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Der FC Basel ist zu gut für die Super League

Fabian Ruch am Mittwoch den 3. April 2013

Der Steilpass begrüsst ab heute seine neuen Blogger. Den Anfang macht Fabian Ruch. Willkommen!


Glaubt eigentlich noch irgendjemand, dass der Titelkampf in der Super League spannend ist?

Der FC Basel wird locker und mit mindestens 10 Punkten Vorsprung Meister. Er ist in jeder Beziehung die klare Nummer 1 des Landes. Sein Sonderstatus ist beeindruckend. Oder beängstigend. Je nach Sichtweise. Die Basler haben das grösste, schönste Stadion der Schweiz und das höchste, stabilste Budget. Sie besitzen die besten, teuersten Spieler der Liga und die stärkste, erfolgreichste Nachwuchsabteilung des Landes. Ihr professioneller Scoutingbereich ist stilprägend in der Fussballschweiz wie ihre Werbemassnahmen, die Pressearbeit oder die Fanszene. Die Millionenerträge aus Transfers und Champions League hieven den FC Basel in eine andere Liga. Und: In keiner anderen Stadt ist ein Klub derart stark verankert und umschwärmt. In Basel gibt es halt nur den FCB (okay, vielleicht noch Roger Federer).

Auf dem Rasen manifestiert sich die krasse Überlegenheit. Das Kader ist so edel besetzt, dass vermutlich selbst eine B-Auswahl des FCB Meister werden würde. Wie wenig der Gigant derzeit gefordert wird, beweist ein Blick auf die Verfolger. GC wäre letzte Saison abgestiegen, wären Sion (36-Punkte-Abzug) und Xamax (Konkurs) nicht von Hasardeuren geführt worden. Und St. Gallen ist der solide Aufsteiger. Beide Teams können trotz ausgezeichneter Arbeit noch gar nicht (wieder) zur Schweizer Klubspitze gehören.

Als härteste Konkurrenten Basels gelten YB, Zürich und Sion. Doch diese Vereine stecken wie Luzern im Tief – und mal wieder im Umbruch. Weil dabei Kompetenz, Konstanz und Kontinuität des FCB fehlen, schlittern sie von einer Krise zur nächsten. Und so gehen dem Champion die nationalen Gegner aus. Der FC Basel ist zu gross, stark und mächtig für die Super League geworden. Wirtschaftlich. Und sportlich.

Die FCB-Belegschaft beispielsweise ist exquisit und prominent, talentiert und teilweise brillant. Mit Marco Streller, Alex Frei und Raul Bobadilla stehen die drei besten (und deutlich kostspieligsten) Stürmer der Liga beim Branchenprimus unter Vertrag. Und Goalie Yann Sommer, die Verteidiger Aleksandar Dragovic und Fabian Schär sowie die Flügelflitzer Mohamed Salah und Valentin Stocker werden irgendwann für Millionenbeträge ins Ausland wechseln. Einige früher, andere später.

Doch selbst der ständige Ausverkauf der besten FCB-Kräfte in grössere Ligen ist kein Hoffnungsschimmer für die Konkurrenz. Die Basler moderieren den heiklen Kaderumbau seit Jahren meisterhaft, sie sind auf alles vorbereitet. Vor 12 Monaten etwa hiess es, Basel werde nach den Abgängen der Supertalente Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka und des Abwehrchefs David Abraham sowie des Rücktritts von Vereinsikone Benjamin Huggel in eine Sinnkrise fallen. Der Doublegewinner stolperte tatsächlich in diese Saison, doch spätestens seit dem Trainerwechsel von Heiko Vogel zu Murat Yakin im letzten Herbst fliegt der Titelhamsterer wieder von Sieg zu Sieg.

Spannend ist jetzt eigentlich nur noch, ob die Basler in dieser Super-League-Spielzeit noch ein Gegentor erhalten werden.

Murat Yakin ist sowieso ein Glücksfall für den FCB. Er passt mit Kompetenz und Klasse, Stil und kühler Arroganz perfekt zum Verein. Dieser darf nun sogar vom Triple träumen, was unsere These erhärtet: Der FC Basel – gross und stark, selbstbewusst und dominant – ist zu gross und stark, selbstbewusst und dominant für die Super League geworden. Vielleicht wäre er in der Bundesliga besser aufgehoben.

Und eines hat der berühmte, bedeutende Schweizer FCB dem berühmten, bedeutenden deutschen FCB aus München ja längst abgeguckt: Das Abwerben der wichtigsten Kräfte bei der nationalen Konkurrenz. In der Winterpause etwa verlor YB mit Raul Bobadilla den besten Torjäger, der FC Sion mit Geoffrey Serey Die den wertvollsten Mittelfeldspieler und GC mit Endogan Adili das grösste Talent an Basel.

Und so bleibt die Frage: Welchem Schweizer Verein gelingt es in den nächsten Jahren, den FCB ernsthaft herauszufordern?

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152 Kommentare zu “Der FC Basel ist zu gut für die Super League”

  1. Fangt nicht wie die Bayern an! sagt:

    Klar ist der FCB, die beste Mannschaft der Schweiz.
    Könnte in der Bundesliga gut mthalten! Aber wollt ihr den Charakter dieser Mannschaften. Die halbe Weltauswahl auf der Bank, wer sind die besten?
    Wir deutschen! Auch der FC Basel gewinnt in der sehr erstarkten Schweizerliga nicht mit der B-Elf!!!!

  2. Mäse sagt:

    “wuchs als Fan von Brasilien, Inter Mailand, SC Freiburg und Xamax auf” – Thema eigentlich schon erledigt. Kurz zum Inhalt: Was der Herr hier von sich gibt ist nichts anderes als der GCZ zwischen 1977 und 1997 gemacht hat. Also nichts neues und nichts erfolgreicheres. Profistatus wurde vom GCZ eingeführt ebenso die Fussballlehre sowie der Campus. Spieler wie Müller, Yakin, Elber, Sforza, Sutter und wie sie alle hiessen wurden beim GCZ gross und danach mit Gewinn verkauft. Also auch hier nichts Neues. Der FCB betreibt zur Zeit einen mustergültigen Verein, keine Frage, aber irgendwann ist diese Zeit vorüber und es wird ein anderer Verein in die Basler Fussstapfen treten. Irgendwann kann man die Abgänge nicht mehr kompensieren. Auch hier ein parallel zum GCZ. Wir werden’s sehen. Bis dann trotzdem einen sportlichen Gruss nach Basel schickend 😉

    • Gennaro sagt:

      Danke Mase!
      Sie sind der Einzige der es auf den Punkt bringt.
      Die Basler Dominanz wird enden. Nichts ist fuer die Ewigkeit.

      • Danny Kindasport sagt:

        Sehe ich ähnlich. Man muss aber schon zugeben das die Verankerung des FCB weit über die Basler Grenzen gehen. Ich war letzten Montag gegen Luzern dabei (kein Fan, arbeite dort) und es kamen nicht nur Basler Fans aus Basel sondern auch aus der Region Luzern. Glaube kaum das es in der Region Basel viele FCZ Fans gibt. Ich glaube das hat seinen Ursprung darin weil die Basler auch international mitmischen und in diesem Sinne auch viel für den CH Fussball getan haben. Des weiteren war es, als die Basler mit ihren Erfolgen aufkamen, auch ein erfrischender Gegenpol zu GCZ die damals ja dominierten und heute mühsam wieder nach oben kommen.

    • Hans von Hinterzarten sagt:

      Bevor über einen Ligawechsel diskutiert wird, gilt es 28 Titel einzufahren.

      • Bernd S. sagt:

        Und sie waren sicher bei allen Titelgewinnen dabei…..

      • phi Bühlmann sagt:

        Richtig ist das Basel ausser dem FCB nichts hat ,ev noch das Puppentheater von Frau Oeri. Yakin muss sich erst noch beweisen. In Luzern hat er jedenfalls ein Chaos hinterlassen. Jeder Spieler der Ihm nicht passt hat er rausgeekelt. Proschwitz, Janu,Kukeli,Ferreira,Siegrist, etc In Basel sind die Spieler nur solange ruhig wie sie gewinnen,Dan brodelt es doch bei den Ersatzspieler gewaltig. Wirklich schade dass GC im moment einen durchhänger hat . Eine spannendere Meisterschaft wäre ja für alle interessanter

    • FCB sagt:

      Wird nicht enden !! Denn, im Gegensatz zu sagen wir GCZ, FZC (Sorry, halt doch nur Retortenclubs,ohne richitge Zuschauerkultur) und wie sie alle hiessen, ist der FCB in der Bevölkerung verankert und kann einen grossen Teil des Buget von innen heraus decken. Und nun noch die Vermarktung (als Vorstufe zur übernhame des Stadions (keine Miete mehr etc,) verstehe ich zwar die Hoffnung der Restschweizer aber vermutlich wird wie im Beitrag die Übermacht immer grösser.

      • Fredi Feuz sagt:

        Aber hallo! Ist ja eine absolute Frechheit bei GC und dem FCZ von Retortenclubs zu schreiben. Was ist denn der FCB? Ein Chemieclub!

      • Thomas sagt:

        Nun ja, der FCB hat ja auch schon mal vor 1000 Zuschauern (in der Nati B) gespielt. Gemäss Ihrer Defintion ist Basel daher auch ein Retortenklub, der überhaupt nicht in der Bevölkerung verankert ist und nur mal weil er ein bisschen erfolgreich ist ein paar Modefans anlockt. 😛
        Und wenn man den Clubs die effektiven Kosten für die Sicherheit aufbürden würde, dann wäre auch Basel pleite.

        • Thomas sagt:

          Waren Sie in der NLB dabei?!? Der FCB hatte über Jahre in der NLB den höchsten Zuschauerschnitt in der Schweiz! Ich kann mich an Auf-/Abstiegsrundenduelle mit GC (42000 Zuschauer), FCZ (33000 Zuschauer), Cup-Halbfinale gegen Schaffhausen (irgendwas über 30000 Zuschauer) erinnern… eben doch eine eintigartige Verankerung in der Bevölkerung, da müssen Sie auch nicht neidisch sein.

      • FCZ-Andy sagt:

        Und wie war das beim letzten EL Spiel 1/8 Final? Praktisch leere Zuschauerränge. Da ist Basel ganz sicher voll in der Bevölkerung verankert. Bin ja wahrlich kein GC Fan, aber Basel soll zuerst mal so viele Meister- und Cupsiege hervorbringen, wie GC und der FCZ zusammen, bevor “FCB” uns Zürcher Clubs als Retortenclubs beschimpft.

        • Fc BaselFTW sagt:

          Können sie sich überhaupt noch richtig an das 1/8 Finale erinnern?!!!
          Es war fast noch winter und zudem noch Arschkalt. 0°C!!!
          Ich war dabei. Der match war an einem Donnerstag abend und fing erst um 9 Uhr abends an.
          Viele Mussten am nächsten Tag noch arbeiten gehn.
          Und die Tickets waren auch nicht gerade günstig.
          und zudem waren es garnicht so wenige Fans.
          Es waren über 16`000 Fans Anwesend.
          Und im Zürcher Derby letzte Woche im Letzigrund war das stadion noch lange nicht voll. Dabei Hatten ja Beide Mannschaften sozusagen heimspiel. und das Letzigrund ist zudem noch viel kleiner als das Joggeli.
          Zwei berüchtigte Mannschaften die zu zweit nicht mal ihr kleines Stadion vollbringen, das ist für mich schon fast lächerlich. Und an diesem Tag war es nicht Kalt, es war sonnig und zudem war das spiel am frühen Nachmittag.
          Wenn Der Fc Basel an Sonnigen Tagen spielt ist das Joggeli ziemlich gut ausverkauft.

    • Mike Nebel sagt:

      Quatsch mit Sosse! GC war immer abhängig von einzelnen Gönnern und Sponsoren (Spross & Co.) und hatte selbst im grössten Erfolg ein Zuschauerschnitt von 6’000. Basel ist eine andere Liga, der Club viel mehr in der Bevölkerung (lokal!) verankert. Da geht nichts kaputt wie bei GC. Basel wird vielleicht nicht jedes Jahr Meister, aber bestimmt nie so abstürzen und fast Konkurs gehen wie GCZ. PS: bin FCSG Fan

      • Bruno sagt:

        Ja und der FCB hat alles aus eigener Kraft gemeistert. Keine Milliardenschwere Erbin, die ihr Geld regelrecht in den FCB verprasst hat. Und nein, im Hardturm hatten wir sehr oft volle Häuser, aber bei einem kleinerem Stadion ist logisch, dass man weniger Zuschauer hat. Aber was erzähl ich einem FCSG-Fan. Die haben ja keinen Mäzen, die sind nur zu doof um konstant zu spielen

        • champedissle sagt:

          Aha jetzt ist der FCB also Schuld daran, dass die Zürcher es als “Pseudoweltstadt” nicht fertigbringen ein vernünftiges Stadion zu bauen damit sie vor halbleeren Rängen spielen können? Die autonome Szene und deren Schäden verschlingen in Zürich offensichtlich mehr Geld als die Belange der Bevölkerung.

  3. baerbeiss sagt:

    Dass der FC Basel eigentlich in der Bundesliga spielen sollte, sage ich schon lange. Wenn ich mich nicht irre, hat das auch schon René C. Jäggi gefordert. Ob der der FCB in der Bundesliga bestehen könnte ist die eine, wie sich das lösen lässt, dass er dort überhaupt spielberechtgt wäre, die andere. Konstruktive Ideen und Lösungen nimmt der FCB sicher gerne entgegen.

    • Mike Müller sagt:

      Genau, Basel in die Bundesliga… 🙂 Lachhaft. Erstens würde die Bundesliga nie einen Schweizer Verein aufnehmen (warum auch? Deutschland hat genug sehr gute Mannschaften), und zweitens wäre Basel dort mit seinem Budget etwa auf dem Niveau eines Abstiegskandidaten. Vom Stadion wollen wir gar nicht erst reden, da würde Basel trotz hohem Zuschauerschnitt zu den Schlusslichtern gehören. Zudem wollen wir nicht vergessen, dass Basel beim letzten Vergleich gegen einen Bundesligaclub – Bayern München, die damals nicht gerade ihre allerbeste Saison hatten – mit 0:7 auswärts unterging, und das trotz Shaqiri. Basel würde sich selbst und seinen Fans definitiv keinen Gefallen tun.

      • Max sagt:

        Klar, FC Basel in der BL ist hypothetisch wenn nicht sogar unmöglich. Nur, das Budget könnte in der BL locker erhöht werden, davon bin ich überzeugt. Alleine die höheren Werbeeinnahmen, TV Gelder etc. Zudem haben Mainz 05 und der SC Freiburg kaum mehr Geld als der FC Basel. Und sogar das Stadion von Leverkusen 04 ist kleiner als das Joggeli. Also so lachhaft ist das Ganze auch wieder nicht. Der FC Basel muss ja auch nicht mit Bayern verglichen werden, die Gegner wären wohl im Bereich von Platz 18 – 10!

      • Patrick R. Scheibli sagt:

        …entschuldigung, mit der Ausnahme von Dortmund sind die BL Stadien gar nicht so toll, es gibt immer noch Gitter und auf Schalke steht eine ca. 1.5 m bis 2m hohe Mauer bis zur 1. Sitzreihe. In Basel, wie in England sitzt man fast auf hoehe des Rasens, dass ist was ich als gutes Stadion bezeichne….

      • Buschbrenner Rudi sagt:

        genau wegen solcher Kommentare ist Mike Müller ja ein Comedian…

    • Mike Glarner sagt:

      Die Frage für Basel stellt sich hier:
      Will man a) in der Bundesliga spielen oder b) regelmässig in der Champions League spielen. Beides wäre wohl kaum möglich.

      • Chris Chelios sagt:

        Geht leider nicht darum, was der FCB will. Man kann die Liga in der man gerne spielen würde zum Glück nicht wählen. Dieses Bundesliga Gefasel ist nicht nur völllig unrealistisch sondern auch ziemlich arrogant. Was man nie vergessen sollte, es waren die Millionen von Gigi Oehri welche den Grundstein zur heutigen Dominanz legten. Und es wird der Tag kommen wo das endet, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Vielleicht nicht so dramatisch wie damals die Benthaus Dynastie. Ausserdem ist das System Basel auch sehr kostspielig, ohne Millionen Einnahmen aus der CL oder Mäzen nicht zu refinanzieren. Das ist auch der Grund warum das Ganze irgendwann auch nicht mehr so weitergeht und der FCB wieder auf Normalmass schrumpft. Und dann gibts schnell auch keine FCB Fans mehr in der Region Luzern oder im Thurgau und das wird auch den Basler selber freuen.

    • Luditius sagt:

      “Vom Stadion wollen wir gar nicht erst reden, da würde Basel trotz hohem Zuschauerschnitt zu den Schlusslichtern gehören” -> Bayer 04 Leverkusen, ein BL-Topteam, hat ein kleineres Stadion (Fassungsvermögen 30’120). Auch andere Teams, etwa Mainz, Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg, haben kleinere Stadien.
      Fakt ist, dass der FC Basel in den letzten Jahren ausserordentliche Leistungen vollbracht hat – sportlich wie ökonomisch. Jedoch muss beachtet werden, dass ohne das Geld von Gigi Oeri diese Entwicklung niemals möglich gewesen wäre.
      YB hat, von der Infrastruktur und von Fanaufkommen her, etwa ähnliche Voraussetzungen. Nur dass dort aufgrund von Missmanagement und unglaublichen Transferflops (Silberbauer?) vieles verbockt wurde.
      Meiner Meinung nach leitete zuerst GC, jetzt Basel, eine Entwicklung im Schweizer Fussball ein, die ihr Vorbild in Deutschland (Dortmund, Bayern, Leverkusen usw.) hat. Basel war nur der erste Verein, der dies bewerkstelligte, weitere werden folgen (FC Zürich, FC Sion, YB).

    • Thomas sagt:

      Dann soll er doch. Aber er soll nicht zurückkommen, falls er mal ins Nirvana der zweiten Bundesliga absteigt. 😉

      • Rolf Zach sagt:

        Falsch, er muss Platz machen für den Gewinner der Super League. Anstatt 18 in der Bundesliga 20 Clubs, davon 1 bis
        2 Schweizer. Wäre von der Bevölkerungszahl und der prospektiven Finanzkraft des Schweizer Fussballs durchaus
        realistisch. Hat Basel den letzten Platz in der Bundesliga, kommt automatisch FC Zürich oder GC. Auf der Clubebene bin ich überzeugt, die Finanzen wären viel besser und das Niveau würde gleichfalls steigen. Eine andere Möglichkeit wäre eine Alpenliga mit Österreich und eventuell Tschechien, nur ist dies geographisch umständlich. Österreich könnte sich natürlich die gleichen Überlegungen machen in Richtung Bundesliga, aber es hat noch die grosse Möglichkeit einer Donau-Liga, die praktisch die gleiche Attraktivität hätte wie die Bundesliga. Die kleinen Länder müssen sich in Europa
        in solchen Verbänden zusammenschliessen, wenn sie verhindern wollen, dass das meiste Geld nach England, Italien, Deutschland und Spanien abfliesst.

  4. Joos Tarnutzer sagt:

    Netter erster Blog. Teilweise etwas sehr überzeichnet. Zum Beispiel wieder mal das alte “Basel hat ja sonst nix”. Das sagt man doch vor allem dann, wenn man sonst keine Argument mehr gegen den FCB hat. Was den Spitzensport angeht, mag das ja noch angehen. Ich erlaube aber daran zu erinnern, dass selbst in der Nati-B-Zeit in den 90er Jahren der Zuschauerschnitt wesentlich höher war als derjenige jedes anderen A-Clubs. Und da war es weder sportlich noch sonst berauschend ins alte Joggeli zu gehen (abgesehen vom Effekt des Bieres). Das Basel im moment fast schon eine Extraklasse ist, stimmt. Dieser Zustand ist jedoch nicht gottgegeben und wohl auch fragiler als man wahrhaben möchte. Auch andere Clubs in Europa (oder der Schweiz) hatten sportlich, strukturell und monetäre Vormachtsstellungen und haben diese dann sehr plötzlich verloren. Der Transfer von Boba hat ja wohl kaum dazu gedient, YB zu schwächen. Den wollte man ja geradezu loswerden in Bern – ok, nicht gerade Richtung Basel. Und auch die Sion-Situation hat wenig mit Serey Die’s Weggang zu tun, sondern vor allem mit CC der seit Jahren gleichzeitig alles tut für und gegen den Erfolg. Auch Adili wurde in Zürich vergrault und wollte auch aus persönlichen Gründen weg von dort. Basel ist auch ein sehr gutes Sprungbrett für Spieler. Beispiel Schär. Von der CL in die SL und schon im ersten Jahr mit sehr guten Leistungen im internationalen Schaufenster. Ich kann ja verstehen, dass es für Fans anderer Clubs nicht immer lustig ist, dass Basel so viel Erfolg, Geld etc hat. Auf der anderen Seite ist es auch für uns nicht lustig, wenn eine gute Arbeit von einem Jahrzehnt abgetan wird mit: Geld, Glück, Schirri-Bonus etc.

    • Ruedi von Steiger sagt:

      Finden Sie sich damit ab: Die immer Erfolgreichen mag – ausser an ihrem Herkunftsort – einfach niemand. Da hilft es auch nicht, wenn man sich den Erfolg mit seriöser Arbeit verdient. Letztere sehe ich natürlich und trotzdem – oder vielleicht auch gerade deswegen – erfreue ich mich an jedem Misserfolgserlebnis des FCB. Sie mögen das kleingeistig oder neidig nennen, es entspricht indes einfach der Natur der (Fussball)menschen.

      Übrigens kann ich mich noch sehr gut an die Achtzigerjahre erinnern, als sich jahrelang jeweils zwischen 3’000 und 4’000 Unentwegte an den FCB-Heimspielen im riesigen Joggeli verloren. Diese Erinnerungen haben Sie wohl einfach verdrängt; ebenfalls ein sehr menschlicher Zug.

      • Martin sagt:

        Etwas uebertrieben dargestellt. Bin zwar FCB Fan, glaube aber nicht im geringsten daran, dass eine B Mannschaft vom FCB die Liga dominieren koennte. Die anderen Mannschaften haben das Fussballspielen noch nicht verlernt und so breit ist das Kader auch nicht. Nach solanger Zeit in der Nati B hat der FCB einfach serioes und stetig am Wiederaufstieg gearbeitet und dafuer geschaut, dass es so bleibt. Etwas Geld musste sein, da hat Gigi Oeri dem FCB sicher geholfen, aber alles andere ist ehrliche Arbeit. Das Rezept ist ja bekannt, jeder andere SL Verein kann das auch so machen. Die SL ist eh eine Aufbauliga, also was liegt naeher als in den Nachwuchs zu investieren.

      • Matthias Steiner sagt:

        Danke für die ehrlichen Worte, Herr von Steiger. Ihre Haltung ist absolut nachvollziehbar, und im Sinne einer gesunden Rivalität zu begrüssen. Was wäre Fussball ohne Neid, gewürzte Spechchöre und anstachelndem Gesang? Wo es für mich peinlich wird: Wenn FCB Spieler im Nationaltrikot ausgepfiffen werden. Das ist dumm und niveaulos, und schadet dem Land.

        Tatsächlich waren wir in den Jahren 1985 bis ca. 1991 nur wenige Tausend, die noch an die Spiele gingen. Ich erinnere mich an weniger als 3’000 an einem NLA Spiel gegen Aarau.Man verlor im Cup gegen Pratteln auch mal 4:0. Ab 1992 ging aber ein Ruck durch die Bevölkerung, und 1994 im Aufstiegskampf gegen den FCZ kamen dann immerhin 42’000 an ein Spiel. NLB Rekord.

        Der momentane Erfolg und die Vormachtstellung dauert nicht ewig. Andere Klubs werden aufholen, zum Wohle der ganzen Liga. Wenn einmal Bernhard Heusler, ein genialer Präsident, abtritt, wird es für uns vielleicht schneller nach unten gehen, als wir uns das heute vorstellen können.

        Auf eine gepflegte, aber gewaltfreie “Feindschaft”

    • Samuel Rebeber sagt:

      Der FC Basel ist dank seiner Verankerung in der Bevölkerung so stark. Hier wird Fussball gelebt. Klar werden auch mal schlechtere Zeiten kommen, aber der Zuschauer-Stamm wird den Verein auch dann tragen.
      Der FCB gehört in die schweizer Liga, inmteressant wäre aber ev ein Zusammenschluss zwischen dem badischen, elsässischen und Östereichischen Raum, zu einer art “Alpenliga”.
      Das ist eine bestehende Idee, die schon öfter kontrovers diskutiert wurde..

  5. E. Schönbächler sagt:

    Dieses Thema wurde in diesem Blog schon mehrmals behandelt. Der FC Basel ist NICHT zu gut für die Super-League! Klar geht GC die Offensiv-Power aus. Klar spielt St. Gallen am Limit. Klar hat der FCZ in der miserablen Hinrunde viele Punkte unnötig angegeben. Und auch klar ist dass YB, Sion und Luzern sich seit Jahren selber im Weg stehen.

    Es gab und gibt in der Fussballwelt immer wieder Mannschaften die ihre heimische Liga oder gar internationale Wettbewerbe über einige Jahre hinweg prägen ja gar dominieren. Schon bei GC schrieben einige Medien in den Achtzigerjahren von der Bundesliga und als Servette ein Spitzenclub war von der französischen League 1. Doch das sind Hirngespinste von Journalisten. Wäre der FC Basel in der Bundesliga wäre es aus und vorbei mit regelmässigen Europacupteilnahmen. Bestenfalls könnten die Basler eine Rolle wie Wolfsburg (in der aktuellen Verfassung) oder Hoffenheim spielen.

    • Ruedi Meyer sagt:

      Spielte der FCB in der Bundesliga mit – rein theoretisch, Fussball ist nicht Rollhockey, wo Weil a.R. in der CH-Liga mitspielt, Ausnahmen gibts auch im Fussball mit Vaduz oder Monaco -, müsste er nicht am armseligen Fernsehtopf der Schweiz nagen, könnte seine grössten Talente halten, und die Marke FCB liesse sich bestimmt besser vermarkten als beispielsweise diejenige von Wolfsburg oder Hoffenheim. Es lohnte sich dann auch, neben dem den Sektor C auch die Sektoren B und D aufstocken.

    • Pat Znuk sagt:

      ..in der BL gäbs wohl für den FCB keine Europacapteilnahmen- und Einnahmen mehr. Wohl wahr. Dafür ca. 10 Mio Euro Fehrnsehgelder und bei Spielen gegen Bayern, Dortmund, Schalke etc. ca. 5000- 10000 Gästefans mehr.

  6. Marcel Keller sagt:

    Bitte auch notieren, dass Basel vor allem vom Verband wie auch von den Schiedsrichter massiv bevorteilt wird. Insbesondere auch, was die Anspielzeiten angeht. Ligaspiele nach den Europa League müssten eigentlich zwangsweise am Samstag stattfinden, alles andere ist Wettbewerbsverzehrung.

    • Niggidom sagt:

      Bereits vergessen, dass der FCB – anders als andere Vereine – vorgestern Montag spielen musste, statt bereits am Samstag?

    • Dario Nielsen sagt:

      Herr Keller, können Sie mir endlich einmal erklären, wieso Ligaspiele zwei Tage nach Europa League Einsätzen zwangsweise am Samstag stattfinden müssten und wieso alles andere eine Wettbewerbsverzehrung ist? Da dies meines Wissens in keiner europäischen Liga der Fall ist, kann ich Ihren Standpunkt nicht nachvollziehen.

      • Mäsi sagt:

        Danke, Dario.

        Wettbewerbsverzeruung wäre es nämlich, wenn das Spiel 2 Tage danach angesetzt würde und nicht umbekehrt…

      • Stephan Hofer sagt:

        Und kann mir hier mal einer erklären, warum Ihr den Wettbewerb verzehren möchtet? Gibt es Zuhause nix zu Essen oder was? @Keller wir nehmen ihren frustrierten Beitrag zur Kenntnis. Danke für Ihren wertvollen Beitrag, welchen wir hier in Basel nicht schon 100x gehört oder gelesen haben. Immer das gleiche Gejammer hier von wegen Schiribonus. Die restliche Schweiz hat einfach Tomaten auf den Augen wenn es um die objektive Beurteilung von Situationen betreffend dem FCB geht. Was das hochjubeln angeht bin ich der Meinung, dass man schön am Boden bleiben soll und weiterhin hart am Erfolg arbeiten muss. Der FCB muss sich Jahr für Jahr neu beweisen, da ja wie oben erwähnt die Spieler teuer verkauft werden und somit Lücken geschlossen werden müssen. Der FCB macht das bisher aber sehr geschickt. Die BL ist für mich kein Thema, da wir Schweizer und keine Deutschen sind. Die CH Liga wird sich auch wieder verändern und es werden wieder spannendere Jahre kommen. Davon bin ich überzeugt, auch wenn ich als Basler Fan natürlich meine Freude an den tollen Erfolgen des FCB habe. Und jetzt auf zu Tottenham. Auf ein gutes Spiel. :o)

        • Matthias Steiner sagt:

          Herr Keller: Die Mär von den Schiedsrichterbevorteilungen geistert seit etwa 2 Jahren durch den Blätterwald. Ich sehe aber bei praktisch jedem Ligaspiel Fehlentscheide. IHR Problem ist, dass sie sich die Fehlentscheide zu Gunsten des FCB merken, und die Fehlentscheide zu Gunsten anderer Klubs als gottgegeben hinnehmen, und somit verdrängen. Glauben Sie mir. Die Schiris und die Liga haben dem bösen, bösen FCB zwei komplette Meistertitel geklaut. In dieser Saison haben wir auswärts mehrmals klare Handspenalties nicht bekommen, was bei einem Auswärtssieg zwar nicht ins Gewicht fällt, aber eben trotzdem wahr ist. Also: Analysieren Sie mal mittels Recorder die Spiele genau und führen Sie Buch. Sie werden sehen, dass das Kartenhäuschen “Bevorteilung FCB” sehr schnell zusammenfällt.

          • Thomas sagt:

            Vor ein paar Jahren wurde einmal ein Klub am grünen Tisch Fussballmeister… es war nicht der FCB! Soviel zum Thema der Bevorteilung.

    • Max sagt:

      Lieber Marcel Keller! Ein bisschen muss ich schon an die Vernunft appellieren! Stell Dir vor, der oder die Vertreter der Schweiz in der EL oder CL, in diesem Fall der FCB, spielt am Donnerstag in Russland und fliegt am Freitag in die Schweiz zurück. Nun soll also diese Mannschaft schon am Samstag wieder spielen während alle anderen eine Woche Pause hatten? DAS wäre Wettbewerbsverzehrung! Und der Witz von der Bevorteilung von Verband und Schiedsrichter kannst Du Dir nun auch so langsam sparen. Errinerst Du Dich ans Phantom – Tor in St. Gallen? Erinnerst Du Dich an den Meister Titel des FCZ am “Grünen Tisch“? Schliesslich profitieren auch andere Vereine von den guten Leistungen des FCB in den Internationalen Spielen!

      • Ruedi Meyer sagt:

        und an das Last-Minute-Tor des FCZ nach einem Outeinwurf, der geschätzte 30 m zu weit vorne ausgeführt wurde oder an die verlorene Meisterschaft weil der Verband den FCB verknurrte, das Spiel gegen Xamax nachzuholen anstatt 0:3 forfait zu werten, weil es die Neuenburger versäumten hatten, das Spielfeld in La-Chaux-de-Fonds zu räumen. Man wolle die Meisterschaft nicht verfälschen. Dass dann die Xamax aufgelegte Busse tiefer war, als es die Räumungskosten gewesen wären, ist eine andere Sache.

        Fehlentscheide der Schiedsrichter pro und contra einer Mannschaft lassen sich nicht vermeiden, die gibt es immer wieder, auch gestern das 2:0 für den FC Bayern oder das 2:2 von Paris Saint Germain nach klaren Offsidepositionen. In der Regel gleichen sich diese Fehler im Laufe einer Saison mehr oder weniger aus.

    • Stephan sagt:

      Na dann wünsche ich einen guten Appetit beim Verzehr des Wettbewerbes Herr Keller

    • André Aenishänslin sagt:

      …..ach Herr Keller, langsam mache ich mir Sorgen um Ihr Seelenheil.

      Wenn ich an all Ihre Schreiben betr. dem FCB denke, tut es mir echt leid, was dieser FCB bei Ihnen verursacht! Zu wissen, dass hier irgendwo in der Schweiz ein Mensch so leidet, kann ich mich nicht mehr richtig an den Erfolgen des FCB erfreuen!

      Besuchen Sie doch mal unsere schöne Basel und Sie werden automatisch den den FCB-Virus einatmen, Das hilft und ist besser als jedes Anti-Depressiva-Mittel!

  7. Sebastian Traurig sagt:

    Im Artikel wird der FCB in den Himmel gelobt. Wenn die Liga in der Schweiz zu schwach für diese tief bewunderte Truppe ist, so sollen sie doch alleine weiter spielen in ihrer eigenen Liga.

  8. Fabien sagt:

    Fabian Schär “Weltklasse”. Bevor man Superlative überstrapaziert, sollte man ihn nicht mit dem andern Fabian verwechseln. In der Swiss Super League gibts keine Weltklasse, auch nicht bei Basel.

  9. Wolfgang Zanger sagt:

    Ich schaue auch gerne die Spiele vom FCB an, aber dass Yakin sogar vom Triple träumen darf finde ich doch etwas sehr überheblich.

    • Stine sagt:

      Herrn Zanger, wieso ist das überheblich? Wer nicht von neuen Zielen träumt hat keine Ziele!

    • Max sagt:

      Kann man durchaus so sehen. Nur: Andere träumen seit 1986 von einem weiteren Meistertitel und wiederun andere träumen seit bald ewigen Zeiten von einem Fussballstadion…..Ist doch auch nicht überheblich, oder?

      • Stine sagt:

        Nö….. überhaupt nicht. Ich sage ja – wenn wir mit dem Träumen aufhören, haben wir auch keine Ziele mehr. Ich würde es YB auch gönnen wieder mal einen Titel zu holen. Und Zürich würde ein neues Stadion auch sehr gut stehen. 🙂

  10. Stine sagt:

    Ich würde bei Murat Yakin keinesfalls von kühler Arroganz sprechen. Dies ist doch wohl nur Souveränität. Und die darf er sich auch erlauben. Ich kann mich gut erinnern wie viele meiner FCB-Kolleginnen entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlugen…. W a s… neuer Trainer wird Yakin? Geht ja gar nicht! Zu jung! Ex-Spieler vom aktuellen Kader! Zuwenig Erfahrung als Trainer! Blahblahblah…. Heute hört man davon keinen Ton mehr. Ich mag es Murat Yakin von Herzen gönnen und natürlich auch “meinem” FCB. Der Erfolg ist verdient und ich hoffe das Muri mit seinen Jungs das Triple schaffen. 🙂

  11. Ernst Stahl sagt:

    auf ricardo deutsch würde das wohl heissen: lieber nicht mehr.

    wieso sollte der fcb die saison dominieren wie schon lange nicht mehr? immerhin hat er erst seit 2 runden die spitze übernommen und erst seit letztem wochenende einen punktevorsprung. das haben wir doch schon anders gesehen, ist jetzt auch nicht jahre her…

    richtig ist, dass die konkurrenz, mit ausnahme der hoppers und des fcsg nicht in der lage war, von der schwäche der basler zu profitieren, ein yb in der form vorangegangener jahre hätte daraus profit schlagen können oder der fcz in der form der meisterjahre… die konkurrenz ist dieses jahr erschreckend schwach, basel ist nicht besser geworden.

    und der fcb hat millionenbeträge für spieler ausgegeben, die in keiner weise den anforderungne der super league entsprechenn (sauro) oder weit hinter den erwartungen blieben (diaz) zusammen wohl fast 7 millionen… wer hat, der kann auch fehler verschmerzen… wer nicht hat tut sich damit wesentlich schwerer.

    basel ist die nummer eins, muss sich aber in diesem jahr klar nach der decke strecken, mehr als in anderen jahren.

    nur, es ist nicht zwingend aufgabe eines blogs objektiv zu sein, von dem her, auftrag erfüllt. auch wenn die subjektivität nicht der realtität entspricht.

    • Mumprecht Arno sagt:

      Sorry, aber du hast keine wirklich absolut keine Ahnung von Fussball! Erstens hat Sauro, dank oder wegen Fabian Schär einfach keine Möglichkeit gehabt, anfangs sein Können zu zeigen. Wenn du bei Boça in den ersten 14-15 Spielern bist, dann bist du zu 100% ein guter oder sogar sehr guter Fussballer! Wenn aber einer aller Ernstes meint, dass Diaz – mit seinen hervorragenden Leistungen – in diesem Jahr unter den Erwartungen blieb und dies gar als Fehler taxiert, dann frage ich mich schon, welche Drogen dafür verantwortlich sind!

  12. Martin sagt:

    Na und? Im Vergleich zu allen grossen Ligen Europas ist der Titelkampf in der Schweiz ja noch richtig spannend: Die Bayern haben 20 Punkte Vorsprung, ManU 15, Barca 13, Juve 9, PSG 7.

  13. Remo Meyer sagt:

    Ach hört doch auf mit dieser Bundesliga! Als FCB-Fan (seit Nati-B-Zeiten) kann ich nicht nachvollziehen was dieses dumme Geschwätz immer soll. Die aktuelle Führung ist zum Glück viel zu vernünftig und realistisch, um überhaupt einen Gedanken daran zu verschwenden. Ich hätte auf jeden Fall keine Lust, für jedes Auswärtsspiel hunderte von Kilometern mit dem Bus oder Zug fahren oder sogar fliegen zu müssen. Ans Auswärtsspiel gegen Bremen: Kein Problem, sind ja nur knapp 800 Kilometer…

    Wie einige Vorredner schon gesagt haben: Die Zeiten werden sich wohl auch wieder ändern, also erfreu ich mich daran, dass der FCB gut spielt und das die momentane Führung einen guten Job macht und trotz der Lobhudelei allerseits auf dem Boden bleibt. Ich wünsche mir vor allem, dass die diverse potentiellen Gegner (YB, FCZ, Sion wohl kaum unter CC) auch wieder erstarken und Paroli bieten können, das dient der Qualität und Attraktivität der ganzen Liga.

    • Max Bader sagt:

      Ich bin auch ihrer Meinung. Man sollte nur mal eine Tabelle aus Mitte der 90er Jahre nehmen. Da sieht man schnell, wie sich die Zeiten ändern. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass Der FCB, der FCZ und YB die dominanten Mannschaften werden. Starke Mannschaften von damals wie GC, Lausanne, Lugano, Sion oder Servette sind in den vergangen 10 Jahren von Krise zu Krise geschlittert. Der grosse Trumpf des FCB ist die Vereinsführung. Hier müssen sich die Konkurrenten dringen verbessern, sonst werden sie nicht zur Konkurrenz für den FC Basel. Im übrigen ist die Meischterschaft noch nicht entschieden. Der FCB hatte erst 3 Auswärtsspiele gegen die Plätze 8-10.

  14. Sebastian Traurig sagt:

    Artikel mit leichtem Anflug von Grössenwahn. Noch ist die junge und wilde GC-Truppe nicht abgehängt. Und es gibt noch ein Rückspiel in Zürich.
    Falls sich der FCB in der Liga langweilt, können sie auch mit dem viel gerühmten A-Team gegen das hochgelobte B-Team spielen.
    Viel Spass!

    • Erb-Tanner sagt:

      @ S. Traurig: Bitte nicht verwechseln: Der Artikel stammt nicht vom FCB. Der FCB und seine Fans langweilen sich nicht in der heimischen Liga. Fast 30’000 Zuschauer beweisen es bei den Heimspielen, einige Tausend an den Auswärtsmachts. Grössenwahn in den Chefetagen der Clubs und Langeweile in den Stadien beobachte ich andernorts in der CH. Mir gefällt der Beitrag nicht, würde lieber über Fussball diskutieren. Gehen die Themen aus? Hopp FCB!

  15. Chris sagt:

    GC war in den 80ern und 90ern ähnlich dominant. Im Fussball kann es plötzlich sehr schnell (bergab) gehen. Mal schauen, wie der FCB die Wegzüge von Frei und nächstes Jahr von Streller verkraftet. Das sind einheimische Führungsspieler, die nicht so schnell ersetzt werden können. Huggel hatte zumindest zu Beginn der Saison auch eine grosse Lücke hinterlassen.

  16. Chrigu sagt:

    Es macht einach Spass dieser Weltklasse Mannschaft zuzuschauen!!! Der FC Basel hat unglaublich viel getan für den Schweizerfussball!! Wen Sie jatzt noch Tottenham ausschalten, dann ist soger der Finaleinzug in der EL möglich. Trotzdem hoffen wir alle, dass nächste Saison wiedereinmal ein toller “Vierkampf” um den Titel gibt! Dennoch ist der FCB einach zweiklassen Stärker als GC, Sion und die Umbruch grossmäuler als Bern!

  17. Kahn sagt:

    Der FCB wird Meister mit mind. 10 Punkte Vorsprung. Schon das ist sicherlich übertrieben. Dass der FCB die letzten Jahre die beste Mannschaft in der Schweiz war ist richtig. Aber dies gibt es oder gab es auch in Frankreich (Lyon), Spanien (Barcelona), Deutschland (Bayern) und und und, wegen dem haben diese Vereine auch nicht die Länder verlassen. Im übrigen möchte ich doch loswerden, dass die Aussage, in die Bundesliga zu wechseln, nicht von den FC Basel Verantwortlichen kommen. Ich wünsche mir, dass weitere Vereine gut arbeiten, etwas aufbauen und hoffentlich bald auf Augenhöhe sind um ganz vorne mitzuspielen. GC hat sicherlich einen super Anfang geleistet mit einem guten Umfeld und hoffentlich kommen weitere potenzielle Sponsoren dort dazu damit sich diese weiter verstärken können.

  18. Dominic sagt:

    Und wieder dreht sich das Hamster-Rad: ein Xamax-Fan schreibt den FCB zu stark für die Super League, als FCB-Fan wundert man sich darüber und Fans eines anderen Schweizer Vereins können den Baslern nun wieder Arroganz vorwerfen…

    • Fritz sagt:

      Ist auch mein Eindruck. Die Lobhudelei des FCB kommt häufig von aussen (Bern, Zürich) und anschliessend wirft man dann den Baslern Arroganz vor. Naja irgendwie lustig 😉

  19. sydney sagt:

    ich als fcb fan habe extrem mühe mit solchen superlativen. ja, es stimmt, der fcb spielt momentan einen sehr guten und erfolgreichen fussball. es gibt und gab immer vereine, die in ihrer liga für eine gewisse zeit einen einsamen spitzenplatz einnahmen. die kunst aber ist es einen verein während einer starken phase so aufzugleisen, dass die erfolge auch nachhaltig bleiben. ein paradebeispiel für mich ist bayern münchen, die es jahr für jahr schaffen erfolgreichen fussball zu zeigen, teure stars zu kaufen und halten und doch nachhaltig gesund sind und das negativbeispeil ist rosenborg. diesbezüglich – und da kann kein super league verein auch nur im geringsten mithalten – ist die führung des fcb mit präsident heusler sensationell gut organisiert und das fundament ist extrem stark. zum leidwesen – und das muss man auch in betracht ziehen – der übrigen vereine/sportarten in der region basel. alles konzentriert sich auf den fussball und da bleibt kein platz für einen guten eishockey, handball oder volleyball club. was mich als fan betrifft sind erfolge und gewonnene spiele einfach nur schön zu geniessen – ich habe schon andere, triste zeiten miterlebt, aber auch da haben wir nach jedem gewonnen spiel und tor gejubelt, auch wenn es gegen bümpliz oder chatel-st.denis war…

  20. Christian Breuer sagt:

    Ich habe das gefasel von der angeblich bevorteilung durch Schiedrichter und den Verband, langsam satt. Dem Fc Basel wurden 2 Meistertitel vom Verband gestohlen aber das vergessen die Neider immer.

  21. Hiroshi sagt:

    Klar ist der FCB die beste Mannschaft der Schweiz, aufgrund fehlender anderer sportlicher Alternativen und hoher Identfikation in der Region inklusive Top-Sponsoring eines Multis, ist dies aber ehrlich gesagt auch nicht verwunderlich. Dennoch frage ich mich, ob der FC Basel in einer anderern Liga wirklich spielen wollte, denn dann wäre der Krösus-Effekt sicherlich weg. Ich erinnere an die 0:7 Niederlage gegen Bayern München oder der 0:5-Klatsche gegen Donetsk.

    • Kahn sagt:

      Klar könnte er in der Bundesliga mithalten wie sogar noch andere Mannschaften aus der Schweiz da man dort von viel mehr Einnahmen von Sponsoren und Fernsehgelder profitiert. Klar hat der FC Basel in Bayern mal eine Klatsche erhalten. Der FC Basel hat aber auch in Barcelona unentschieden gespielt und gegen Bayern zu Hause gewonnen. Nur wegen einer Klatsche – siehe aktuell HSV letztes Wochenende – heisst es nicht, dass jemand nicht mithalten kann Aber eben, ein Vergleich zu anderen Ligen kann gar nicht gemacht werden da die Voraussetzungen ander sind.

  22. Tom sagt:

    Lange Zeit hat der FCB in der NLB gelitten. Bulle war ein absoluter Angstgegener. Die Stadien von Wettingen, Neuhausen, Delémont etc werde ich nie vergessen.

    Nichts währt ewig. Auch die jetzige Haussephase nicht (siehe GC). Deshalb sollten wir Basler jetzt geniessen und alle anderen dürfen hoffen.

    • Paracelsus sagt:

      Hallo zämmä,
      Ja diese FCB Dominanz… und wie Tom schon gesagt hat, wie geniessen dies hier sichtlich in Basel, auch ich werde diese NLB Zeit nicht vergessen, wir träumten alle von dem was jetzt ist und genau das ist der Unterschied hier in der Nordwestschweiz, Dominanz ja, aber weder Arroganz sondern Demut und Respekt und nicht zu vergessen, dass es auch schon anders war !

      • Michi sagt:

        @Paracelsus

        Als in der Region Basel wohnender Nicht-FCB-Fan treffe ich aber leider mehr Arrogante als Respektvolle und Demütige. V.a. jene Fans, die damals in den harten Zeiten nicht dabei waren, sei es altersbedingt oder weil sie erst mit dem Erfolg kamen.

  23. de Philppe sagt:

    Habe zuerst auch nicht einmal bemerkt, dass es der “falsche” Fabian ist, weil ich über das Wort Weltklasse gestolpert bin. Nach seiner bisherigen Entwicklung traue ich Schär sogar zu, dass er einmal höchstes Niveau erreicht, aber nach noch nicht mal einer ganzen Saison in der Super League? “Glaub äh….”

    Das Triple – nein sorry – der Europacuspieg als erster Schweizer Verein wäre ein Sensation. Dazu würde ich zähneknirschend sogar dem FCB applaudieren. Aber die Europa League ist ab jetzt wohl zu stark besetzt, als dass man sich noch drei mal durchsetzten könnte.

  24. heschghoert sagt:

    Ein starker FC Basel ist gut für den Schweizer Fussball und die Super League. Wenn es einen Primus gibt, orientieren sich andere daran und die Liga an sich wird besser. Die nationalen und internationalen Erfolge sollte Ansporn für die Verantwortlichen in Bern und Zürich sein, denn auch in diesen Städten wäre das Potential für ein Klub, welcher dem FCB Paroli bieten könnte, vorhanden. Dann klappt es auch international wieder und mit internationalen Erfolgen fliesst Geld in die Kassen der Klubs und sie werden für Spieler, welche auf dem Sprung nach Europa sind auch wieder attraktiver (und gerade junge Schweizer Spieler müssen nicht schon als Junior wechseln und scheitern…).

    In diesem Sinne leistet der FCB seit mehr als zehn Jahren Aufbauarbeit für den Schweizer Fussball. Jetzt liegt es an den andern nachzuziehen.

  25. KayaDee sagt:

    Ja das muss man ehrlich zugeben, Basel ist im Moment das Mass der Dinge in der Schweiz! Aber eben “Im Moment”!!
    GC war über 20 Jahre lang die unbestrittene Nummer 1 im schweizer Fussball. Geld hatte es immer genug und ja leider gab es dann gegen ende der 90er Jahre eine etwas sehr optimistische Führung, welche dachte man könne GC zur europäischen Spitze führen. Wie bekannt ist ging dies finanziell total in die Hosen und man musste praktisch wieder von ganz unten beginnen und sich wieder vor allem auf die Ausbildung der jungen Spieler konzentrieren! Nun Stand heute muss man sagen, dass langsam aber sicher wieder etwas heranwächst, Geld immerhin wieder ein wenig vorhanden ist um Spieler wie Salatic, Grichting und Kalifa zu holen und auch zu halten (Anm. der FCB wollte wie ja so oft in den letzten Jahren, die guten Spieler von GC abwerben, wass im Fall von Salatic ja in die Hosen ging)
    Aber wie meistens im Fussball, ändert sich irgendwann auch mal die Überlegenheit vom FCB und von über 20 Jahre Dominanz sind sie auch noch ein stückchen entfernt und auch von den europäischen Erfolgen wie GC sie hatte, können sie auch noch träumen, hier noch ein Auszug: 2x Viertelfinale, 2x Achtelfinale Meistercup(heute CL), 1x UEFA Cup Halbfinal, 1x Viertelfinal, 2x Achtelfinal, 1x CupSieger Cup Viertelfinal u.s.w
    Alles hat mal ein Ende, auch die Dominanz

    • Pat Znuk sagt:

      ..ist aber schon klar, dass “damals” als GC im Uefacup 1/2-Final war, man um dies zu schaffen nur 4 Runden spielen musste?!
      Heute muss man schon in der Euroleague alleine in der Gruppenphase mehr Runden spielen…

  26. Thomas Meier sagt:

    10 Punkte Vorsprung? Nächsten Sonntag werden es nur noch 6 Punkte sein, auf St.Gallen natürlich…

  27. Peter Huber sagt:

    Krasse Überlegenheit? Die Liga ist nach wie vor sehr ausgeglichen, so hat die angebliche Provinzmannschaft Thun kürzlich in der Meisterschaft Zuhause Basel und GC besiegt und im Cup gegen Basel trotz Unterzahl eine Verlängerung erzwungen. Am Krassesten war noch der 1:0-Sieg von Basel gegen Thun im Joggeli. Nur weil YB mit dem reichsten Spielkamerad nicht mehr mithalten kann, muss das noch lange nicht für andere NLA-Teams gelten.

  28. Auguste sagt:

    hmm…, diese saison bestand bis weit in den herbst hinein die seltene möglichkeit, die basler dominanz in der super league für einmal zu brechen. das überraschende gc ist sogar weiterhin an der spitze dran, auch wenn es noch nicht wieder rund läuft in der rückrunde. glücklich für den angeschlagenen fcb des ersten meisterschaftsdrittels war, dass sion, yb und der fcz derart mit hausgemachten problemen beschäftigt waren, dass sie sich selbst aus dem rennen nahmen. luzern, das basel noch einen harten kampf im letzten cup-final liefern konnte, implodierte, und so konnte sich der fcb mit neuem trainer und geschickten winter-transfers wieder aus dem zwischentief herausarbeiten.

    einem einzigen verein wird es auf absehbare zeit kaum gelingen, die basler dominanz nachhaltig zu brechen, aber wenn die verfolger so weit kämen, dass sie sich nicht mehr hauptsächlich mit sich selbst beschäftigen müssen, dann kann ein rudel jäger selbst einer grossen beute gefährlich werden.

  29. Kur tHofer sagt:

    Wenn basel wirklich so gut sind wieso müssen dann immer die besten Soieler von den anderen mannschaften holen.
    Es wird schon wieder anderst kommen.Der ball ist auch in Basel rund.

    • Patrick Huber sagt:

      Herr Kurt Hofer

      Bitte zuerst denken und dann schreiben. Vielleicht merken Sie dann auch das Sie hier ein bischen ein Seich geschrieben haben.

  30. Markus Bieri sagt:

    Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine übertriebene Momentaufnahme. Wenn der FCB tatsächlich so stark wäre, dann hätte er bestimmt mehr als 3 Punkte Vorsprung. Wer allerdings in Thun und Luzern verliert, der kann nicht zu stark für diese Liga sein.

    Der Schreiberling scheint lediglich bemüht zu sein, die Herzen der Baslefans zu erobern. Dazu zähle ich mich auch, doch halte ich diese anbiedern eher als peinlich statt gelungen. Basel weiss wie stark es ist, dennoch täte auch der Autor dieser Geschichte gut daran die Tugenden der Basler Führungscrew zu verinnerlichen. Diese ist nämlich seit Jahre bemüht sich stetig zu verbessern, als auf den Erfolgen auszuruhen. Verschiedene Vereine in ganz Europa haben es bewiesen: Hochmut kommt vor dem Fall. Berni Heusler und seine Jungs zeigen weder Hochmut, noch sehe ich die Gefahr für einen Fall. Heusler bleibt ein Gentleman. Er geniesst und schweigt (jedenfalls betreffend solche übersetzten Parolen).

  31. Reto Heinrich sagt:

    Das mit der Bundesliga ist ja ein schlechter Witz! Warum sollte die Bundesliga Interesse an Basel haben?! Die haben genug “eigene” gute Mannschaften im Land. Celtic und die Rangers liebäugelten ja auch mit der englischen Liga und die UEFA/FIFA lehnten das ab.

  32. benedikt basler sagt:

    es wurde schon mehrfach erwähnt: es gibt immer zeiten, wo mannschaften die jeweilige liga dominieren. die herausforderung liegt darin, auch dort oben zu bleiben. dies kann nur durch das management, jugendförderung und natürlich auch die unterstützung durch sponsoren, mäzänen und nicht zu vergessen durch die fans selbst gesichert werden. und nur wer oben ist, kann sich der unterstützung dieser gruppen auch sicher sein. das dies nicht immer funktionieren kann, versteht sich von selbst und wäre auch nicht normal. es ist jedoch notwendig,dass nebst dem fcb noch andere clubs die schweiz international vertreten.

  33. Beat Rytz sagt:

    Dank der starken Leistungen des FCB in den UEFA-Wettbewerben sind in den letzten Saisons soviele Rangpunkte erarbeitet worden, dass auch andere SL-Clubs profitieren werden, indem ihnen Gegner zugelost werden, die auf “Augenhöhe” liegen und gegen die man nicht schon in der Qualifikation zur Teilnahme an der Europaleague kläglich scheitert.

    • Mike Glarner sagt:

      Diese Aussage stimmt so nicht ganz. Basel sammelt Punkte für seinen Klubkoeffizienten und für die UEFA-Fünfjahreswertung (Länderkoeffizient). Letzteres dient der Ermittlung der Anzahl der Fußball-Europapokal-Startplätze der einzelnen Landesverbände. Ob ein Verein schwächere oder gute Teams zugelost bekommt, hängt primär von den Punkten ab, die er in den letzten fünf Jahren für seinen Verband erspielt. Zusätzlich kommen 20 % des Länderkoeffizienten dazu. Diese 20 % des Länderkoeffizienten (Schweiz: ca. 5.3 Punkte) machen den Braten jeweils nicht heiss. Bei Basel z.B. sind es 5.3 Punkte von Total 53. Würde Basel in der Bundesliga (ca. 15 Punkte) spielen, wären sie auf Rang 31 statt 38 in der UEFA-Fünfjahreswertung (Stand: Anfangs Saison). Borussia Mönchengladbach z.B. war in den letzten 5 Jahren international nicht dabei und hatte deswegen nur die 15 Punkte der Bundesliga als Klub-Koeffizienten. Dies nützte ihnen aber nichts, in den CL Play-offs waren sie ungesetzt und schieden gegen Dynamo Kiev aus.

      • Thomas sagt:

        Absolut korrekt, Herr Glarner Aber zwei CL-Plätze, direkte Cl-Qualifiaktion und der Einstieg in spätere Qualifikationsrunden werden über den Länderkoeffizient gewertet Damit hat der FCB eben doch sehr viel für den Schweizer Fussball gemacht Es wäre schön, wenn die anderen Vereine auch ihren Beitrag leisten würden, ansonsten geht das nicht mehr lange gut…

  34. Paulo sagt:

    Warum wird bei Basel eigentlich immer nur über die Bundesliga geredet? Basel steht als Grenzstadt und von der Mentalität der Menschen her Frankreich einiges näher als Deutschland. Die Bundesliga wird im Badischen vom FC Freiburg bereits sehr gut vertreten. Im Elsass aber gibt es den einst berühmten Racing Strasbourg nicht mehr. Da würde ein Wechsel in die französische Liga einiges mehr Sinn machen. Trotzdem, der FCB gehört zur Schweiz und soll auch dort bleiben. Als Fan seit 1964 weiss ich dass es immer wieder auch schlimme Perioden gibt. Man sollte diese Zeit einfach geniessen. Solche Artikel die nicht aus Baser Feder stammen dienen übrigens nur dazu die Neider noch mehr anzustacheln. Zum Glück hat der Basler Vorstand einiges mehr Demut. Der Meistertitel ist noch lange nicht entschieden.

    • Hermann sagt:

      @Paulo: Ganz Ihrer Meinung. Sonst kann man sich gar nicht genug von Deutschland abgrenzen, aber der Bundesliga würde man sich aufdrängen. Das wäre mehr als lächerlich!

  35. brunner franz sagt:

    fabian schaer ist weltklasse–das beweist schon allein die tatsache, dass er auf der einkaufsliste der meisten europaeischen spitzenklubs ist, und auch fast alle premier league vereine bemuehen sich um ihn—leider fuer ihn, zum gluck fuer den fcb, vergeblich

  36. Urs Frei sagt:

    Ich würde mich auf das Alemannen-Derby FC Basel – SC Freiburg freuen:-) Nach Hoffenheim, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg oder München wäre es ja auch nicht wirklich weit. Man kann nicht den Anspruch haben EUROPÄISCH zu spielen und dann aber Bedenken vor der weiten Entfernung haben.

  37. Buschbrenner Rudi sagt:

    ein vielversprechender Blog! Und erst noch einigermassen treffend. Einzig die kühle Arroganz und der ewige Blödsinn mit der Bundesliga sind etwas unpassend. Eigentlich hatte ich den Steilpass beinahe schon aufgegeben (immer diese deutschen und sonstigen nicht interessierenden Themen), aber nun habe ich mit F. Ruch doch wieder etwas Hoffnung zur Rettung des Blogs!

  38. Peter E. M. Schudel sagt:

    Ach ja, die alte “Hassliebe” zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich. Ich machte damals, 1972-1974, meine Lehre beim MR.X Zweidler, dem Nachfolger als Präsident des legendären Edi Nägeli. Selber spielte ich bei den Junioren des FC Zürich mit. Damals A Inter 2, mit 15 Jahren (!), und danach Reserve, heute U21, mit 17 Jahren. 1972 wechselte Peter Marti von YB zum FC Zürich und erhielt eine Anstellung bei uns, genau wie Rosario Martinelli. Arbeiten mussten sie kaum, war ja auch nur eine Scheinanstellung für den Amateurstatus (gab es damals noch) und ein willkommener Zusatzverdienst, welcher die Kasse des Vereins entlastete. Doch eines Tages wurde Peter Marti zum arbeiten verdonnert. Er musste mir helfen, das Lager im dritten Stock zu räumen. Er war total angepisst und übellaunig. Wir räumten still vor uns hin, als er plötzlich anfing, mich herum zu kommandieren. Da stand ich vor ihn hin und sagte: “Du hast mir gar nichts zu befehlen”! Kaum hatte ichs gesagt, hat er mir auch voll eine runter gehauen… Doch lustigerweise hat sich daraus eine Freundschaft entwickelt, die darin gipfelte, dass ich von Ihm eine Sitzplatzkarte für den Schweizer Cupfinal in Bern bekam. Ich sass dann im altehrwürdigen Wankdorfstadion direkt neben der Bank des FC Zürich. Peter Marti wurde erst am Ende der regulären Spielzeit zum Aufwärmen geschickt und er trabte direkt an mir vorbei. Ich rief: “Wenn du reinkommst, schiess ein Tor.” und dann kam seine Zeit. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0 und die Verlängerung kam. Ein Pass von Martinelli auf Marti, ein entschlossener Sprint und rein mit dem Ball. 0:1 für den FC Zürich (Endstand 2:0). Doch das Highlight des Tages kam nach der Ankunft mit dem Fan-Zug in Zürich. Ich kämpfte mich zum Mannschaftsbus und Peter Marti hat mich mit in den Bus genommen. Das sass ich nun mit all meinen Vorbildern zusammen und wir fuhren im Schritttempo zum Letzigrund. Das war ein Erlebnis für einen 15-jährigen Jungen… Damals hatte der FC Zürich seine goldenen Jahre. Meistertitel, Cupsieger und Viertelfinalist im 1973/74 Europapokal der Pokalsieger und 1976/77 Europapokal der Landesmeister sogar im Halbfinal. Es ist also kein Baselphänomen, dass ein Klub einige Jahre die Meisterschaft beherrscht. Eines muss jedoch noch erwähnt werden. Heute ist die Arbeit der Fussballclubs in Sachen Nachwuchs in der Schweiz auf höchstem Niveau und unsere jungen Spieler werden im Ausland gerne engagiert. Allein die deutsche Bundesliga würde ohne die Schweizer Söldner eine Stufe schlechter spielen, wenn sie alle wieder in die Schweiz ziehen würden ;-). Leider schaffen es unsere Buben immer noch nicht, die Leistung im Klub auch in der Nationalmannschaft zu bringen. Da steht man echt vor einem Rätsel, denn zu meiner Zeit waren unsere Nationalspieler selten auf europäischem Niveau und haben logischerweise immer wieder verloren, doch heute…? Lustig ist auch, dass der Nationaltrainer bei unseren Jungs noch nie eine Rolle gespielt hat, denn Spiele gegen inferiore Gegner haben wir regelmässig immer wieder verloren… Und noch ein kleiner Hinweis. Diese Rivalität zwischen Basel und Zürich hat den Schweizer Fussball seit Jahrzehnten positiv befeuert, denn dadurch wurde auch immer mehr Wert auf die eigene Jugendarbeit gelegt und dass dies auch gutes Geld bringt, zeigen die Beispiele der letzten 10 Jahre. Somit wünsche ich mir weiterhin eine positive Rivalität zwischen Basel und Zürich, zusätzlich bitte noch mit GCZ zusammen.

    • Max sagt:

      Ja Peter, da kommen alte Erinnerungen hoch! Ich arbeitete ab 1970 für 10 Jahre in Zürich. Mit meinen Arbeitskollegen besuchte ich fast immer die Spiele des ” Vereins vom Schlachthof”. Ich war und bin ein rot – blauer, aber ich hatte es mit meinen FCZ Kollegen wirklich schön, ich möchte diese Zeit nicht missen. Wir treffen uns heute noch und besuchen zusammen die Spiele FCB – FCZ. Ja, der FCB wurde anfangs der 70er Meister, aber der FCZ hat uns an den Cupfinals ganz schön eingeseift! Der Timo konnte seine Jungs auf den Moment X ganz schön heiss machen! Und wie Du wünsche ich mir auch eine gesunde, sportliche Rivalität in der Fussball – Schweiz. Eine breite Spitze! FCB, FCZ, YB, GC und womöglich noch ein Klub aus der Romandie würde ich besser finden als der FCB in der Bundesliga! Machs gut und hoffen wir dass es wieder einmal so wird “wie in alten Zeiten!” Gruss aus dem Baselbiet!

      • Peter E. M. Schudel sagt:

        Lieber Max, danke für die Unterstützung. Es waren wirklich verrückte Jahre und eine tolle Zeit, auch und gerade in Sachen Musik. Aber das sei ein andermal besprochen:-) Herzliche Grüsse an dich und deine Zürcher Freunde…

  39. Ben sagt:

    Natürlich ist der FCB im Moment der absolute Primus in der Super League. Aber erinnert euch, die aktuelle Phase dauert nicht seit ewig und ob der FCB in den nächsten Jahren weiterhin so dominant bleiben wird, lassen wir einmal offen. Aus meiner Sicht hat die Dominanz des FCB nicht nur mit dem FCB selber zu tun, sondern auch (oder sogar vielmehr) mit dem eklatanten Schwächeln seiner direkten Konkurrenten. YB, Sion und der FCZ sind aktuell nur noch die Schatten ihrer selbst. Wären diese Teams so stark wie auch schon, dann käme der FCB wesentlich mehr unter Druck. Und dies kann sich schon nächste Saison ändern. Dem Schweizer Fussball wäre es zu wünschen, auch wenn mir die Fans des FCB wohl widersprechen werden.

    • Matthias Steiner sagt:

      Wieso sollten wir Ihnen widersprechen? Natürlich wünschen auch wir uns wieder spannendere Mesiterschaften mit 4 ernsthaften Titelaspiranten auf Augenhöhe. Und sooo dominant, wie der Blogsxchreiber meint, ist der FCB ja auch wieder nicht. Nächstes Jahr, ohne Frei; wohl auch ohne Stocker, Dragovic und vielleicht auch bald Sommer und Schär sieht das alles wieder anders aus. Wenn GC weiter von seiner Basler Direktion profitiert, St. Gallen seine Position festigt, und YB nochmals investiert, kann sich die Situation ändern. Wir nehmen die Herausforderung gerne an.

  40. Mumprecht Arno sagt:

    Von diesem Szenario träumst du wohl schon seit 3 Jahren!!!!

  41. Gerhard Beck sagt:

    Ich glaube, die Bundesliga ist schon etwas sehr hoch gegriffen. Da könnte der FCB nicht mithalten.
    Eher wäre die österreichische Liga angemessen. Vom Level her ist die österreichische Bundesliga der Schweizer Super League überlegen und Basel hätte mit Rapid Wien und Salzburg echte Konkurenten um die Meisterschaft.

    • Peter H. sagt:

      Lieber Geherard Beck
      Dein Fussballwissen scheint nichts mit der Realität zu tun zu haben. Schonmal etwas von der Uefa Clubrangliste gehört? oder kennst Du die Uefa oder Fifa Länderwertungen? wenn Du behauptest, die österreichische Liga sei besser, dann schau dir mal die Wertung der Schweizer Clubs und der Österreichischen Clubs an. Sieh dir auch die Wertungen der beiden Nationalteams an und behaupte dann nochmal die Österreichische Liga sei besser.

      • Gerhard Beck sagt:

        Lieber Peter H.
        genau die Platzierung der Schweiz in der UEFA-Clubrangliste ist doch einzig und allein dem FCB zu verdanken. Sonst keinem anderen CH Club. Und in der Breite ist die österreichische Liga meiner Meinung nach stärker. Thun, Lausanne, Servette, diese Clubs hätten in Ö keine Chance. Der FCB würde sicher Meisterfavorit sein.

  42. Urs Tobler sagt:

    Sollte der FCB Meister werden, hat er dies primär den Schiedsrichter zu verdanken. Und das sage ich, obwohl ich selber einer, einfach in einer tieferen Liga. Der FCB hätte mit einem korrekten Schiedsrichter ca. 15 Punkte weniger auf dem Konto.

    • André Aenishänslin sagt:

      ….und täglich grüsst das Murmeltier!! Immer die gleiche Leier. entweder der Schiedsrichter, die Millionen von G. Oeri und wenn das nicht mehr herhalten kann, dann ist der SFV! Oder habe ich irgend Etwas vergessen was der FCB manipuliert haben könnte?

      Viellleicht die Papstwahl…..(?)

    • Beat sagt:

      Herr Tobler (Schiri), wenn Sie tatsächlich Schiri sind, dann muss ich mich an Sie wenden: In der Schweiz wird gar kein so schlechter Fussball gespielt, wie von den Schiris gepfiffen wird. Ausnahmslos ist die Qualität der Schiedsricher in den letzten Jahren gesunken – hinkt der Leistung der Spieler kläglich hinterher. Das muss ich dem Verband anlasten, dass hier nicht auf den Einbruch des Niveaus eingewirkt wird. Und wenn Sie mit einer solchen Aussage daher kommen, dann habe ich ja keine Hoffnung, dass sich dies in einem Jahrzehnt noch ändern wird. Manchmal frage ich mich, ob es Ihresgleichen einfach zu schnell geht… Komischerweise gehts vielen Zuschauern jedoch nicht zu schnell, deswegen vermisse ich jetzt gewisse Nasen, die früher die wichtigen Spiele leiteten. Die waren nicht fehlerlos, aber machten wenigstens ihren Job!

  43. Beat sagt:

    Ein guter Artikel mit einem Haken: Man darf den FCB nicht loben! Nach meiner Erfahrung würde ich mich in der Restschweiz nur dann beliebt machen, wenn ich als Basler auch über den FCB wettere. Diese massive Hornbrille südlich von Basel und östlich der Romandie macht den Unterschied zwischen Basel und Restschweiz klar. Beim Bäcker unterhalten sich 2 Grosi’s über die Spieler. Meine Tante (86) fragt mich wie der FCB gespielt hat und war vor Jahrzenten mit ihrem Mann in Manchester an einem Spiel der United. Was sich mit Selbstverständlichkeit in dieser Stadt abspielt, das war die Grundlage, den FCB aus der 2. Liga zu holen und den Verein da zu etablieren wo er hingehört. Wenn nun ein Artikel einmal darauf hinweist, dass dies ein internationaler Ausnahme-Verein ist, dann ist das nur ein Stachel ins Fleisch der Frei-Auspfeiffer und Kuhglocken-Bimmler. Die Spieler sagen es immer wieder: Es ist schön im Joggeli spielen und sie spüren den Rückhalt der Bevölkerung an jedem Tag. In anderen Vereinen haben sie immer Sündenböcke – in Basel wird so etwas eben gar nicht gesucht. Basel mit den (dominanten) GC von damals zu vergleichen geht nicht. Denn die Dominanz von GC hörte schon damals in Basel auf (ich war ja im Stadion). Hut ab, was in Basel geleistet wird und dies würde ich gerne auch einem Verein aus der Romandie gönnen. Die anderen verdienen es defintiv nicht!

    • Jonny Hey sagt:

      Hört doch mal auf mit eurer Paranoia: Ich mag Basel, ich mag den Basler Dialekt, ich mag bloss den FC Basel nicht. Und jawohl: weil ich neidisch bin auf die Erfolge, die Zuschauerzahlen und das Stadion. Dass einige absolut unsympathische Typen wie der A. Frei, oder die Degens dort spielen, hilft natürlich bez. Emotionen (ich kann aber auch zugeben, dass z.B. Streller völlig ok ist). Natürlich ist der FCB momentan so dominant wie GC früher! Zufrieden? Euer kleingeistiges “wir sind Basler und besser als der Rest der Schweiz” geht mir auf den Senkel. Freut euch doch über eure Erfolge!

      • Beat sagt:

        Sorry Hey, Paranoia ist angebracht wenn man tatsächlich verfolgt wird! 🙂 Die Basler sagen eben nicht “wir sind besser als die Schweiz”. Tatsache ist: Das der FCB der aktuelle Meister ist und auch in diesem Artikel nicht vom Meister Basel gesprochen wird. Als Zürich Meister wurde gab es den FCZ nicht mehr, sondern nur noch den “Meister-FCZ”. So etwas fällt eben nur einem Basler auf, wir müssen uns ja nicht bepinseln…

  44. Felix Jongleur sagt:

    Das schönste Stadion steht immer noch in Sion! 😉

    Gruss aus St. Gallen, einer ebenfalls fussballverrückten Region, Erfolge hin- oder her

  45. Francis le Berceau sagt:

    Ja, Ehre wem Ehre gebührt. GC, Servette und möglicherweise noch andere Vereine aus der CH, hatten die Chancen etwas stabileres auf Zeit aufbauen zu können, sowie seinerzeit auch Xamax FC. Aber Hochmut kommt meist vor dem Fall.
    Wir z’Basel, geprägt durch den ersten Lehrstuhl des Humanismus und dieser mit seiner Lehre zur Demut und dem tun, anstatt den “Grosshals” rausstrecken zu wollen, birgt eben durch diese Haltung und das wohlverdient und zu Recht, den Erfolg dem tüchtigen zu. Jetzt ein Tipp an die “Gemeinde”: anstatt immerzu gegen diesen FCB zu kontern, würdet Ihr lieber mit dem FCB einhergehen, den dieser Club bringt unsere Stadt die seit 1501 den Bund zur Eidgenossenschaft geschlossen hat und “spielt” unser Land, die “kleine” fleissige Schweiz über die Grenzen hinaus in die Stadien “die die Welt bedeuten” und wir sowie Ihr solltet stolz sein einen solchen Club als Landesvertreter haben zu können. Folgt uns doch ganz einfach 😉 und versucht das gleiche zu tun.

  46. Chris Eusebio sagt:

    Basel in der Buli. Das ich nicht lache. Vom Niveau und den Zuschauerzahlen (ohne dass Basel diese manipuliert) würde Basel sicherlich in der zweiten Bundesliga um den Abstieg spielen.
    Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand in Deutschland dafür ausspricht Basel in die Buli aufzunehmen. Mal abgesehen davon, dass der FC Basel sicherlich nur im Grenzgebiet bekannt ist.
    Bitte mal realistisch sehen und die blau rote Brille abnehmen.

    • Max sagt:

      Ja genau! Und weil wir in der 2. BULI um den Abstieg spielen würden stehen wir morgen im Europa-League-Viertelfinal. Übrigens sind unsere Vereinsfarben rot- blau und nicht blau – rot! (Wikipedia FC Basel)

  47. Jürg Marti sagt:

    Wofür der Schreiberling 50 wortreiche Zeilen benötigte, kann man in einem Satz ausdrücken. Es gibt einzig einen Grund für die Überlegenheit des FCB: Das drei- bis zweifache Budget der nächsten Konkurrenten. Dass man trotz dieses eklatanten Missverhältnisses nicht jedes Jahr Meister wird und den Titel oft erst in der letzten Runde schafft, ist mehr als peinlich.

    • Max sagt:

      Dann also überal auf der Welt Jahr für Jahr die reichsten Klubs Meister werden? In welchem Land ist das so? Letztes Jahr wurde z.B. Dortmund Meister, obwohl Bayern mehr Geld hat.Betriebsunfall?

    • Fritz sagt:

      Natürlich ist das grössere Budget der Grund für das breitere, und im Schnitt, bessere Kader. Aber die Ursachen für das höhere Budget machen eben den Unterschied zu den anderen Vereinen hierzulande. Es gibt bekanntlicher Weise Gründe warum man Geld in einen Verein pumpt. Sei dies nun als Sponsor, Mäzen oder einfacher Zuschauer und Fanartikelkäufer… Und diese Gründe sind der Garant für den derzeitigen Höhenflug Basels 😉

  48. Gerber André sagt:

    Das sehe ich genauso! Bis vor einigen Wochen glaubte ich, GC könnte ein ernsthafter Konkurrent für den FCB um den Titel werden, aber mittlerweile ist die Luft offenbar raus beim GC.

  49. Claudio sagt:

    Uebrigens ist der FCB mittlerweile auch Nachkriegsrekordmeister…

    • Wishaw Thomas sagt:

      Ich sag`s mal mit den Worten von Helge Schneider: “Was soll den der Scheiss”?

      • Claudio sagt:

        Na schau doch das Blogthema nochmals an – Ob der FCB zu gut ist…Redkordmeister des 21. Jh, aber eben vor kurzem haben wir GC auch noch den Nachkriegsrekordmeister abgenommen…

  50. Fabien sagt:

    Warum spricht eigentlich niemand vom Zürcher Entwicklungshelfer Christian G.? Und seine GC-Spieler Petric, Zubi & Co., alle mit Champions-League-Erfahrung, zogen natürlich nur wegen des schönen blauen Rheins hinter ihm her. Das Geld hatten sie in der Chemiemetropole, aber das sportliche Know-how kam von der Limmat. Wer weiss, wo der FCB ohne diesen Experteninput heute stünde. Was mich heute am meisten beeindruckt, ist die Nachwuchsförderung. Lustigerweise ist dort mit Bernegger auch ein Ex-Hopper verantwortlich.

    • Claudio sagt:

      Bla Bla Bla…wieso suchen Sie sich nicht einfach einen neuen Lieblingssport aus – z.B. Hornussen, da bleiben die Spieler von der Jugend bis ins hohe Alter beim selben Verein…dann müssten Sie sich auch nicht mehr solche low-brain Kommentare aus den Fingern saugen…
      Ihr würdet euch lieber beim FCB bedanken, dass er euch eventuell wieder mal die Gelegenheit gibt, CL Luft zu schnuppern – falls ihr bis zum Saisonende nicht noch völlig versagt und noch von den Bratwürsten noch überholt werdet!

    • Max sagt:

      Einmal ist Zubi der Fliegenfänger der Nation, dann wieder der Retter des FCB…..Das soll noch einer verstehen! Übrigens, von wo kam der GC Erfolgstrainer Hitzfeld? Überleg Dir das eimal, falls Du 1989 schon geboren warst. War doch auch ein Entwicklungshelfer, oder?

      • Fabien sagt:

        Und schon sind sie am Hyperventilieren. Die Wahrheit tut weh, ich weiss. Dabei bin ich nicht mal GC-Anhänger. Nehmt es einfach als Tatsache, dass in der Neuzeit mit Ch.G. der Erfolg kam. Die NLA verfolge ich übrigens seit Mitte 70er-Jahre, lieber Max. Erinnere mich gut an Benthaus, der auch nicht schlecht war. Aber dann folgte eine lange Durststrecke. Berger, Engel, Andrey …

      • Ruedi von Steiger sagt:

        Hitzfeld kam vom FC Aarau. Vorher war er Trainer beim SC Zug.

  51. Franz sagt:

    Es ist schon so, Basel ist z.Z. das Mass der Dinge im CHer Fussball und daran wird sich auch so bald nichts ändern. Leider, muss ich als Alt-Hopper dazu anfügen. Der FCB hat alles, was es braucht(e) um an die Spitze zu kommen und um auch dort zu bleiben. Ein fussballverrücktes Umland, kein sportliches Konkurrenzprodukt und einen Minderwertigkeitskomplex, den sie Understatement nennen. Man kann jetzt sagen, das haben andere auch, siehe St.Gallen, Luzern, der FC Wallis. Der grosse und wesentliche Unterschied liegt aber schon in der Kohle. Basel hatte, als es drauf ankam, einen Sponsor, der den Club durch alle Böden stützte und das war es schliesslich auch um ein solildes Fundament zu bauen. In Bern, Genf, dem Tessin und Zürich müssen sich die Fussballer noch gegen die Eishockeyspieler durchsetzen und mancher Investor wiegt sorgfältig ab, ob er seine Kohle in Kloten, den ZSC, GC oder den FCZ stecken möchte. Basel hat dieses Problem nicht. Und so ist es einfach für Novartis seinen Schriftzug auf den Trikots zu platzieren, die Zuschauer und das Fernsehen werden sich nicht so bald vom FCB abwenden, denn eine Oper hat Basel ja auch nicht, oder? Basel ist ein gutes Beispiel dafür, dass Geld eben doch Tore schiesst, obwohl man neidlos anerkennen muss, dass sie es eben auch gut verstehen, damit umzugehen, ganz im Gegensatz zu den Bernern oder CC im Wallis.

    • Sterchi Marcel sagt:

      Sterhi
      Franz sagt
      Basel hat keine Oper. wir nennen es bescheiden Stadttheater.
      Das Schauspielhaus ist gerade nebenan

  52. Markus Rodeli sagt:

    Warum soll man auch in der Bundesliga spielen? Ich finde die CH-Fussballliga sehr interessant. Schaut nur, was zur Zeit im Ausland bei Topclubs an CH-Fussballern unterwegs sind? Und damit meine ich nicht nur die FCB Abgänge. Wir haben eine tolle Liga und eine super Jugendabteilulng. Schade nur, dass nicht alle Clubs diese Fankultur haben, wie wir hier in Basel.Eine so grosse breit abgestützte Fussballbegeisterung (über die Grenzen hinaus) zieht grosse Firmen heran, welche bereit sind, zu investieren. Grosse Firmen haben wir zu genüge in der ganzen Schweiz. Nur fehlen die grossen Clubs! Ich bin der Meinung, dass der FCZ und GC fusionieren sollten ;-). Evt. schaffen sie es dann, dem grossen FCB mit vereinten Kräften ein Bein zu stellen. FGCZ..

  53. FCZ-Andy sagt:

    Hochmut kommt vor dem Fall. Diese Worte nicht an den FCB, der ja das Maul nicht so voll genommen hat, wie der neue Journalist. Ob der überhaupt weiss, wo Basel mal vor so ca. 12 Jahren war? Ich will Mämä zurück !!!!!!!!

  54. Alfredo Garcia sagt:

    Leute, kommt bitte auf den Boden der Realität zurück! Der schweizerische Fussball ist erstklassig provinziell; der aktuell Erstplatzierte unserer Süperlig würde es auch mit der A-Mannschaft in der Bundesliga kaum über Hoffenheim oder Nürnberg schaffen. Eine WM-Quali muss nachwievor als Weltwunder gesehen werden und unsere Funktionäre wursteln mit dem Engagement eines Kaninchenzüchtervereins.

    • Peter E. M. Schudel sagt:

      Nürnberg? Was soll dass denn bitte? Hoffenheim kann ich noch nachvollziehen, aber gegen den Klub lästern? Auch in dieser Saison wird er wieder im soliden Mittelfeld abschliessen und gegen einen Mittelfeldplatz-BL-Klub hat Basel nun wahrlich keine Chance… Übrigens ist Nürnberg der zweiterfolgreichste Fussballklub Bayerns und sie waren auch schon mehrfach deutscher Meister und stellten in den besten Zeiten sogar mehr als die Hälfte der Spieler für die deutsche Nationalmannschaft… Also bitte, Basel nicht mit Nürnberg vergleichen…

  55. Marcel Schmid sagt:

    😉 Sollen sie doch in die Bundesliga abwandern. 😉 Leider ist es dann aber vorbei mit derChampionsLeague-Herrlichkeit. Vielleicht alle vier Jahre mal EuropaLeague wäre wohl das höchste der Gefühle für Basel. Glaube kaum, dass sich das erfolgsverwöhnte Basler Publikum mit dem Durchschnittsstatus zufriedengeben würde. Basel hat in den letzten Jahren vieles richtig gemacht… allerdings haben sie eben auch ein fast perfektes Umfeld. Aber trotzdem: Die Distanz zu den deutschen Topclubs ist grösser als die Distanz von Schweizer Konkurrenzclubs zu Basel. Insofern sind sie in der passenden Liga. Mal sehen, wie es in 10 Jahren ausschaut. Vielleicht spielen sie bis dann wieder eine Liga weiter unten. Das hat es alles schon gegeben. 😉

  56. Sideshow sagt:

    Hört doch auf. Alles nur faule Ausreden. Zu sagen die Übermacht sei zu gross und es wäre besser der FCB würde in eine höhere Liga wechseln.
    Das Problem ist doch ein ganz anderes. Die meisten Vereinsvorstände haben nur sehr wenig Ahnung über Fussball und sind der Meinung, dass durch den Kauf von zwei bis drei guten Spielern der Erfolg von selbst kommt. Und wenn nicht wird der Trainer oder gar die ganze sportliche Leitung ausgewechselt. Man darf nicht vergessen, dass der FCB sich das ganze mühsam aufgebaut hat. Chr. Gross war auch nicht in der ersten Saison erfolgreich, trotzdem war er fast zehn Jahre bei Basel.
    Würde Sion ihre Trainer nicht wechseln als handle es sich um ein Wegwerfprodukt, würde man längst um die Meisterschaft spielen.
    Und was YB’s-Phasenmodell angeht, kann ich nur sagen, dass man zumindest sportlich keinen Sinn für Realität hat. Sehr wahrscheinlich wird Rueda nächste Saison auch nicht mehr dabei sein und man darf wieder von null beginnen.
    Aber die grösste Inkompetenz ist meiner Meinung nach in Luzern. Man mag von Koko halten was man möchte, doch wenn ich öffentlich von der Führung angegriffen werde, darf ich mich nicht wundern wenn die Mannschaft nicht 100% Leidenschaft für den Trainer zeigt, was die Mannschaft nach Aussage des Präsidenten in den zwei Spielen vor Basel gezeigt hat und jetzt hatte man einen Einbruch gegen den Leader und wirft den Trainer raus. Darf den neuen Sportchef nicht damit betrauen, da dieser noch bei einem anderen Verein angestellt ist. Meine Güte! Wie unprofessionell und chaotisch kann man sein?
    Positiv sind die Ansätze die von GC und FCSG kommen. Vor allem GC hat viel im strukturellen Bereich getan und der FCSG lässt den Saibene bisher an der langen Leine walten. Von Thun halte ich sehr viel, sportlich und finanziell holen sie immer das Maximum heraus und so mancher andere Club könnte sich eine Scheibe abschneiden. Seitdem Canepa die grossen Sprüche lässt und etwas Ruhe da ist läuft es auch dort besser, wenn er sich gar nicht mehr äussert, könnte ein Titel drin liegen. 😉

  57. Matthias sagt:

    Basel war schon in den 60er Jahren ein Vorzeigeclub mit einer grossen Zuschauerunterstützung. In den 80er Jahren war er faktisch bankrott und wurde mit einem Riesenefforts gerettet, spielte einige Jahre in der NLB. Nichts ist für immer und im Fussball kann es sehr schnell gehen. Momentan sind sie tatsächlich ausserordentlich stark! Aber das kann und wird sich auch mal wieder ändern!

  58. Geni Meier sagt:

    FCB zu stark für die Superleague und Bayern Mènchen zu stark für die Bundesliga? Parallelen können durchaus gezogen werden. Der Titel ist einfach falsch. Es sollte heissen der FC Basel ist zu reich für die Super-League und Bayern München zu reich für die Bundesliga. Die Unterschiede der Budgets entsprechen in etwa dem Unterschied in der Klasse. Ausnahmen gibts natürlich auch. Wie zum Beispiel YB. Dort fehlts fast überall.

  59. kurt abächerli sagt:

    wenn die pharma-industrie den blues bekommt, was schneller passieren wird, als viele glauben (medikamente sind überteuert, gesundheitskosten explodieren) relativiert es sich ganz schnell wieder mit dem fcb-wunder. aber klar, alle die oben sind nehmen den mund zu voll. siehe fcz vor wenigen jahren. auch bei gc gingen mir viele protagonisten in den 90ern ziemlich auf den sack (aber natürlich nicht der club an und für sich).

  60. marco buergi sagt:

    Es ist schön,dass sich Fans anderer Schweizer Klubs sich auch ins Zeug legen.Ich bin nicht Basel Fan,aber man muss zugeben,dass in den letzten Jahren kein Schweizer Klub die Konstanz von Basel hatte.Die Basler haben einfach vieles richtig gemacht und zudem noch eine grosse Fangemeinschaft im Rücken.Natürlich wird es nie Realität,dass Basel einmal in der Bundesliga spielen wird,aber diese Kommentare,dass Basel dort chancenlos sei sind wohl nur mit Neid zu begründen.Man nimmt auch nicht eine Weltklasse Mannschaft wie Bayern als Masstab,sondern Klubs wie Freiburg oder Düsseldorf, zudem bin ich der Meinung,dass die 2. Bundesliga immer noch besser ist als unsere Super League.Klubs wie Lausanne,Servette oder Thun könnten in der 2. Bundesliga nicht mal bestehen.Basel hätte es verdient in der Bundesliga zu spielen,aber leider halt nicht machbar,zudem würde das ohnehin schwache Niveau der Super League noch schwächer,wenn Basel nicht mehr dabei wäre!

  61. D.Münger sagt:

    Nicht mehr lange. Nach Annahme der 1:12-Initiative sinken auch die Löhne der Fussballgötter auf ein schweizweit erträgliches Maximum.

  62. Markus Fischer sagt:

    Schon etwas sehr grosszügig angerührter Kommentar. Jetzt ist Basel erst mal eine Woche an der Tabellenspitze und schon wird davon gesprochen, dass es die absolute Uebermannschaft ist. Den Meistertitel muss man erst mal holen ! (Hopp GC)

    Klar war der FCB in den letzten Jahren die stärkste Mannschaft, aber nie mit einem solchen Vorsprung, dass die anderen schon nach kurzer Zeit völlig abgehängt waren. Die Frage ist vor allem auch, wo der FCB ohne die Kohlen von Frau Oehri heute wäre.

  63. Nino sagt:

    Jede Liga hat einen herausragenden Verein.
    Ein Vorzeigeverein, das ist überhaupt nicht schlecht.
    Das spornt die andern Vereine an auch noch besser zu werden.
    Und das Niveau in der Schweiz wird immer besser, es ist besser als viele wahrhaben wollen.
    Die steigenden Zuschauerzahlen, die Quali für Champions- und Europa League, die Schweizer Nationalmannschaft, müssen wir uns verstecken ? -ich denke Nein!
    Vergleichen wir mal die Budget’s der Schweiz und der sogenannt Grossen Fussballnationen, dann müssten wir ganz hinten anstehen, dort stehen wir aber nicht!
    Für ihre (finanziellen) Verhältnisse schlagen sich die Schweizer hervorragend!

    • Joos Tarnutzer sagt:

      @nino: ja, genau richtig! Wenn man als FCB-Fan ehrlich ist, hat man sich doch in den 90er Jahren nichts sehnlicher gewünscht, mal so zu sein wie GCZ. Und die – seltenen, seltenen – Erfolge gegen die Hoppers waren, neben dem Ligaerhalt, die grössten sportlichen Momente … Und genau diese Vision – gleich gut wie GCZ oder besser zu werden – hatten Jäggi, Oeri, Gross und führten ursprünglich zum heutigen Zustand. Heute schielt man z.B. von Bern nach Basel und möchte auch so erfolgreich sein – oder noch erfolgreicher.
      Es wurde viel über die Verankerung des FCB in unserer Regio gesagt. Etwas wichtiges aber noch nicht: Nichts verbindet und hier in der Regio so sehr wie der FCB. Ich spreche da vor allem von BL und BS und der oftmals auch schwierigen Beziehung/Geschichte. Wenn der FCB spielt, gibt es eigentlich nur noch das Gefühl “Basel”, nicht mal der bodenständigste Oberbaselbieter würde dann noch darauf bestehen, dass er eben nicht Basler sei sondern BaselBIETER!!! Darüber hinaus finden sich sehr viele andere Fans aus der Nordwestschweiz im Joggeli und sogar Fussballfreunde aus dem grenznahen Deutschland und Frankreich.

  64. kaspar sagt:

    Der Artikel trieft vor Neid und Selbstmitleid. Eigentlich schade, könnte man sich vor der hervorragende Arbeit, die beim FC Basel geleistet wird, doch auch würdevoller verneigen.

  65. Jus sagt:

    Ich musste schon ein bisschen schmunzeln ob dem Artikel, obwohl vieles, was drin steht, richtig ist. Der FCB wird wahrscheinlich auch diese Saison wieder Meister, und das, weil sie u.A. den besten Fussball spielen. Das mag für ein paar Leute ja langweilig sein, wir in Basel können aber sehr gut damit leben. Einer der Hauptgründe der Basler Dominanz ist aber auch das Scheitern der restlichen Clubs.

    Ja, St. Gallen und GC spielen eine gute Saison, dennoch haben beide nicht genügend Schnauf, um Meister zu werden. Ausserdem sollten es nicht diese Clubs sein, die oben mitspielen. St. Gallen ist Aufsteiger und GC Beinahe-Absteiger.

    Schauen wir mal nach Luzern. Dieser Verein ist wohl die grösste Lachnummer im Schweizer Fussball. Die hätten es meiner Meinung nach verdient, eine Runde in der NLB zu drehen. Die haben eine sehr gute Saison gespielt, wurden zweiter in Meisterschaft und Cup, und hatten danach das Gefühl, sie seien Champions League. Was macht man also, wenn man sich selber überschätzt? Man wirft den Trainer nach 3 Niederlagen raus. Bravo Luzern. Im Allgemeinen läuft dort nichts, so lange sich der Investor einmischt.

    Ähnliches bei YB. Sie wurden dem FCB ernsthaft gefährlich, wurden beinahe Meister, haben – ähnlich wie Luzern – in der darauffolgenden Saison Petkovic geschmissen. Fast schon unglaublich.

    Zürich ist halt Zürich, die waren gut, doch auch dort ist was schief gelaufen. Was genau weiss ich nicht, eventuell hatten sie schon vorher keine gute Truppe, jedoch mit einem Favre an der Seite.

    Sion hat CC. Sie hätten das Geld und die Spieler, um Druck auf den FCB aufzubauen, jedoch herrscht dort unten im Wallis zu viel Unruhe.

    Ich als FCB-Fan bin nicht unglücklich, wenn der FCB ernsthaft gefordert wird. Konkurrenz belebt schliesslich das Geschäft. Langfristig müsste YB wieder hochkommen können. Sie hätten das Umfeld (wenn man die Vereinsführung mal weg lässt) dafür. Aber eben, dazu müsste mal was kommen.

    Herr Ruch, YB wollte Bobadilla loswerden, also hat der FCB angeklopft. Sion wollte Serey Die loswerden, da sie Platz brauchten für Fernandes, also hat der FCB angeklopft. Adili wollte weg von GC, also hat der FCB angeklopft. Es ist also nicht ganz so, dass der FCB hinterhältig den Clubs die besten Spieler wegnimmt.

    Das Thema Bundesliga ist unnötig.
    1. Warum sollte uns die BL aufnehmen? Die haben viele gute Vereine in der 2. Liga, die wohl ausflippen würden, wenn ein Aufstiegsplatz wegfällt.
    2. Warum sollte der FCB das wollen? Klar, es gäbe mehr Geld, dennoch wären die Chancen, international zu spielen, minim.
    3. Ich persönlich mag die Schweizer Liga und den Schweizer Fussball besser. Ich sehe den FCB lieber gegen Zürich als gegen Bayern spielen.

    So, das wär’s von meiner Seite aus. Jetzt freue ich mich erst einmal auf Donnerstag.

  66. Claudio sagt:

    Und ich behaupte jetzt noch unter dem Strich hat Sven Hotz pro Meister/Cuptitel des FCZ viele Millionen mehr gebuttert als Gigi Oeri beim FCB…. Der FCB ist nicht alleine wegen des Geldes überlegen (was die Neider und FCB Hasser mantramässig wiederholen) – Der FC Basel ist ein geniales Gesamtkonzept bis hin zur tiefen Verbundenheit mit der Regio Basel!

  67. Dieter Schmid sagt:

    Liebe Basler. Sorgt bitte dafür, dass ihr künftig in der deutschen Bundesliga spielt. Ich bin nicht der Einzige, der euch nicht vermissen wird.

  68. Dan Sdadder sagt:

    Hab vor ca. anderthalb Jahren meinen Fussball-Kumpels diese E-mail geschickt (Bitte nicht für allzu bare Münze nehmen):

    Es gibt nur eine lösung für die zerbröckelnde SL ab 2013:
    Basel in die Bundesliga integrieren, die spielen dann in der region süd mit bayern, dem club, stuttgart, etc. um den süddeutschen bundesliga titel, erstarkte ex SL clubs u.a. erweitern diese Südliga bis zur reife einer elite liga nebst der 1. Bundesliga…
    > Der Rest (noch ca. 7 teams) ab 2013 spielt auf deutschem oberliga niveau gegen clubs von den 800’000 deutschen zuwanderern (in den nächsten 6 jahren) in der schweiz und bilden so eine neue Liga mit gesteigertem niveau. Name für die neue liga: Supreme german-swiss soccers oder so….und alle wären happy !!!!