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Chip oder nicht Chip – das ist hier die Frage

Steilpass-Redaktion am Mittwoch den 20. Juni 2012

Pro & contra Torüberwachung: Newsnet-Blattmacher Samuel Reber bringt Elektronik ins Spiel, Sportredaktor Alexander Kühn will Emotionen.


Samuel Reber: Ohne Chip wird Spitzenfussball zur Farce

Was am Dienstagabend in der 62. Minute in der Donbass Arena in Donezk beim Spiel England gegen die Ukraine vor 48’000 Zuschauern im Stadion und Hunderten von Millionen weltweit vor den TV-Apparaten passiert ist, schadet dem Fussball. Denn das Spiel der Spiele wird so unglaubwürdig. Und mit ihm die mächtigen Verbände Fifa und Uefa. Und die Schiedsrichter und ihre Bemühungen um eine faire Spielleitung sowieso.

Ein kurzer Einschub an dieser Stelle: Wenn ich mit dem SC Wipkingen in der 4. Liga am Sonntagmorgen um 10 Uhr im Zürcher Hardhof angetreten bin, war jeweils ein einzelner Schiedsrichter da. Manchmal sah man ihm an, dass der Ausgang bei ihm auch etwas länger gedauert hat. Manchmal kam er gar nicht, weil er verschlafen hatte. Er erhielt 90 Franken. Dafür musste er sich dann 90 Minuten lang Schimpf und Schande von zwei mässig trainierten Mannschaften anhören. Und sich hilflos getretene Freistösse, die oft in der Limmat landeten, ansehen und Stürmer erleiden, die mit grottenschlechten Schauspieleinlagen einen Elfmeter erschwindeln wollten. Er erhielt also 1 Franken Schmerzensgeld pro Minute – ein hartes Brot und ein mässiges Sackgeld. Danach diskutierten wir in der Beiz noch über den «supermiesen Schiri». Und dass wir gewonnen hätten, wenn er nicht … und bla, bla, bla. Das macht ja auch Spass. Und gehört in dieser Liga dazu. In dieser Liga. Der 4. Liga.

Aber bei den Profis verblasst dieser Reiz. Ist für mich seit langem verblasst. Denn bei diesen Spielen und vor allem bei den grossen Turnieren, der WM und der EM, da geht es um sehr viel in einem riesigen, globalen Business. Millionen schauen zu, fiebern und leiden mit. Und da wird es unerträglich, wenn ein Torrichter zwei Meter neben dem Gehäuse steht und nicht sieht, dass der Ball vollumfänglich drin war. Menschliche Fehler müssen mit allen Möglichkeiten verhindert werden. Und dazu gehören technische Hilfsmittel. Es kann und darf nicht sein, dass Tore nicht gegeben werden. Es braucht einen Chip im Ball, der ein Signal aussendet, wenn er hinter der Linie ist. Und das sofort. Ist ja wirklich keine Sache. Warum nur sträubt man sich so dagegen – auch auf höchster Ebene?

Ob es einen Videobeweis geben soll, analog zum Eishockey, da bin ich mir nicht sicher, da es zu einschneidenden Spielverzögerungen kommen könnte. Aber der Chip, der muss jetzt her, sonst wird dieses herrliche Spiel zur Farce. Oder wie sehen Sie das?

Alexander Kühn: Lasst die Finger von der Hand Gottes!

«Der Chip im Ball muss her!», schreien jetzt wieder alle. Weil der Torrichter im Spiel zwischen England und der Ukraine nicht sah, dass der Ball von Marko Devic schon die Linie überquert hatte, als ihn der Engländer John Terry wegbugsierte. Ein klarer Fall für die Beiziehung moderner Technik also? Mitnichten! Der Treffer, um den sich die Ukrainer betrogen fühlen, war nämlich gar nicht regulär. Artem Milewski, der Passgeber, kam zuvor aus einer Abseitsposition. Hätte man in diesem Fall mit Hilfe der Technik auf Tor erkannt, wären die Engländer die Betrogenen gewesen. Stattdessen lief es wie in der Mathematik. Zweimal negativ gab wieder positiv. Kein Tor, und das zu Recht!

Wer im Fussball sämtliche Fehlentscheidungen ausmerzen will, steht auf verlorenem Posten. Selbst wenn man noch so viele Chips in einen Ball packt, bekommt man nicht die reine Wahrheit, wie der gestrige Fall eindeutig zeigt. Und ausserdem: Im Fussball geht es nicht um Leben um Tod, auch wenn unbelehrbare Fan-Horden rund um den Globus sich aufführen, als wäre das so. Es geht letzten Endes um Unterhaltung, um Spektakel, um Emotionen. Um jene Geschichten, die nur der Fussball schreiben kann, weil er ist, wie er ist.

Die Historie des populärsten Sports auf dem Erdball wäre um einiges ärmer ohne ihre strittigen und falschen Entscheidungen. Wie viele Menschen hat das Wembley-Tor von 1966 fasziniert und zu Diskussionen angeregt, wie viele Diego Maradonas Treffer mit der sprichwörtlichen Hand Gottes an der WM 1986? Eben. Der Fussball muss seinen menschlichen Charakter behalten, und dass das Irren zum menschlichen Wesen gehört, wissen viele von uns spätestens seit den ersten Lateinstunden auf dem Gymnasium, als der Lehrer mit quietschender Kreide den Satz «errare humanum est» an die Wandtafel schrieb.

Fussball ohne Fehler ist wie Fussball ohne Auf- und Abstieg. Ein Imitat des Originals. Eine Hors-Sol-Tomate aus dem Gewächshaus, die perfekt aussieht, aber bedeutend weniger interessant schmeckt als die Freiluftvariante. Die Techniker sollen ihre Finger von diesem Sport lassen, der uns auch wegen seiner Unzulänglichkeiten so ans Herz gewachsen ist.

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42 Kommentare zu “Chip oder nicht Chip – das ist hier die Frage”

  1. DAM sagt:

    Ein nicht unwesentlicher Teil des Reizes der weltweit vom Fussball ausgeht, liegt meiner Meinung nach darin, dass es das gleiche Spiel bleibt egal ob in einem EM-Final oder in der schweizerischen 5.Liga. Insofern müsste der Chip im Ball dann bei sämtlichen Fussball-Spielen weltweit eingesetzt werden. Ob sich dies finanziell noch ausgeht wage ich zu bezweifeln.

    • Franz Mueller sagt:

      Langsam aber sicher reichts: Sei es an der WM oder EM, immer entscheiden läppische SR, und noch einfältigere LR aus eingeschränkter Sicht über reguläre Tore. Der Chip wäre sehr hilfreich. Konsquenterweise müssten auch klare Abseitspositionen elektronisch erfasst werden können. Das würde den herrgöttlichen Anspruch der SR massiv einschränken, Vorteilnahme für eine Mannschaft doch sehr eingeschränkt. Die SR könnten dann immer noch völlig daneben einen Spieler des Feldes verweisen, für ein dutzend-Foul. Es traf bisher fast immer kleinere Kickernationen, bei den Giganten sehen SR oft gnädig weg. Die CH kann ein Lied davon singen, Südafrika, Behrami!

      • bulivo sagt:

        Hahaha…legendär….die Schweiz ein Gigant im Weltfussball?!…ja genau! 🙂

        • marcel meier sagt:

          ja genau herr mueller

          ohne schiedsrichter wäre die schweiz schon dreimal weltmeister geworden…

          bin ansonsten nicht immer einer meinung mit herrn kühn, hier trifft er den nagel auf den kopf.

    • Mäsi sagt:

      “…, dass es das gleiche Spiel bleibt egal ob in einem EM-Final oder in der schweizerischen 5.Liga.”
      Dieses Argument ist total lächerlich und heuchlerisch!
      Dann soll die FIFA dies auch konsequent auf den Rasen, die Anzahl Schiris und sonstigen Offiziellen, Helfer etc. anwenden. Auch die Garderoben bittesehr vereinheitlichen und die einzige Wellness-Einrichtung bleibt das Schlammbad, welches auch jedem 5.-Liga-Team im ‘Gäda näbedra’ zur Verfügung steht.
      Lieber mal selber das Hirn einschalten als FIFA-Floskeln widergeben.

      Und wenn wir schon dabei sind, soll’s auch für den Fan überall gleich sein…

  2. DAM sagt:

    PS. Wo Technik im Spiel ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis diese von irgendjemandem überlistet wird…

  3. Samuel Koch sagt:

    Tja Videobeweis ist das einfachste was es gibt. Ein 5 Offizieller (Torrichter bruacht es nicht dann) schaut am TV un nimmt parallel das Spiel auf CD, Video oder was auch immer auf.
    Strittige Szenen können nur vom Schiedsrichter angeschaut werden. Zeitaufwand minimal. Falls sich eine Mannschaft betrogen fühlt hat jeder Trainer nur 1 Joker pro Spiel um diesen anzufordern. Und glaubt mir er wird dies mit grosser Vorsicht geniessen denn sollte sich dieser als Bluff heraustellen, ist bei einer anderen korrekt strittigen Szene seine Einsprache automatisch verflogen.
    Also wo liegt das Problem. Ich denke die Maximale verzögerung bei einem Spiel (in extremis) beträgt so ca. 3-4 Minuten pro Hlabzeit wenn überhaupt.

    • Peter Riese sagt:

      Und wann kann dieser Joker gezogen respektive muss das Spiel unterbrochen werden? Unmittelbar nach der Chance? Auf Wunsch des Captains? Bei der nächsten Spielunterbrechung? Was, wenn die verteidigende Mannschaften einen Konter lancieren kann der dann sogar noch zum Torerfolg führt? Was, wenn unmittelbar nach der strittigen Szene ein rote Karte gezückt werden muss? Wo wird das Spiel weitergeführt nach dem Entscheid? Das grosse Problem ist nicht der Zeitaufwand, sondern den Moment zu bestimmen, in dem das Spiel unterbrochen werden muss.

      Soooooo einfach wie Sie das hier darstellen ist es nun auch wieder nicht. Zumal all diese Änderungen und Ergänzungen im Regelwerk niedergeschrieben werden müssen…

      • Bernd S. sagt:

        einige dieser fragen wurden doch im hockey schon beantwortet? das video dürfte logischerweise erst beim nächsten spielunterbruch angeschaut werden, das spiel muss also weiterlaufen (könnte ja auch sein das es kein tor war). und wenn es einen konter gibt der gleich zu einem gegentor führt, dann darf dieses nicht zählen wenn auf dem video ersichtlich ist, dass es vorgängig ein tor gegeben hat. es ist ja auch nicht so, dass dies an einer em oder wm gleich hundertfach vorkommt.

      • Mäsi sagt:

        Deine Fragen sind einfach zu beantworten:
        – Der Captain oder Trainer (über den 4. Offiziellen) kann den ‘Joker’ einfordern (wieviele davon ist eine andere Frage. 3 wie im Tennis passt)
        – Geprüft wird, sobald der Ball im Out ist oder ‘ungefährlich’. Sprich: in Abwehrreihe, bei Goalie, …
        – Das Spiel wird normal weitergeführt. Falls ein Penalty eingefordert und Recht gegeben wird, wird natürlich dieser ausgeführt.
        – Wenn eine eine rote Karte hätte geben müssen, dann wird auch diese gezückt. Falls der Joker ‘greift’, wird das Spiel zurückgespult, Punkt.

        Zeitverlust ist minim – v.a. wenn man bedenkt, dass angeblich in einem Spiel der Ball gerade mal 55min effektiv im Spiel ist…

  4. Kurt Müller sagt:

    Richtig: der Chip alleine bringt es nicht. Aber ein Videoschiedsrichter eben schon – der hätte auch die vorgängige Abseitsposition entdeckt. Also bitte: nicht durch bewusst enge Diskussionsführung ein falsches Urteil provozieren.

  5. Kohli sagt:

    Es geht um so viel mehr als nur ums Geld! Daher fordere ich: Der VIDEOBEWEIS muss her! Und das Problem mit der damit entstehenden Verzögerung lässt sich gut umgehen, das Zauberwort lautet: EFFEKTIVE SPIELZEIT in den obersten Ligen (wie im Uni-/Eishockey). Dafür hat jeder Kapitän einer Mannschaft pro Halbzeit zwei mal die Möglichkeit den Videobeweis anzufordern, behält das Team/der Kapitän recht, bleibt es bei zwei “Sichtungsmöglichkeiten” , ansonsten wird eine Abgezogen (entsprechend der Challenge-Regel im Tennis resp. American Football). Die Kameras sind ja bereits vorhanden (TV), daher wären nicht ‘mal all zu grosse Investitionen nötig. Zudem hat die effektive Spielzeit noch den angenehmen Nebeneffekt, dass die Zeitverzögerungen am Ende des Spiels der führenden Mannschaft wirkungslos sind und die ewigen Diskussionen über die Nachspielzeit – wenn ein Tor fällt – ein Ende haben. Gib’ dr än Ruck, Sepp!

    P.S.: Die Methode mit dem “Chip im Ball” ist mMn zu teuer und eher manipulationsanfällig. 😉

    • Beat sagt:

      Fussball ist und bleibt auch trotz (gerade wegen) solchen Fehlentscheiden die abslut beliebteste Mannschaftssortart. Auf diese endlosen und und meistens überflüssigen Videodiskussionen wie im total veramerikanisierten Eishockey verzichte ich gerne.

    • Andi Meier sagt:

      Der Unterschied beim Tennis oder auch American Football ist, dass es jeweils kurze Ballwechsel bzw. Angriffe sind. Also gibt es nach einer strittigen Szene sowieso einen Unterbruch.
      Aber wie soll man es beim Fussball regeln? Beim nächsten Unterbruch sind vielleicht schon ein paar Minuten vergangen. Muss man die Uhr dann zurückdrehen?
      Ich bin nicht generell gegen den Chip oder die Torkamera, aber es wird eine grosse Herausforderung sein, deren Einsatz so zu reglementieren, dass das Spiel nicht darunter leidet.

      PS: Die effektive Spielzeit einzuführen wird wohl nie ein Thema werden. Ich liebe Fussball, aber möchte dennoch nicht 3 Stunden im Stadion stehen.

  6. Martin sagt:

    Der Torrichter lag vielleiht gar nicht so falsch. Schliesslich wäre es eine irreguläres Tor gewesen: Dem Tor ging eine klares Offside voraus. So heben sich zwei Fehler auf und am Ende ist der Entscheid – kein Tor – halt doch richtig gewesen. Hat dies der Torrichter vielleicht auch so gesehen?
    Als Randbemerkung: Im Eishockey gibt es eine Torkamera. Wieso sollte dies im Fussbal nicht auch funktionieren.

  7. Georgios sagt:

    Herr Kühn, Ihrem Nachnamen nach sind Sie wohl eher nicht Kroate (ich übrigens auch nicht)! Doch stellen Sie sich mal vor, Sie wären es. Das 1:1 hätte Ihre Lieblinge wieder ins Spiel gebracht, wohl zusätzliche Kräfte freigemacht und dann ev. das 2:1. Das reguläre Tor (Ball war vollumfänglich hinter der Torline) wird aber aberkannt. Würden Sie sich auch gegen sinnvolle (Betonung auf sinnvolle) Hilfsmittel streben? ich meine Hilfsmittel, die eben “glaklare” Tatsachen beurteilen können (wie eben Ball hinter der Linie) und nicht, ob der Ball zum Arm oder der Arm zum Ball ging – das kann einzig und allein der Mensch (der im neutralen Outfit) entscheiden. Den Schiedsrichtern würde auch mit Chip genügend Arbeit bleiben und es würden immer noch genügend strittige Entscheidungen geben (und damit wäre auch die erste Lateinstunde gerettet). Nicht die Hors-Sol-Tomate ist das Ziel, sondern die Tomate aus der “Scholle”, der man hilft NOCH besser zu gedeihen, ohne vorhersagen zu können, dass sie am Ende perfekt aussieht und schmeckt.

  8. Fritz sagt:

    Besonders habe ich mich gestern darüber aufgeregt, dass nachdem Schiri Bertollini sowohl das Offside wie die Torszene absolut richtig analysiert (nach X-Wiederholungen in Zeitlupe) hatte Salzgeber noch immer nicht kapiert hat, dass wenn man das Tor gibt es der noch viel grössere Skandal darstellt, als wenn man es nicht gibt. Hier haben sich einfach 2 Fehlentscheide aufgehoben. Zudem können die Schiris gestern etwas dafür, dass die Ukraine im Spiel gegen Frankreich so jämmerlich versagt haben?
    Und dann kommen diese leidigen Vergleiche mit anderen Sportarten – Eishockey z.B.: die Diskussion um Torraumoffisde zwischen Bern und Zürich beim entscheidenden Tor? Nein die Technik beugt weder Fehlenscheiden noch Diskussionen vor. Herr Reber ich spiele auch Fussball, und es gibt eine ganz einfache Regel welche während dem Spiel über allen anderen Reglen steht: Offside, Penalty, Tor, Einwurf, Eckball ist, wenn es der Schiri pfeift! Dies ist die zenrale Regel (Tatsachenentscheid) und die ewigen Diskussionen wären erledigt würde man endlich mal alle, vorallem diese Regel respektieren!!!

    • Werner Luginbühl sagt:

      Ja, dass der Salzgeber das nicht kapiert hat, hat mich auch genervt. Immer wieder wollte er wissen, ob das Spiel nicht hätte anders laufen können, wenn der Treffer gegeben worden wäre. Aber er hat nicht kapiert, dass es richtig war, dass der Treffer nicht gegeben wurde – wenn auch mit der falschen Begründung.

    • Bernd S. sagt:

      Sorry Fritz, aber nicht einmal D-Junioren oder 5.-Liga Kicker respektieren Tatsachenentscheidungen wenn es um Penaltyentscheidungen oder Tor-nicht-Tor Fragen geht. Diese heile Welt gibt es schon lange nicht mehr. Und schon gar nicht wenn es um WM oder EM geht. Und klar, im Hockey hat man mit der Torkamera eine Lösung für viele Zweifelsfälle gefunden. Die ist zwar nicht immer 100% sicher, aber doch näher an der Wahrheit als die Torrichter beim Fussball. Dank der Torkamera wurde das Tor bei SCB-ZSC richtigerweise auch gegeben.

  9. Henry sagt:

    Wenn Herr Kühn so sehr für Fehler im Fussball ist, dann müsste er sich für die Abschaffung der Torrichter und der Assistenten einsetzen, denn ein einzelner Schiedsrichter wird noch mehr Fehler machen und damit für noch mehr Diskussionen sorgen. Was diese “Torrichter” hinter der Grundlinie für eine Funktion haben, entzieht sich sowieso meiner Kenntnis. Sie sehen nichts, sie pfeifen nichts (Penaltysituationen Bendtner/Mandzukic), sie sehen nicht, wenn der Ball die Torlinie überschritten hat, also sind sie überflüssig.

  10. Anita S. sagt:

    Ich werde dann Störsender für die Chip verkaufen und ein heiden Geld damit machen 🙂 Es gibt so viele Fehlentscheide im Fussball, was die Diskussionen nachher noch emotionaler gestaltet und ich, je nach dem zu welchen Gunsten sie ausfallen, auch nicht sehr tragisch finde 😉 Was gestern passierte, war für uns nur deshalb so tragisch, weil wir alle den Ball schon im Goal gesehen haben – bei einem nicht gegebenen Penalty sind wir da anscheinend schon abgestumpfter?! Mir würde es reichen einfach “nur” gute Schiris zu haben!

  11. Dani Pfister sagt:

    wunderbare worte herr reber.
    gerne erinnere ich mich an diese sonntagmorgen im hardhof; wenn es den chip damals bei uns gegeben hätte, dann hätten wir den Durchbruch geschafft:-)

  12. de Philippe sagt:

    Der Fussball ist mir sicher nicht ans Herz gewachsen wegen meinen Emotionen bei Fehlentscheiden. So masochistisch sind nicht einmal GC-Fans… Natürlich darf und muss über Fussball und über Schiri-Entscheidungen diskutiert werden. Es gibt aber nichts zu entscheiden bei der Tatsache ob ein Ball ganz oder eben nicht ganz hinter der Linie war. Darum verändert der Chip-Ball doch das Spiel auf diesem Niveau nicht. Im Gegenteil, er macht es glaubwürdiger.

    Und nochmals zu den Emotionen. Glauben Sie mir, die Engländer wären gottenfroh, sie müssten sich nicht dauernd anhören, sie wären eigentlich noch gar nie Weltmeister geworden. Oder etwas weniger dramatisch die Deutschen, die abstreiten müssen, dass ihr Achtelfinale an der WM 2010 gegen England einen anderen Verlauf genommen hätte, hätte Lampards Ausgleich zum 2:2 gezählt. Solche Emotionen sind sicher in keinster Art und Weise gut für den Fussball.

  13. Lars Hug sagt:

    Besten Dank Herr Kühn und besten Dank an die Baz. Endlich mal ein Medien-Vertreter, welcher auch das Offside erwähnt und die damit verbunden “Gerechtigkeit” dieser ganzen Szene.

  14. Wolfgang Simpel sagt:

    Der Mensch soll Entscheidungsträger bleiben. Menschen machen Fehler und man kann darüber noch Jahrzehnte herrlich diskutieren. Auf lange Sicht ist jede Mannschaft ist mal Gewinner oder Verlierer von Fehlentscheiden. Wenn man den Chip einführt, nimmt man die Seele des Spiels, als nächstes fordert man dann die Totalüberwachung per Video, um das ganze Spiel laufend zu sezieren und unterbrechen sei es bei Abseits, Elfmeter, Eckball, Einwurf, Hand, Foul usw. Einem nicht gegeben Tor, wo der Ball über der Linie war, stehen zig-tausende entgegen da zappelt der Ball im Netz – und das ist gut so. Besser wäre es, die Regeln des Weiterkommens zu ändern, die sind zu kompliziert. Der direkte Vergleich hinkt. Punkte, Torverhältnis, mehr geschossene Tore bei gleicher Tordifferenz und schlussendlich der Losentscheid.

  15. Sturzi sagt:

    Mit dem Chip im Ball kann man verhindern, dass ein Schiedsrichter, für lange Zeit, zum Buhmann eines ganzen Landes wird.

  16. micha sagt:

    Auf dieser Stufe gehört der Videobeweis hin. Tor oder nicht Tor, Abseits ist das eine. Vor allem die vielen hinterhältigen Fouls mit zum schweren Verletzungsfolgen (Gelenke,Sehnen,Bänder aber auch Gesichts, und Kopfverletzungen / Ellbogen) wie auch das unsägliche Ziehen an den Leibchen und das verdeckte Umklammern von hinten gehören systematisch bestraft und ausgemerzt. Dies einerseits zum Schutz der Spieler, die vielfach schon mit 30 sportinvalid sind. Zudem wegen der Vorbildfunktion des Sports: Fussball wird von vielen Jugendlichen geschaut. Es kann nicht als Erfolgsmodell gelten, dass derjenige, der sich besonders hinterhältig und geschickt bösartig verhält, durch das Fernsehen als cooler erfolgsorientierter Typ durchgeht. Es wird ja in der Zeitlupe alles offengelegt, wenn gefoult wird. Die Herren der FIFA und UEFA, die sich mit Floskeln wie Respekt, Fairness, sportlicher Wettkampf brüsten, sollten dafür sorgen, dass das auf dem Platz auch wirklich vorgelebt wird, und nicht genau das Gegenteil.

  17. Martin sagt:

    Ich hab da mal ne Frage: Es gibt heute ja Systeme, die anzeigen wie viel jeder einzelne Spieler gelaufen ist, das müsste doch eigentlich bedeuten, dass dieses System die Position jedes Spielers zu jeder Zeit kennt. Wäre es nicht grundsätzlich denkbar (natürlich erst wenn die Technologie 100% ausgereift ist) den Linienrichter durch diese Technologie zu ersetzen? Idealerweise käme es so nie wieder zu fehlerhaften Abseitsentscheidungen. Nur mal so ne Idee (ich kann mir nicht vorstellen dass die sehr gut ankommen wird…(vielleicht in ein paar Jahren…)

    Dass man irgendeine Art Torlinien-Technologie einführen muss, steht dagegen jedoch fest. Technische Machbarkeit ist gegeben und der Schiedsrichter wird etwas entlastet. Denn das “Tor” der ukraine dem Schiedrichter als Fehler auszulegen, ist zwar theoretisch richtig, praktisch kann er das aber gar nicht sicher sehen; er kann also nur eine Bauhentscheidung fällen….

    • DAM sagt:

      Das angesprochene System kennt sicherlich die Position des Spielers als Ganzes. Das Problem dürfte sein, dass es bei einer engen Abseitsentscheidung oft um einzelne Körperteile geht. Es muss sich ein Körperteil mit dem legal ein Tor erzielt werden darf “zu weit vorne” befinden damit auf Abseits entschieden wird. Ob das heutige System zwischen Hand und Fuss eines Spielers unterscheiden kann, wage ich zumindest zu bezweifeln.

      Noch was zum Torentscheid: Richtig, der Schiedsrichter nicht, der (im übrigen neu eingeführte) Torrichter hingegen steht nur etwa 5-10 Meter entfernt und noch dazu genau auf der Torlinie!
      Die Torrichter verspielen sich meiner Meinung nach an dieser EM bisher selbst ihre Daseinsberechtigung.

  18. Mirka Zimmermann sagt:

    Was für eine eigenartige Sichtweise, Herr Kühn. Auch ich will Emotionen im Spiel. Durch herrliche Aktionen, durch aussergwöhnliche Tore, durch dramatisch in letzter Sekunden gewonnene Spiele. Aber ganz bestimmt nicht durch Ungerechtigkeiten, auch nicht durch hanebüchene Fehlentscheide, welche Teams, Regionen oder ganze Länder völlig unverdient ins Tal der Tränen schicken. DAS braucht niemand. Wir wollen Emotionen, aber auch verdiente Sieger. Ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Verlusten, welche die “betrogenen” Clubs schlucken müssen. Die Emotionen, welche Sie ansprechen, sind durchwegs negative. Oder haben Sie irgendwo im Blätterwald gelesen, dass sich jemand über dieses nicht gegebene Tor gefreut hätte – weltweit (mit Ausnahme des Siegers natürlich). Was sollen die endlosen Werbespots für “Fairen Sport”, wenn am Ende nur Betrug und Ungerechtigkeit bleibt? – Dies ist doch Unsinn. Und da die technischen Möglichkeiten bestehen, etwas mehr Gerechtigkeit in den Fussballsport zu bringen, deshalb muss dies – im Interesse aller Fussballfans und faier Sportler – so schnell als möglich geschehen.

    • Pat sagt:

      Ach was. Mach ein Jurastudium und setz dich für die Armen in der Welt ein. Da kannst du was gegen Ungerechtigkeit tun. Oder aspirier als Staatsanwalt und schau dass all die Wirtschafts- und Steuerbetrüger verschwinden.
      Oder kauf die eine xBox oder eine Playstation, dann hast du (vielleicht) ein faires Spiel.
      Eine Fehlentscheidung ist eine Fehlentscheidung. Ein Betrug ist ein Betrug. Dies ist nicht gleichzusetzen. Wer damit nicht leben kann soll sich Synchronschwimmen anschauen. Mist: dort ist doch der Betrug durch Benotung schon vorprogramiert, das gleiche mit Eiskunstlauf … wie wär’s mit Schach? Das ist glaub’s noch irgendwie jungfräulich …

      Aber bitte lasst den Fussball Fussball sein. mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten! Und wer nichts davon kapiert hat soll staunend zuhören wenn andere diskutieren, aber ansonsten … 😉

  19. Pat sagt:

    All dies Gezetter und Geschrei. Heute ist es doch so dass man nach einem Spiel immer schnell eine Schuldigen gefunden hat: den SR und seine Assistenten. Aber: wenn nun alles mit Technik geregelt ist, dann hat ja niemand mehr eine Ausrede wenn er verloren hat. Ich bin der selben Meinung wie Alex: das schöne am Fussball sind Emotionen. Wenn diese nicht mehr da sind, dann ist’s nur noch langweilig. Schaut euch doch mal American Football an. Da ist vieles Technikgeregelt, nebst den 5 auf dem Feld hat’s 2 SR in der Videobox die nichts anderes machen als bei jedem Spielzug die Aufzeichnungen zu studieren und dann dem Umpire auf dem Spielfeld zu kommunzieren ob er was zu pfeiffen hat oder nicht. Und mit all den Werbeunterbrüchen. In so einem Spiel kommen nie Emotionen auf. Da sitzt man dann da, in der Linken das Bier oder das XXL Coke, die Rechte stopft den Bruger oder Hot Dog rein. Man sitzt da, konsumiert Food und das Spiel. Aber man lebt es nicht mehr. Sorry, aber ich will das nicht. Ich will Emotion, ich will mitfiebern, mitleiden. Und lasst doch endlich mal Eishockey Aussen vor. das ist ein anderes Spiel, mit anderen Gesetzmässigkeiten. Das einzige was diese 2 Spiele gemeinsam haben ist, dass 2 Mannschaften versuchen beim gegnerischen Tor zu scoren. Anstatt über Technikeinsatz rumzustudieren sollte man eher dazu schauen, dass auf Profifussballebene endlich auch mal Profi-SR und SR-Assistenten eingesetzt werden. Die Kosten dafür sind ein Bruchteil davon was im Profifussball umgesetzt wird. Nicht dass diese dann keine Fehler mehr machen. Es sind auch nur Menschen. Aber ich bin überzeugt dass damit die Qualität steigen würde. Und auch die Zusammenarbeit mit den Assistenten. Mit den Line-Assistenten ist das unterdessen ja schon ganz gut, obwohl auch dort noch hier und da Verbesserungspotential besteht. Aber mit neuen SR Assistenten auf der Grundlienie klappt dies noch nicht. Die sind irgendwie noch nicht im Team angekommen. So anstatt mehr SR oder Technik einzusetzen sollte man denjenigen, welche bereits existieren, eine Chance bieten, bessere Qualität abzuliefern. Und am Ende dürfen dann alle wieder den SR beschuldigen. Ist doch cool, für das sind wir SR ja schliesslich da: um die Schuld für das Unvermögen anderer zu tragen! Ich freu mich schon wieder auf die neue Saison, wenn alle Möchtegern Maradonnas den Ball verstolpern, über die eigenen Schuhbändel verstolpern, sich beim ‘Dribbeln’ Knöpfe in die eigenen Beine machen, aus 5 Metern vor dem freien Tor abziehen und die gegnerische Mannschaft dann einen Einwurf hat … und am Ende dann beim Bier in der 3.Halbzeit mich als den Schuldigen hinstellen wieso sie nicht gewonnen haben. Ich hab halt immer noch den Pfadi Gedanken in mir drin: jeden Tag eine gute Tat, und wenn’s auch nur darin besteht den Sündenbock zu spielen. Also weiter so, lasst den Emotionen ihren Platz im Rahmen des Fairplays und der Fussball ist der Sieger. 😀

  20. Twelve sagt:

    Wir leben im Zeitalter in dem Neuigkeiten im Sekundentakt verarbeitet werden. Man darf also davon ausgehen, dass nach spätestens 60 Sekunden jeder Zuschauende im Stadion (vor dem Fernseher sowieso) wusste – es war ein Tor. Nach 90 Sekunden war es also auch dem Schiri bewusst. Ob das seine Leistung anschiessend besser gemacht hat? Keine Ahnung. Aber – Fussball lebt von Emotionen! Sicher, aber die müssen doch nicht unbedingt auf Fehlentscheidungen basieren – oder?

    • Pat sagt:

      Na ja. Wie bereits erwähnt sind es ja nicht nur die SR welche die Fehlentscheide produzieren. Es sind auch die Spieler und Trainer. Nur sieht man über diese grosszügig hinweg. Wie war das an der WM als Alex Frei im Spiel gegen Ukraine gegen Ende des Spieles ausgetauscht wurde obwohl es absehbar war, dass es auf ein Penaltyschiessen hinausläuft? Da nimmt man den besten und sichersten Schützen raus? Was für ein Fehlentscheid vom guten Köbi. Und die Emotionen die da nachträglich hochgekommen sind. Und was ist mit all den weiteren taktischen Fehlentsciedungen von Trainern? Und was mit denjenigen der Spieler? Anstatt dem Stürmerkollegen vor dem Tor abzuspielen noch aus aussichtsloser Lage zu verschiessen? Kein Fehlentscheid? Solche Fehlentscheide passieren über 90 Minuten noch und noch von allen Beteiligten. Das Spiel lebt von Emotionen über Chancen welche nicht genutzt wurden, über Entscheidungen welche falsch waren. Warum soll das den SR auschliessen? Ich würde vorschlagen wir ersetzen die Spieler durch Roboter und den Trainer durch 2 Supercomputer von IBM. Dann können wir davon ausgehen dass keine Fehlentscheide gefällt werden. Super, ich freu mich schon auf ein solches Spiel!. Fussball lebt davon dass es von Menschen ausgetragen wird welche Fehlentscheidungen treffen. Wer das nicht will soll sich eine x-Box oder eine Playstation kaufen und dort Ronaldo und Co auflaufen lassen!

    • Bernd S. sagt:

      Der Ball war drin, aber nur wegen einem nicht gepfiffenen Abseits. Dies ging aber irgendwie nicht so schnell um die Welt? Ist es überhaupt schon in der Ukraine angekommen?

  21. Franz sagt:

    Die Diskussion auf diesen Fehlentscheid bzw. auf zwei Fehlentscheide, die sich zum Glück aufgehoben haben, zu fokussieren und daraus die Forderung nach Technologie abzuleiten, führt nicht wirklich weiter. Es sind letztlich Fehlentscheide unter vielen, die sich niemals ausschalten werden, ohne dass die Spiele ständig unterbrochen werden müssten und für die endgültigen Entscheide eine Jury (welche Zusammensetzung) eingesetzt werden müsste. Das Ganze ist ein Ablenkungsmanöver, im vorliegenden Fall der Ukrainer, deren biederer Fussball durch die zwei unerwarteten Exploits ihres Nationalhelden übertüncht wurde. Nebenbei, ein Unentschieden hätte ihnen nicht gereicht, ein Sieg und damit ein Weiterkommen reine Spekulation. Das wirkliche Problem ist doch die ständig erodierende Autorität der Schiedsrichter, die auf und neben dem Platz unter einen gewaltigen, unmenschlichen Druck gesetzt werden. Kaum ein Entscheid wird ohne verbale und nonverbale Unmutskundgebungen der Spieler und ihrer Betreuer akzeptiert, und sei der Verstoss noch so klar. Man muss einen eklatanten Verfall von Anstand und Sportsmanship feststellen. Dieser äussert sich auch in einer überharten, ja brutalen Spielweise sehr vieler Akteure, die von den eingeschüchterten Referees in vielen Fällen toleriert bzw. übersehen wird. Ellbogen- und Armschläge, von hinten auf Knöchel und Socken schlagen, Beinstellen, aber auch Reklamieren: SOFORT GELB. Keine Diskussionen zwischen Spieler und Referee. Es braucht einen Kulturwandel. DAS ist die Aufgabe von FIFA/UEFA: Ihre eigenen Regeln durchzusetzen.

  22. Auguste sagt:

    hmm…, nicht ob, sondern wann endlich ist die frage.

  23. Colin Shepard sagt:

    Ich wäre für einen ganz anderen Ansatz: Bringt den Spielern (und den Zuschauern) endlich mal Anstand bei. Fussball ist die einzige mir bekannte Sportart, an der mässig talentierte Balltreter ständig am Schiedsrichter herumnörgeln dürfen. Dies passiert nicht bei Eishockey (nur der Captain darf sich beschweren), nicht beim Handball, nicht bei Rugby, nicht bei …..
    Und wenn die Spieler ihre eigene Fehlerquote senken würden gäb’s keine Spiele unter 20 Toren mehr

    Wie schon Rolf Fringer mal gesagt hat: Wenn du auf Grund eines Fehlentschieds nicht gewinnst hast du den Sieg eh nicht verdient.
    Und dann noch der andere: Rugby a game for hooligans, played by gentlemen. Football is a game for gentlemen, played by hooligans

  24. ben dega sagt:

    Natürlich braucht es Chip und überhaupt sämtliche technologische Errungenschaften welche auch das Fussballspiel gerechter und fairer machen. Die Aufgabe des Schiedsrichters ist genau das und wenn er fehlbar ist dann kann man heute technische Mittel als Hilfe anwenden. Was ist das für eine sinnlose Diskussion, wenn man der Logik der Gegner folgen würde, wenn es eine gibt, müsste man auch die TV-Kameras verbieten.

  25. Gerber André sagt:

    Ich werde ab sofort alle internationalen Fussballspiele boykottieren, auch am TV. Einen Sport, der so unfaire Rahmenbedingungen bietet und fairen Sport fordert, führt sich selbst ad absurdum und wird zur Farce. Dies unterstütze ich nicht länger!!

  26. Urs sagt:

    Ein Beispiel wie das beim Curling an der EM / WM gelöst wird: Lässt der Spieler den Stein nicht vor der Linie los zeigen die
    Lämpchen der Elektronik im Stein auf Rot und dieser Spielstein ist ungültig. Uebertragen auf den Fussball würde das heissen: sobald der Ball den Torrahmen vollständig durchlaufen hat zeigt eine Lampe im Toorgehäuse auf Rot und somit Tor an. Es ist auch nicht nötig dass alle Ligen so ein Toor respektive Bälle haben. Es wäre sofort für jedermann ersichtlich was Sache ist. Keine Spielunterbrechung.