Beiträge mit dem Schlagwort ‘Serie: Fussball und ich’

Messi, du langweilst mich

Steilpass-Redaktion am Freitag den 1. Februar 2013

Unter dem Motto «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren über das, was sie an der populärsten Sportart der Welt stört – oder fasziniert. Blogger heute ist Christian Lüscher*.

Lionel Messi posiert mit seinen Ballons d'Or. (Keystone/)

Null Unterhaltunswert: Lionel Messi posiert mit seinen Ballons d'Or, 16. Januar 2013 in Barcelona. (Keystone/Emilio Morenatti)

Ich finde, Lionel Messi darf man nicht kritisieren. Seit Jahren sage ich das, wieder und wieder. Er ist ein Fussballgott, eine Ausnahmeerscheinung, meinetwegen ein Künstler. Aber heute ist Schluss. Ich will ihn heute kritisieren. Und zwar sage ich es jetzt ganz direkt: Lionel Messi ist ein Oberlangweiler.

Wenn Sie jetzt einen Schmähkommentar schreiben, mich zum Feindbild erklären, und einen Shitstorm organisieren, weil ich eine Art Gotteslästerung betreibe: nur zu. Ich erkläre Ihnen aber jetzt, warum mich Messi nervt. Aber damit wir uns verstehen: Fussballerisch werfe ich ihm nichts vor. Vielleicht ein bisschen, es geht in erster Linie um seinen Entertainmentfaktor.

Ich teile die Welt des Fussballs in zwei Lager ein. Da gibt’s den Desperado und es gibt das Weichei. Messi gehört ins zweite Lager. In meiner Welt hört er Mädchenmusik, trinkt Schirmchendrinks und liest Paulo Coelho. Das ist das Bild, das ich von ihm habe. Seine Interviews sind wirkungsvoller als jedes Schlafmittel. Das habe ich an der Verleihung zum Weltfussballer einmal mehr gedacht. Den Satz «Ohne meine Mitspieler wären meine Leistungen nicht möglich.» hört man als Endlaufschlaufe.

Nichts ist langweiliger als Bescheidenheit. Messis Langeweile ist nicht zum Aushalten. Sie ist quälend. Ich kann nachvollziehen, wenn sich die Sportreporter an ihm die Zähne ausbeissen. Verdammt noch mal, es kann nicht sein, dass der grössten Fussballer der Gegenwart überkorrekt und fast schon trostlos erscheint. Kein Skandal, keine wirkliche Rivalität, nichts.

Fussball ist aber Unterhaltung. Auf und neben dem Rasen. Fussballer sind moderne Gladiatoren. Es geht um Wettkampf, Traumtore, Provokationen und tolle Sprüche. Superstars müssen polarisieren. So sehe ich das.

Und leider ist Messi kein Einzelfall. Die ganze Mannschaft von Barcelona hat den Unterhaltungswert einer Sendung Sternstunde Philosophie. Die Spieler fallen vielleicht auf dem Platz mit attraktiven Spielzügen auf. Neben dem Rasen wird es aber schnell eintönig.

Eric Cantona erzielt einen Treffer für Manchester United, 3. Februar 1996. (AP/Michael Stephens)

Eric Cantona nach einem Treffer für Manchester United, 3. Februar 1996. (AP/Michael Stephens)

Ich vermisse Persönlichkeiten wie Eric Cantona. Kennen Sie den aufbrausenden Franzosen noch? Ehemaliger Starkicker von Leeds United und Ikone von Manchester United? Er verkörpert den Fussballer, den wir doch insgeheim alle wollen. Fussballerisch ein brillanter Dribbler, ein genialer Passgeber und ein unglaublich guter Torschütze. Und vom Charakter her ein Charismatiker, ein Rebell, ein Haudegen, einer der für Schlagzeilen und Gespräche sorgt. Er war in den 90er-Jahren der McEnroe des Fussballs.

Cantona war in allen Belangen ein Raubein. Er streckte mit einem Kung-Fu-Tritt einen gegnerischen Fan nieder, der ihn zuvor bespuckt und mit rassistischen Bemerkungen beleidigt hatte. Cantona hat seinem eigenen Torhüter einst mit einem gezielten Faustschlag die Nase gebrochen, warf einem Mitspieler die Schuhe ans Kinn und nannte den französischen Nationaltrainer einen «sac de merde». Das war Cantona. Sein Leben war Heavy Metal. Laut und deftig.

Paul Gascoigne brüllt den Spanier Alfonso Perez nach einem Zweikampf an,

Paul Gascoigne brüllt während der EM in London den Spanier Alfonso Perez nach einem Zweikampf an, 22. juni 1996. (EPA/Gerry Penny)

Oder nehmen wir Paul Gascoigne. Der Starspieler der Glasgow Rangers, der in den 80er-Jahren als talentiertester Fussballer Englands galt. Ein  Raubein erster Klasse, immer für eine Schlagzeilen gut. Auf und neben dem Platz. Auf dem Feld schoss er die schönste Tore. Neben dem Feld sorgte er mit Raufereien und Saufgelagen für Schlagzeilen.

Cantona und Gascoigne waren als Fussballer die geborenen Entertainer. Egal, was sie machten, sie unterhielten stets ihr Publikum. Cantona sagte, dass die grösste Angst nicht das Verlieren auf Platz war. Er fürchtete sich mehr davon, dem Publikum keine Show bieten zu können. Von dieser Einstellung sollten sich Messi und ein Grossteil der heutigen Fussballprofis eine Scheibe abschneiden.

Ich komme zum Schluss. Zum Glück ist in dieser öden Fussballerwelt auf die Italiener Verlass. Mit Mario Balotelli und Antonio Cassano gibt es zwei Skandalnudeln, zwei Diven, die immer mal wieder für einen Lacher sorgen und etwas Schwung in diesen immer steriler wirkenden Sport bringen. Was zählt, ist Unterhaltung. Ich kann es nicht genug betonen. So ist das einzige, was mir von der letzten Europameisterschaft geblieben ist, Ballotellis machohafter Torjubel mit ausgezogenem Shirt.

*Christian Lüscher ist Reporter bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet. An Gerechtigkeit im Fussball glaubt er seit Jahren nicht mehr: Sonst wäre England schon längst Weltmeister geworden.

Fussballer, lasst die Schiedsrichter in Ruhe!

Steilpass-Redaktion am Donnerstag den 31. Januar 2013

Unter dem Motto «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren über das, was sie an der populärsten Sportart der Welt stört – oder fasziniert. Heute: Roman Soom*

Recht hat er: Schiedsrichter Sascha Kever zeigt Basels Markus Steinhöfer in Bern, wer der Chef ist. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Recht hat er: Schiedsrichter Sascha Kever zeigt Basels Markus Steinhöfer in Bern, wer der Chef ist. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Kürzlich kam ich auf dem Arbeitsweg per Zufall an einem Juniorenspiel vorbei. Als ich den Platz fast hinter mir hatte, hörte ich einen Schrei, der Schlimmes vermuten liess. Ich drehte mich erschrocken um und sah, wie sich ein Junge, höchstens zwölf Jahre alt, auf dem Rasen wälzte. Sofort bildete sich eine Menschentraube. Der Schiedsrichter hatte die grösste Mühe, nicht nur die Buben, sondern auch die Trainer und die aufgebrachten Eltern am Spielfeldrand zu beruhigen.

Eine Frechheit, wie die jungen Kicker dem Unparteiischen den klassischen Satz «Schiri, bisch du blind?» an den Kopf warfen. Der Schiedsrichter, ein junger Mann, hatte eigens für diese Junioren einen Samstagmorgen geopfert. Gab seine Freizeit her, um dem Fussball-Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, dem geliebten Hobby nachzugehen – und was erntete er: eine Ladung geballten Hasses.

Dem kleinen Schreihals mache ich keinen Vorwurf. Für ihn gehört die Schauspielerei wohl genauso zum Fussball wie das Flankenschlagen oder Toreschiessen. Er tut einfach, was er seine Vorbilder im Fernsehen tun sieht. Wenn sich die spanischen Virtuosen beim kleinsten Kontakt mit dem Gegner gleich hinlegen und tun, als wäre eine Elefantenherde über sie hinweg getrampelt, dann macht das halt jeder Junior nach. Weil er denkt, das gehöre zum guten Ton. Weil er weiss, dass Spanien Welt- und Europameister ist.

Wenn wir gleich dabei sind: Natürlich geht es nicht nur um die Spanier. Gleich diese Woche habe ich mich fürchterlich aufgeregt über das ungehaltene Benehmen eines italienischen Exponenten: Antonio Conte, Trainer des Traditionsclubs Juventus Turin, erboste sich derart über einen Schiedsrichterentscheid, dass er auf den Platz lief, den Spielleiter beschimpfte und seine Leistung als beschämend bezeichnete. Contes Bestrafung fiel genau gleich aus wie jene für Ottmar Hitzfelds Stinkefinger: zwei Spielsperren. Viel zu mild, finde ich. Wenn sich ein gestandener Coach derart gehen lässt, hat er nichts auf einer Trainerbank verloren, ganz egal, in welcher Liga er engagiert ist und um wie viel Geld es geht.

Das ganze Reklamieren und Simulieren geht mir auf den Geist. Was denken die denn? Der Schiedsrichter würde seine Meinung noch ändern? Ich habe noch selten einen gesehen, der sich durch das wilde Gestikulieren umstimmen liess. Die Fussballer, egal ob beim Quartierverein oder bei Bayern München aktiv, sollen die Schiedsrichter in Ruhe lassen. Denn könnten sie ihrem Hobby oder Beruf nachgehen, wenn es keine Unparteiischen gäbe? Nein. Also, liebe Fussballer, zollt euren Spielleitern ein bisschen mehr Respekt und zeigt Wertschätzung, dass sie euch helfen, das zu tun, was ihr am liebsten tut: Fussball spielen.

*Roman Soom ist Praktikant in der Sportredaktion von Newsnet.

Warum Shaqiri für den Kosovo spielen darf

Steilpass-Redaktion am Mittwoch den 30. Januar 2013

Unter dem Motto «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren über das, was sie an der populärsten Sportart der Welt stört – oder fasziniert. Heute: Steilpass-Mitinitiant Samuel Reber*


In der Schweiz herrscht eine Meinung vor, dass Sportler mit ausländischen Wurzeln, die in der Schweiz aufgewachsen und ausgebildet wurden, sich auch für die hiesige Landesauswahl zu entscheiden hätten. Ich glaube, dass ich sogar selber einmal diese Ansicht vertreten habe. Nicht fanatisch, aber doch. Kürzlich wurde mir bewusst: Das ist doch kompletter Quatsch.

Und das kam so: Im vergangenen Herbst spielte die Schweizer Fussball-Nati in Luzern gegen Albanien. Ich sass an diesem Dienstagabend mit guten Freunden vor dem TV. Und ja, auch wir diskutierten über die Spieler mit albanischen Wurzeln in unseren Reihen: Shaqiri, Behrami, Xhaka, Mehmedi und Dzemaili.

Heimvorteil: Xhaka, Shaqiri und Behrami (v.l.) beim Länderspiel Schweiz-Albanien in Luzern. (Bild: Keystone)

Heimvorteil: Xhaka, Shaqiri und Behrami (v.l.) beim Länderspiel Schweiz-Albanien in Luzern. (Bild: Keystone)

Ich beobachtete: In unserer Diskussion ereiferten sich plötzlich besonnene und auch einigermassen gebildete Geister, warum sich diese Spieler zu schade seien, die Nationalhymne mitzusingen. Das sei doch das Minimum. Wer hier leben und profitieren will, der … blabla … Das sei adäquate Loyalität. Und so weiter. Und so fort. Wir kennen die Diskussion. Auch TV-Moderator Sascha Ruefer galoppierte während dem Spiel auf dieses Feld. Etwas kopflos, würde ich meinen.

Später an diesem Abend im September, als meine Freunde gegangen waren, und ich alleine inmitten leerer Bierflaschen und Pizzaresten auf dem Sofa sass, dachte ich etwas nach. Da wurde mir klar: Das ist doch Wahnsinn, was man von diesen Menschen verlangt. Ein Shaqiri soll doch für die Kosovo-Nati spielen dürfen, ohne dass sich hier jemand aufregt. Auch wenn der Spieler in der Schweiz gross geworden ist. Denn ein Sportler soll für das Land auflaufen, für das sein Herz schlägt. Von dieser Identifikation lebt der Sport zu einem grossen Teil, ganz sicher der Nationalmannschaftssport.

Und jetzt stellen wir uns noch einen jungen Kosovo-Albaner vor, der in die Schweiz kommt. Seine Situation kann sehr speziell sein. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass er mit seinen Eltern vor dem Krieg fliehen musste. Nun wohnen sie in einem fremden Land, wo die Familie um die Heimat bangt und um die Verwandten, die sie zurückgelassen haben. Hunderte, wenn nicht Tausende aus dem eigenen Volk sterben. Man verfolgt die Nachrichten, leidet und betet, zum Beispiel für einen eigenen Staat. Dieser scheint tatsächlich auch auf die Beine zu kommen, wird teilweise von anderen Ländern anerkannt, ist aber fragil und kann jede mögliche Starthilfe mehr als gut gebrauchen.

Das Herz unseres jungen Sportlers schlägt für den neuen Kosovo. Durch die lange Leidensgeschichte wahrscheinlich intensiver als das eines Schweizer Fussballers für die Schweiz. Und auf der anderen Seite ist klar: Der Kosovo braucht die Sportler, denn was ist identitätsstiftender und eint stärker als eine Fussball-Nati?

Ich kenne die Geschichte der Familien Shaqiri und Xhaka nicht genau. Doch für mich ist sonnenklar: Wollen diese Fussballer für den Kosovo spielen, sofern es dort in absehbarer Zukunft eine Nati gibt, dann sollen die das machen, ohne dass in der Schweiz jemand einen dicken Hals und einen roten Kopf kriegt. Es wäre eine Entscheidung, die ich wahrscheinlich auch so treffen würde. Oder die ich auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen könnte.

*Samuel Reber ist Blattmacher und Tagesleiter bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet, Steilpass-Mitinitiant und war während mehreren Jahren Captain der Herrenmannschaft des SC Wipkingen.

Warum ich Freundschaftsspiele hasse

Alexander Kühn am Dienstag den 29. Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser

Als erstes eine traurige Nachricht: Birgit Schönau beendet ihre Zeit als Steilpass-Bloggerin bereits wieder. Der Wahlkampf in Italien nimmt sie leider voll in Beschlag. Kurz: Berlusconi ist schuld! Wir danken ihr für ihren Einsatz und wünschen alles Gute.

Hier im Steilpass geht es mit einer kleinen Serie weiter. Unter dem Motto «Was ich zum Thema Fussball schon lange loswerden wollte» schreiben verschiedene Autorinnen und Autoren über das, was sie an der populärsten Sportart der Welt stört – oder fasziniert. Den Anfang macht Steilpassblogger Alexander Kühn.

Viel Spass!

Die Redaktion

Marco Reus gegen Mario Mutsch. (Keystone/Steffen Schmidt)

Freundschaftspiele haben wenig Aussagekraft und sind daher für die Katz: Dortmund-Spieler Marco Reus schaut während eines Freundschaftsspiels zu, wie der St. Galler Mario Mutsch dribbelt, AFG-Arena im Juli 2012. (Keystone/Steffen Schmidt)

Freundschaftsspiele sind das Allerletzte im Fussballzirkus. Schlimmer noch als die auf dem Elektrogrill malträtierte Letzigrund-Bratwurst, Pauseninterviews bei den Live-Übertragungen des Schweizer Fernsehens oder das potthässliche gelb-orange Auswärtstrikot des FC Barcelona. Nie wird einem dies deutlicher bewusst als in der Winterpause, wenn sich Club X mit Club Y irgendwo in der Südtürkei auf dem Fussballplatz eines All-inclusive-Resorts duelliert und die Presseverantwortlichen auf den Vereinswebsites auch noch ellenlange Abhandlungen über das bedeutungslose Ballgeschiebe verfassen.

Meine Vorliebe für den notorischen Verliererclub Dynamo Dresden – das haben meine Freunde schon länger festgestellt – ist eines vernünftigen Menschen eigentlich nicht mehr würdig. Und es stimmt sogar, dass ich als Kind aus Wut über Gegentore jeweils Orangen an die Wohnzimmerwand geworfen habe. (Heute beisse ich gelegentlich in die Fernbedienung, wenn es wie so oft entgegen meinen Vorstellungen läuft.) Trotz dieses Fanatismus interessieren mich selbst die Freundschaftsspiele von Dynamo nicht die Bohne.

Wenn ich jeweils am Morgen hoffnungsvoll die Website öffne, um von einem spektakulären Transfer zu erfahren (als sensationell würde ich schon einen abgehalfterten Bundesliga-Star bezeichnen), grinsen mich ständig nur die Meldungen über Trainingsspielchen gegen FK Aqtöbe (wahrscheinlich aus Kasachstan, ich habe zum Nachschauen aber keine Lust) oder den SV Horn (aus Österreich und dann auch noch zweite Spielklasse) an.

Selbst wenn es Real Madrid wäre, würde ich den Freundschaftsspiel-Kram nicht beachten. Solche Partien sind nicht nur bedeutungslos, sondern auch noch ohne jede Aussagekraft. Einmal – als Dynamo im Sommer gegen West Ham United 3:0 gewann – liess ich mich ein wenig von der Euphorie des vollen Stadions anstecken, sah mir Videos an, las den Matchbericht und träumte schon von der 1. Bundesliga. Heute, wo Dynamo auf Rang 16 steht und seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gewonnen hat, weiss ich, was der Zauber wert war. Darum eine Warnung an die Fans des FC Zürich: Dass eure Mannschaft ein Testspiel gegen Partizan Belgrad 2:1 gewonnen hat, muss noch lange nicht heissen, dass sie in der Rückrunde weniger erbärmlich spielen wird als vor der Winterpause.

Und es soll sich bei mir ja keiner über irgendwelche Wettskandale beschweren. Diese ganzen Freundschaftsspiele, die zwar keine (ehrliche) Sau interessieren, auf deren Ausgang man aber dennoch hohe Summen setzen kann, sind doch eine regelrechte Steilvorlage für Betrügereien.