Tomaten, Gurken serviert mit Tsatziki oder Stangensellerie, Rüebli, Fenchel, Nüsse, Käse und Lattichbblätter mit einem amerikanisch inspiriertem Thousand-Island-Dip. Dafür Mayonnaise mit Ketchup, Salz, Pfeffer, dem Saft einer Zitrone und einigen Schnittlauchringli mischen. (Bild über: Good Mood Food)

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Das «Picnic sur l’herbe» auf dem Tisch 

Manchmal kann auch ein Essen aus dem Papier ganz schön stilvoll sein. Servieren Sie edle Käse im Papier mit Chutney, knusprigem Bauernbrot und gutem Wein. Da hat man doch gleich das Gefühl, irgendwo auf dem Land zu picknicken.

Rezept für ein schnelles Tomaten-Pfirsich-Chutney:

Braten Sie eine gehackte Zwiebel mit ein wenig Olivenöl an und geben Sie 500 Gramm gehäutete Tomatenstücke mit 3 gehäuteten, in Stücke geschnitten Pfirsichen dazu. Braten Sie sie mit und geben Sie dann einen Esslöffel Balsamico-Essig,  1 Kaffeeelöffel Honig und Salz und Pfeffer bei. 20 Minuten köcheln lassen und abgekühlt servieren. Das schnelle Chutney bleibt ca. 1 Woche im Kühlschrank frisch. (Foto: John Cullen)

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Italianità zu Hause

Die schnellste kalte Platte ist eine italienisch inspirierte mit italienischen Wurstwaren und Schinken, Parmesankäse, Oliven, Trauben und eingelegten Antipasti wie Artischocken. Servieren Sie dazu Focaccia. (Bild über: Gianino)

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Ein Fernsehteller vom Feinsten

Besonders an einem Gewitterabend ist ein gemütliches Dinner vor dem Fernseher passend. Stellen Sie eine Fernsehteller zusammen, wie hier mit Crackers, Käse, Dips, Gemüse, Früchten und Gurkensandwiches mit Vollkorntoastbrot.

TIPP: Den besten Fernsehteller gibt es in der Münchner Trendbar Schumanns. Hier servieren sie einen Teller mit drei langen, belegten dunklen Vollkornbroten. Diese sind bestrichen mit Butter und jedes ist anders belegt. Eines mit Käse, eines mit Landrauchschinken und eines mit frisch gemachtem, noch warmem Roastbeef. Dazu gibt es Meerrettichschaum und feine Essiggurken. Ein Must für jeden Münchner Besuch und eine Inspiration zum Nachmachen zu Hause. (Bild über: Healthy Inspirations)

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Früchte in Fülle

Eine grosse Früchteplatte, wie sie in italienischen Hotels serviert wird, ist eine wunderbare, feine und elegante Nachspeise, die alle lieben. Schneiden Sie die meisten Früchte auf und lassen Sie einige ganz. Mischen Sie auch Beeren darunter.

Tipp: Bestreuen Sie die aufgeschnittenen Früchte mit ganz wenig Puderzucker, das sieht schön aus und unterstützt die Süsse der Früchte (Danke Alexandra und Margit).

Keine Kommentare zu «Schneiden und legen, statt kochen!»

  • Widerspenstige sagt:

    So gluschtig arrangiert, danke Marianne! :-)

  • Leonie sagt:

    Das sieht wirklich fein aus. Allerdings würde ich unbedingt empfehlen, die Bohnen auf Bild 1 zu kochen. Sonst kommt’s gar nicht gut.

    • maira sagt:

      Das sind keine Bohnen sondern Oliven!!!!!

      • Marianne Kohler sagt:

        Das Gemüse wie Spargeln, grüne Bohnen oder Kartoffeln muss man selbstverständlich kochen. Ich empfehle im Blog gekochtes Gemüse vom Vortag zu nehmen, Sie können aber auch eingelegte Antipasti oder auch mal was aus der Dose nehmen. Diese Rezepte sind, wie alle im Sweet Home Blog, Anregungen, die selbstverständlich individuelle Interpretationen offen lassen.

      • Ruth sagt:

        Maira, gemeint sind natürlich die Stangenbohnen zwischen den Eierhälften und Zitronen rechts auf dem Bild.

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