So entsteht ein kleines Reich

Wärme, Freundlichkeit, Ruhe und Inspiration: Worauf es ankommt, damit Ihr Zuhause zum persönlichen Universum wird.

Kaum steigen wir jeweils bei unserer Station aus dem Tram oder kommen zurück von einem Spaziergang, stellt Miss C., unser Hündchen, ihr Schwänzchen so hoch, wie sie kann, und wedelt besonders euphorisch. Klar, wir kommen nach Hause – in unser Reich. Das Zuhause ist ein kleines Universum, in dem wir uns besonders wohl, geborgen und glücklich fühlen. Ich erinnere mich, dass ich früher, als ich noch angestellt arbeitete, über Mittag immer kurz nach Hause fuhr, wenn es Probleme oder Unstimmigkeiten im Büro gab. Zu Hause komme ich am besten zu mir selbst und schöpfe Kraft. Ich glaube, vielen Menschen geht es so. Also ist es wichtig, wie man sein Reich gestaltet. (Bild über: Historiska Hem)

Freundlichkeit

Wenn man die Tür aufmacht und eintritt ins eigene Revier, wünscht man sich vor allem eines: Freundlichkeit. Das ist die Eigenschaft, die alles andere, wie Wärme, Geborgenheit oder Entspannung, ganz automatisch beinhaltet. Besinnen Sie sich dabei echter Freundlichkeit. Genauso wenig wie im gesellschaftlichen Umgang mögen wir daheim oberflächliche Floskeln. Echte Freundlichkeit in der Einrichtung bedeutet: frische Blumen, Stühle und Sessel, die einen mit offenen Amen empfangen, warmes Licht und Dinge, die wir lieben. (Bild über: Coco Kelly)

Platz für Kreativität

Damit man Wurzeln schlagen kann in seinem Zuhause, braucht es Orte zum Schaffen und Kreieren. Auch sind Dinge, die inspirieren, von grosser Bedeutung. Richten Sie sich solche Orte ein. (Bild über: Coco Kelly, Foto: Katya de Grunwald für Anthropology)

Inspiration

Und gönnen Sie sich Dinge, die Sie lieben und die Sie auch sehen können. Stapeln Sie Bücher, in denen Sie ein bisschen schmökern möchten, stellen Sie frische Blumen ein, umgeben Sie sich mit Bildern und Fotos von Menschen und Situationen, an die Sie sich gern erinnern. (Bild über: Brunch on Chestnut

Rückzugsgebiete

Genauso wichtig wie Aktivität ist der Rückzug. Vor allem, wenn man nicht allein wohnt oder oft Gäste hat, braucht eine Wohnung Nischen und Ecken, aber auch Möbel, die Privatsphäre bieten. (Bild über: Dwell Beautiful

Ruhe

Ruhe ist auch eine optische Angelegenheit. Stellen Sie nicht alles total voll, aber schaffen Sie auch keinen rigorosen Minimalismus. Versuchen Sie, eine Ausgewogenheit zu schaffen mit der richtigen Wahl und dem richtigen Stellen von Möbeln und Dingen. Wählen Sie Farben, die Ihnen guttun. (Bild über: Molitsy Blog)

Kraft

Sehen Sie Ihre Wohnung als Kraftort. Umgeben Sie sich mit Dingen, die Ihnen persönlich Kraft vermitteln. Das können Fundstücke aus der Natur sein, eine bestimmte Farbigkeit, aber auch Bücher mit starken Geschichten oder feinen Rezepten. (Bild über: Etre mieux)

Gefühl

Wohnen bedeutet nicht nur sein, schauen und tun, sondern ist auch eine grosse Gefühlssache. Unterstützen Sie das mit Sinnlichkeit, und achten Sie darauf, dass man Dinge gern anfasst, dass es gut riecht und ein schönes Licht hat. (Bild über: Coco Kelly)

Grosszügigkeit

Egal, ob man nun gern Gäste hat oder lieber ungestört zu Hause ist: Grosszügigkeit und Offenheit sind Eigenschaften, die sehr viel zum Wohnglück beitragen und ein Zuhause zu einem echten Reich machen. (Bild über: Bungalow Classic)

Credits: 

Blogs und Magazine: Bungalow Classic, Coco Kelly, Etre mieux, Dwell Beautiful, Molitsy Blog, Brunch on Chestnut,
Immobilienagenturen: Historiska Hem

3 Kommentare zu «So entsteht ein kleines Reich»

  • Marusca sagt:

    Alles wunderbar, aber ein Tischtuch, das so zerknittert ist, wie auf Bild 1 sieht einfach furchtbar ungepflegt aus, Leinen hin oder her, Trend oder nicht Trend.

    • Sebastian Fogfey sagt:

      Ich stimme dem zu – aber aus anderem Grunde: Es sieht farblich auf dieser Aufnahme etwas schmutzig aus. Zudem ist es viel zu lange. Das hängt einem beim hinsetzen in den Beinen herum…
      Ansonsten: toller Beitrag von Frau Kohler – wie stets.

  • Bufi sagt:

    Wunderschöne Bilder und Texte. Kompliment und Dank!

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