Himmelblau fürs Minihaus

Geschicktes Um- und Einbauen sowie eine sehr frische Farbe machten aus diesem kleinen Häuschen ein Prachtstück.

Architektur: Paulo Moreira

Nur gerade 30 Quadratmeter Grundfläche bietet das kleine Haus Casa Zaire in Porto. Wie viel man aus wenig machen kann, zeigt das Architekturstudio Paulo Moreira. Als Erstes wurden die Etagen und Räume geschickt miteinander verbunden. 

Dazu hat der Architekt neue Ebenen in den Räumen eingebaut und damit viel praktischen Stauraum und zusätzlichen Wohnraum geschaffen. Anschliessend hat er alles mit einem freundlichen, hellen Himmelblau aufgefrischt und diesem mit viel Holz Wärme verleiht. 

Auch die Küche strahlt frisch in zartem Himmelblau. Die Bodenkacheln wurden bewusst gelassen, trotz oder auch wegen des gebrauchten Looks. Sie zeigen Leben und sehen toll aus. 

Das Minihaus hat zwar zwei Etagen, aber auch nur zwei Räume. Oben ist das Schlafzimmer, unten sind Küche und Bad.

Das Badezimmer ist mit Subwaykacheln ausgekleidet und hat einen Gussboden. Die Architekten haben mit günstigen Materialien und kleinem Budget gearbeitet. 

Das Minihaus Casa Zaire ist ein Annex an einem modernistischen Gebäude in Porto. Während es innen in Himmelblau erstrahlt, zeigen seine Aussenwände ein liebliches Rosa. Die beiden Babyfarben kokettieren nicht nur mit der kleinen Grösse des Hauses, sie machen es frisch, adrett und stilvoll.

Credits: 

Architektur: Paulo Moreira 
Fotos: Ivo Tavares Studio

 

17 Kommentare zu «Himmelblau fürs Minihaus»

  • adam gretener sagt:

    Die Idee mit den Treppen in der Küche sind absolut genial und wirklich schön. Und das Äugchen mit dem ersten Bild mit der Leiter, nicht schlecht. Respekt

  • adam gretener sagt:

    Bevor wir hier ins Medizinische und Schreinerische abdriften. Frau Heidi? Frau Vu? Anybody?

  • Martin Wyss sagt:

    Super-schön, aber für zwei Personen flächenmässig bei 2 Etagen nicht gar so klein.

  • Ulrich Coradi sagt:

    Zwei Mal die Treppe aus verschiedenen Blickwinkeln – da stimmt aber etwas nicht!
    Doch auch so sehr anregend – und ein Handlauf könnte immer noch angebracht werden, ohne irgendwie zu stören

  • M. Cesna sagt:

    Könnte es sein, dass die Bilder etwas gar schön abgeschlankt worden sind?
    Die Eingangstüre ist gut passend für Barbie und Ken.

  • Cornelia Keller sagt:

    . . . und beim Treppensteigen jedesmal anseilen und Kopf einziehen?

  • Zora sagt:

    WOW, wunderschön!

  • Duch sagt:

    Der Blauton mit Weiss, Holz und Gold ist fantastisch! Danke für die Inspiration.

  • Cécile sagt:

    Sehr inspirierend. Toll! Heimelig :-)

  • Ebi sagt:

    Sorry – aber wenn der Architekt des tollen Aussehens wegen sicherheitsrelevante Details wie den Handlauf an der Treppe weglässt, kann ich ihn nicht ernst nehmen. Wirklich gute Architektur verbindet eben Funktion mit Funktionalität. Wer das nicht schafft, hat schlicht und ergreifend versagt. Da haut’s dann auch das schönste Farbkonzept nicht raus.

    • Edith Engel sagt:

      Aber klar doch: Handlauf! Sicherheitsnetze! Je ein Helm pro Etage! Rutschfeste Noppen auf jedem Treppentritt! Bloss keine Messer in der Küchenschublade.
      Vollkaskoversicherung!
      Juhui!

      • M. Cesna sagt:

        Nee, ein verknackster Fuss genügt.
        Der Spitalaufenthalt dabei ist heute kurz, der Rest wird daheim abgelegen.
        Beim Ausrutschen macht die Treppe dann jeder Kinderrutsche Konkurrenz.

      • Lulu sagt:

        @Engel: danke für Ihren Kommentar – Sie haben meinen Abend gerettet!

    • Jasi sagt:

      Das Haus steht in Porto und nicht in der Schweiz. Hier verhindern noch andere Gesetze so einen Bau.

  • M. Tobler sagt:

    Ich möchte mich „lupina“ anschliessen.
    Heute freut er mich ihr Blog sehr :-))

  • lupina sagt:

    Toll! Frau Kohler, ich liebe Ihren Blog! Jedes Mal ein Highlight beim Tagi lesen. Danke!!

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