Das wird ein Festessen!

Vom Champagnercocktail bis zum Zimtapfeldessert: Lassen Sie sich von diesen 10 Rezepten fürs Weihnachtsdinner inspirieren.

Kochen und geniessen ist ein wichtiger Teil der Festtage. Wissen Sie schon, was Sie dieses Jahr zubereiten? Wenn nicht, dann finden Sie hier einige Anregungen. Der Truthahn, mein persönlicher Klassiker, den es bei uns jedes Jahr am Weihnachtstag gibt, ist dieses Mal nicht auf der Rezepteliste. Wer aber ein gutes Rezept für den Weihnachts-Truthahn sucht, findet dies natürlich auf Sweet Home: Rezepte für ein traditionelles Weihnachtsdinner! (Bild über: Adventures in Cooking) 

1 — Champagnercocktail mit Granatapfel

Ein guter Drink gehört zum Festessen. Dieser Champagnercocktail mit Granatapfel ist festlich, elegant und kommt bestimmt gut an. (Bild über: Cool Mum Eats

Zutaten Granatapfelsirup:

Zubereitung Granatapfelsirup:

500 ml Granatapfelsaft

75 g Rohzucker

Den Granatapfelsaft pressen Sie wie Orangensaft aus halbierten frischen Granatäpfeln. Anschliessend kochen Sie den Saft mit dem Zucker auf. Wenn es sprudelt, stellen Sie die Hitze runter und köcheln alles etwa 40 Minuten, bis es etwa 2,5 dl Sirup ergibt. Anschliessend den Sirup abkühlen.

 

Zutaten Drink:

Fertigstellung:

30 ml Cointreau

15 ml Granatapfelsaft

Champagner, Crémant de l’Alsace oder Francia Corta

Granatapfelkerne

Rosmarinzweiglein

Geben Sie einige Granatapfelkerne in ein Champagnerglas. Giessen Sie den Sirup und dann den Cointreau dazu. Füllen Sie mit dem Champagner auf und dekorieren Sie mit einem Rosmarinzweiglein.

 

2 — Tortellini al Brodo

Tortellini al brodo gehören in Italien auf den weihnächtlichen Festtagstisch. Versuchen Sie Tortellini selber zu machen. Das entspannt, ist meditativ, und Sie wissen für einmal genau, was wirklich in Ihren kleinen Pastawundern steckt. (Bild über: Cool Chic Style Fashion)

Zutaten Füllung:

Zubereitung Füllung:

70 g Kalbshackfleisch

80 g Parmaschinken

70 g Schweinsfilet, gehackt

80 g Mortadella

150 g Parmesan, gerieben

1 EL Petersilie, fein gehackt

2 Salbeiblätter, fein gehackt

1 Ei

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

2 EL Butter

 

Braten Sie das Schweinefleisch und das Kalbfleisch mit dem gehackten Salbei in Butter an. Abkühlen. Mischen Sie das gekochte Fleisch mit allen anderen Zutaten in einer Küchenmaschine und würzen Sie die Mischung mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. 

Zutaten Teig:

Zubereitung Teig und Fertigstellung:

4 Eier

400 g Mehl

Verquirlen Sie die Eier. Geben Sie das Mehl auf eine Arbeitsfläche und machen Sie in der Mitte eine Mulde. Geben Sie die Eier in die Mitte und vermischen Sie alles zu einem Pastateig. Lassen Sie den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Anschliessend wallen Sie den Teig mit einer Pastamaschine aus, sodass er etwa 6 mm dick ist. Schneiden Sie etwa 5 cm grosse Quadrate. Geben Sie in jedes Quadrat ein bisschen Füllung und formen Sie Tortellini.

Kochen Sie die Tortellini in guter Fleischbouillon gar. Sobald diese an die Wasseroberfläche kommen, sind sie gar. Ich nehme dafür die Bouillon von Kuster, die ich bei meinem Metzger finde. 

3 — Glasiertes Filet im Speckmantel

Dieses Gericht ist einfach, geht unkompliziert und schmeckt sehr weihnächtlich. (Bild über: Closet Cooking

Zutaten:

Zubereitung:

1 Schweinsfilet

etwa 10 Tranchen Speck

je 1 KL Salz, Pfeffer, Paprika

3 Sternanis, zerstossen

1 EL Zucker 

1 KL Oregano, getrocknet

3 EL Orangenkonfitüre

2 EL Dijonsenf

Olivenöl

Mischen Sie Salz, Pfeffer, Paprika, die zerstossenen Sternanis und den Zucker mit dem getrockneten und ein wenig zerriebenen Oregano. Reiben Sie das Filet mit der Gewürzmischung ein und umwickeln Sie das Filet mit den Specktranchen. Anschliessend das umwickelte Filet im Olivenöl rundum anbraten. Nun geben Sie das Filet in einer Gratinform in den 200 Grad heissen Backofen und rösten es etwa 15 Minuten. Dann mischen Sie die Orangenkonfitüre mit dem Senf. Das Filet mit der Mischung bestreichen und weitere 7–10 Minuten im Backofen rösten.

4 — Erbsli mit Rohschinken

Jedes Festessen braucht mehrere Sorten Gemüse. Diese luxuriösen, delikaten Erbsli gehen schnell und schmecken fantastisch. (Bild über: The Chunky Chef

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg gefrorene Erbsli

100 g Rohschinken, in Streifen geschnitten

1 Schalotte, in Ringe geschnitten

0,5 dl Sherry, süss

1 dl Bouillon

2 EL Butter

1 KL Mehl

Salz und Pfeffer

Geben Sie 1 EL Butter in die Pfanne und braten Sie den Rohschinken knusprig. Nehmen Sie den Schinken heraus und stellen Sie ihn zur Seite. Anschliessend geben Sie die restliche Butter bei und braten die Schalottenringe transparent und duftend. Nun das Mehl untermischen und den Sherry und die Bouillon unter Rühren dazugiessen. Danach die gefrorenen Erbsli beigeben und köcheln, bis sie gar sind. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Rohschinken beigeben und servieren. 

5 — Birnen-Käse-Tarte

Als vegetarisches Hauptgericht eignet sich diese raffinierte Tarte. (Bild über: Coley Cooks)

Zutaten Teig:

Zubereitung Teig:

200 g Mehl

1 Prise Salz

100 g Butter, kalt

0,5 dl Wasser

Raffeln Sie die kalte Butter mit der Röstiraffel. Mischen Sie das Mehl mit dem Salz und geben Sie die Butterflocken dazu. Reiben Sie alles zu einer krümeligen Masse und formen Sie eine Mulde. Geben Sie das Wasser in die Mitte und formen Sie einen Teig, den Sie nicht kneten sollten. Wallen Sie den Teig aus, wobei dies am einfachsten zwischen zwei Backpapieren geht. Geben Sie den Teig mit den Backpapieren in die Backform und stellen Sie ihn im Kühlschrank 40 Minuten kalt. Anschliessend nehmen Sie ihn heraus und belegen das obere Backpapier mit Backperlen oder Bohnen. Im 200 Grad heissen Backofen 15 Minuten backen. Anschliessend die Backperlen entfernen und das obere Backpapier ablösen. Nochmals 15 Minuten golden backen.

Zutaten Füllung:

Zubereitung Füllung und Fertigstellung:

1 Schalotte, in Ringe geschnitten

1 EL Thymianblättchen

2 EL Butter

1 dl Rahm

1 dl Crème fraîche

3 Eier

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

1 Birne, in feine Scheiben geschnitten

150 g Kartoffeln, gekocht

100 g Roquefort, zerbröselt

100 g Ziegenfrischkäse

100 g Baumnüsse

1 EL Honig

Geben Sie die Butter in eine Pfanne und erhitzen Sie sie. Dünsten Sie die Schalotte an und geben Sie die Thymianblättchen bei. Belegen Sie den Tortenboden mit den Schalotten und dem Thymian. Anschliessend geben Sie die Kartoffelwürfel darauf und legen die Birnenscheiben in einer schönen Anordnung darauf. Die Eier mit dem Rahm, der Crème fraîche, dem Ziegenfrischkäse, etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss mischen. Es macht nichts, wenn der Ziegenfrischkäse Klumpen macht. Giessen Sie die Mischung über die Birnen, verteilen Sie die Roquefortbrösel und Baumnüsse darauf und träufeln Sie etwas Honig darüber. Die Tarte etwa 30 Minuten backen – wobei die Eiermischung fest sein muss. 

Rosenkohl 

Rosenkohl gehört zumindest in England ganz einfach auf den weihnächtlichen Festtagstisch. Dieses coole Schaufenster habe ich letztes Jahr bei Liberty fotografiert. Es kokettiert mit einem Cockney-Reim. 

6 — Rosenkohl auf Brandy-Orangen 

Die kleinen, grünen Kohle sind supergesundes Wintergemüse. Sie schmecken fantastisch und festlich mit Orangen und Brandy. (Bild: Christies Corner)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Rosenkohl, gerüstet und halbiert

1 Orange, Saft und abgeriebene Rinde

1 Handvoll gedörrte Preiselbeeren

2 EL Butter

1 dl Bouillon

2 EL Brandy

Salz, Pfeffer

Braten Sie die Rosenkohlhälften in 1 Esslöffel Butter an, geben Sie die Bouillon bei und kochen Sie sie einige Minuten, bis sie noch leicht knackig sind. Flambieren Sie den Rosenkohl mit dem Brandy und geben Sie den Saft und die Schale der Orange, den zweiten Esslöffel Butter und die Preiselbeeren bei. Köcheln Sie alles kurz, bis die Sauce sirupartig wird. Würzen und servieren.

7 — Süsskartoffelstampf 

Eine feine Beilage geben gestampfte Kartoffeln ab, besonders wenn sie so raffiniert sind wie diese. (Bild über: Damn Delicious

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Süsskartoffeln

500 g Kartoffeln

50 g Butter

5 dl Milch

1 dl Rahm

Salz, Muskatnuss, Pfeffer

1 Prise Zimt

1 KL Honig

Süsskartoffeln und Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Gemüsebouillon weichkochen. Mit dem Stampfeisen fein verstampfen. Die Milch und Butter aufkochen, mit einer Prise Muskatnuss und Zimt würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Honig unter die Kartoffeln rühren. 

Zutaten Garnitur:

Fertigstellung:

1 Handvoll Salbeiblätter

100 g Speckwürfeli

2 EL Butter

Die Speckwürfeli und Salbeiblätter in der Butter knusprig braten und mit der Butter über den Kartoffelstampf geben.  

8 — Filet im Teig

Dieses vereinfachte Filet im Teig hat einen glamourösen Verwandten, das Filet Wellington, welches mit Foie gras im Blätterteig gebacken wird. Unser Filet hat Pilze, Schinken und Kräuter – und ist ebenfalls ein festliches Essen, das etwas hermacht und fantastisch schmeckt. (Bild: Moi

Zutaten:

Zubereitung:

1 Kalbsfilet, ca. 1 kg

1 EL Olivenöl

1 EL Butter

250 g Champignons

3 EL gehackte Kräuter wie Thymian, Estragon und Petersilie

1 EL Dijonsenf

Salz und Pfeffer

2 EL Butter

10 Tranchen gekochten Schinken

1 dl trockenen Weisswein

1 Packung Blätterteig, rechteckig ausgewallt

2 Eigelb

Braten Sie das Kalbsfilet in Butter und Olivenöl rundum an. Nehmen Sie es vom Feuer, würzen Sie es mit Salz und Pfeffer und reiben Sie es mit dem Dijonsenf ein. Zur Seite stellen. Die Pilze ganz klein schneiden und die Kräuter hacken. Den Schinken in Würfel schneiden und in der Butter braten. Anschliessend die Kräuter und Pilze beigeben und weiterbraten, mit dem Weisswein ablöschen und den Wein ganz einkochen lassen. Die Hälfte der Schinken-Pilz-Füllung auf den ausgewallten Blätterteig legen und anschliessend das Filet darauflegen. Die zweite Hälfte der Füllung auf das Filet legen, ein Paket machen und eventuell übrigen Teig abschneiden. Anschliessend den Teig mit den verquirlten Eigelb einstreichen und das Filet im heissen Ofen bei 200 Grad ca. 20–30 Minuten backen. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen und geniessen.

9 — Warme Zimtäpfel 

Bratäpfel sind Wintergenuss auf die feinste Art. Dieses Dessert erinnert an sie, ist einfach und passt als Abschluss zu einem üppigen Weihnachtsfestmahl. (Bild über: House of Yum

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Boskop-Äpfel, geschält und in Schnitze geschnitten

1 EL Zitronensaft

50 g Rohzucker

2 EL Calvados

50 g Sultaninen

1 Prise Zimt

1 Prise Nelkenpuver

1 EL Honig

2 EL Butter

4 EL Süssmost

 

Legen Sie die Sultaninen im Calvados etwa 1 Stunde ein. Mischen Sie die Apfelschnitze mit dem Zitronensaft, dem Zucker, Zimt, Nelkenpulver und Honig. Geben Sie die Butter in eine heisse Pfanne und dünsten Sie die Apfelmischung in der Butter etwa 10 Minuten an. Anschliessend geben Sie die Sultaninen mit dem Calvados und dem Süssmost bei. Nochmals etwa 5 Minuten köcheln. Die Äpfel müssen gar sein, dürfen aber nicht auseinanderfallen. Mit Vanillesauce oder Crème fraîche servieren. 

10 — Bread-and-Butter-Pudding mit Schokoladen-Panettone

Das klassische, englische Dessert Bread-and-Butter-Pudding ist mein persönlicher Dessertfavorit. Ich mache ihn immer mit Pandoro, weil ich den klassischen Panettone wegen der kandierten Früchte nicht so mag. Aber dieses Jahr kommt ein eleganter Panettone dran, einer mit Birnen und Schokolade.  (Bild über: Whats in the Pan

Zutaten:

Zubereitung:

6 Scheiben Panettone mit Birnen und Schokolade, ca. 1,5 cm dick

50 g oder mehr weiche Butter

2 EL Whisky

50 g Sultaninen

50 g Dörraprikosen, in Stücke geschnitten

1 Apfel geschält und in Würfelchen geschnitten

3 dl Rahm

1 dl Milch

3 Eier

50 g brauner Zucker

1 KL Vanilleextrakt 

Die Sultaninen 3 Stunden im Whisky einlegen. Die Panettonestücke jeweils in 4 Stücke schneiden und diese grosszügig buttern. Die Sultaninen mit dem Whisky, den Aprikosen und den Apfelstückchen mischen. Anschliessend die Hälfte der Mischung auf dem Boden einer Gratinform verteilen, die Panettonestückchen mit der gebutterten Seite nach oben hineinlegen und die zweite Hälfte der Whisky-Frucht-Mischung darüber verteilen. Nun in einer Schüssel Rahm, Milch, Eier, Zucker und Vanille vermischen. Die Mischung über die Panettonestücke giessen und den Pudding im 180 Grad heissen Ofen ca. 40 Minuten golden backen. Mit Vanilleglace, Rahm und/oder Fruchtsalat aus Orangenfilets und Ananasstückchen servieren.

 

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Whats in the Pan, House of Yum, Billy Parisi, Christies Corner, Damn Delicious, Coley Cooks, The Chunky Chef, Closet Cooking, Cool Chic Style Fashion, Cool Mum Eats, Adventures in Cooking 

9 Kommentare zu «Das wird ein Festessen!»

  • Tom Gyger sagt:

    Bittibätti, das Rezept vom Wildschweinragout mit Rüebli und Orangenmarmelade !!!

  • Tom Gyger sagt:

    Hiiilfeeeee : ich brauche das kürzlich publizierte rezept zum Wildschweinragu mit Rüebli und Orangenmarmelade kann mir jemand helfen ???
    Danke im voraus und…frohe Weihnachten :-)))

  • Stephan Huber sagt:

    Tortellini-Teigflecken 6mm dick? Ist das nicht ein Bisschen viel?

  • Peter sagt:

    Wirklich „gluschtige“ Rezeptideen – mes compliments!
    Beim Filet im Teig stellt sich die Frage ob es schlussendlich Kalbs- oder Rindsfilet sein soll (siehe bei Zutaten und Zubereitung)? Hat die jeweilige Fleischwahl einen Einfluss auf die Backzeit, bzw. die angegebene Ofentemperatur?
    Danke für die klärenden Antworten!

    • Maike sagt:

      ?? Steht da im Rezept nicht etwas von Kalbsfilet ? Und einen allgemein gültige Garzeit anzugeben ist schwierig. Der eine bevorzugt das Niedergaren, was lange dauert. Dem anderen ist das zu lange und gart lieber schneller bei hohen Temperaturen. Oder einer mag es gerne rosa, was durch eine kürzere Garzeit erreicht wird. Oder einer mag es lieber schön durch, was man durch eine längere Garzeit erreicht.
      Wenn man sich nicht so sehr auskennt, arbeitet man am besten mit einem Thermometer, das man in den Braten steckt.

      • Peter sagt:

        Danke für die Eräuterungen, Maike.
        P.S. 1 Bei der Zubereitung steht immer noch Rindsfilet …
        P.S. 2 Thermometer und Kerntemperaturen sind mir ein Begriff.

  • Franziska Bornhauser sagt:

    Vielen Dank Frau Kohler für die wunderbaren Inspirationen!

  • B. Meyer sagt:

    Hockney-Reim? Sie meinen wohl Cockney rhyming slang…

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