Heile Welt und Hamburger – BBQ wie in den Fifties

Das heisse Wetter lockt in den Garten und an den Grill. Laden Sie Freunde zu einem Grillfest ganz wie in den Fifties ein. Dazu gehören hübsche Sommerkleider, Sandalen oder Ballerinas, eine poppige Schürze und viele raffinierte Grillutensilien für die Grillmasters, Rock-'n'-Roll-Musik, glückliche Gesichter und natürlich Hamburger. Lassen Sie sich von diesen supereinfachen Grillrezepten von anno dazumal verführen.
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Hamburger mit Kräuterbutter 

Mischen Sie 100 Gramm Butter mit je 1 Esslöffel gehackter Petersilie, Schnittlauchringli, Schalotten, Senf. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Paprika. Formen Sie 6 Fleischballen aus ca. 1 kg feinem Rindshackfleisch (am besten lassen Sie sich dieses vom Metzger aus gutem Steakfleisch machen). Nun geben Sie in jeden Fleischballen ein Stückchen Kräuterbutter und formen die Ballen zu Plätzchen. Grillieren Sie die Hamburger nach Geschmack entweder ganz durch oder «medium» bzw. «medium rare». In der Zwischenzeit halbieren Sie 6 Hamburgerbrötchen und toasten sie die Brothälften kurz auf dem Grill. Belegen Sie die Brötchen mit den Burgers. Servieren Sie Ihren Gästen eine Auswahl an Füllungen wie Essiggurkenscheiben, Zwiebelringe, Ketchup und Mayonnaise. (Bild über: The Niftie Fifties)

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Zitronenpoulet

Lassen Sie sich ein ganzes Poulet vom Metzger in Stücke schneiden. Raspeln Sie die Schale von 2 Zitronen und mischen Sie sie mit 2 Esslöffel Olivenöl, 1 Kaffeelöffel Zucker, 1/2 Kaffeelöffel Paprika, 1 Kaffeelöffel Knoblauchpulver, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Marinieren Sie die Pouletstücke ca. 3 Stunden. Grillieren Sie die Pouletstücke und servieren Sie diese zu einem Reissalat. (Bild über: The Niftie Fifities)

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Cheeseburger

Lassen Sie sich vom Metzger Steakfleisch zu Hackfleisch verarbeiten. Rollen Sie für jede Person einen guten, grossen Burger damit (1 Steak gibt einen Burger). Würzen Sie die Burger mit einer Mischung von Pfeffer, Paprika, Zucker, Knoblauchbutter und Salz und grillieren Sie ihn nach Geschmack. Belegen Sie die Burger mit einer Käsescheibe. Dafür eignen sich zum Beispiel Emmentaler, Gruyère oder Fontina. Halbieren Sie Hamburgerbrötchen und rösten Sie die Brothälften kurz auf dem Grill. Servieren Sie die Cheeseburger mit Essiggurkenscheiben und Cocktailsauce. Dazu passt ein Kartoffelsalat. (Bild über: Vintageadbrowser)

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Zigeunerspiesse

Stecken Sie auf lange Metallspiesse abwechslungsweise Steakstücke, Schalotten, Cipollata, Peperonistücke und Specktranchen. Bestreichen Sie die Spiesse mit einer Marinade von Olivenöl, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und Paprika und lassen Sie diese ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Nun sind die Spiesse grillbereit. Schön regelmässig drehen und grillieren bis die Würstchen braun und gut durchgebraten sind.

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Bereiten Sie einen Gewürze-Rub zu mit 1 Kaffeelöffel Cayennepfeffer, 1 Kaffeelöffel Paprika, 1 Kaffeelöffel Knoblauchpulver, 1 Kaffeelöffel Salz, 1 Kaffeelöffel Pfeffer und 3 Esslöffel braunem Zucker. Nun reiben Sie die eine Seite des Steaks tüchtig damit ein und lassen sie bei Zimmertemperatur 1 Stunde ruhen, umdrehen, die andere Seite einreiben und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Nach Geschmack grillieren. Zum Beispiel mit Knoblauchbrot servieren.

14 Kommentare zu «Heile Welt und Hamburger – BBQ wie in den Fifties»

  • Jax sagt:

    Wo finde ich Knoblauchpulver und Knoblauchsalz?

  • Dä Dave sagt:

    Tolle rezepte, gelungener rahmen (USA in den 50gern). Sehe mich gezwungen, bestimmt jedes rezept mindestens einmal zu testen. Und ja nicht fixfertighamburgers kaufen, selber liebevoll fleishkneten ist das einzig wahre.

  • Dave sagt:

    @realo: Realo for President! :-D

  • Daniel sagt:

    Solche BBQ vermisse ich in unserem Land. In den USA gehört sowas praktisch jedes Wochenende dazu!

  • Sandro Knecht sagt:

    …und übrigens….einen Hamburger ist man NIE mit Messer und Gabel (daran erkennt man in den USA und in Grossbritannien jeweils die Europäer)! Einfach in zwei Teile schneiden und dann wird mit den Händen gegessen! En guete!

    • Tom sagt:

      …….Sandro, das ist ja toll, dass man in Grossbritannien jewils Europäer erkennt…….im Gegensatz zu den Briten die keine Europäer sind?

      • Sandro Knecht sagt:

        ….Tom – Briten sind Europäer, klar.
        Aber wenn man Grossbritannien (oder auch Irland) kennt oder mal in diesen Ländern gelebt hat weiss man, dass die Briten (Engländer, Waliser, Schotten) und/oder die Iren (Iren der Republik sowie auch Nordiren) zwischen Kontinentaleuropäer („the Continent“ oder eben „Europeans“) und den „Inseleuropäer“ (Britische Inseln) unterscheiden.

  • realo sagt:

    der artikel heisst ja auch „heile welt und hamburger…“ und nicht „wie habe ich spass mit gemüse.“

  • Mili sagt:

    Wie sieht’s mit vegetarischen Ideen aus? – Es gibt viele leckere fleischlose Grillspezialitäten, wie zum Beispiel gefüllte Champignons!

    • Marcel sagt:

      Vegetarische Ideen? Aber doch nicht in den 50ern… Das wäre wohl nicht authentisch…

      • Röbi Sutter sagt:

        Ich würde ehrlich gesagt von diesem Blog nicht gerade tolle Vegi-Rezepte erwarten. Dafür gibt’s leute, welche sich wirklich mit der vegetarischen Küche auskennen und super Ideen liefern können.

    • Morten Lupers sagt:

      In den 50ern wurden Vegetarier in Amerika wohl von McCarthy persönlich verhaftet und eingekerkert… Aber du hast natürlich recht, man könnte ja mit Zutaten, die’s in den 50ern schon gab (hehe) historisch authentische Gerichte für den Grill kreieren. Ein kreativ gefülltes Käsesandwich (viel Kräuter, Gemüsetranchen mit einem leckeren Spezialkäse), zum Beispiel. Als Vegi kann einem die Grillsaison nach fünf Zentnern Maiskolben und Quornschnitzeln schon vor dem Hochsommer auf den Pinsel gehen… In Olivenöl und Knobli marinierte Zucchetti- und Auberginentranchen am Spiess aufgefaltet sind auch super, bei relativ tiefer Grilltemperatur. Pilze gehen auch immer…

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