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Vom FCZ zu GC: Geständnis eines Konvertiten

Alexander Kühn am Donnerstag den 28. Februar 2013

Jahrelang hätte ich mir lieber alle zehn Fingernägel ausreissen lassen, als den Cup-Halbfinal zwischen den Grasshoppers und dem FC Zürich vom 3. März 2004 (6:5 nach Verlängerung) noch einmal anzusehen. Sie erinnern sich: Der FCZ, damals noch der liebenswerte Kleine im Zürcher Fussball, führte gegen den beleidigend erfolgreichen Rekordmeister im Hardturm bis in die Schlussphase der regulären Spielzeit mit 5:2. Obwohl mit Urs Meier ein Referee im Einsatz stand, den wir FCZ-Anhänger für einen verkappten GC-Fan hielten. Und obwohl Meier César nach dessen Treffer zum 5:2 wegen übertriebenen Torjubels mit Gelb-Rot unter die Dusche geschickt hatte.

Ich und meine Freunde, die den Hardturm gewöhnlich etwa so gern betraten wie eine Katze die Tierkadaver-Verbrennungsanlage, fühlten uns rundum wohl. Mit unseren Nokia-8310-Handys verschickten wir schon hämische Kurznachrichten an die Kollegen im GC-Block, spotteten über die seltsame Frisur von GC-Stürmer Mladen Petric (Zöpfchen!) und träumten vom Ende der sich zuverlässig wiederholenden Derby-Demütigungen. Dann aber schlug das Schicksal erbarmungslos zurück: In der 83. Minute gelang Eduardo mit einem Volley das 3:5, in der 89. Minute per Kopf das 4:5. Und in der 92. Minute – Meier liess vier Minuten nachspielen – schoss Petric trotz Zöpfchen per Abstauber das 5:5. Nun gingen auf unseren Handys die Spott-SMS ein, und mir schwante in meinem dunkelblauen Yasar-Trikot mit dem vom Tumbler lädierten Green.ch-Aufdruck schon, dass es auch diesmal nichts mit dem Triumph werden würde.

(Keystone/Walter Bieri)

GC-Spieler Richard Nuñez erzielt das 6:5 gegen den FCZ, 3. März 2004. (Keystone/Walter Bieri)

Die Verlängerung erlebte ich in einem emotionalen Koma, über Richard Nuñez’ Heber zum 6:5 für GC konnte ich mich nicht einmal mehr richtig aufregen. Mit einem vollen SMS-Speicher schlich ich nach dem Schlusspfiff Richtung Tramstation, trat auf dem Weg gegen den Reifen eines Autos und prellte mir luxuriös den Fuss. Aber das war nun auch egal. Genauso egal wie die drei Tore von Daniel Gygax und der vom zwölften GC-Mann Meier unterschlagene Penalty. Beim Thema Zürcher Fussball konnte ich erst wieder lachen, als GC am 12. April den Cupfinal gegen den FC Wil mit 2:3 verlor.

Und jetzt kommt das Geständnis: Wenn GC und der FCZ am 17. April 2013 wieder einen Cup-Halbfinal bestreiten, drücke ich den Grasshoppers die Daumen. Denn was der FCZ mir seit dem Ende der Ära von Sven Hotz angetan hat, ist noch schlimmer als die eingangs beschriebene Cup-Niederlage. Mit dem Amtsantritt von Präsident Ancillo Canepa und dem zur Schau getragenen Anspruch, neben dem FC Basel die einzige ernstzunehmende Kraft im Schweizer Fussball zu sein, verblasste meine Liebe zum Stadtclub sukzessive. Eine Liebe, die zuvor schon durch den penetranten Selbstbeweihräucherungsdrang der FCZ-Fanszene gelitten hatte und im Januar 2010 mit der Verpflichtung des teuren und mir wenig sympathischen Bundesliga-Restpostens Ludovic Magnin auch formal endete.

Trotz der schönen Erinnerungen an grosse FCZ-Figuren wie den Jahrhundertgoalie Ike Shorunmu, die Trainer Gilbert Gress und Lucien Favre, den georgischen Bierdeckeldribbler Gotcha Jamarauli, den in der Schlussphase bedingungslos nach vorne stürmenden Fredy Chassot und den auch tänzerisch überzeugenden Jahrhundertpatron Sven Hotz gelang es mir nie mehr, tiefer gehende Sympathien für den FCZ zu entwickeln. Das Selbstverständnis des Clubs ist mir zu grosskotzig geworden, die Fans zu sehr von der kulturellen Bedeutung ihres Treibens überzeugt. Und wenn ich dann noch an die unsägliche Phase der Irokesenfrisuren zurückdenke, dann tut es mir richtig leid um den alten FCZ, der wie der aktuelle keinen Erfolg hatte, dies aber auf eine sympathische Art. Es war so wunderbar rührend, mit welchen taktischen Verzweiflungstaten Raimondo Ponte und Gilbert Gress einst längst verlorene Spiel noch zu wenden versuchten und die treuen Fans (sie feierten noch ihre Mannschaft und nicht sich selbst) auch noch an diese illusionären Pläne glaubten.

Doch wie gesagt, nun bin ich ein Zürcher Fussball-Konvertit. Einer, der fast zehn Jahre lang eine Saisonkarte für die Osttribüne im alten Letzigrund besass (damals wurden die Tickets beim Betreten des Stadions noch mit der Zange gelocht) und konstatieren muss, dass der FCZ ausser dem Erfolg heute all das verkörpert, was einst an GC so befremdete. Einer, der nicht anders kann, als sich zu freuen, wenn das lange verspottete GC wieder ganz oben mitspielt. Einer, der noch ein altes FCZ-Trikot mit einer Widmung von Monsieur Gress im Schrank hat, und hofft, dass er es wieder einmal mit Stolz anziehen kann, wenn der ganze Coolness- und Wichtigkeits-Spuk um den einst sympathischsten Verein Europas zu Ende ist.

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123 Kommentare zu “Vom FCZ zu GC: Geständnis eines Konvertiten”

  1. phi Bühlmann sagt:

    Als GC Fan könnte ich nie “konvertieren”und wir mussten ja auch einiges aushalten in den letzten Jahren. Man wir als GC Fan geboren und stirbt nicht plötzlich als GC Fan…unmöglich so ein Kommentar

    • Tinu sagt:

      einmal FCZ fan, immer FCZ fan. für mich absolut nicht nachvollziehbar. und morgen drückt er red star zürich die daumen…..

  2. phi Bühlmann sagt:

    äh sterben als FCZ Fan natürlich …

  3. Willy sagt:

    Jaja….die Karawane zeiht weiter und mit Ihr alle Modefans, die keine Treue und keine Ehre kennen. GUT bist Du jetzt GC Fan. Weisst Du, Canepa wird eines Tages weg sein und es wird wieder MEIN FCZ sein, wie früher. Ich ERDULDE den Erfolg und seine Begleiterscheinungen. Einmal FCZ immer FCZ. Hoffe, Du kommst nicht zurück.

    • Mäse sagt:

      Willy, ehrlich, ich muss einfach lachen. Du schreibst hier von Ehre und Treue, in Wahrheit kannst Du das, wie fast alle Fussballfans, nicht mal buchstabieren. Brot und Spiele. Haben schon die Römer gesagt und Recht gehabt. Man kann das einfache Volk so bestens tief halten und es beschwert sich nicht mal.

  4. Uber Troll sagt:

    Also ich bin als Argauer in Zürich Top aufgehoben, ich gehe eingach immer an das Spiel der Mannschaft, die gerade besser ist. So habe ich einfach immer den besten Fussball!
    Wenn der FC Basel kommt gehe ich bei ihm schauen, denn er gewinnt momentan am besten.
    So ist man immer glücklich und ich bin Fan von der Mannschaft, die gerade am besten spielt!

    Liebe Grüsse
    U. Troll

  5. Bruno sagt:

    Igitt, bitte nicht! Sie waren nie ein FCZ-Fan und werden nie ein GC-Fan werden. Sie sind erklärter Fussballhasser und Fussballignorant, nach zu lesen in jedem Ihrer Blogs. Bleiben Sie beim FCZ, Sie passen zu Ihm.

  6. Meggi sagt:

    Typisch geschrieben von jemanden der KEIN echter Fan ist. Man steht zum FCZ (!) nicht zur Vereinsleitung, Spieler oder Trainer.

  7. John G. sagt:

    Sie sprechen mir aus der Seele !

    Die peinliche Selbstbeweihräucherung bei den “scho immer fcz fan gsi-szenis” gepaart mit der lächerlichen Propaganda (frisierte Zuschauerzahlen,eine Stadt-ein Verein bla bla) hat dem Zweitgeborenen der Stadt Zürich mittlerweile wohl mehr geschadet als genutzt.

    • Stadt zürcher sagt:

      Sie haben noch das peinliche und provinzielle,permanente verweisen auf den umstand,dass die GCZ fussballer ausserhalb der stadtmauern trainieren, vergessen…

  8. Peter sagt:

    na ja. als deutscher fehlt ihnen vielleicht einfach der zugang zum zürcher fussball generell. halb so wil, wenn sie jetzt für gc sind.

  9. Reto B. sagt:

    Jaja, viel Spass auf der anderen Seite des Gleises. Aber bitte nicht wieder angekrochen kommen, wenn nach dem Erfolg in Niederhasli auch wieder die “Rekordmeister” – “Wie sind die besten” Phase eintritt. Dabei denke ich doch vielmehr, dass die momentane “Erfolgslosigkeit” auch in Struktur und Fankultur eine reinigende Rosskur bringt. Genau dann, wenn er es am nötigsten hat, gehen die treuen Fans nicht. Ei Stadt – ein Verein!

    • Peter Meier sagt:

      Macht mal halblang hier! Man muss die wirklich gute Arbeit des GC Staffs anerkennen, und das sage ich als FCZ Fan. GC hat gelernt was man von der Führung des FCZ nicht behaupten kann. Man hat Trainer Spieler usw ausgewechselt der FCZ wird auch dieses Jahr keinen Erfolg haben. Das schlimme ist nur das Canepa selber nicht merkt das er das Problem ist. Und das jetzt alle Fans zu GC rennen glaub ich weniger, die schauen halt dort wo es attraktiven Fussball zu sehen gibt.

  10. Beni sagt:

    Also den Verein wechseln geht nicht, schon gar nicht zum (Stadt)Rivalen, GC ist von Niederhasli!!!
    Wegen ein paar Populisten muss man nicht von den Boxershorts zu den Tangas wechseln….
    Sorry habe für diesen Text null Verständnis, auch wenn die Ponte Ära einen anderen Charme hatte, dass muss ich zugeben….aber eimal Züri immer Züri !!!!!!

    • Mäse sagt:

      Hast eben keine Ahnung. Welches war den der erste Fussballclub in Zürich und wie hiess er denn? Wenn Du Probleme mit dem Gedächtnis hast, dann lass es mich wissen. Das peinliche Verweisen, dass GC seinen Camp in Niederhasli hat, zeigt nur umso besser, dass Du von Fussball(clubs) null Ahnung hast. Ich überlasse es Dir herauszufinden, welche europäischen Spitzenclubs ihren Campus nicht in ihrer Heimatstadt haben.

      • Markus sagt:

        Genau und darum ist GC auch kein Spitzenklub weil er demnächst wieder unten sein wird. Alles nur dünne Luft die bald raus sein wird.

      • Beni sagt:

        ok stimmt sie kommen von Zürich haben aber gemerkt, dass sie in der Stadt nichts verloren haben, da ein Stadt Zürcher niemals ein hopper werden würde, und sind in Richtung Argau weggezogen!!! und irgendwelche ,,europäische spitzen Teams“ interessieren mich nicht als Fan, Fan bin ich nur von Zürich !!!!

  11. Andre Muff sagt:

    Bin total einverstanden mit Ihnen. Was ist schon dabei beim Wechsel über die Geleise? Die Unterhosen wechselt man ja auch.

  12. kurt abächerli sagt:

    verstehe ich nicht. ich bin gc fan und erdulde unangenehme zeiten (nicht nur resultatmässig) und freue mich an besseren zeiten (so wie jetzt, auch nicht nur resultatmässig). momentan nervt nur noch der herr fetscherin mit seinen live-interviews aus der kabine etc. ist nicht der ehc kloten zu verkaufen…

  13. Markus Kammermann sagt:

    Mir gefällt der Blog, geradezu beispielhaft beschreibt er das Seelenleben und Denken einer Windfahne. Als langjähriger GC-Anhänger (seit Jahrzehnten) kann man sich ein Lächeln nicht verkneifen. Der Rekordmeister wird hoffentlich noch lange seine Idendität & Stil wahren und seinen Weg konsequent weitergehen, Seitenwechsler und Modefans hin- oder her, die waren und sind nur eine Randerscheinung. Der Grasshoppers-Club definiert sich über seinen Stil, nicht über die Anzahl Zuschauer im (fremden) Stadion.

  14. George Weah sagt:

    Herr Kühn, schreiben Sie doch bitte keine Beiträge mehr in Fussballblogs…….schon Ihre früheren Beiträge waren blass,
    doch jetzt wirds echt peinlich….

    • George Weah sagt:

      stellen Sie sich vor, Sie wechseln von Dynamo Dresden zu Hansa Rostock, oder zu Union Berlin, oder noch besser zu
      St. Pauli, wie stellen Sie sich das vor??

  15. Inquisitor sagt:

    Sehr geehrter Herr Kühn

    Dieser Artikel bestätigt einmal mehr meine Meinung über Ihre Einstellung zum Fussball. Ich habe mir die Mühe gemacht, Ihren ganzen Text zu lesen und mir wurde dabei fast schlecht. Es käme keinem Fan in den Sinn, den Verein zu wechseln und schon gar nicht vom FCZ zu GC oder umgekehrt. Komische Moral die Sie hier zeigen.
    Das einzig positive an diesem Artikel: Schön, dass man Sie bei FCZ-Heimspielen nicht mehr sieht, Leute wie Sie braucht kein Verein der Welt.

    • Peter Meier sagt:

      Herr Kühn ist sicher nicht der einzige der so denkt. Passen sie nur auf das sie nicht bald fast alleine in der Südkurve sitzen und jeden Fan einzeln begrüssen können schmunzel. Nach dem Motto wir sind die harten und in allen Zeiten treu aber leider fast alleine!

      • Markus sagt:

        Es gibt halt immer so Träumer wie dich. Vor wenigen Monaten war GC noch ganz unten, weil ein Campus noch keinen guten Klub ausmacht, halt wie im richtigen Leben mehr Schein als Sein!

  16. Auguste sagt:

    hmm…, ist es der papst-abschied oder die fastenzeit, dass sich spirituelles bis fast schon religiöses in den schweizer fussball einschleichen. kühn wird der “weiss-blaue glaube” gewechselt, oder man hat sogar visionen im abschluss-training.

    glaubte der römische kaiser konstantin damals noch an seine eingebung, dass er unter dem kreuzzeichen siege werde, so hatte der türkische trainer murat wohl seine eingebung, als er das freizeichen seines handys nach dem abschlusstraining hörte. leider bedeutete ihm das zeichen nicht welchen frei, sodass er – gewiefter taktiker, der er ist – einfach beide aufstellte – und alex war so frei und bedankte sich mit zwei toren. jetzt haben sich in basel alle wieder lieb, nur raoul schmollt etwas.

  17. Hans Nötig sagt:

    Blib wot bisch und chum nüm retour!

  18. Keller sagt:

    Typischer Journalist.

  19. Erich sagt:

    Ein Fähnlein im Winde oder neudeutsch: ein Modefan! Niemals in den letzten 10 Jahren, egal wie schlimm es auch kam, wäre ich auf die Idee gekommen, das GC-Lager zu wechseln. Aber wenns so weitergeht, schliessen sich sicherlich viele an und die Südkurve wird wieder wie bis vor 10 Jahren auf ein paar Hundert Nasen zusammenschmelzen.

  20. Peter S. Aus C sagt:

    Ich kenne diverse FCZler die früher mal GC Fans waren…

  21. Pius Kritik sagt:

    Ja ich wünsche Ihnen viel Spass in der Kurve der Goldküsten-Zürichberg-Abzocker-Kiddies, welche im GC Forum Kommentare wie: ” Ach wie schön reich, arrogant und Hopper Fan zu sein” hinterlassen. Sie waren nie ein Fan des FCZ und werden es auch nie sein! Auf Leute wie Sie können wir getrost verzichten. Zudem steht die Südkurve nicht wegen dem Präsidenten Woche für Woche dort – sondern wegen dem FCZ! Sven Hotz ist eine lebende Legende – einen wie IHN werden wir leider nie mehr haben!

    Ich bin geborener FCZ Fan, dass heisst – ich war schon vor meinem 5 Lebensjahr an vielen Spielen des FCZ mit meinem Vater!
    Dies wird auch immer so bleiben – Fan ist man mit HERZ und nicht wegen des Erfolges. Leute wie SIE kann ich nicht ausstehen!

    In diesem Sinne an alle Modefans: auf euch können wir gerne verzichten!

  22. Wishaw Thomas sagt:

    Gratuliere! Sie haben sich in die Herzen der GCZ + FCZ Fans geschrieben! Eine Meisterleistung!
    …..und morgen bläst der Wind nach Norden.

  23. A. Meier sagt:

    A leopard can’t change its spots. Es gibt (ausser im Zirkus oder Zoo) weder Töwen noch Liger.

  24. El Mago sagt:

    Sie sind ja auch noch Fan von Dynamo Dresden mit ihrer rechten Szene. Haben sie von St. Pauli konventiert, da die Fans auch einen Selbstbeweihräucherungsdrang haben und zur linken Szene gehören?

  25. tommaso sagt:

    Renegat!

  26. André H. sagt:

    Du warst nie ein FCZ Fan und mit dieser Einstellung wirst Du das niemals sein.
    Die Modefans sind sehr nervig, genau so wie das jetzt auch GC wieder erleben muss. Aber du bist ja der Prototyp eines Modefans. Da bleibst Du auch besser zu Hause. Aber Du kommst dann leider wieder wenn der Erfolg da ist.

    • Mäse sagt:

      Nun, Uli Höhness hat mal zu seiner Kurve gesagt: Gäbe es keine ‘Modefans’ die 50 Euro pro Spiel ausgeben, ihr könntet nicht für 8 Euro in eurer Kurve stehen. Noch Fragen oder ist es Dir zu hoch? Willst Du Höhness als Modefan bezeichnen?

      • mraco müller sagt:

        naja so genau nimmst du es ja nicht mit der wahrheit….. er hat nichts von modefans erzählt sondern von den sponsoren und den vip-logen-mietern welche den möchtegern-ich-bin-und-war-schon-immer-ein-treuer-super-fan die stehplätze subventionieren, damit ihnen das gefühl nicht abhanden kommt sie wären wichtig für den verein.
        ist übrigens bei allen fussballvereinen in etwa gleich. also immer schön locker bleiben und andersdenkende nicht verurteilen.

  27. Cil Pen sagt:

    Was ich verabscheue sind konvertierende Fans, die etwas allenfalls fadenscheinig und unfundiert begründen können, und danach denken sie seien richtige Fans.

    Jeder Klub geht durch gute und schlechte Zeiten. Ich selbst habe mich meinem Klub schon verweigert, habe auf die Besuche von Heimspielen verzichtet um Machenschaften im Verein zu boykottieren. Aber zu keiner Sekunde kam es mir in den Sinn mich einem anderen Verein anzuschliessen. Präsidenten, Trainer und Spieler sind nur temporäre Erscheinungen.

    Wie auch immer, wenn sie schon versuchen zu argumentieren, dann fehlt mir die Logik, wieso der neue Verein nun GC sein soll. Etwa weil sie sportlich nun erfolgreich sind? Weil sie auf dubiose Weise plötzlich wieder Geld haben (du scheinst ja nicht Fan geworden zu sein, wo sie sich mit den erdlichen Problemen von finanziellen Problemen auseinander setzten) bzw. gerade zu mit Geld um sich schmeissen? (War das nicht indirekt eine Kritik am neuen FCZ?). An den Frisuren und den tollen Charakteren der Spieler kann es ja auch kaum liegen? Aber GC verinnerlicht weniger Kampf als Niederhasli und ein paar Geldgeber, weniger Kultur (schaut man auf die Fanzahlen) als vielmehr eine Cüplikultur. Ernsthaft, deine Gründe für die Abneigung des aktuellen FCZ mögen verständlich sein für so einen (zumindest hättest du das vor 2 Jahren gesagt), aber deine Folgerung GC sei besser ist nicht so wirklich durchdacht.

    • Wishaw Thomas sagt:

      Vielleicht errinnern sie sich noch, was für abschätzige und z.T. primitive Sprüche via Medien, in den 80ziger und 90ziger Jahren, die damaligen GC Verantwortlichen/Spielern gegenüber dem FCZ rausposaunten?
      Solches habe ich (neutral betrachtet) weder bei der Ära Hotz, Canepa und auch von den Baslern nie gehört.
      ….und dann kommt Herr Kühn schreibt solchen Stuss.

    • Peter Klopfer sagt:

      Was soll an der Finanzierung von GC “dubios” sein? Der GC ist am transparentesten finanziert von allen SL-Clubs (Owners Club). Der Club “schmeisst” auch nicht “mit Geld um sich” wie Sie offenbar glauben. Man hat letzte Saison einige Spieler verkauft und auch Lohnkosten abbauen können, da konnte man auch wieder neu investieren. Dass ein Hr. Dosé auch neue Investoren bringen kann, hat mit “dubios” nicht im Geringsten etwas zu tun. Wer zahlt denn beim FCZ die Defizite, ist es Hr. oder Frau Canepa oder wer sonst?

    • Peter Meier sagt:

      Lieber Cil Pen
      Wenn ich kostenlos an ein Spiel kann ist mir das ehrlich gesagt Wurst ob das jetzt GC, FCZ oder Basel sind.

  28. Philipp Rittermann sagt:

    das geht nicht. fcz fan ist man auf lebenszeit, daminomal! die kommen schon wieder! gc ist ein billiger abklatsch und glänzt nur noch wegen den zahlreichen söldnern. und dann die fans – die südkurve bleibt unerreichbar für alle andern ch-klubs; man muss ihn einfach lieben, den ääääffffffffffffffff-ceeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee-zääähäääääääääääääät!
    aber fussball schaue ich trotzdem eher ganz ganz selten….. 8)

    • Hans-Peter G. sagt:

      Mäf-Ce-Zät*

    • Peter Klopfer sagt:

      GC soll ein “Abklatsch” des FCZ sein?? Soweit kam es nicht mal in den schlimmsten Momenten dass ein Rekordmeister einen solch weitgehend maroden Verein kopieren muss. FCZ hatte kurze Erfolgserlebnisse in der Edi Nägeli-Zeit und unter Trainer Favre, sonst herrschte weitestgehend Misserfolg (verdienterweise). Und von den angeblich “zahlreichen Söldnern” von GC zurzeit kann keine Rede sein. GC hat einen Franzosen (Anatole) und einen Serben (Vilotic) in der Stammformation, der Rest sind alles Schweizer bzw. Schweizer und Secondos, ein Grossteil weitgehend selber oder massigebend mit-ausgebildet. Schauen Sie doch mal das Kader von Basel oder gar Sion oder YB an wenn Sie von Söldnern reden… oder ihren FCZ (sieht man an der Mentalität dieser Spieler…). Ich glaube Sie verwechseln – im Eifer des Gefechts… – etwas… Was ist denn mit der Tunesier-Fraktion und den vielen anderen Söldner die den FCZ in den letzten Jahren bevölkerten? Der FCZ hat einfach keinen Stil, nicht mal ein Mindestmass an Respekt kann man aufbringen, soviel zur “Kultur” der Südkurve. Und wer “Kultur” mit Masse gleichsetzt, tja…

      • Mark sagt:

        Kühle Dein Mütchen, lieber “Bruder” Ihr seid jetzt gerade mal einige Monate eher zufällig Top. Davor wars 10 Jahre ZAPPENDUSTER. Und bald werded Ihr wieder da landen, wo Ihr hingehört. Die Rekordmeister-Zeit ist schon lange vorbei. Liebe Campus-Niederhasli-Aargau-Thirgau-Insektengemeinde: bei aller Euch (im Moment) angediehenen Euphorie, vergesst einfach eines nicht: Ihr seid ein stinkender Bonzenclub, der, abgesehen von wenigen echten GC-Fans mit dem Herzen am richtigen Fleck, nicht von Liebe und echter Sympathie einer Stadt oder Region getragen wird, sondern von einem Häuflein verzweifelter Menshcen, die im Wort Rekordmeister (Vergangenheit) eine Aufwertung ihres bescheidenen Daseins suchen, im Moment angereichert, von ca. 2000 zusätzlichen Modefans, wie dem Verfasser dieses Blogs (was für eine armselige Geisteshaltung!). So und damit es GESAGT ist: ich bin FCZ Anhänger und habe Bekannte, die VON HERZEN GC Fans sind, und das seit ich denken kann. Und diese Herren werden sich von meinenZeilen auch nicht angepisst fühlen, denn sie fühlen wie ich: auf immer und ewig IHREM Club verbunden. Scheiss auf Modefans und Konvertiten. PS: im Letzi seit 1975. Da warst Du wohl noch nicht mal auf der Welt.

  29. John Schnyder sagt:

    ich bin kein hardcore fan, gehe 1x im jahr ins stadion. bin in zürich geboren und als fcz fan aufgewachsen. die vorstellung jemals gc fan zu werden finde ich absurd. konvertieren müsste für zürcher ein ding der unmöglichkeit sein, ganz gleich ob gc oder fcz fan – (das einizge, was wir gemeinsam haben 🙂 ) . entweder ist dies ein bewusst provokativer blog oder dann hat sich der schreiberli(ng gerade als nicht fachkundig geoutet….

  30. B. Tertre sagt:

    Wie sich die Zeiten ändern. Früher als Junge und Teenager hab ich GC gehasst, und leidenschaftlich mit Xamax mitgefiebert. Heute freue ich mich mit GC über ihrer Erfolge weil ich erfrischenden Fussball sehe, junge hungrige Spieler, die solidarisch spielen und als Mannschaft unglaubliches leisten.
    Kaum zu glauben, bei aller rostiger Liebe zu Xamax, aber ich bin wohl auch so Wechselfan. Wenn mir das jemand vor 15 Jahren gesagt hätte!! Schwamm drüber, toller Einsatz und tolle Einstellung von muss belohnt werden. Weiter so GC! A propos FCZ, die Fans hatten die Mannschaft unterstützt und gefeiert, ich fand die echt auch mal läss, von Herzen. Heute ists leider nur noch ein Schatten von früher, Hauptsache Bier und Gegner verunglimpfen. Schade..

    • Peter Klopfer sagt:

      Das mit dem “nur noch ein Schatten von früher” sehe ich auch so, noch nie war das Niveau (in der Südkurve) derart tief. Sieht man auch an den Online-Kommentaren und am Benehmen der Leute, einfach stillos.

      • Wishaw Thomas sagt:

        Aber sie Herr Klopfer können natürlich einen Scheiss schreiben (siehe weiter oben) und die FCZ Fans verunglimpfen.
        Schön wäre es doch, wenn beide Seiten mehr Respekt zeigen. Die einen sind nun mal GCZ Fans und die andern FCZ.
        -ist doch auch recht so. Glauben sie wirklich, dass es bei anderen Vereinen keine “Vollpfosten” gibt?

  31. Roman Z. sagt:

    Ich kann nicht verstehen, dass man als Fan konvertieren kann, Modefan ausgenommen. In dieser Konstellation aber finde ich die Konvertierung jedoch absolut ok und ich verteidige sie gar mit der Bemerkung, dass es nie zu spät sein kann Vernunft anzunehmen. In diesem Sinne.
    Herzlich willkommen beim ersten und besten Fussballvereins von Zürich

  32. Max Turner sagt:

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie es ironisch meinen, ansonsten kann Ihnen wohl niemand Helfen.
    Es wäre nur noch peinlich und äusserst lächerlich. Frage: mögen sie Fussball?

  33. SkyM sagt:

    Dass dieser Blog erledigt ist wissen, wir ja schon seit Dezember. Ist das jetzt der Versuch mit möglichst provozierenden Headlines Klicks zu generieren? Es gibt wohl keinen FCZler der nicht schon über die gute alte Zeit lamentierte. Auch ich erwische mich gelegentlich dabei. Doch niemandem von uns, die wir so gerne jammern, käme es nur eine Sekunde in den Sinn, zu den Hoppers zu konvertieren. Faktisch sind Sie eigentlich so etwas wie ein “Gloryhunter” , einfach dass sie immer dort anzutreffen sind, wo es quasi ein Exklusivrecht ist von dieser oder jenen Mannschaft Fan zu sein. Natürlich darf ein Verein für sie auch nicht all zu erfolgreich Fussball spielen, sonst ist ja das coole Image vom “sympathischen Kleinen” dahin. Und da Sie sich ja so an der Fan-Szene vom FCZ stossen, wünsche ich Ihnen noch viel Spass beim Support von Dynamo Dresden, deren Fans bekleckern sich zwar auch nicht geraden mit Ruhm, aber immerhin Spielen sie scheisse und steigen wo möglich noch ab – hierzulande interessiert sich niemand für Dynamo. Beste Voraussetzungen also, dass Sie denen noch eine Zeit lang als Fan erhalten bleiben.

  34. H.P. sagt:

    Obwohl ich ihre Meining zum aktullen Präsendenten teile und mit Wehmut an die Zeiten unter Hotz od gar noch unserem Stumpe Näggeli zurückdenke – FCZ Fan ist man(n) für’s Leben! Egal wer sich im Moment versucht als Präsi in Szene zu setzen – egal ob man in der Challange League Spielt (wo GC Ende letzer Saison eingentlich hin gehört hätte). FCZler ist man fürs Leben Herr Kühn. Also bitte erzählen sie niemandem, dass sie je FCZ Fan waren – weil sie warens offensichtlich nicht. Viel Spass beim Cup Halbfinal – und Hopp FCZ!

  35. Patrick Roth sagt:

    Bumi! Einmal ein Hopper immer ein Hopper. Ob Squash oder Tschutten hauptsache Dresden!

  36. Thomas M. sagt:

    Fan sein hat nichts mit Vernunft oder Vereinsleitung etc. zu tun. Ich habe 1976 mein erstes Derby live gesehen und seit da hat die Mannschaft wohl 15x komplett gewechselt. Es sind wahrscheinlich ca. 20 Trainer gekommen und gegangen. Lustigerweise waren es nur 3 Präsidenten: Nägeli, Hotz und Canepa. Der FCZ war einige Male Meister, er war 2x in der Nationalliga B (zusammen mit Basel notabene), 1x in der Champions League, war auch im Halbfinale des damaligen Meistercups und diese Saison einmal zweitletzter. Auf und ab, auf und ab. Wäre es mir jemals in den Sinn gekommen für einen anderen Verein zu sein? Niemals. Man sieht sich am Samstag im Letzigrund.

  37. Simon Moser sagt:

    Mein Gott, nehmt den Herrn Kühn doch nicht so ernst. Der ist durch und durch FCZ Fan und will mit diesem Pamphlet nur provozieren.

  38. Richard N. sagt:

    Wie schon Javier Marías schrieb: Man wechselt im Leben vieles: Die Frau, den Beruf, die Automarke, die Haarfarbe – aber niemals den Fussballverein. Insofern sind Sie, Herr Kuhn, der Inbegriff eines Modefans, auf den die Club-Oberen aus ökonomischen Gründen nicht verzichten möchten. Die wahren Anhänger aber hassen sie wie die Pest: Sie tauchen immer bei den besten Spielen aus dem Nichts auf (mir graut schon vor dem Vorverkauf für den Cup-Halbfinal). Sie unterstützen den FCB auch im Europacup, weil es ja für den Schweizer Fussball gut ist, wenn die Basler gewinnen (was interessiert mich der Schweizer Fussball, ich bin GC-Fan und werde neimals den FCB unterstützen) und sie werden wieder abwandern, wenn der FCZ ein tolles neues Shirt oder einen sympathischen Präsi hat oder ein knackiges Pausenprogramm im Letzi aufzieht. Darum, Herr Kuhn, ziehen Sie weiter.

    • Mäse sagt:

      Peinlicher Kommentar. Meine italienischen Freunde helfen im Europacup jedem italienischen Klub. Aber der Schweizer FüBü versucht hier einen auf bedingungslose Unterwürfigkeit seines Fussballclubs.Weisst Du warum ihr Modefans hasst? Weil ihr selbst in Eurem Leben nichts vorzuweisen habt, ausser die Kurve natürlich, am Wochenende. Da kann man mal unbescholten jedem austeilen was man will. Mehr bringt ihr einfach nicht. Deinem Namen nach, seit wann nennst Du dich den GC Fan? Nicht all zu lange richtig? Du hast nicht mal die Bohne einer Ahnung was der GCZ ist.

      • Richard N sagt:

        Erstes Spiel live: 1971 Entscheidungsspiel GC – FCB in Bern. Letztes Spiel live: FC Aarau – GC im Cup. Wie sieht’s so bei Dir aus? Aber Du hast natürlich recht! Alle Schalke-Fans drücken ganz doll dem BVB in der CL die Daumen, wie auch die ManCity-Anhänger.
        PS: Stehe übrigens nicht in der Kurve sondern sitze im Sektor A!.

  39. Martin A. sagt:

    Konvertieren sie nur, von mir aus. Auch Sven Hotz hat dem FCZ in seinen erstem Jahrzehnt viel Leid zugefügt. Ebenso viele Präsidenten zuvor. Schön zu lesen im FCZ Buch. Und bei GC dasselbe. Denen wurde auch schon übel mitgespielt. Und dem FCB auch, und Servette auch und, und, und. Da gibt es dauernd neue Möglichkeiten um seine Fantum auszuleben. Und auch die Fankultur. Die wandelt sich stets. Mal sind die Gwagglis in der Hardturmfront, nun hat der FCZ ein paar Trottels die gerne Pöbeln.

  40. Gustave sagt:

    Nein – es muss sich um eine Satire handeln – eindeutig!
    Wer Charakter und Stil hat, wechselt den Club nicht!

  41. Alex Kühn sagt:

    Es geht hier nicht um Erfolg oder Misserfolg. Ich mochte den erfolglosen Gress- und Ponte-FCZ ebenso wie den erfolgreichen Favre-FCZ. Inzwischen finde ich den Club aber schlicht nicht mehr so sympathisch wie früher. Mir fehlt das Skurrile, das er hatte und ihn unter den Vereinen der höchsten Schweizer Liga einzigartig machte. Fan eines Clubs wird man ja aus gewissen Gründen, und wenn der Club nicht mehr das ist, was er mal war, lassen sich die Sympathien schlecht am Leben erhalten.

    • Rank Xerox sagt:

      Lieber Herr Kühn

      Sie mochten den alten FCZ. Skandale, Niederlagen, Transferflops, Chassot, Ike usw. haben ihren Teil beigetragen, dass der FCZ Kult war und immer noch ist. Da sind wir uns scheinbar einig.

      Und jetzt GC Fan. Die sind ja i. M sooooo cool. Erfolgreich aber langweilig. Wo sehen sie bei GC das Skurrile? Vielleicht der Präsi, der ein heimlicher FCB Fan ist? Oder der junge Sportchef? Nein, sicher die wilde Mannschaft und der Ex-Trainer Ciriaco, der in der Tat ein wenig skurril wirkte.

      Viel Spass bei den Heugümper. FCZ forever,

    • SkyM sagt:

      kein Problem…St.Pauli geschweige denn Dynamo sind dermassen fancy, da kann Zürich einfach nicht mithalten… aber dass Sie neu den Hoppers im Derby die Daumen drücken…nun ja das ist eher schwach.

  42. Matsinho sagt:

    Lieber Alexander Kühn,

    bitte, bitte lassen Sie das bleiben. Einen Fan wie Sie braucht GC bestimmt nicht und bitte schreiben Sie auch keinen Steilpass mehr. Und liebe Chefredaktion, wenn ihr es noch nicht gemerkt habt, euer Steilpass ist im steilen Sinkflug, wenn ihr nicht wieder vernünftige Leute holt, dann stellt ihn doch einfach ein…

  43. Fussballfan sagt:

    Dieser Bericht ist ein mutiges aber gleichzeit (bewusst) provokatives Geständnis. Jedem Mensch steht doch das Recht zu, seine Interessen aufgrund irgendeiner anderen Überzeugung zu wechseln oder neu zu orientieren?! Man(n) kann es ihm auch nicht verübeln, nach den ganzen Geschehnissen rund um den FCZ in den letzten Jahren (schlechte Personalführung, ausbleibende Erfolge, Krawalle, fragwürdiger Präsident, etc.). Für mich ist das kein Thema, ich leide und freue mich mit dem FCZ. ABER dennoch kann ich auch dem GCZ den Erfolg gönnen! Ich bin in erster Linie (STADT-)ZÜRCHER und stolz auf den Zürcher-Fussball! Dazu gehören für mich auch zwei Vereine, worauf wir stolz sein können, wie ich finde! Dieses ganze “Modefan”, “Eine Stadt, ein Verein”, “GCN” Getue teile ich überhaupt nicht. Ich besuche etwa jedes zweite Heimspiel, fast keine Auswärtsspiele, bin in keinem Fanverein, sitze meistens in der Haupttribüne, habe eine Abneigung gegenüber dem FCB, besitze ein FCZ-App und vertrete die oben erwähnte Meinung. Macht mich das nun zum “echten” Fan, Modefan, Verräter oder Banause? Und wenn schon, “Fan sein” ist für mich ein weiter Begriff mit vielen Formen.

  44. Christian Schmid sagt:

    Genauso wie die Spieler sich heutzutage keinem Verein verpflichtet fühlen und für mehr Kohle die Farben wechseln, ist es ja auch nur logisch, dass ein moderner und aufgeschlossener Mensch nicht einfach unkritisch Fan eines Klubs fürs ganze Leben ist, v.a. wenn plötzlich Leute im Klub das Zepter übernehmen oder angestellt werden, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann. Dynamisch und flexibel ist heute angesagt. Muss mir doch nicht alles gefallen lassen von überzahlten mittelklassigen Fussballspielern oder -managern.

    Meinerseits bin ich zwar seit ich weiss, wass Fussball ist, GC Fan, aber was man mit Ciri angestellt hat und wie man mit ihm umging, hat mich wirklich nach über 30 Jahren GC fast dazu gebracht, mich von dem Klub zu verabschieden. Nur fast, aber wer weiss, vielleicht begeht ja wieder einmal einer eine “Heldentat”…

    • Peter Klopfer sagt:

      Ciriaco Sforza hat grossen Anteil an den derzeitigen Erfolgen, er hat sehr gute Aufbau-Arbeit geleistet. Dies wird im Club auch so gesehen (von den massgeblichen Leuten) meiner Ansicht nach. Dass nicht immer “alles rund lief” im Management, da stimme ich zu. Sforza hat gezeigt, dass er ein GC-Herz hat, ihm gebührt Respekt.

      • Peter Meier sagt:

        Richtig Sforza hat gute Arbeit geleistet, beim FCZ wird nur schlechte Arbeit geleistet seid Favre.

      • Stephen Bywater sagt:

        Sforza wäre ein hervorragender Scout. Schon beim FC Luzern hat er Talent um Talent angeschleppt, hat aber nie etwas Erreicht. Der (über-)nächste Trainer formte das Spielermaterial dann zu einer Mannschaft. Ciris Problem ist, dass er Trainer sein will. Dafür hat er zu wenig Geduld oder sonst etwas Entscheidendes. Seine Nachfolger brauchten jeweils nur die Lage zu beruhigen (unter Ciri normalerweise ca. 30 Transfers pro Saison), ein oder zwei Leistungsträger zu holen (Luzern seinerzeit Ianu und Yakin, GC Anfangs Saison Grichting, Salatic) und danach lief es wie am Schnürchen.

        • Peter Klopfer sagt:

          Man muss schon auch einbeziehen, dass in der Sforza-Zeit GC dauernd die besten Spieler (die besten Jungen, Bobadilla usw) abgeben musste, praktisch im Halbjahres-Takt. Und dass man kaum Geld für vernünftige Transfers hatte, die Transfers waren zumeist Notnägel die man ablösefrei übernehmen konnte. Falls Forte die halbe Mannschaft weggekauft wird Ende Saison (was ich nicht hoffe), dann wird es auch schwierig. Was bei Luzern genau war während seiner Zeit weiss ich nicht im Detail, der Klub ist aber schlecht geführt, auch jetzt z.Bsp. ist es schwierig für Komornicky obwohl er kein schlechter Trainer ist und Yakin hatte auch Probleme (ebenfalls nicht so schlecht als Trainer).

  45. L. Oyalität sagt:

    Herr Kuhn hat sich in der Vergangenheit bereits mit diversen Artikeln und Denkfehlern disqualifiziert. Doch jetzt schiesst er den Vogel endgültig ab.
    Ist ihnen eigentlich bewusst, was Sie so veröffentlichen und welche Klientel, das, was Sie so veröffentlichen, liest?

    Naja, ich werde definitiv keine Sekunde Zeit führ ihre lyrischen Ergüsse aufwenden. Bin jedoch ungemein dankbar, einen solchen ehrenwerten Supporter wie Sie, endlich auf der richtigen Seite der Geleise zu wissen. 😀

    Gute Zeit und en schöne Abig

  46. L. Oyalität sagt:

    *KÜhn, Herr kÜhn natürlich. Wie konnt ich nur…

  47. Danny Friedrich sagt:

    Who cares. Stadt und Farben bleiben ja dieselben und in Zurich ist es ja üblich, dass die Masse die Gleise je nach Erfolg wechselt (auch wenn dies niemand zugeben wird, die Zuschauerzahlen beweisen es jedoch.)

  48. hannu sagt:

    unterste Schublade.

  49. Florian sagt:

    Sehr verbissen diese FCZ vs. GC – Diskussionen. Bin zwar auch Zürcher aber muss gestehen dass ich beide Klubs dermassen kläglich finde (von der Fankultur her) und einer Stadt wie Zürich höchst unwürdig, der Letzi tut das übrige zur Fussballmisere in der Stadt, neuerliche Erfolge von GC hin oder her. Dieser Blog festigt leider wiedermal das Klischee vom beschränkten Fussballfan!!! Entspannt euch meine Herren

  50. Gubser sagt:

    .. nehmt Kuhn nicht so ernst. Das hier ist doch zum Spass. Fakt ist; es sind mehr ehemalige und sogenannte “GC Fans” zum FCZ Modefan geworden als umgekehrt. Ist doch gut so – bei GC sind echte Supporter am Werk.

    • SkyM sagt:

      jaja ganz klar beim gc sind exklusiv die supporter schlechthin am werk… und mein schnäbi ist viel grösser als deins

  51. M.A. sagt:

    Also ich kann gut nachvollziehen, was Alexander Kühn zum Besten gibt… und finde die – emotional beschleunigten – Kommentare zu seiner Kolumne etwas heftig… denn sind wir ehrlich, der FCZ heute ist weder in Bezug auf den Club, die Clubführung (wenn ich Canepa sehe, wird mir einfach nur schlecht) noch die Fans mit dem FCZ vor ein paar Jahren zu vergleichen: kein Wunder leidet da die Solidarität…

  52. Rene Botteron sagt:

    vieles vom Artikel kann ich klar zustimmen, aber konvertieren? Hallo, nie und nimmer! Man ist FCZ-Fan und bleibt FCZ-Fan. Und genau diese Konvertierung macht einen richtigen oder einen Mode-Fan aus! Schade, denn der Rest des Artikels finde ich gar nicht schlecht, doch das Umschwenken auf den Stadtrivalen macht (fast) alles vom Artikelinhalt unglaubwürdig.

  53. Nuñez sagt:

    Bitte gehen sie zurück von da, wo sie hergekommen sind! Sowas brauchen wir nicht! Einmal GCZ Immer GCZ! Wer Zürich meint, meint GC denn GC ist Zürich! Vor 100Hundert Jahren hat der FCZ unsere Vorspiele bestritten, so soll es Immer sein! Muahahaaahhaa^^

    • Dominic Kolb sagt:

      das ist ja alles ansichtssache…aber die tatsache das man nicht von der einen seite zur andere wechseln KANN, ist nicht aus der welt zu schaffen….ein richtiger fan, ob fcz oder gcn, wechselt NIEMALS die seite

  54. FCZ-Gorilla sagt:

    Ein erbärmlicher letzter Versuch, diesen dem Untergang geweihten Blog durch billige Provokation (haben sie überhaupt irgendetwas davon wirklich selbst erlebt?) am Leben zu erhalten. Ohne Groll: Suchen Sie sich doch eine andere Beschäftigung. Diesen Blog haben Sie (leider) zunichte gemacht.

    Und zu ihrer Wanderung über die Gleise: Reisende soll man nicht aufhalten. In diesem Sinne: Bis die Tage und auf Nimmerwiedersehen.

  55. Rolf Aregger sagt:

    Was für ein armseliges Geständnis. Nicht einmal GC hat solche Fans verdient. Morgen wird Herr Kühn wohl Basel unterstützen und zum Islam konvertieren. In einem Jahr wird er seine Erleuchtung im Buddhismus finden und behaupten er sei schon immer FCZ Fan gewesen….

  56. Marius Meier sagt:

    Hab schon öfters konvertiert. Aktuell bin ich aber auch nicht so glücklich mit dem FCZ. Mal schauen, was der neue Trainer schaukelt.

    Eigentlich ist es ja ganz einfach. Man muss gewinnen. Match für Match.

    Fringer war für mich ein Fehlgriff. Canepa ist halt auch nicht mit fundiertem fussballerischem Verstand geprägt. Alles was er in Geld reinbuttert, geht durch teure Fehlgriffe scheinbar wieder verloren.

    So oder so. Favre war für mich das Beste, was Züri passieren konnte. Tikitaki war das schon fast. Gerade in der Schweiz wäre es so einfach einen Klub zum Erfolg zu bringen. GC machte dies die letzten Jahre solider wie der FCZ. Leider.

  57. curtmast sagt:

    Bin immer wieder erstaunt, wie viele Fan’s, Fan sein als Leistung ansehen. Bin ja selber YB-fan, was eine hohe Leidensfähigkeit voraussetzt, troz dem ist das ein Hobby und hat nichts mit Stolz zu tun.

  58. Walter Frosch sagt:

    Mit Ihren zahlreichen Hinweisen, wie lange Sie schon dabei sind, beweihräuchern Sie Ihre fussballerische Vergangenheit ebenfalls. Kann Ihrer Argumentation von wegen Selbstbeweihräucherung deshalb nicht verstehen.

    Sie werden wohl eine andere Auffassung vom Begriff “Fan” haben. Und sonst kann ich einen Wechsel zum “Erzrivalen” einfach nicht nachvollziehen.

    Viel Spass in Niederhasli. Die Karavane zieht weiter. Basel könnte Sie gut gebrauchen.

  59. buebue sagt:

    GC oder FCZ, ich bin zwar FCB Fan und würde nie konvertieren, aber was mir auf den Sack geht ist die Selbstbeweihung der meisten Fans. Seid doch ehrlich, es ist beschämend dass die grösste Stadt der Schweiz es nicht fertig bringt eine anständige Kulisse hinzubekommen. Oder wann hatte es in Zürich mehr als 10000 Zuschauer, se

    • Heinz Hermann sagt:

      Beschämend ist eher, dass Basel als drittgrösste Stadt nur Fussball auf hohem Niveau bietet.
      Aber es kommt halt immer auf die Sichtweise an…

  60. j. schumacher sagt:

    Fusion – da laufts

  61. Rico Müller sagt:

    Ich glaube nicht, dass Alexander Kühn bei GC Freunde finden wird. Den ich als FCZ-Fan werde von GC-Supportern an Derbys mehr geachtet als so ein Konvertit, der sich einschleicht, wenn der “Hardturm”-Club auf einer Welle. Höhen und Tiefen erlebt jeder Club. Und jedem dieser Miesemacher sei gesagt, dass Anchillo Canepa mehr für den Club tut als diese Stänkerer zusammen.

  62. Sebastian Traurig sagt:

    Gefühlslage von Vielen gut ausgedrückt. Aber die meisten alten FCZ-Fans gehen kaum zu GC, sondern bleiben einfach zuhause, weil ihnen die unerfreuliche Vereinsführung nicht zusagt. Statt der angestrebten Augenhöhe mit Bayern und ManU
    ist man heute schon froh, den Tabellenletzten sicher auf Distanz zu halten.
    Bei GC spürt man, dass das Team hinter der Führung steht und der Präsident hält sich diskret im Hintergrund.

  63. rodolfo amun sagt:

    Alle die angefressenen Zürcher Fan: Egal ob FCZ oder GC Es gibt nur eine Manschaft in der
    der Schweiz und das ist der FCB: Ende.

  64. Peter sagt:

    Selten einen grösseren Blödsinn gelesen. Wer auf der sogenannt “richtigen” Seite der Geleise aufgewachsen ist (in meinem Fall FCZ, für andere wird es GC sein, was auch völlig in Ordnung ist) wird dem Club treu bleiben, egal was passiert.
    Spieler, Trainer und Manager kommen und gehen. Das Herz des echten Fans wird immer bei “seinem” Verein bleiben. Und mit diesen Fans, egal welche Farben sie tragen, gehe ich gerne ein Bier trinken. Für Konvertiten ist da kein Platz.

  65. Georges Müller sagt:

    Das ist einfach nicht lustig geschrieben, so sehr sich Herr Kühn bemüht. Einfach nicht lustig.

  66. Kari Roellin sagt:

    Also ich verstehe ihn. Ich gestehe, ich bin kein Hardcore-Fan eines Vereins sondern in erster Linie ein Fussballfreund. Dadurch gefällt mir eine Zeit lang dieser Verein mit seinem Auftreten und seiner Spielphilosophie besser dann wieder mal ein anderer. Hauptsache der Fussball macht Freude. Weshalb soll ich mir um alles in der Welt das antun und durch das Tal der Tränen hindurch, wenn eine lausige oder arrogante Vereinsführung zu einem grottenschlechten Fussball führt? Eigentlich träumen wir doch alle von ‘joga bonito’ und wollen uns nicht in masochistischer Art und Weise unnötiger quälen.

  67. O. Kuhn sagt:

    Zürich ist FCZ-Land. Fussballsachverständige, die sich von der Scheitel bis zur Sohle dem GVAZ (Grösster Verein Aller Zeiten und zwar vom Urknall bis zur dereinstigen Kollision der Erde mit dem Sternenmeer Andromeda) verschrieben haben nehmen diese Einstellung mit ins Grab. Alles andere ist H&M. Sympathien können wechseln, Tiefergehendes verbleibt.

    • kurt abächerli sagt:

      dann bin ich ein partisan im fcz-land. passt auf ihr bösen besetzer mit zahnimplantate geld.

  68. marcel meier sagt:

    Ach Herr Kühn
    Für ihr Verhalten gibt es ein Wort, da hätten Sie sich die langen Sätze
    sparen können. Sie sind ein Opportunist. Kommen leider immer mehr in Mode.
    Da sind mir die Frau Binswanger und Ihre Freundinnen noch viel lieber.

  69. Alfred Meier sagt:

    Ich bin schon ewig FCZ-Fan. Ich wäre aber schon längst dafür endlich die beiden Clubs zu fusionieren. Dann hätten diese Diskussionen endlich ein Ende und wir hätten vielleicht einen Zuschauerschnitt für den man sich nicht überall schämen muss. Und die paar Nasen denen dies nicht passt sollen halt zu Hause bleiben.

  70. marcel sagt:

    Genau auf solche Pfeiffen als Fans kann der FCZ wunderbar verzichten. Auf nimmer wiedersehen. obwohl ich solche typen nie zu den Fans gezählt habe. sondern zu den mode affen

  71. Pedro sagt:

    Es ist mir schon ein wenig unverstaendlich wie man als Fan einen Wechsel von einem Verein zu einem anderen machen kann. Ausgenommen, man ist ein Kind und als Teenager wechselt man dan den Verein sobald die Spiele besucht werden koennen.
    Aber als FCZler zu GC wechseln oder umgekehrt, nein.. das geht doch nicht.
    Ich gehe im Moment nicht oft an die Matches (habe meine letztjaehrige Saisonkarte nicht mehr erneuert), da ich mich fuerchterlich ueber Niederlagen aufrege und die ganze Woche Muehe habe mit arbeiten (es schlaegt auf meine Arbeitsleistung). Zwar geht es mir auch beim Resultate lesen so, aber solange ich den Match nicht gesehen (und mich aufgeregt habe) ist es einigermassen ok. Ich hatte schon Zeiten in denen ich mir gewünscht habe den Klub zu wechseln, aber… Herrgott nochmal, das funktioniert einfach nicht. Na ja, es kommen jetzt doch wohl wieder bessere Zeiten!!!
    Noch zu den Fans und Modefans: ich begruesse jeden zusaetzlichen Zuschauer zu den etwa 5000 Hardcore Fans im Letzi, es ist doch einfach wunderbar wenn die SK ihre Stimmung macht und der Rest sich mitziehen laesst. Deshalb finde ich dieses Gerede, dass die “Modefans” zuhause bleieben sollen absoluten Mist. Jeder zahlende Zuschauer kommt meinem Verein zugute und mit 5000 Nasen kann einfach “mein Verein” nicht ueberleben.

  72. Franz C. Züri sagt:

    Solche ‘Fans’ wie du einer bist, braucht kein Klub.. will kein Klub!

  73. ball sagt:

    die einen zünden reale pyros, die anderen mentale pyros – beides sind fanbanausen und gehören zur ergänzungskategorie bei matchbesuchen.

  74. Anh Toan sagt:

    Bravo Herr Kühn

    Ihnen ist wichtiger, sich selbst, als Ihrem Club treu zu sein.

    Angefeindet werden Sie von denjenigen, denen dazu der Mut oder im schlimmsten Fall gar die Identität der sie treu sein könnten, fehlt.