10 Tipps für gelungene Einladungen

Feiern und dabei ohne grossen Aufwand die Gäste grandios verwöhnen? Diese Tricks helfen dabei.

1 — Bekennen Sie Farbe

Sinnlichkeit gehört zu jeder Einladung. Lassen Sie diese auch optisch entstehen, und decken Sie den Tisch farbig. Dabei helfen farbige Keramik, farbige Gläser, farbige Tischwäsche und farbige Blumen. Wählen Sie auch bei den Windlichtern farbige Kerzen, und legen Sie einige Früchte als essbare Dekoration auf den Tisch. So wird der Tisch warm, freundlich und einladend. Er wirkt festlich aber nicht steif, formell und einschüchternd. (Bild über: Style me pretty)

2 — Improvisieren Sie

Für persönliche Einladungen zu Hause braucht es keine formellen Tischordnungen wie bei einem Bankett. Und somit auch kein königliches Porzellan und Tafelsilber in zig-facher Menge. Improvisieren Sie: Mischen Sie unterschiedliche Teller, Gläser, Besteck oder Servietten zu einem neuen Ganzen. Machen Sie gerade aus dem Mix ein Stilstatement. In diesem Beispiel von Bridal Musings wird das noch unterstützt mit unterschiedlichen Kerzenständern und bunten Wiesenblumen, eingestellt in bunten Flaschen. 

3 — Spielen Sie mit Blumen

Blumen sind die schönste Tischdekoration. Ich habe schon einige Workshops zum Thema Gastlichkeit durchgeführt und dabei die Teilnehmer immer wieder aufs Neue begeistert für die einfachen Schönheiten auf dem Tisch anstelle von aufwendigen künstlichen Dekorationen. Stellen Sie einzelne Blumen oder Ministräusschen in kleine Vasen, Flaschen oder Gläser. Machen Sie ein sogenanntes «Centrepiece» mit einem kleinen satten Blumenstrauss wie auf Beispiel 1. Auch Blumengirlanden können je nach Anlass schön sein. Dabei wählen Sie aber am besten Blüten wie Nelken oder Tagetes, die auch ohne Wasser einige Stunden frisch aussehen. Mischen Sie Blumen mit Zweigen, Beeren und Früchten. (Bild über: Ruffled)

4 — Schmücken Sie Drinks mit Beeren

Zu Einladungen gehört das Besondere. Dieses kleine Etwas geht auch mit wenig Aufwand. So sind Beeren in einem Glas Champagner oder Prosecco eine wunderbare Ergänzung. Sie sind wie Schmuck und machen den klassischen Apéro zu einem besonderen, aussergewöhnlichen. Wenn Sie gefrorene Beeren in den Drink geben, dann geben diese gar noch eine zusätzliche Frische. (Bild über: Something Turqoise)

5 — Kreieren Sie fruchtige Eiswürfel

Bei Cocktails, Wasser oder Fruchtsäften helfen fruchtige Eiswürfel für das gewisse Etwas. Gefrieren Sie Zitronen-, Limonen-, Grapefruit- oder Orangenschnitze, Beeren, oder Stücke von Pfirsichen, Aprikosen, Kiwis oder anderen Früchten mit etwas Wasser in Eiswürfelbehälter. Versuchen Sie das Gleiche auch mit Kräutern wie Pfefferminze, Thymian oder Rosmarin. Sehr frisch sind übrigens auch Gurkenscheiben. (Bild über: What’s Gaby Cooking)

6 — Überraschen Sie mit Gemüsechips

Bieten Sie Ihren Gästen nicht einfach bloss die Pommes Chips oder Grissini vom Supermarkt. Gemüsechips sind da eine viel bessere Idee und gehen ganz einfach. (Bild über: Running to the kitchen)

Und so gehts:
Schneiden Sie Gemüse wie Randen, Rüebli oder Süsskartoffeln in feinste Scheiben. Am besten machen Sie das mit einer Gemüseraffel, entweder von Hand oder per Einsatz in der Küchenmaschine. Natürlich schälen Sie das Gemüse vorher. Trocknen Sie die Scheiben sehr gut mit einem Küchenpapier oder Küchentuch. Dann mischen Sie die Chips mit Olivenöl und etwas Salz. Wer mag, kann auch Thymian, gehackten Rosmarin oder andere Gewürze wie Pfeffer, Kurkuma oder Paprika beigeben. Ich finde aber: je einfacher, umso besser! Dann verteilen Sie die Chips auf einem mit Backpapier belegten Backblech und rösten sie etwa eineinhalb Stunden im 150 Grad heissen Backofen. Wenden Sie sie in der Halbzeit. 

 

Tipp: Machen Sie die Chips am besten am Abend vorher. Die knusprigen Chips halten sich ein paar Tage, zum Beispiel in einer Guetslidose.  

7 — Zaubern Sie einen schönen grünen Salat

Superfein und frisch und erst noch wunderschön sind grüne Salate. Man kann sie auch ohne grosses Kochtalent zubereiten, und sie machen erst noch Eindruck! (Bild über: Baked Greens)

Und so gehts:
Dämpfen Sie grüne Spargeln, Broccoli und grüne Bohnen kurz. Sie müssen gar, aber sehr knackig sein. Lassen Sie sie gut abkühlen. Dann schneiden Sie Gurken und Zucchini in Scheiben. Schneiden Sie die Spargeln längs, die Broccoli in Scheiben und halbieren Sie eventuell die grünen Bohnen. Legen Sie alles schön auf grosse Platten. Schneiden Sie das Grün von Frühlingszwiebeln in Ringli, und schneiden oder brechen Sie Fetakäse in Stückchen. Nun verteilen Sie den Käse und die Zwiebeln über dem Gemüse.

 

Nun mischen Sie ein Dressing: Dafür geben Sie drei Teile Öl (zum Beispiel Olivenöl) und einen Teil Essig und Fruchtsaft (zum Beispiel Weissweinessig und Grapefruitsaft) in ein grosses Konfitüreglas. Geben Sie etwas Honig bei. Würzen Sie mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Hacken Sie etwas Pfefferminze und geben diese auch bei. Nun schütteln Sie das verschlossene Konfitüreglas. Wenn Sie den Salat servieren, träufeln Sie die Sauce darüber. 

8 — Servieren Sie etwas Einfaches ganz raffiniert

Einfache Gerichte sind meist eleganter und kommen besser an als etwas, das kompliziert ist und mit viel Aufwand gekocht wurde. Versuchen Sie es mit klassischen englischen Fish-Cakes. Servieren Sie sie mit feiner Tartarsauce, Zitronenschnitzen und Kresse. Das sieht wunderbar aus und ergibt eine Mahlzeit, die leicht und nahrhaft zugleich ist und die alle mögen. (Bild über: The last food blog)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Dorschfilet, nachhaltig gefischt

2 Lorbeerblätter

2 dl Milch

1,5 dl Wasser

400 g Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten

1 EL Petersilie, gehackt

1 EL Schnittlauchringli

2 Eier

Mehl

Salz und Pfeffer

100 g Paniermehl vom Bäcker

Sonnenblumenöl

etwas Butter

Waschen Sie die Dorschfilets, und geben Sie sie mit der Milch, dem Wasser und den Lorbeerblättern in eine Pfanne. Zudecken, aufkochen und dann auf kleinem Feuer etwa 5 Minuten köcheln.  Dann nehmen Sie die Pfanne vom Feuer und lassen alles 10 Minuten stehen. Nehmen Sie den Fisch heraus und zerkleinern Sie das Fleisch mit einer Gabel zu groben Flocken. In der Zwischenzeit kochen Sie die Kartoffeln in Salzwasser weich. Ich mache das mit Bouillon, da es meiner Meinung nach mehr Geschmack gibt. Die Kartoffeln sollen weich sein, aber noch Textur und Biss haben. Giessen Sie die Kartoffeln ab, mischen Sie sie mit einem kleinen Stückchen Butter, und zerkleinern Sie die Kartoffeln ebenfalls mit einer Gabel. Nun mischen Sie die Kartoffeln mit den Fischstückchen, geben ein verquirltes Ei, die Petersilie und die Schnittlauchringli dazu, schmecken mit Salz und Pfeffer ab und mischen alles gut. Formen Sie nun kleine Küchlein. Wenden Sie diese Küchlein zuerst in etwas Mehl, dann im zweiten verquirlten Ei und am Schluss im Paniermehl. Nun braten Sie die Küchlein in Sonnenblumenöl in einer tiefen Bratpfanne rundum an, bis sie golden, knusprig und warm sind. Mit Kresse, Zitronen und nach Geschmack Tartarsauce servieren.

 

Tipps:

  • Fishcakes sind perfekt, da Sie sie im Voraus machen können und an der Einladung nur noch braten müssen. 
  • Falls Sie Gäste haben, die keinen Fisch essen, dann ersetzen Sie den Fisch mit Gemüse. Da gehen zum Beispiel Rüebli, Erbsen, Lauch, Zucchetti, Maiskörner …

9 — Schmücken Sie mit Riesensträussen

Achten Sie bei einer Einladung darauf, dass nicht nur der Tisch hübsch ist, sondern auch die Umgebung. Das bedeutet nicht, dass Sie nun die ganze Wohnung umstylen müssen. Blumen reichen vollkommen. Da gilt: Je grösser, umso stärker und festlicher wirken sie. Auf dem Markt finden Sie Gartenblumensträusse, die fantastisch aussehen und die die Wohnung oder den Aussenbereich auf wunderschönste Art eindrucksvoll schmücken. So schaffen Sie mit wenig Aufwand festliche Stimmung mit viel Stil. (Bild über: Pinterest

10 — Türmen Sie Kuchen 

Wer wie ich nicht so gut backen kann, kann trotzdem mit einem selbst gebackenen Kuchen die Gäste verwöhnen und beeindrucken. Der Trick ist, einfachen Spongecake zu backen und diesen in Lagen mit feinster Füllung zu türmen. (Bild über: Cook Republic)

Zutaten:

Zubereitung:

250 g Butter, weich

250 g Rohzucker

die abgeriebene Schale von 1 Zitrone

1 Vanilleschote

250 g Mehl

2,5 KL Backpulver

1 Prise Salz

3 Eier, Zimmertemperatur

1,25 dl Milch, Zimmertemperatur

Verrühren Sie die Butter mit dem Zucker. Schlagen Sie die Eier auf und geben eins nach dem andern in die Mischung. Nun sieben Sie das Mehl und das Backpulver und mischen es mit der Prise Salz. Kratzen Sie die Schoten der Vanille aus und mischen diese und die Zitronenschale unter das Mehl. Geben Sie die Mehlmischung bei und die Milch langsam dazu. Sodass der Teig eine tropfende Konsistenz hat. Nun füllen Sie vier runde Backformen von circa 18 cm Durchmesser mit der Mischung. Am besten kleiden Sie die Backformen mit Backpapier aus. Ebnen Sie den Teig mit einem Spachtel aus. Backen Sie die Spongecakes im 180 Grad heissen Backofen etwa 20 bis 25 Minuten. Lassen Sie sie danach etwa 10 Minuten ruhen, und nehmen Sie sie dann aus der Form. Abkühlen lassen. 

Nun können Sie die Kuchen mit Konfitüre oder Schokolade bestreichen und mit Schlagrahm, Beeren, Fruchtstücken oder/und Schokoladesplitter füllen und garnieren. Damit Ihr Kuchen wirklich top aussieht, schmücken Sie ihn noch mit Blumen.

 

Tipp: Dieses Kuchenbuffet mit Holzbrett, Blumentöpfen und Blumen ist fantastisch und regt zum Nachmachen an.  

Credits: 

Bilder über Blogs, Magazine und Foodblogs: Cook Republic, Savory Experiments, Baked Greens, Running to the kitchen, What’s Gaby Cooking, Style me pretty, Bridal Musings, Ruffled, Something Turqoise

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