10 Rezepte voller Gemüse

Noch viel Sommergefühl im Herzen und gleichzeitig schon Lust auf Herbst? Da kommen diese Gemüsegerichte gerade richtig.

Momentan ist das Gemüseangebot besonders gross. Kochen Sie so viel Gemüse wie möglich, denn es ist gesund und schmeckt fantastisch! (Bild über: Cooking Classy)

1 — Gnocchi mit Gemüse

Dieses einfache Ofengericht ist perfekt für einen dieser Tage, an denen man abends nach Hause kommt, nicht richtig Zeit hatte einzukaufen, und trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch zaubern möchte. (Bild: MKN)
Und so gehts:
Fertige Gnocchi kurz kochen, abtropfen und zur Seite stellen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Schneiden Sie einen kleinen Blumenkohl und einen kleinen Broccoli in Röschen und eine gelbe Peperoni in Streifen. Geben Sie das geschnittene Gemüse und einige halbierte kleine Tomaten auf das Backblech. Nun mischen Sie alles mit Olivenöl und streuen etwas Salz darüber. Im 200 Grad heissen Backofen circa 30 bis 40 Minuten rösten. Servieren Sie das Gericht nach Geschmack mit etwas geriebenem Pecorino Romano. 

2 — Warmer Kartoffelsalat

Klassischer Kartoffelsalat ist ein typisches Sommergericht, das man nicht nur zu Grillgut serviert. Dieser warme Salat aus Kartoffeln und jeder Menge anderem Gemüse ist aber eine vollwertige Mahlzeit und passt perfekt in die Zeit zwischen Sonne und Herbstkühle. (Bild über: Honestly Yum
Und so gehts: 
Schälen und halbieren Sie gekochte Kartoffeln vom Vortag. Braten Sie sie langsam in Olivenöl rundum an, bis sie golden und knusprig sind. Kochen Sie grüne Bohnen. Schneiden Sie Radiesli in Scheiben. Rüsten und schneiden Sie Radicchio-Salat, hacken Sie Kräuter wie Dill und Petersilie. Machen Sie ein Dressing mit 1,5 dl Olivenöl, 0,5 dl Zitronensaft, einer kleinen, sehr fein gehackten Schalotte, 2 KL Dijon-Senf und 1 KL Honig, etwas Salz und einer Prise Muskatnuss. Sobald die Kartoffeln fertig gebraten sind, legen Sie sie auf ein Küchenpapier und tupfen das Öl leicht ab. Geben Sie die Kartoffeln in eine grosse Schüssel und mischen Sie die noch warmen, knackig gekochten, grünen Bohnen dazu. Nun geben Sie den Salat, die Kräuter und die Radiesli dazu und mischen alles mit dem Dressing. Sofort servieren. 

3 — Gemüsespiessli

Egal ob auf dem Grill oder in der Bratpfanne zubereitet – ein Gemüsespiessli ist eine besondere Delikatesse, die ganz einfach geht und immer schmeckt. (Bild über: Domino
Und so gehts:
Schneiden Sie Peperoni in allen drei Farben in Stücke. Schneiden Sie Zucchetti in Scheiben und rote Zwiebeln oder Schalotten in Stücke. Achten Sie darauf, dass alle Gemüsestücke die gleiche Grösse haben. Machen Sie eine Marinade mit 1 dl Olivenöl, 2 EL Zitronensaft, 1 fein gehackten Knoblauchzehe, etwas Salz und Pfeffer, 1 KL Honig und 1 EL getrocknetem griechischen Oregano. Mischen Sie alles Gemüse mit der Marinade und lassen Sie es eine halbe Stunde ruhen. Dann spiessen Sie die Gemüsestücke in schöner Abfolge auf Spiesschen. Falls Sie Holzspiesschen benutzen, weichen Sie diese vorher in Wasser ein. Braten oder grillieren Sie die Spiesschen rundum. Servieren Sie dazu eine Joghurtsauce. Diese mischen Sie mit Naturjoghurt, geraffelter Gurke, fein gehackter Pfefferminze, etwas Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle. 

4 — Drei-Farben-Salat

Haben Sie sich auch vorgenommen, möglichst lange leichte sommerliche Gerichte zu essen? Auch wenn der Sommer nicht mehr da ist? Da kommt dieser farbige frische Salat genau richtig. (Bild über: Skinny Taste)
Und so gehts: 
Kochen Sie Maiskolben. Schneiden Sie Avocados, Tomaten und Gurken in grosse Würfel. Mischen Sie ein Kräuterdressing. Dafür pürieren Sie zwei gute Handvoll Rucola, 1 Handvoll Korianderblätter und eine Handvoll Petersilienblätter mit 1,5 dl Olivenöl, 0,5 dl Limonensaft, einer Prise Salz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle und einer Prise Rohzucker. Schaben Sie die Maiskolben so, dass nicht nur einzelne Körner in die Salatschüssel fallen, sondern auch kleine Stücke. Geben Sie die Tomaten, die Avocado und die Gurken dazu und mischen Sie das Dressing unter. 

5 — Broccoli mit Mandeln

Broccoli schmeckt meiner Meinung nach nur dann richtig gut, wenn er sehr knackig ist. Deshalb dämpfe ich ihn entweder kurz oder röste ihn im Ofen und koche ihn nie einfach so im Wasser. (Bilder über: Alexandra Cooks und How Sweet Eats
Und so gehts: 
Schneiden Sie Broccoli in Röschen. Mischen Sie die Broccoliröschen mit Olivenöl, Salz, fein gehacktem Peperoncino und Mandeln. Verteilen Sie alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Im 200 Grad heissen Backofen etwa 10 bis 15 Minuten knackig rösten und dabei zwischendurch wenden. In der Zwischenzeit kochen Sie Pasta wie Maccheroni oder Bucatini al dente. Behalten Sie etwas Pastawasser zurück. Mischen Sie die Broccoli mit der Pasta, etwas Pastawasser und Zitronensaft. Raspeln Sie nach Geschmack etwas Pecorino Romano darüber. 

6 — Geröstetes Wurzelgemüse mit Hummus

Es gibt bereits viel Wurzelgemüse auf dem Markt. Am besten schmeckt dieses, wenn Sie es im Backofen rösten. Den sommerlichen Twist geben Sie ihm mit Hummus. (Bild über: The Hungry Cook)

Und so gehts: 
Randen, Kohlrabi und Rüebli in allen Farben schälen und in Stücke schneiden. Mit Olivenöl und Ahornsirup mischen, salzen und im 200 Grad heissen Backofen auf einem mit Backpapier belegtem Backblech etwa 30 bis 40 Minuten rösten.

Und so geht der Hummus:
Eine 400-Gramm-Dose Kichererbsen abtropfen, spülen und mit 100 g Tahini, 50 g Olivenöl und nach Geschmack mit einer Knoblauchzehe pürieren. Mit ½ EL Paprika und ½ EL gemahlenem Kreuzkümmel, etwas Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Den Saft von einer Zitrone untermischen. Alles in einem oder mehreren Schälchen servieren. Olivenöl und etwas Paprika oder Kreuzkümmel darübergeben. Mit grob gehackter Petersilie garnieren. Zum Gemüse servieren. 

7 — Griechisches Ofengemüse

Nichts einfacher als das: Viel Gemüse, Tomatensauce und ab in den Ofen. (Bild über: All Recipes)

Zutaten:

Zubereitung:

700 g Kartoffeln

1 Peperoni

2 Zucchetti

2 rote Zwiebeln

1 kleine Aubergine

1 Dose (400 g) gehackte Tomaten

1 KL Kreuzkümmelsamen

1 Handvoll Rosinen

Salz und Pfeffer

Olivenöl

1 Handvoll Oregano, fein gehackt

1 Handvoll Rosmarin, fein gehackt

1 Zitrone

Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in Scheiben. Entkernen Sie die Peperoni und schneiden Sie sie in Streifen. Schneiden Sie die Zwiebeln in Ringe und die Zucchetti und Auberginen in Scheiben. Mischen Sie den geriebenen Knoblauch mit Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone, den gehackten Kräutern und etwas Salz. Nun mischen Sie das Gemüse mit dieser Ölmischung. Mischen Sie die Tomaten aus der Dose mit dem Kreuzkümmel, den Rosinen und etwas Salz. Geben Sie die Hälfte der Tomaten in eine grosse Backform und legen Sie das Gemüse darauf. Verteilen Sie die zweite Hälfte der Tomaten über dem Gemüse. Bedecken Sie die Ofenform mit Folie und backen Sie das Gemüse etwa 40 Minuten bei 180 Grad. Die Folie wegnehmen und nochmals etwa 30 Minuten bei 200 Grad fertig backen, bis das Gemüse leicht geröstet und die Tomaten fast eingekocht sind. Mit Olivenöl beträufeln und etwas Zitronensaft darübergeben. 

8 — Spätsommer-Pasta Primavera 

Als ich vor vielen Jahren die amerikanischen Küche in New York kennen lernte, war sie natürlich ganz anders als heute. Es gab Klassiker, ganz wie hier, die heute so nicht mehr im Trend sind. Doch die Pasta Primavera, ein italoamerikanisches Pastagericht, das vollgepackt ist mit Gemüse, steht bei uns immer noch regelmässig auf dem Speiseplan. Ich finde, man kann es ganz nach Saison immer wieder mit anderem Gemüse zubereiten. Hier eine Spätsommerversion. (Bild über: Two peas in their pod)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Penne

1 Broccoli, in Röschen geschnitten

200 g grüne Bohnen

3 Zucchetti, in Scheiben geschnitten

250 g Cherrytomaten, in Stücke geschnitten

200 g tiefgefrorene Erbsli

die abgeriebene Schale und den Saft von 1 Zitrone

Olivenöl

1 EL Butter

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Schalotte, fein gehackt

2 EL geröstete Pinienkerne

1 Handvoll Petersilie, gehackt

Parmesan, gerieben

Basilikum

Zitronenschnitze

Kochen Sie die Penne al dente. Dämpfen Sie den Broccoli knackig und kochen Sie die Bohnen. Stellen Sie das Gemüse zur Seite. Mischen Sie die Butter mit 2 EL Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone, der Schalotte und dem Knoblauch. Dünsten Sie die Mischung, bis der Knoblauch duftet. Geben Sie die Zucchetti und die Petersilie bei und dünsten Sie die Zucchetti, bis sie weich sind. Geben Sie den Broccoli und die Erbsli bei. Erwärmen Sie alles gut, würzen Sie mit etwas Pfeffer und Muskatnuss. In einer Schüssel mischen Sie Cherrytomaten mit der Zitronenschale, dem restlichen Zitronensaft, 2 EL Olivenöl und ein wenig Salz. Nun mischen Sie die Pasta mit der Gemüsesauce und geben die rohe Tomatenmischung sowie die gerösteten Pinienkerne und viel Basilikum darüber. Mit Parmesan und Zitronenschnitzen servieren.

9 — Selleriepüree mit Randen

Ich mochte Randen lange Zeit nicht, da ich sie vor allem matschig und alles verfärbend auf gemischten Salaten serviert bekam. Roh im Backofen geröstet oder in der Bratpfanne gebraten sind sie jedoch ein Fest! (Bild über: Downshiftology)
Und so gehts:
Rüsten Sie Randen und schneiden Sie sie in Stücke. Legen Sie sie mit einigen Saucenzwiebeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Mischen Sie alles mit Olivenöl, etwas Salz und Ahornsirup. Im 200 Grad heissen Backofen etwa 30 bis 40 Minuten rösten. Schälen Sie etwa 3 bis 4 Kartoffeln und einen Knollensellerie. Schneiden Sie beides in Stücke und kochen Sie alles zusammen in etwas Gemüsebouillon weich. Zerstampfen Sie das Gemüse gut mit einem Stampfeisen. Klar kann man es auch pürieren, aber es ist Feierabend, alle haben Hunger, und ich finde, gestampft geht einfach so viel unkomplizierter. Kochen Sie etwa 2 dl Milch mit viel Butter auf. Würzen Sie mit Muskatnuss und etwas Pfeffer und vermischen Sie die Milch gut mit dem Kartoffel-Sellerie-Stampf. Servieren Sie das Selleriepüree bzw. den Stampf mit den Randen und den Zwiebeln dazu. Garnieren Sie mit Brunnenkresse oder Rucola. 

10 — Blumenkohl, Fenchel und Bohnen

Blumenkohl gehört, seit ich ihn im Backofen röste, zu meinem Lieblingsgemüse. Mit Bohnen gemischt wird er zu einem nahrhaften und gesunden Znacht. (Bild über: Rebel Recipes
Und so gehts: 
1 Blumenkohl in Röschen schneiden und zwei Fenchel in Streifen schneiden. Mit Olivenöl mischen und etwas salzen. Im 200 Grad heissen Backofen auf einem mit Backpapier belegten Backblech etwa 10 bis 15 Minuten knackig rösten. 400 g kleine Tomaten in eine Gratinform geben, mit Olivenöl und etwas Thymian mischen und im 200 Grad heissen Backofen etwa 10 Minuten rösten. Herausnehmen und mit der Gabel etwas zerdrücken. Eine 400-Gramm-Dose abgetropfte weisse Bohnen, eine 400-Gramm-Dose abgetropfte Kichererbsen, einen Gutsch Weisswein und 1,5 dl Gemüsebouillon dazugeben. Nochmals 10 Minuten im Backofen backen, bis alles heiss und gut gekocht ist. Den Blumenkohl und den Fenchel untermischen und alles nochmals 5 Minuten im Backofen weiterbacken. Mit grob gehackter Petersilie servieren. 
Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine: Honestly YumCooking Classy, Domino, Skinny Taste, Two peas in their pod, Alexandra Cooks, How Sweet EatsThe Hungry Cook, All RecipesDownshiftology, Rebel Recipes 

22 Kommentare zu «10 Rezepte voller Gemüse»

  • Calabrone sagt:

    Der ‚Niederer‘ hat doch noch was gefunden Herr Gretener, viel gescheites, noch nicht bekanntes ist es zwar nicht, aber doch….
    Lustig euch Beide zu verfolgen.

  • Heidi Herrmann sagt:

    Super Rezepte. Aber warum immer im Backofen? Da sollen Gemüse Bio, Fleisch nachhaltig, oder am besten Vegan sein. Und dann wird mit der Energieschleuder Backofen gekocht. Logik? Und nein, nicht irrelevant. Ueber 10% der Energie, die wir durchschnittlich verbrauchen wird fürs Kochen und Backen verbraucht.

    • jakob sagt:

      Ich würde in dem fall zu einem mordernen backofen raten, wo die wärme drinbleibt. Die rezepte sind sehr gut und der backofen sonst eher vernachlässigt.
      Mir gefällts, danke.

  • Adrian Imhof sagt:

    Super Frau Kohler! Vielen Dank für die Rezepte ohne Milch und Fleisch!

    Da gibts nichts zu meckern. Freue mich schon auf‘s ausprobieren.

  • Hans Hemmi sagt:

    Sehr schöne Rezepte die meine Sammlung wunderbar ergänzen und unsere täglichen Gemüseportionen gut ergänzen: „ob als Hauptspeise oder Beilage.“ Werden sicher ganz toll munden.

  • Marusca sagt:

    Also gleich umarmen will ich Sie gerade nicht, habe Sie aber dennoch total lieb wegen all den leckeren Rezepten, mit denen Sie uns immer wieder zum (selber und frisch) Kochen anrege. Danke!

  • Zora sagt:

    … und beim nochmaligen genüsslichen Durchscrollen (zwecks Einkaufsliste) ein Flash: es ist der Indian Sommer auf dem Teller!! Schön und schön fein.

  • Zora sagt:

    Frau Kohler, ich umarm Sie!! Sowas von schönen, leckeren Rezepten!!
    Werden ALLE ausprobiert!

    Alles Liebe und einen herrlichen Sonnengruss Ihnen.

  • Barbara Grohé sagt:

    Herrlich! Danke! Da kann man doch getrost auf Fleisch und Fisch verzichten. Beim Anschauen der Fotos (gerade vom Frühstückstisch aufgestanden) bekommt man wieder Appetit. Probiere ich ganz bestimmt alles durch.

  • Calabrone sagt:

    …… und schon haben wir eine Auswahl lauter Gemüserezepte. Wunderbar Frau Kohler, vielen Dank. Frage mich gerade wer wieder was, wo, warum zu meckern hat.

    • adam gretener sagt:

      Niederer wird schon was finden…

      • Geert sagt:

        Super Rezepte. Und keine einzige Kombination drin die sich diametral in der Saison gegenüber stehen. Weiter so.

      • Albi Gabriel sagt:

        Dasselbe ging mir auch durch den Kopf…

      • Lichtblau sagt:

        Hoffentlich nicht. Niederers Kommentare ziehen mich immer irgendwie runter …

        Und ja, tolle Rezepte, danke! Habe gerade für meinen klassischen Kartoffel- und und eigentlich ebenso simplen Bohnensalat, die ich für die Gartenparty meiner Tochter gemacht habe, viele Komplimente ihrer Gäste erhalten. Die Bros und und Mädels kannten das offenbar so nicht.

        • Hanspeter Niederer sagt:

          Könnte es sein, dass meine Kommentare bei Ihnen das Gewissen und das Mitgefühl mit den Tieren aktivieren und dann der Kampf zwischen Ihrem Gaumen und Ihrem Mitgefühl mit den Tieren in Gang kommt?
          Das „Runterziehen“ entsteht dann durch den Sieg des Gaumens …

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Hallo Herr Gretener, da ich mich mit der Herstellung von Pecorino Romano nicht auskenne verzichte ich auf das Meckern und bedanke mich bei Frau Kohler sehr herzlich für diese wunderbaren Rezepte, die ja auch ohne Käse super schmecken, wobei ja eh nur zwei davon nicht auf Käse verzichten. Und ja, ich liebe Käse natürlich auch – so wie alle Menschen, die ich kenne ….

        • adam gretener sagt:

          Lieber Herr Niederer, ich bin nicht der Typ Mensch, der anderen Tipps gibt. Aber mit etwas weniger Übereifer und etwas mehr Charme würden Sie mit ihrem Anliegen viel weiter kommen. Ich war selbst 13 Jahre lang Vegetarier und verstehe ihr Anliegen vollkommen, das hatte ich auch schon so hier formuliert.

          Ich halte mittlerweile selbst Hühner. Und wenn jede Henne nur schon 3 Küken pro Jahr gross zieht, dann werde ich bald als Tier-Messi festgenommen. Darum bringe ich einmal im Jahr zum Schlachter und bereite diese zu oder verschenke. Meine Vögel haben es extrem gut bei mir und ich habe überhaupt keine Bedenken. Die Alternative wäre, diese Tierart auszurotten. Irgendwie auch nicht so prickelnd.

        • adam gretener sagt:

          Und ja, guten Käse würde ich auch am liebsten mit dem Spaten essen. Sehen Sie, schon eine Gemeinsamkeit. Ihnen einen schönen Abend und vielleicht kriegen wir es hier im Blog ja hin, einen konstruktiven Dialog etablieren zu können. Deal?

          • Hanspeter Niederer sagt:

            Ich esse seit vielen Jahren keinen Käse mehr – natürlich den Tieren zuliebe.
            Es gibt guten veganen Käse, aber eigentlich brauche ich das auch nicht mehr.
            Ich bin sehr glücklich mit Rezepten wie sie in diesem Post verdienterweise vorgestellt wurden.
            Möglicherweise verfeinert sich der Geruchssinn wieder, wenn man einige Jahre auf Tierprodukte verzichtet hat. Da höre ich natürlich entsetztes bis empörtes Aufschreien bei den Tierprodukte-Gourmets, die ja für sich den Sinn für den wahren Genuss gepachtet haben.
            Ich will Sie nicht auf die vegane Seite ziehen, ich teile einfach meine Gedanken zu der global installierten meist unhinterfragten Tierausbeutung mit, welche mich enorm schockiert. Ich vertrete als Veganer das Lebensrecht jedes offensichtlich fühlenden Geschöpfes.

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